Posts by Balazs

    Hallo Herbert,

    Findest Du akustische Musik, v.a. Klassik, gerade Streicher, auch Gesang/Oper, evtl. auch Barock-Musik, aber auch Singer-Songwriter wirklich mit dem Wood besser? Besser weil natürlicher, organischer, oder weil es voller und wärmer ist?

    Und wie ordnet man die SLR vs. LP-S denn qualitativ ein, wenn man weiß, dass die SLR im Ursprungsland deutlich günstiger ist?

    Hier wurde ja der SLR als mindestens gleichwertig, aber klanglich etwas anders abgestimmt als der LP-S vermarktet. Und dann evtl. dieser Vermarktung den Preis angepasst...


    Und: scheinbar wird in der Schweiz LP und LP-S für den gleichen Betrag weiterhin angeboten, siehe bei highend-Audio-Zimmermann.ch. Ich dachte, dass der LP ausgelaufen ist. Was ist denn der Unterschied zwischen den beiden, außer dem deutlich unterschiedlichen Eigengewicht? Hier werden beide mit dem MR Schliff geführt.

    Ein Tonarm aus Knochen ist sicherlich möglich. Ich würde auch eine Rippe eines großen Tieres nehmen, hat dann die EMT/Groovemaster-typische Bananenkrümmung.


    ABER: es gibt da einige gesetzliche Hürden.

    Selbst ein totes Wildtier in der Natur auszuschlachten wird schon nicht einfach und nicht immer legal. Es ist kein öffentliches Eigentum!

    Auch Geschichten wie oben mit Wal und Kettensäge wird in Deutschland und Europa kaum möglich sein, generell würde ich sowas vorerst auch nicht ganz glauben....

    Prähistorische Überreste aus dem Permafrostboden in Nordasien sind recht weit abgegrast, aber noch vorerst verfügbar, aber es wird schwierig sein, diese zu importieren.

    Die Vermarktung von tierischen Endprodukten wird nicht einfach sein, da wird der Hersteller einige Auflagen erfüllen müssen. Hier sind die „unsäglichen“ (sic!) tropischen Hölzer schon einfacher aber eigentlich auch schon schlimm genug. Man unterstützt dabei eine gewisse Industrie, auch wenn es bei hochwertigen Tonarmen sicher nicht um relevanten Mengen geht.


    Menschliche Schädel waren in den 90ern schon schwer und teuer zu besorgen, auch für die Forschung und Lehre wurde damals schon vermehrt auf Kunstknochen zurückgegriffen, heutzutage ist die Qualität zumindest für die anatomische Lehre völlig ausreichend. Als Ausstellungsstück, gerade für „fachfremde“ Personen, ist so etwas eher lächerlich und soll als bizarre Liebhaberei verbucht werden... Aber wenn man so einen Fetisch hat, gibt es sicherlich auch in Europa noch Schädel zu besorgen.

    Macht Ihr nach der Auto-Kalibration noch eine manuelle Anpassung?

    Spielt es eine Rolle, wo genau das Zentrum des iPhones liegt?

    Ich lege meine auf das oben flache LP-Gewicht ab.


    Erstaunlich, wie feinfühlig man in dem Bereich auf 0,05-0,1 rpm justieren muss. Das konnte ich selbst mit einem 12“ 300Hz Stroboskop nicht wirklich erkennen. Ist natürlich fraglich, wie genau und valide das IPhone wirklich ist, oder ob er in dem Bereich auch nur „Hausnummern“ zeigt.


    Hat jemand Infos darüber, was man von dem iPhone überhaupt erwarten darf?

    Also ohne Stroboscheibe, etc. nur iPhone durch die Rotation selbst?


    Spannend wäre nicht nur Teller „leer“ laufend, sondern auch mit LP und aufgesetzter Nadel in einer stark dynamisch und laut modulierten Rille, wie viel Unterschied dort zu dem bei „Leerlauf“ besteht.

    Und ich höre über Graham, nachdem ich meine Frau gebeten habe, die gleiche Sendung in der Küche über Sonos (nein, nicht Tivoli) auszuschalten.

    Graham kann auch Walzer... Trifft den Rhythmus auch besser, als ich bei unserer Probe-Walzerrunde quer durch das Wohnzimmer. 🕺 👯‍♀️


    Damit passend: 🥂 Prosit und frohes Neues Euch allen Brit-LS-Hörer!

    Meinst Du eher, dass die Antwort heißt: das ist Zufall, da hat jemand einfach auf den Bauch geschlagen und entschieden, es so zu machen? Nein, da wird schon eine schwurbelige Argumentation kommen, aber das würde mich interessieren.
    Zumindest kann ich erstmal so naiv und als Außenstehende kein Konzept erkennen.

    Daß bei der Cadenza-Familie der Shibata höher positioniert ist als der Replikant, könnte zwei mögliche Gründe haben: der Bor-Nadelträger des Black und schlichtes Marketing. Auf letzteres könnte hindeuten weil ja auch Audio Technika den Shibata höher positioniert als den Micro-Linear (der ja ein Micro-Ridge-Ableger ist).

    Ich verstehe es weiterhin nicht, ebenso nicht Deine Vermutung.

    Was hat das mit dem Bor Nadelträger zu tun? Die ganz großen Systeme kombinieren ja auch Bor mit Replicant, das ist doch kein Problem.

    Auf der anderen Seite, wenn Shibata höher positioniert wäre, wieso haben dann fast alle richtig teueren Ortofon Systeme Replicant Schliffe, nur nicht der Beste aus der Cadenza Serie?


    Hat jemand einen Draht zu Ortofon oder ATR, und möchte mal den Produktmanager oder Marketing-Zuständigen interviewen??

    Der Replicant 100 wird bei den top Ortofon Systemen eingesetzt.

    Wieso wird es in der Cadenza Familie bei dem zweitbesten (oder: zweitteuersten) verbaut, nicht aber bei dem teuersten, dem Black, wo ein nackter Shibata Schliff Anwendung findet.

    Ich verstehe die Marketing und Designpolitik dahinter nicht ganz...

    Hallo Thomas,

    Sehr schöne Sammlung und Auflistung.

    Deine Einschätzung teile ich durchweg.


    Meine liebsten 3 und nun übriggebliebenen SPUs, alle als A, sind Shindo, Synergy und Wood, hier mal alphabetisch, da ich die wirklich nicht sicher und eindeutig in Reihenfolge setzen kann.


    Shindo ist absolut magisch, ausdrucksstark. Ist aber einer von 3 Shindos, der übriggeblieben ist und mit Abstand am besten spielte und spielt. Nach aufwendiger Justage auch gute Abtastung.

    Synergy und Wood sind beide etwas moderner, breitbandiger, und absolut ruhig, gelassen, ausgewogen, dennoch schön kräftig und dynamisch. Leider habe ich nur 2 Arme und 2 Laufwerke, und 2 weitere moderne Tonabnehmer wollen auch mal montiert und gehört werden...


    Wie sieht es eigentlich mit dem Ortofon Xpression aus? Hat es mal jemand im Vergleich zum SPU Century, Synergy oder 80/85/90/95 gehört? Irgendwie habe ich noch nie darüber hier gelesen.

    Wieso ist „universell“ eine anzustrebende Eigenschaft?

    Wenn man eine gute Kombination an Tonarm/Tonabnehmer hat, oder gar mehrere von diesen Kombinationen an einem oder gar mehreren Laufwerken, kann die Universalität recht unwichtig sein.
    Es spielt eigentlich nur dann eine Rolle, wenn man an einem Arm verschiedene Tonabnehmer immer wieder wechseln möchte.

    Dein Hornlautsprecher ist ja auch nicht universell, sondern ganz speziell für Deine Anwendung optimiert. Aber eben deswegen wohl sehr gut und passend.


    Oder?


    Bei mir waren vor kurzem 3 Arme und 5 Systeme total universell und untereinander austauschbar: die waren nämlich alle SPU A bzw. dafür passende Tonarme. :D

    Neumann 120 mit mehreren Netzteilproblemen??

    Nicht kulante Abwicklung??

    Hmm, das passt nicht zu Neumann/Sennheiser.


    Und wenn Du Passiv kaufst, dann darfst Du Dich mit dem Hersteller deiner Endstufen herumärgern. Die Technik wird nicht einfacher, sondern verteilt sich nur auf mehrere Geräte und Hersteller.


    Und wenn Du für den ca 1150,- Neumann 120 Aktivlautsprecher schon im 3000,- Passivbereich Probleme hast, einen Ersatz zu finden, spricht es absolut für Neumann! Denn dann brauchst Du noch Endstufen (ca 1500-2500, wenn wir im passenden Bereich bleiben) und Lautsprecherkabel. macht +/-5000,-.

    Da kannst Du Dich auch im jeweiligen Aktivsegment in diesem Preisbereich Dich umschauen, und dann wird es noch spannender.


    Ich möchte hier wirklich keinen für Aktiv bzw. Neumann bekehren (ich habe die Teile und finde die hervorragend), aber die Argumentationen und Vergleiche möchte ich in groben Zügen zumindest nachvollziehen können.

    Zunächst danke ich weiterhin allen, die eher nüchtern und sachlich Tellergewichts-Empfehlungen abgeben.

    Bei den meisten Beiträgen hier bereue ich eher, dass ich den Thread gestartet habe. Es ist immer gefährlich hier, ein Thread mit einem Thema zu starten, wo scheinbar alle etwas beitragen könnten und gleichzeitig ein Thema im Bereich Zubehör ist. Wie auch immer, ich schaue nur noch sporadisch hier rein, querlesen reicht bei den meisten Beiträgen...

    Nö, das hat was mit digitaler und analoger Kommunikation zu tun. (Sorry, das ist mein Beruf bzw. hat viel damit zu tun.)

    Schreiben ist digital – und da gibt es kein "exakt so", weil der Ton der Stimme fehlt. Darum hat man ja Smileys erfunden ...

    Aber das finde ich spannend! Ich bin kein Kummunikationswissenschaftler, und evtl. werfen mir einige auch vor, ich würde die Kunst der Kommunikation nur auf einem mittleren Niveau beherrschen, wobei ich es im Beruf glaube ich doch recht gut hinbekomme. Wie auch immer...


    Aber Du schreibst hier, schreiben wäre digital. Hmm. Aber schreiben tut die Menschheit seit einigen Tausend Jahren. Auch die große Zeit der Literatur besteht seit zumindest mehreren Hundert Jahren. Wie kamen die bloß immer ohne Smileys zurecht? Wie konnten sie sich ausdrücken?

    Man können wir froh sein, dass die Smileys erfunden worden. Ich denke die ganze Weltliteratur hat seit Ewigkeiten darauf gewartet!

    Und zum Schluß, hier ist der Platz für Smileys: ....... (kann jeder nach Lust und Laune dazu denken)

    Genau so sieht es bei mir auch aus. Der Meursault ist ja auch offiziell ein „getunter“, s

    hindofizierte Ortofon RF297. Wobei das Gegengewicht in Verlängerung des Armrohres ist, ohne Knick, und nicht in der Achse des Schwerpunktes, wie auf dem Produktbilder des RF297.


    Natürlich betreibe ich den auch nur mit SPU A.


    Ein Paar selbst gemessene Daten, wäre schön, wenn jemand vergleichbare Daten von anderen historischen Ortofon Armen angeben könnte.

    Effektive Länge (mit SPU A): 320mm

    Tonarmlänge Lager bis Bayonettmontageebene: 290mm

    Tonarmlänge Lager bis Knick: ca 242mm

    Tonarmlänge Knick bis Bayonettmontageebene: ca. 50mm

    Montageabstand ist 309mm, optimiert nach den Nulldurchgängen, das passt (aber eher Kompromiss-angepasst...)


    Joachim, dass man natürlich mit einem Headshell mit Langlöcher deutlich flexibler ist, und durch frei wählbare Kröpfung (und idealerweise frei justierbarem Montageabstand) immer alles korrekt justieren kann, ist selbstverständlich. Leider aber nicht bei den Tondosen/SPUs, da kann man nur mit dem Montageabstand spielen. Entweder passt es, oder halt nur angenähert...

    Joachim, das sind wertvolle Hinweise und Infos, herzlichen Dank!


    Bei der Darstellung der Spurfehlwinkel für den 997 sieht man, wie ungeeignet dieser Arm mit dieser Geometrie für aktuelle LPs ist. Mit den Nulldurchgängen von ca. 57 und 108mm ist der optimierter Bereich für historische große Schallplatten optimiert.


    Nach Vermessung einiger Dutzend meiner Schallplatten (siehe Diskussionen hier im Forum vor vielen Jahren) liegt der hier gewählter innerer Nulldurchgang bei mehr als einem Drittel meiner Platten aus jener repräsentativen Stichprobe in der Auslaufrille. Schade. :(


    Hast Du zufällig Daten für den RF297 (=Shindo Meursault), den ich nutze? Falls ich etwas vermessen soll, kann ich gerne tun.


    Danke nochmal, Joachim!:merci::thumbup: