Beiträge von Balazs

    Ich finde auch, dass der Thread langsam die Attraktivität eines veralteten Telefonbuches einer fernen unbekannten Stadt annimmt, wo man eh nie hinreisen wird.

    Ob jetzt hier vom 834. Plattenspielerhersteller 3 Modellbezeichnungen und die Adresse gepostet werden oder nicht, ist denke ich für kaum jemanden von Bedeutung. Aber wenn es jemanden glücklich macht, büddeschöön…

    Hallo,

    Dass DAT nicht zu empfehlen und nicht zu gebrauchen ist, ist sehr weit Ansichtssache.


    Ich nutze meinen Sony DTC-2000ES in der Japan-Version mit Hinterbandkontrolle (also 4 Köpfe, 4 Motoren, im Gegensatz zu der hier üblichen Version) seit über 20 Jahren, über 700 Kassetten mit unwiederbringlicher Musik und Features erfreuen mich immer wieder.


    Ich habe diverse Kassetten, Audio und Datenbänder, bis 90m=180Min. Es geht alles, aber stimmt, sicherer und problemfreier ist es bis 60m/120Min.

    Hallo,

    Den obigen Hinweis/Überlegung von Jonas, einen SPU mit Boron+Shibata/MR umzubauen, finde ich sehr spannend.

    Auch für mich wäre die Adresse meiner Wahl Herr Grasse/Techne Audio, mit ihm sollte man offen und direkt diesen Umbau besprechen, er kennt sich scheinbar hervorragend aus. Bisher mochte ich den Umgang mit Herrn Grasse sehr, ein höhst ehrlicher Mensch.

    Hallo,

    Als ehemaliger Shahinian-Besitzer und Fan kann ich auch nur die genannten laststabilen Transistoren befürworten. Bei den kleineren Shahinians wie dem Obelisk kann es auch mal nicht so monströs sein, es kann auch ein alter guter Naim (250, 180) oder Exposure (wie gerade für kleines Geld hier im Forum verkauft) sein, oder auch ein Musical Fidelity der moderneren Serie. Oder ein alter großer Rotel aus der 9xx oder 1xxx Serie vielleicht??

    Ob deine Bruchteile an Röhrenwatt wirklich Basskontrolle machen oder nur vor sich hinwummern, wirst Du nur selbst rausfinden, wenn du mal eine ordentliche Transistorendstufe, notfalls nur erstmal geliehen, danebenstellst.

    ….dann reden wir mal weiter…. ;)


    Ein Geheimtipp, zumindest hierzulande, waren die großen Monos von Sanders Soundtech, die MagTech. Da er selbst große Elektrostaten baut, hat er passende Endstufen im Programm, die auch mit den Diapasons hervorragend laufen (sollen). Ich habe damals die Endstufen lange gesucht und leider hier in Europa nicht gefunden.


    Sonst könnten auch die größeren Pass gut laufen.


    Aber die Klassiker sind Bedini und Plinius (ich hatte beide), sonst die großen Dynavector Endstufen (wollte ich unbedingt mal probieren, und die wären durchaus auch für Dich spannend, da relativ preiswert!), die Pear Audio (eher teuer und ein Techniker in erreichbarer Nähe ist von Vorteil…), etc.


    Früher standen hier:

    https://shahinianacoustics.com/SystemRecommendations.htm

    genau diese Namen, mittlerweile zeigen sie eine „neutrale Loyalität“ diesbezüglich.


    Übrigens auch die Empfehlung für die Kimber Kabel kann ich unterstützen.


    Thomas, HiFi-cat, schön dass Du noch hier bist und zumindest bei Shahinian auch gleich aktiv wirst! :thumbup: Hast Du noch die Cello an den Diapasons?

    Herr Professor,

    Welche Datei denn? Hast Du diese Daten evtl. sortiert in einer Excel Tabelle oder ähnlichem?

    Weil auch wenn man hier im Forum suchen kann, sogar auch innerhalb dieses Threads die Suchfunktion bemühen kann, ist eine Datei z.B. in Excel-Form natürlich deutlich einfacher.

    Ansonsten finde ich nach über 400 Beiträgen die simple Nennung von Firmen mit marginalen Zusatzinformationen nur noch mäßig spannend und noch weniger mäßig übersichtlich.

    Evtl. könntest Du jemanden aus Deiner Abteilung ransetzen, es wäre ein schöner HiWi-Job, aus dem ganzen eine Tabelle mit links und Bildern und Infos zu erstellen.


    Ansonsten den obigen Hinweis und Wunsch nach Formatierung in eine etwas größere, gerne gleichmäßige Schrift kann ich als noch sehr gut sehender mit 120% Visus und U50-er ebenfalls begrüßen, die älteren Semesterkollegen unter uns, die schon scheinfrei sind, wären sogar geradezu hellauf begeistert sein! (Guck mal, der Dirk nutzt schon eine Lupe, wie in seinem Avatarbild zu sehen ist!) ;) :P :D

    Ist ja mit einem Klick vor dem absenden des Beitrags getan.

    Lieber Herr Professor,

    Ich bin mir immer mehr sicher, dass dieser Thread Dein Lebenswerk wird.

    Oder möchtest Du Dich noch umhabilitieren?


    Obwohl ich früher eher dachte, dass Du über Tonarme schon alles weißt und darüber mal schreiben wirst. …aber das kann auch noch kommen, wäre ebenfalls begrüßenswert!

    Hallo,

    Ich finde es etwas verwegen, einem Klassikneuling gleich die audiophile Schlachtrösser zu empfehlen und gleich mit Brakemeier (obwohl ich gerade heute Nachmittag mit ihm telefoniert habe) oder Valin einzusteigen.

    Das ist die absolut falsche und zu verbohrt-highfidele, und nicht unbedingt entspannt-zielführende Einstieg in einen absolut unerschöpflichen Bereich der Musik, der VIEL größer ist, als Pop, Rock, Jazz, etc.


    Klassik zum kennenlernen gibt es ausreichend für 1-3 Euro pro LP auf Flohmärkten und Gebrauchtläden, sonst Sammlungsaufkäufe.


    Wenn man nicht mal weiß, was es da alles gibt, sollte man lieber einen Musikführer, Konzertführer, Opernführer und Ballettführer kaufen, damit man etwas zur Systematik erfährt und einen Überblick bekommt, wer da alles, wann überhaupt und was überhaupt geschaffen hat.

    Wer sind die stilprägenden Komponisten, was sind die großen Werke.


    Es gibt „Anfänger-Klassik“, womit der Einstieg sicher einfacher und dann hoffentlich auch bleibender gelingt. Das ist für viele Programmmusik (wie Moldau, Peer Gynt, Petrushka, Sheherazade, Háry János, etc), Balett und Oper-Highlights, und je nach Instrument-Neigung die führenden Solokonzerte (ob Klavier, Violine, Cello oder irgendwelche Bläser). Gerade große, bunte, strahlend-dynamische symphonische Musik ist am Anfang höhst faszinierend und bildet einen guten Zugang. Dann kann man sich an die führenden Symphoniker ranmachen, Einstieg ist für viele Beethoven, Dvorak, Tchaikovsky, etc

    Und dann kann man gerne mit Barock weitermachen.

    Und, zumindest bei mir, war erst danach irgendwann modernes und Kammermusik dran, und auch sehr spät erst Soloklavier.

    Dafür höre ich heutzutage SEHR viel soloklavier, und sehr viel Barock und Renaissance. Und sehr sehr viel Kammermusik.


    Du solltest einen Überblick schaffen, was gibt es denn alles, wer sind die stilprägenden Komponisten, welche sind die Gattungs-prägenden Werke. Sonst sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und wird nur erschlagen und weiß gar nicht, wo man anfangen sollte. (so ist übrigens bei mir die Situation mit Jazz, ich kenne mich nicht aus, finde den Zugang nicht, weiß nicht, wo ich anfangen soll, aber eigentlich mag ich das auch nicht so sehr. Oder zumindest habe ich die Lieblinge noch nicht entdeckt.)


    Man sollte sicher nicht mit sperrigen Werken beginnen, dann verdirbt man sich die Laune. Ebenso kann man sich den Weg mit irgendwelchen superempfohlenen Werken oder Aufnahmen verbauen, wozu man keinen Zugang findet.


    Und wie immer in der Musik, findet man den Zugang und die Faszination am einfachsten und vor allem nachhaltigsten über Livemusik.

    Ich hatte mir in meiner Studentenzeit hierüber das ganze Wissen angeeignet. Alles aufgesogen, was es gab. Oper, Ballett, Konzerte, Musikhochschule-Veranstaltungen (mit Vorspiel, Proben, Diplomkonzerten, etc.,), aber auch Einführungsveranstaltungen und Matinees mit Künstlerportraits und Werkseinführungen. Vor den Konzerten schon zu Hause Vergleichsaufnahmen gehört und zu den Werken was gelesen, die Programmhefte gekauft und gelesen. Damit kann man einen ganz anderen Zugang zu der Musik finden. Das waren deutlich über 500 Konzertbesuche in knapp 10 Jahren. Wenn ich irgendwo in anderen Städten war, war das erste, mir die Oper- und Konzertprogramme anzuschauen. In dieser Zeit habe ich so viel Musik, Künstler und Konzertsäle erlebt, dass ich bis heute davon „zehre“. Leider ist es jetzt deutlich weniger geworden, aber damals habe ich fast nur dafür gelebt.



    Mein Tipp in Kurzform:

    1. günstig vieles kaufen, egal was.

    2. Dann: Viel hören und viel lesen.

    3. Und wenn etwas gut gefällt (nicht, weil empfohlen oder weil teuer oder weil Brakemeier/Valin/Michalik/TAS/MFSL oder sonstwer empfiehlt, sondern weil Du Gänsehaut und Pipi in den Augen hast!) dann in den Musikzeitschriften oder Musikforen (nicht hifi oder audiophiles!) nach guten Aufnahmen suchen und diese dann versuchen zu beschaffen.

    … und irgendwann nach 500-1000 Klassik-LPs, vielen Hörstunden und einigen Büchern und allen gelesenen Plattenbeilagen und Coverrückseiten (ja, bei Klassik ist es nämlich durchaus informativ!) hast Du etwas Überblick geschaffen, und stellst fest, dass da nochmal mindestens 10x so viel Klassik zu entdecken gibt…


    Und noch etwas: keine Angst vor CDs. Erstens hat die Interpretation von klassischer Musik nicht Ende der 80er Jahre einen Halt gemacht, sondern es kamen SEHR viele bedeutende Künstler auch danach. Und zweitens weil es ohne Ende günstige, auch historische, wiederaufgelegte, sog. „wiederverwertete“ Klassik-CDs gibt. Und die werden Dir genauso hinterhergeschmissen, wie die Klassik-LPs, die ebenfalls keiner will.

    Hallo Thomas,

    Ich habe in den letzten Monaten immer wieder mal mit dem Amati Futura geliebäugelt, es gab ja 3-4 gebrauchte im Angebot. Die sehen wunderhübsch aus, sowohl in Violin Red, wie auch in der letzten Limited Edition in dunkel. Ich wollte eigentlich das rote, aber die Mischung mit rot, schwarz, recht viel Chrom fand die Regierung zu unruhig 😬.


    Die Aidas sind ja nochmal deutlich größer und v.a. teurer.


    Was machen die Aidas nochmal anders, und v.a. wie stark müssen die Verstärker für sowohl Amati als auch Aida sein? Ich hätte die für 845 Pushpull monos mit 60w in Class A bzw bis 90W in AB gedacht, bin mir aber nicht sicher, ob das reichen würde.

    Hallo,

    Evtl. wurde schon der Plattenspieler-Entwickler Bernhard Pfeiffer (nein, nicht der von Stereo!) aus Nürnberg erwähnt.

    Er hat die Lager und teilweise auch wesentliche andere Teile oder auch alles für folgende Plattenspieler entwickelt:

    - Clearaudio Reference

    - Symphonic Line Plattenspieler

    - Blues Line Laufwerke

    - Musica Nova


    Und war dann unter dem eigenen Label Delta Dynamics auf dem Markt present. Die Teile wurden bei dem acrylverarbeitenden Betrieb Tizo Acryl (Acrylteller.com) hergestellt, den wohl die meisten von den Delta Device Acryltellern für Rega und andere Plattenspielern, Acryl Tellerauflagen, Acryl-Pucks kennen.


    Ich hatte mal um die Jahrtausendwende ein Delta Dynamics Laufwerk, das richtig gut war für den Preis.

    Hallo,

    Wie wäre es mit den neuen, genialen Neumann KH 150?

    Die kann man nicht nur simpel in der Lautstärke links/rechts verändern, sondern auch mit DSP an den Raum anpassen.

    Und wenn Du jetzt sogar richtig korrekt und wissenschaftlich vorgehen willst, kannst Du sogar je nach Deiner Hörminderung in den jeweiligen Frequenzbereichen und nach physiologischem Loudnesseffekt korrigieren. das zu bestimmen wird zwar nicht einfach und etwas aufwendig, aber dann kannst Du eine wirklich gute Kompensation deiner einseitigen Hörminderung kompensieren.

    Hallo,

    Wollen wir einfach straight-ahead zum Thema SAFIR zurückkehren, und einfach das dagewesene stehenlassen und versuchen zu ignorieren und begraben?

    Ich gebe offen zu, ich habe auch etwas unnötigen Senf beigegeben, sorry dafür!


    Jürgen, Du hast bestimmt in der Zwischenzeit einige schöne Scheiben rotieren lassen und gelauscht. Berichte doch bitte.