Beiträge von tomfritz

    Ich habe mal eine Frage zum SFN bei DAB+, hier am Beispiel des Bundesmux auf Kanal 5C: Sender A ist ca. 5 km entfernt und steht auf 11 Uhr. Sender B ist ca. 30 km entfernt und steht auf 3 Uhr. Sender C ist ca. 55 km entfernt und steht auf 6 Uhr. Da sehe ich noch keine Probleme, was das Schutzintervall anbetrifft. Nun kommt es aber bereits bei leicht angehobenen Bedingungen zu Problemen im SFN. Die Signalqualität schwankt enorm und es kommt zu sporadischen Aussetzern. Einen weiterer Sender D, der auf 5 Uhr steht aber bereits 110 km entfernt ist, habe ich da im Verdacht der Verursacher zu sein. Müsste man hier eine Vektorenrechnung bemühen, um die relativen Abstände der Sender zueinander am Empfangsort zu bestimmen, um zu beurteilen, ob Sender D tatsächlich der Verursacher sein kann?

    Alternativ zu UKW wäre auch DAB+ eine Möglichkeit, auch da gibt es entsprechende HiFi-Bausteine. Aber auch diese benötigen eine vernünftige Antenne. Hier zu meinen, DAB+ funktioniere indoor mit einer Behelfsantennen ala nasser Schnürsenkel ist auf dem Holzweg. Immerhin sind die Ausmaße einer Antenne für den Bereich III (DAB+) deutlich kleiner als die für Bereich II (UKW), d.h. sie lässt sich im Wohnraum weniger auffällig plazieren.

    Vermutlich hast Du über den Fernseher das DVB-C-Signal empfangen, aber kein UKW-Signal. Falls Du tatsächlich einen UKW-Tuner anschaffen willst und über das Kabelnetz UKW bei Euch nicht mehr verbreitet wird, dann würde ich anstatt einer Wurfantenne eine sogenannte "Möbelantenne" versuchen. Die lagen früher oft den Empfängern bei. Hinter dem Wohnzimmerschrank könnte man auch einen sogenannten "Faltdipol" platzieren. Falls draußen eine Installation am Fenster oder Balkon möglich ist, könnte man auch einen "Ringdipol" probieren. Letztlich sind das aber alles mehr oder weniger Kompromisse. Am besten ist eine Richtantenne mit mehreren Elementen in der Bauform "Yagi" auf dem Dach oder dem Dachboden.

    Meine Eltern hören ab und an BR-Heimat ganz gern über den Radiotransponder. Sie haben dazu von mir einen tauglichen Empfänger geschenkt bekommen. Beim letzten Besuch war mir aufgefallen, dass BR-Heimat irgendwie verzerrt, verklirrt klingt. Übrige ARD-Programme waren jedoch okay, also so wie man es von AAC erwarten kann. Ist jemand der schlechtere Klang beim BR auch schon aufgefallen und welchen Grund könnte das haben?

    Aber schon sehr löblich, was man dort in unserem Nachbarland macht. In dem Zusammenhang: Weiß jemand wie die RAS ihre Signale aus Deutschland bezieht? Immer noch terrestrischer Abgriff?

    Das ist überhaupt nicht zutreffend. Ich habe bereits im alten Jahr die Summen überwiesen und auch meine Adresse am 29.12.2022 per PN mitgeteilt. Dann wurde ich im neuen Jahr noch einmal nach meiner Adresse gefragt und hatte mich da schon gewundert. Der Betrag für die Versandkosten muss bereits in 2022 eingegangen sein. Da bin ich mir sicher, die Banken haben im Überweisungsverkehr eine Laufzeit von 2 Tagen einzuhalten. Eine Antwort erhielt ich auf meine PN leider nicht, während aber hier im Forum fleissig gepostet wurde. Die ganze Angelegenheit ist auch für mich sehr ärgerlich, denn ich habe den Player einer bedürftigen Person versprochen, deren Player defekt ist und die sich keinen neuen leisten kann. Ich kann aber nichts dafür, dass der Player bei der Weihnachtsauktion keinen höheren Preis erzielt hat. Ich wünsche gute Besserung und hoffe also weiter. Sorry, aber diese Klarstellung musste jetzt sein.

    Nö. Man begibt sich ein wenig talabwärts in Richtung des Senders, den man hören will. Das reicht in vielen Fällen schon, um den Störenfried, der oft aus einer völlig anderen Richtung kommt, erfolgreich abzuschwächen und den Wunschsender hörbar zu machen.

    Fernempfang aus der Schweiz? Da fallen mir eigentlich nur zwei Standorte für „DRS drü“ (heute SRF3) ein:

    Rigi 103,8

    Säntis 105,6

    Letzterer wurde, als das UKW-Band hierzulande oberhalb 104MHz noch weitestgehend leer war, noch weiter nördlich als dem Thein-Main-Gebiet geloggt. Auf dem Hoherodskopf ist z.B. Rete Uno vom Säntis auf 107,8 auch heutzutage selbst unabhängig von Überreichweiten machbar.

    Richtigerweise sind es „nur“ 148 km Luftlinie zu mir, was den Empfang im Keller anbetrifft. Aber wie ich schon schrieb habe ich in meiner Nähe noch einige dicht gelegenere Grundnetzsender, die zwischen 20kW und 100kW ERP haben und demnach besser - auch im Keller - zu empfangen sind.


    Eine Reichweite wie der Megawattsender in den Alpen haben sie aber alle nicht. Dieser soll Gerüchten zufolge sogar noch in Friesland geloggt worden sein. Bei Überreichweiten halte ich das sogar für nicht ausgeschlossen. Hier sind Fotos u.a. von dem mächtigen Antennenfeld... https://www.kleinerfunk.ch/senderbilder/radio24.html