Posts by tomfritz

    Den KT-1100SD kenne ich gut. Mein Cousin hatte ihn. Ich kann allerdings weder zum Klang, noch zum Empfang was Negatives sagen. Mir gefiel der Tuner, allerdings war er auch sauber abgeglichen. Wenn der KT-80 besser als der KT-1100SD ist, dann nehme ich das Wort „schlicht“ zurück.

    Regelbare Ausgänge haben andere auch, aber beim T-9000 bzw. 9009 werden zur Pufferung der Speicherinhalte Batterien benötigt. Das solltest Du wissen. Nicht nur Grundig hat das so gemacht, zum Teil findet man das auch bei Philips. Das hat mit der gemeinsamen Zeit zu tun, als beide ihre Tuner (auch Autoradios) in Portugal haben produzieren lassen. Leider sind auf dem Gebrauchtmarkt aber kaum Tuner zu finden, bei denen die Batterien nicht ausgelaufen waren. Hier wird das Thema u.a. erörtert... Grundig T-9009 mit Problem

    Ich würde, sofern die Antenne auf dem Dach installiert werden soll sowie bei bekanntermaßen auseinanderliegenden Sendern, einen Antennenrotor einsetzen. Somit wäre die Installation einer Antenne mit stärkerer Richtwirkung (und höherem Gewinn) möglich und man könnte auch mal hören, was sich in der entgegengesetzten Richtung Senderseitig so tut.

    Das ist eine sehr gute Idee. :thumbup: Wenn es um das Thema Antenne mit stärkerer Richtwirkung geht, solltest Du die von Peter Körner designten Antennen nicht außer Acht lassen. Vielleicht auch mal Mitforist Balázs fragen.


    Wenn an die Antenne nur ein Tuner angeschlossen werden soll, würde ich die Antennendose unbedingt weg lassen, da sie einige dB frisst. Gegebenfalls kann man über eine einfache Steckverbindung nachdenken, falls man den Tuner bei Gewitter mal schnell von der Antenne entkoppeln mag. Bei sehr langen Kabelstrecken könnte ein Vorverstärker notwendig werden, zunächst würde ich aber auf Antennenverstärker möglichst verzichten. Mit gutem Koaxkabel sind Entfernungen bis 20 Meter zumeist unproblematisch, aber darauf achten, dass das Kabel nirgends geknickt wird.


    Beim Rotor solltest Du auf einen achten, der mit einem fünfadrigen Steuerkabel gefahren wird. Hier ist die Antenne am Mast immer synchron mit der Einstellung der Bedieneinheit. Bei dreiadriger Ansteuerung ist dies nicht der Fall.

    Naja, die Ergebnisse von FMSCAN sind gerade in bergigen Regionen/Tallagen nicht mehr als ein ganz grober Anhaltspunkt. In der Praxis entscheidet aber die reale Empfangssituation. Also erst den besten Antennenstandort ausmessen und dann über die notwendige Antenne befinden. Wenn zwei der Wunschsender im Winkel von 45Grad auseinander sind und es unbedingt eine Yagi mit fünf Elementen sein soll, würde ich eher zu einer mit Doppelreflektor und zwei Direktoren greifen, als zu einer mit einem Einfachreflektor und drei Direktoren, die schärfer bündelt. Selbst wenn dies keine Rolle spielt, würde ich wegen dem besseren Vor-Rückverhältnis auch immer eine Yagi einsetzen, die mehr als nur einen Reflektorstab hat.

    Ist an sich der Fachmann für sowas in unserem Tal, kennt die jeweiligen Empfangssituationen im Tal in- und auswendig.

    Ja, aber wahrscheinlich nicht auf Deinem Dachboden und da kommt es für Dich drauf an! Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass man zuvor die Wunschsender ausmessen sollte, bevor man den Mast mit der Antenne aufstellt. Auf dem Dachboden bewegst Du Dich nämlich in einem inhomogenen Feld. Gutes Gelingen!:thumbup:

    woher hast Du diese Info? Jetzt habe ich das Internet vom Anfang bis zum Ende durchstöbert, und nichts Sinnvolles darüber gefunden...

    Da wirst Du nichts finden. Das weiß ich vom Hörensagen, deswegen schrieb ich ja auch „soll“. Grundsätzlich traue ich Grundig in Sachen Großsignalfestigkeit nicht sonderlich viel zu, da mir der Punkt aber außerordentlich wichtig ist, habe ich den Tuner bisher links liegen lassen. Vielleicht sollte ich ihm mal eine Chance geben?

    Die Antenne wird also auf den Tal-Eingang gerichtet, also auf Süd-Ost - laut meinem Antennen-Fritzen die beste Lösung.

    Was die beste Lösung sein wird ermittelt man nicht durch vorgefertigte Festlegung, sondern durch vorherige Messung am geplanten Antennenstandort. Manchmal kann es an einem anderen Standort bessere Ergebnisse geben, manchmal kann sogar Reflexionsempfang vom benachbarten Bergrücken eine Alternative darstellen. Welcher 5-Elementer soll es denn werden? Auch hier sollte man nicht einfach irgendeine Antenne wählen, denn manche Design empfangen im Bereich 104 MHz bis 108 MHz nicht mehr optimal, will sagen sogar schlechter als ein einfacher Dipol. Der Empfehlung von Joachim kann ich mich uneingeschränkt anschließen, die ist über jeden Zweifel erhaben. Ich hoffe, Dein „Fritze“ weiß das...

    Soll doch mir bitte jemand das Gegenteil beweisen!?

    Vielleicht die hier?... https://dabplus.at/ ...beim Betrachten der Seite werden Ähnlichkeiten zu einer anderen Seite nicht unübersehbar bleiben, aber mit Blick auf des letzte Kürzel der Webadresse wird klar, dass es sich hier um einen anderen Verein handelt, s. auch Impressum, der in Presseerklärungen das Thema mal eben auf eine neue Ebene hebt:

    Quote

    Es ist von großer demokratiepolitischer Bedeutung, die Vorteile der zusätzlichen kostenlosen Programmvielfalt von DAB+ an die Bevölkerung zu kommunizieren

    Quelle: https://www.pressetext.com/new…e-ist-gross-geworden.html