Subchassis TD-166 u.ä. richtige Balance

  • Moin!


    Zur Zeit plane ich einen größeren Umbau meines TD 166. Wie man das Subchassis richtig einstellt weiss ich, keine Sorge :D .


    Unter anderem plane ich ein umgabautes Subchassis mit Bleifüllung wie hier (von Rolf Kelch gebaut) zu sehen:


    [Blockierte Grafik: http://www.theanalogdept.com/images/spp6_pics/Thorens_Gallery/Rolf_Kelch/RKTD160IIweb/RK160II_021.jpg]


    Um ein exakt kolbenförmiges Schwingen zu erreichen ist es theoretisch doch erforderlich, alle Federn mit dem gleichen Gewicht zu belasten? (Hinweis: ich benutze einen Satz verchromter Federn, die sind alle drei gleich!). Kann folgender Weg zum perfekten Subchassis führen:


    Subchassis mit kompletten Teller sowie Tonarmboard und Tonarm versehen. Jetzt drei digitale Briefwaagen genau unter die Punkte für die Federn setzen (auf eine Art Dorn jeweils). Jetzt solange an der Bleifüllung herumbasteln und schieben, bis alle drei Waagen gleich belastet sind??


    Oder denke ich da wesentlich zu kompliziert??? ?(


    Bin für jeden fachlichen Tipp dankbar!


    Gruß Thargor.

    Viele Grüße Thargor, zur Zeit direktgetrieben.


    SP-10 Mk IIP / AT-1100 / MMs / Thöress Phono
    SP-10 Mk IIP / PUA-1500L / Jico Seto Hori / Thöress Phono

  • Hallo Thargor,


    Zitat

    Subchassis mit kompletten Teller sowie Tonarmboard und Tonarm versehen. Jetzt drei digitale Briefwaagen genau unter die Punkte für die Federn setzen (auf eine Art Dorn jeweils). Jetzt solange an der Bleifüllung herumbasteln und schieben, bis alle drei Waagen gleich belastet sind??


    Ich habe vor einigen Wochen mit Daniel über dieses Thema bzw. über das, von Dir beschriebenes Vorhaben gesprochen. Er wollte ähnlich vorgehen. Sprich ihn doch mal hier im Forum an ;)
    Für das kolbenförmiges Schwingen des Subchassis ist es zwar nicht erforderlich, zumindest theoretisch sollten aber alle Federn gleich gespannt werden um den gleichen "Arbeitspunkt" zu erreichen. Ob´s klanglich etwas bringt, keine Ahnung ;)


    In diesem Sinne
    Roman

  • Hab ich gemacht. Danke für den Tipp! Werde auf jeden Fall das Ergebnis hier mal einstellen.


    Gruß Thargor.

    Viele Grüße Thargor, zur Zeit direktgetrieben.


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  • Hi,


    ich bin noch nicht dazu gekommen das Thema durchzuführen... bei mir steht jetzt erstmal der Lautsprecherbau und die Weiterbildung auf dem Plan, daher habe ich für eine dritte Sache leider keine Zeit ;(


    Grundsätzlich würde ich bei Einsatz der Federn von einer reinem Bleibedämpfung abraten... das wird für die Federn zu schwer... besser ist hier nur Quarzsand, da leichter... Rolf Klech hatte seinen TD160 mit den Blattfederelementen aus dem TD520 ausgerüstet, diese scheinen belastbarer zu sein... außerdem hatte er mir mal etwas von einem anderen Schwerpunkt geschrieben...
    Ich habe bei mir die Phonosophie-Federn (diese sind wesentlich härter als die originalen Thorens-Federn)im Einsatz und die Feder die dem Tonarm am nächsten ist, ist extrem belastet... ich kann wohl keinen viel schwereren Arm als den Linn Akito einsetzen... ich müßte die Feder dann so extrem spannen, dass die ein oder andere Federwindung sich berührt! (Mit den originalen Thorens-Federn wäre das unmöglich gewesen!)


    Ich habe festgestellt, dass mein Subchassis auf der Tonarmseite schneller ausschwingt, als auf der gegenüberliegenden Seite. Wenn ich mir die Federspannung anschaue wundert es mich nicht... die eine Feder ist total vorgespannt (siehe oben) und die beiden andern noch ziemlich entspannt sind... daher habe ich mir überlegt wie das in Griff zu bekommen ist... im Grunde werde ich es so machen wie Du es vorgeschlagen hast... drei Waagen gekauft, das Subchassis mit z.B. langen Schrauben durch die Löcher bei den Federaufnahmen auf die Waagen gelegt, alle Komponenten auf das Subchassis montiert und dann durch zusätzliche Bleigewichte das Auflagegewicht exat anpassen... damit sind alle Federn gleich belastet und das Federverhalten des Subchassis sollte perfekt sein :D
    Auf jeden Fall würde ich das Subchassis aber gleich stark (von der Befüllung) her bedämpfen... ich hatte überall eine 1 cm hohe Füllmenge gewählt... und dann würde ich einfach Bleigewichte mit Silikon anbringen (z.B. aus Walzblei)... das Füllmaterial muß in der Sandwitchbauweise auf jeden Fall feste sein... es darf keine Luft bleiben ;) ... da ist also nichts mit verschieben...
    Ob es klanglich etwas bringt kann ich noch nicht Beurteilen, wenn ich mir die Linn-Fraktion so ansehe, welche Klangsteigerung da durch ein perfekt eingestelltes Subchassis zu erwarten ist, denke ich sollte auf jeden Fall eine "kleine" Steigerung kommen. Zumindest hat man die Gewissheit ein "perfektes" Subchassis zu haben :P
    Ich werde übrigens die LP12 Federn einsetzen, da diese nochmals härter als die Phonosophie-Federn sind... vor allem deutlich günstiger ;) dadurch dürften die Federn dann nicht fast auf Anschlag arbeiten und ich habe mehr Spielraum für eventuell schwerere Arme... vielleicht habe ich ja auch irgendwann mal einen SME V wie Roman im Einsatz :D:D:D


    @Roman
    Die Tests habe ich nicht vergessen... ich komme nur zu fast nichts zur Zeit... ich lege nächste Woche alles auf den Kopierer und Du bekommst dann alles in guter alter Papierform... das geht schneller. :P Diese Woche war nicht in der Firma ;)


    Grüße


    Daniel

  • Moin Daniel,


    Zitat

    Die Tests habe ich nicht vergessen... ich komme nur zu fast nichts zur Zeit... ich lege nächste Woche alles auf den Kopierer und Du bekommst dann alles in guter alter Papierform... das geht schneller


    schön wieder von Dir zu hören ;):D ... mach Dir bitte keinen Stress mit den Test´s, es eilt wirklich nicht. Habe die Tage noch etwas experimentiert, dazu aber mehr wenn wir mal wieder telefonieren. ;)


    In diesem Sinne
    Roman

  • Hallo Thor,


    "Um ein exakt kolbenförmiges Schwingen zu erreichen ist es theoretisch doch erforderlich, alle Federn mit dem gleichen Gewicht zu belasten? "


    Theorie ja.
    Man kann dafür durch Justieren ein gut Kompromiss finden.
    Wenn man naturlich alles ändert reichen die original Kegelfeder nicht.
    Es müsse kein vechromt oder vergoldet federn sein.
    Wichtig ist dass man die eigene Resonnanze von feder mit Fett oder besser Bitume einpinselt.


    Das ganze Chassis "Tuning" erinnert mich an unser Schwingtisch.


    Man kann sein Subchassis nicht mit ein schwingchaqssis aufrüsten, so wie ich das sehen kannst fehlt nur noch Gießbeton !!!


    Spass bei Seite, wichtig ist die Änderung, lustig ist auf jeden Falle.


    Gruß
    Joel


    Denke immer dran:
    Ein Schwing schassis ist ein Resonanze (vibrationnen)Filter , je leichter und länger dass er schwingt je besser ist er und nicht umgekehrt.


    Das zuviel schwingen hat nur ein Nachteil bei Holz füssboden (Alt).
    Da gibt es ganze einfach unspektaculäir Lösung.

  • Zitat

    Original von daniel
    Grundsätzlich würde ich bei Einsatz der Federn von einer reinem Bleibedämpfung abraten... das wird für die Federn zu schwer... besser ist hier nur Quarzsand, da leichter... Rolf Klech hatte seinen TD160 mit den Blattfederelementen aus dem TD520 ausgerüstet, diese scheinen belastbarer zu sein... außerdem hatte er mir mal etwas von einem anderen Schwerpunkt geschrieben...


    Ich benutze auch die P. Federn. Nur so eine Überlegung: Kann es nicht sein, dass die Feder beim Tonarm überlastet ist, weil das Subchassis nicht richtig gewichtsmässig austariert ist? Wenn ich auf der gegenüberliegenden Seite mehr Blei anbringe, dann "kippt" doch die Balance des Subchassis mehr in diese Richtung und die überlastete Feder wird überproportional entlastet?


    Oder hab ich in Phsik nicht aufgepasst? Auf jeden Fall steht der Waagen-Test an, glaube ich. Schon um die einzelnen Belastungen zu ermitten.


    Gibts ne Bezugsquelle für die LP12 Federn? Äh, hab ich gefunden. 11,-- Pfund, das geht ja. Hast Du die schon bei Dir liegen, Daniel?


    BTW - was hast Du als Füllmaterial für das Subchassis genommen? Ich bin am überlegen, ob ich nur Fräsungen mache, und die mit RDC füllen lasse? :D


    Viele Grüße Guido.


    PS: joel: Federn mit Bitumen einpinseln? Wie sieht das denn aus ;) . Vielleicht guckt ja mal wer in meinen Player....


    Ansonsten hast Du natürlich recht, vielleicht mach ich mir zuviel Gedanken. Aber Planung ist eben alles ..... :baby:

    Viele Grüße Thargor, zur Zeit direktgetrieben.


    SP-10 Mk IIP / AT-1100 / MMs / Thöress Phono
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