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jpetek

Professional

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Posts: 528

1

Sunday, March 18th 2012, 5:31pm

Goldenote Bellagio II mit Goldenote Tonarm. Hat den jemand schon mal gehört?

Hallo Zusammen,

kennt den jemand?

http://www.goldenote.com/index.php?optio…emid=87&lang=en

Gruß

Josef

LoupGarou

Intermediate

Date of registration: Oct 2nd 2005

Posts: 212

Location: Schwabeländle

2

Monday, March 19th 2012, 6:10pm

Hallo Josef,

den Bellagio II kenne ich nicht, der darauf verbaute Tonarm scheint ein B7-Titanium zu sein.Ich besitze den etwas kleineren Bluenote Bellavista Signature mit Bluenote B5-Tonarm und habe noch 3 weitere Bluenote-Tonarme. (Goldenote hieß bis vor kurzem noch Bluenote).

Hilft dir aber womöglich nicht weiter...

Gruß

Rainer

jpetek

Professional

Date of registration: Jan 8th 2008

Posts: 528

3

Tuesday, March 20th 2012, 11:40am

Hi Rainer,



doch. Ich gehe davon aus das Goldenote eine Art Hausklang besitzt.



In welche Richtung geht denn dein Player? Hast du ihn schon mal verglichen mit den bekannten Marken wie Rega oder Linn oder ....



Gruß



Josef

LoupGarou

Intermediate

Date of registration: Oct 2nd 2005

Posts: 212

Location: Schwabeländle

4

Tuesday, March 20th 2012, 9:15pm

Hallo Josef,

dann werde ich mal berichten...

Ja ich habe den Bluenote Signature mit Bluenote B5 im direkten Vergleich mit meinen anderen Playern gehört, die da wären: ein Mythology Zeus mit Mythology Pan (ein Jelco-Derivat), einem Nottingham Analog Horizon mit Rega 300B und einem Clearaudio Performance mit Bluenote B5.
Die beiden Bluenote B5 sind in Details unterschiedlich (Farbe des Tonarms, Kabel, Liftbank) womöglich Mark1 und Mark2, wobei ich nicht weiß welcher der einser und welcher der zweier ist.

Den Bluenote und den Clearaudio habe ich sogar mit zwei gleichen Phonopres (Trigon Vanguard) und gleichen Systemen (AT20 Sla) mit zwei gleichen Platten gehört, umschaltbar mit Fernbedienung, also zur Abwechslung mal ein echter A-B-Vergleich.

Die Klangunterschiede sind minimal, der Bluenote war im Grundtonbereich etwas kräftiger, aber nichts was man einen Qualitätsunterschied nennen könnte, einfach etwas anders. Der Unterschied auch was Dynamik, Räumlichkeit, etc. angeht ist wirklich extrem gering.Ich hatte da mehr erwartet. Und ob dieser Unterschied von den unterschiedlichen Laufwerken oder den Kabeln, oder Mk1 und Mk2 oder Serienstreuung der Phonopres oder der Tonabnehmer oder klitzekleine Differenzen bei der Tonabnehmerjustage kommt ist unklar.

Was mich betrifft glaube ich nicht, dass Plattenspieler klingen...entscheidender ist der Tonabnehmer.

Krass ausgedrückt: Ein At 20Sla klingt wie ein AT20SLa, egal auf welchem Spieler er drauf ist. Umgekehrt ein Bluenote mit Benz Ruby klingt völlig anders als ein Bluenote mit AT20Sla. Wer hier den Plattenspieler oder Tonarm raushören will... ich kanns nicht.

Selbstverständlich besitzen Plattenspieler unterschiedliche Qualitäten praktischer und optischer Natur.
Und hier hat der Bluenote einiges zu bieten. Von den oben genannten Spielern ist er klar mein uneingeschränkter Favorit. Aus folgenden Gründen:

1.) Die Verarbeitung ist erste Sahne.
2.) Ich mag das Design, die Kombination aus schwarzem Acryl, Chrom und Messing gefällt mir sehr gut.
3.) Er läuft problemlos seit jetzt ca. 4 Jahren
3.) Das Lager macht einen soliden passgenauen Eindruck ohne unnötigen Schnickschnack (Magnetlager o.ä.)
4.) Der Motor ist geräuschlos und läuft sogar von selbst an (direkt an 230V angeschlossen)
5.) Der Aufbau ist logisch und nachvollziehbar, doppelte Zarge also Motor und Arm entkoppelt, Verstellbare Füße mit dämpfendem Kunststoff als Übergang zur Aufstellfläche.
6.) Der ist Teller aus irgendeinem Spezialkunststoff mit zusätzlichen Messinggewichten an der Außenseite, die den Gleichlauf begünstigen und klar erkennen lassen, ob der Teller sich dreht oder nicht.
7.) Auch bei extrem hoher Lautstärke hatte ich noch mit keinem Tonabnehmer irgendwelche Rückkopplungen bemerkt. Wenn man im laufenden Betrieb dezent auf die Zarge klopft hört man nichts. Mit Trittschall habe ich auch keine Probleme.
8.) Tonarmbasis nach Regastandard, allerdings mit festem Abstand zur Tellerachse, der Tonarm lässt sich in der richtigen Höhe mit 2 Madenschrauben festschrauben.
9.) Der Plattendorn ist nicht zu dick, d.h. ich muss extrem selten Plattenlöcher aufbohren.

Zum Tonarm:

Der B5 ist mein absoluter Favorit, ein mittelschwerer Allrounder, mit genügend Platz an der Headshell für die Steckerchen. Bis jetzt ging jeder Tonabnehmer, allerdings kann er keine Tonabnehmer unter 8 gr ausbalancieren.
Er ist kardanisch gelagert, die Lager laufen bei beiden einwandfrei. Lift ist ungedämpft und daher schnell aber sehr feinfühlig zu bedienen und ermöglicht damit ein exaktes Zielen und Absenken in die gewünschte Rille.
Er kommt ohne störende Antiskatingeinrichtung aus, und sieht einfach umwerfend aus.

Jetzt der Haken:

Vertriebsmäßig geht es bei Goldenote drunter und drüber, all furz lang wechselt der für Deutschland zuständige Vertrieb. Derzeit gibt es meines Wissens Goldenote noch bei Loftsound.

Derzeit ist in meinem Bluenote ein Clearaudio Accurate montiert und die Kombination spielt absolut traumhaft (im übrigen keine Spur analytisch und mit traumhafter nie nerviger Hochtonauflösung)

Der Bellagio ist natürlich nochmal eine andere Kategorie und der verbaute B5-Titanium ist zumindest für mich ein besonderes Schmankerl.

Ob dir das jetzt weiterhilft...

Gruß

Rainer

celestron

Analoger Eisenbahner

Date of registration: Mar 30th 2011

Posts: 455

Location: Nürnberg

5

Tuesday, March 20th 2012, 11:18pm

Hallo Rainer,

schöner und interessanter Bericht! Btw, wußte gar nicht, daß der Mythology Pan auch ein Jelco ist - na, wieder was gelernt :thumbup:

Was mich ineressiert - ist offtopic, gebe ich zu - Gold-/Bluenote ist ja ein italienischer Vollsortimenter. Die fertigen vom TA über Arm, Lw, Amps und LS ja alles was das Herz begehrt. Lassen die eigentlich in Europa fertigen, oder im (fernen)
Osten?

Gruß

Klaus

LoupGarou

Intermediate

Date of registration: Oct 2nd 2005

Posts: 212

Location: Schwabeländle

6

Tuesday, March 27th 2012, 9:31pm

Hallo Josef,

...ich vergass zu erwähnen: Bluenote-Plattenspieler sind natürlich absolut exklusiv,...italienisches High-End, ...extrem guter Ruf, ...sollen ja Qualitätsprobleme haben ... aber klingen tun die ... und keiner kennt's, keiner hat's, da sind sogar Forenvielschreiber sprachlos...

Italienisches Highend...ist schwer angesagt...und optisch sind die Dinger natürlich einwandfrei, solides zu Ende gedachtes italienisches Design...

Mir jedenfalls macht das Ding richtig Spaß. Ein Plattenspieler fürs Leben!

Gruß Rainer

PS: bin gespannt, welcher Forendinosaurier als erster in diesen Fred hereinbrescht...(ohne wirklich etwas zum Thema beitragen zu können...)

Litti

Trainee

Date of registration: Feb 8th 2011

Posts: 74

Location: Hamm westf.

7

Thursday, March 29th 2012, 8:27pm

Hallo
Seit ein paar Tagen kann ich auch einen Bluenote Bellavista mein eigen nennen.
Ein wunderschöner und dazu phantastisch klingender Dreher.
Mein Nagaoka MP-150 das ich vorher mit einem Clearaudio Concept(steht übrigens zum Verkauf)
betrieben habe klingt um längen besser.
Das einzigste was ich zu bemängeln hätte ist der ungedämpfte Lifter.
Beim geringesten druck geht er von allein runter.Habe ihn zwar schon nachgestellt,aber ganz beheben
lässt sich das Problem nicht.
Vielleicht kann Rainer mir ja weiterhelfen :!: :?:
Gruss,Andreas

RG 9 Jünger

einbeinig ist das neue zweibeinig

Date of registration: Aug 25th 2004

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Location: Straelen/Niederrhein

8

Friday, March 30th 2012, 12:38am

PS: bin gespannt, welcher Forendinosaurier als erster in diesen Fred hereinbrescht...(ohne wirklich etwas zum Thema beitragen zu können...)


Hier, ich melde mich mal dafür! ;) :D

Wollte aber nur sagen, echt tolle Dreher stellen die her. :thumbup:
Wünsche euch noch viel Spass und genug Zeit sie zu hören.
Gruß,
Chrille

Jetzt mit Sumiko MMT :love:
Steckbrief von Chrille

LoupGarou

Intermediate

Date of registration: Oct 2nd 2005

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Location: Schwabeländle

9

Friday, March 30th 2012, 6:43pm

Hallo Andreas,

das Problem, dass der Lift in der oberen Stellung nicht so recht halten will, kenne ich. War bei einem meiner Lifte ebenfalls.

Zur Lösung des Problems:

1. Schritt: Hast du noch Händlergarantie, dann bemühe Deinen Händler mit dem Problem.
2. Schritt: durch Drehen der Abdeckkappe lässt sich die Federkraft einstellen. Ich nehme an das hast Du probiert, ohne nennenswerten Erfolg.

Zuerst zum grundsätzlichen Aufbau des Liftes:

Dieser besteht aus dem Zylinder.
Darin läuft der Kolben auf dem oben die Liftstange sitzt.
Unten am Kolben sitzt eine flache Platte. An einer Ecke dieser Platte ist eine quadratische Aussparung.
Zwischen dem Kolben und der aufgeschraubten Abdeckkappe des Zylinders, durch die die Liftstange geführt wird, befindet sich eine Spiralfeder.
Die Achse des Lifthebels durchquert den Zylinder an seinem unteren Ende.
Diese Achse ist an einer Stelle ebenfalls ausgenommen, so dass hier der Querschnitt nur noch einem Viertelkreis entspricht. Die Platte passt von der Breite genau in die Ausnehmung der Achse.
Im eingebauten Zustand befindet sich dieser Viertelkreis in der quadratischen Aussparung der kleinen Platte an der Unterseite des Kolbens und umgekehrt.
Durch drehen der Liftachse um 90 Grad und der exzentrischen Bewegung des "Viertelkreises" innerhalb der quadratischen Aussparung wird der Lift angehoben, runter geht er durch die Federkraft. Die obere Endstellung, bzw. der Anschlag ist oft etwas knapp.

Nun zum 3. Schritt:

Öffne die Abdeckkappe durch Linksdrehung. Ziehe dann den Kolben samt Feder und Abdeckkappe an der Liftstange heraus. Nun kannst du die Liftachse herausziehen. Drehe jetzt den Zylinder um seine senkrechte Achse um 180° und stecke die Liftachse wieder hinein, bis die Ausnehmung der Achse in der Mitte der Kolbenöffnung liegt und führe jetzt den Kolben wieder in den Zylinder. Das ist der fummeligste Part, bis die Platte wieder in die Aussparung der Liftachse flutscht. Und Abdeckkappe wieder draufschrauben. Möglicherweise hält der Lift jetzt.
Durch die Fertigungstoleranzen kann das Drehen des Zylinders, bzw. die Einführung der Liftachse von der gegenüberliegenden Seite des Zylinders schon den notwendigen zehntel Millimeter ausmachen.

Wenn nicht, kommt der 4. Schritt: Kolben wieder herausnehmen und mit einer Schlüsselfeile die Ecke der Aussparung der Platte nachfeilen. Also den Anschlagpunkt nachbearbeiten.

Klingt wahrscheinlich komplizierter als es wirklich ist. Wenn was unklar ist, melde Dich per PM mit Deiner Telefonnummer, ich rufe Dich dann an.

5. Schritt: Mittlerweile gibt es wieder einen deutschen Vertrieb:

Kontaktiere Herrn Meisel vom www.klangstudio-meisel.de, info@klangstudio-meisel.de

Herr Meisel hatte bereits früher den Vertrieb von Bluenote und ist sehr nett,engagiert und hilfsbereit . Er wird Dir bei dem Problem sicher gerne weiterhelfen.

Gruß,

Rainer
Ansonsten Viel Spaß mit Deinem neuen Dreher.

wahnwitzig

Professional

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Posts: 747

Location: Lüneburg

10

Saturday, March 31st 2012, 7:54am

Hallo!

Weshalb eigentlich die Umbenennung?

Gruß,
Marcus

This post has been edited 1 times, last edit by "wahnwitzig" (Mar 31st 2012, 7:55am)


Joerg K.

immer noch da

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11

Saturday, March 31st 2012, 9:16am

Quoted

Our Company and "Capitol Records" owner of the prestigious record label "Blue Note Records" have agreed together to use the GOLDENOTE brand name to market our new line of products while the Blue Note name will be reserved exclusively to the Audio Software and products offered directly from Capitol Records.


Quelle: http://www.goldenote.it/open.html
Viele Grüße
Jörg
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...näheres im
Steckbrief. Meine Platten seht ihr im Musiksammler

Litti

Trainee

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Location: Hamm westf.

12

Saturday, March 31st 2012, 3:05pm

Hallo Rainer
Dankeschön für den Tip. :thumbup:
Werde mich dann mal ans drehen des Zylinders machen und
nächste Woche mal bericht abgeben.
Schönes We.
Gruss,Andreas
Hallo Andreas,

das Problem, dass der Lift in der oberen Stellung nicht so recht halten will, kenne ich. War bei einem meiner Lifte ebenfalls.

Zur Lösung des Problems:

1. Schritt: Hast du noch Händlergarantie, dann bemühe Deinen Händler mit dem Problem.
2. Schritt: durch Drehen der Abdeckkappe lässt sich die Federkraft einstellen. Ich nehme an das hast Du probiert, ohne nennenswerten Erfolg.

Zuerst zum grundsätzlichen Aufbau des Liftes:

Dieser besteht aus dem Zylinder.
Darin läuft der Kolben auf dem oben die Liftstange sitzt.
Unten am Kolben sitzt eine flache Platte. An einer Ecke dieser Platte ist eine quadratische Aussparung.
Zwischen dem Kolben und der aufgeschraubten Abdeckkappe des Zylinders, durch die die Liftstange geführt wird, befindet sich eine Spiralfeder.
Die Achse des Lifthebels durchquert den Zylinder an seinem unteren Ende.
Diese Achse ist an einer Stelle ebenfalls ausgenommen, so dass hier der Querschnitt nur noch einem Viertelkreis entspricht. Die Platte passt von der Breite genau in die Ausnehmung der Achse.
Im eingebauten Zustand befindet sich dieser Viertelkreis in der quadratischen Aussparung der kleinen Platte an der Unterseite des Kolbens und umgekehrt.
Durch drehen der Liftachse um 90 Grad und der exzentrischen Bewegung des "Viertelkreises" innerhalb der quadratischen Aussparung wird der Lift angehoben, runter geht er durch die Federkraft. Die obere Endstellung, bzw. der Anschlag ist oft etwas knapp.

Nun zum 3. Schritt:

Öffne die Abdeckkappe durch Linksdrehung. Ziehe dann den Kolben samt Feder und Abdeckkappe an der Liftstange heraus. Nun kannst du die Liftachse herausziehen. Drehe jetzt den Zylinder um seine senkrechte Achse um 180° und stecke die Liftachse wieder hinein, bis die Ausnehmung der Achse in der Mitte der Kolbenöffnung liegt und führe jetzt den Kolben wieder in den Zylinder. Das ist der fummeligste Part, bis die Platte wieder in die Aussparung der Liftachse flutscht. Und Abdeckkappe wieder draufschrauben. Möglicherweise hält der Lift jetzt.
Durch die Fertigungstoleranzen kann das Drehen des Zylinders, bzw. die Einführung der Liftachse von der gegenüberliegenden Seite des Zylinders schon den notwendigen zehntel Millimeter ausmachen.

Wenn nicht, kommt der 4. Schritt: Kolben wieder herausnehmen und mit einer Schlüsselfeile die Ecke der Aussparung der Platte nachfeilen. Also den Anschlagpunkt nachbearbeiten.

Klingt wahrscheinlich komplizierter als es wirklich ist. Wenn was unklar ist, melde Dich per PM mit Deiner Telefonnummer, ich rufe Dich dann an.

5. Schritt: Mittlerweile gibt es wieder einen deutschen Vertrieb:

Kontaktiere Herrn Meisel vom www.klangstudio-meisel.de, info@klangstudio-meisel.de

Herr Meisel hatte bereits früher den Vertrieb von Bluenote und ist sehr nett,engagiert und hilfsbereit . Er wird Dir bei dem Problem sicher gerne weiterhelfen.

Gruß,

Rainer
Ansonsten Viel Spaß mit Deinem neuen Dreher.

LoupGarou

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13

Saturday, March 31st 2012, 6:49pm

Hallo Forum,

ich hab hier mal ein paar Bilder von meinen Bluenote B5-Tonarme eingestellt. So bekannt sind die ja nicht...


Gruß,

Rainer

Captn Difool

Moderator

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14

Saturday, March 31st 2012, 8:44pm

Auf jeden Fall schön anzusehender Tonarm :thumbup:
Gruß André


Litti

Trainee

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Posts: 74

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15

Saturday, March 31st 2012, 9:13pm

Rainer hast du die Antiskatinggewichte nicht im Einsatz??

Joerg K.

immer noch da

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16

Saturday, March 31st 2012, 9:56pm

Wenn ich mich recht erinnere gab's diesen "Firlefanz" speziell für den deutschen Markt. ;)
Viele Grüße
Jörg
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Litti

Trainee

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17

Sunday, April 1st 2012, 5:46pm

So,jetzt hab ich den Zylinder vom Lift gedreht und er funktioniert
wieder einwandfrei.
Dank nochmal an Rainer für den Tip. :thumbsup:
Gruss,Andreas

Antonio Silva

Professional

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Posts: 1,015

Location: Portugal

18

Sunday, April 1st 2012, 6:37pm

So,jetzt hab ich den Zylinder vom Lift gedreht und er funktioniert
wieder einwandfrei.
Dank nochmal an Rainer für den Tip. :thumbsup:
Gruss,Andreas



Die Arme B5 und B7 sind sehr gute arme. Wenn der lift dann noch gut funktioniert, super.
Für die verlangten preise, eine sehr gute und optisch schöne alternative für die normalerweise verwendeten arme in der preis Region.

Gruß

António
Rui Borges Turntable, Uno-Unico mit Sony PUA-1600S und Yamamoto YC-02, Joaquim Pinto (Tube) Viriatus KT120, Joaquim Pinto-Brutus only Tube MC, Sony TC-K909ES, Aerial Acoustics 8, Paulo Marcelo Kopfhörer Verstärker mit verstellbarer Impedanz, Sennheiser HD 650

AAA- Mitglied

Litti

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19

Sunday, April 1st 2012, 8:31pm

Ja das sind sie.
Ich kann mich im Augenblick gar nicht satt hören an dem Bellavista. ^^
Vor allen Dingen weil Tonabnehmermäßig bestimmt noch viel Luft
nach oben ist.
Aber selbst mit dem relativ günstigen MP-150 kitzelt er aus meinen Platten
bisher kaum gehörte Details raus.

Litti

Trainee

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Posts: 74

Location: Hamm westf.

20

Saturday, April 7th 2012, 9:44pm

Wenn ich mich recht erinnere gab's diesen "Firlefanz" speziell für den deutschen Markt. ;)
Da hast du recht.
Hab gerade ne Stereoplay mit dem Test gefunden.
Laut Hersteller läuft der Note mit den eigenen tonabnehmern prima ohne Antiskating .
Für den deutschen Markt nur als "gutes gewissen" per fadengewicht dabei.
Frag mich bloss keiner warum ?(

This post has been edited 1 times, last edit by "Litti" (Apr 7th 2012, 10:08pm)


Joerg K.

immer noch da

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Location: Aquis Mattiacis

21

Sunday, April 8th 2012, 8:05am

Vielleicht deshalb, weil das erste Golden (Blue) Note System, das Baldinotti vom DL103 abstammte und deshalb mit hohen Auflagekräften betrieben wurde? Das ist aber nur eine Vermutung.
Viele Grüße
Jörg
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LoupGarou

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22

Sunday, April 8th 2012, 2:30pm

nun...zwei habe ich noch...

neben den 2 kardanisch gelagerten B5-Tonarme, habe ich noch zwei Unipivot von Bluenote.

Den Einsteigertonarm U3, hier mit dem Benz Ruby Open Air auf dem Clearaudio Performance




und der preislich in einer höheren Liga angesiedelten Bluenote Borromeo



Die Lagernadeln, sowohl beim Borromeo, als auch beim U3 lassen sich in der Höhe verstellen und mit Kontermutter fixieren, beim Borromeo allerdings nicht über die Schraube, die oben an der Lagerglocke zu sehen ist (wie in der Presse berichtet wurde), sondern unten am Schaft .

Der Azimuth wird beim U3 über das konzentrische Gegengewicht eingestellt, beim Borromeo über die seitliche Lage der Feststellschraube durch Drehen des Gegengewichtes.

Bei beiden wird die Tonarmverkabelung innerhalb der Konstruktion geführt.

Wie bereits erwähnt, folgt die Geometrie dem Rega-Standard, Schaftdurchmesser 23mm, effektive Länge 233mm, Pivot to spindle 222mm, Überhang also 11mm,
Die Tonarme werden als mittelschwere Tonarme geführt (Herstellerangabe für B5: 13gr)

Auf den folgenden Bildern sieht man mal den Tonarmschaft im ausgebauten Zustand, ein Originalkabel mit dem von Bluenote verwendeten 4-poligen DIN-Stecker (und dem viel zu dünnen Massekabel), und die Draufsicht auf die Headshell.



Nun nochmal zu den Familieneigenschaften:

Die hier gezeigten Arme haben alle das gleiche Liftelement, bei dem alle Teile unabhängig voneinander teils mehrfach in der Höhe verstellbar sind. Die Gegengewichte sind bei vielen Modellen gleich, daher auch austauschbar, mittlerweile gibt es welche mit auswechselbaren Zusatzgewichten, die es ermöglichen auch leichtere Tonabnehmer, als die angegebenen 8-20gr auszubalancieren.

Die Tonarmverkabelung ist sehr flexibel und Dank der großen fest sitzenden Stecker leicht zu händeln. Das Tonarmrohr aus Aluminium ist bei allen genannten Tonarmen bis auf die Oberflächenausführung gleich, ebenfalls die Headshell, die recht groß ausgebildet ist. Trotz der großen Stecker gab es bei keinem der bisher eingesetzten Tonabnehmern Platzprobleme. Mittlerweile gibt es auch Ausführungen mit Armrohren aus Titan.

Das wäre jetzt weitgehend alles, was ich zum Thema Bluenote (, oder jetzt Goldenote) -Tonarme und -Plattenspieler beitragen kann.

Weiterführende Berichte in der Presse, soweit mir bekannt:

-LP -analoges HIFI und Vinylkultur Heft 1/05 S. 60ff - Test Bluenote I.A.V. Piccolo mit Tonarm U3
-hifiI & records -das Magazin für hochwertige Musikwiedergabe - Heft 2/03, S. 24ff - Test Tonarme U3, B5 SE, Borromeo
-image hifi - Heft 51 (3/2003) S. 104ff - Test Bluenote Bellavista mit Tonarm B5 Signature

LoupGarou

Intermediate

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Posts: 212

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23

Sunday, April 8th 2012, 3:14pm

noch zum Thema Antiskating, obwohl ich es nicht für sinnvoll betrachte, dieses leidige Thema in diesem Thread auszudiskutieren...

In der englischen Gebrauchsanweisung heißt es wörtlich (und ebenfalls unterstrichen): "Anyway we strongly suggest not to use the Anti-Skating device with cartrigdes want weights above 1,5gr at least"

Ich habe meinen ersten Bluenote ohne Antiskating-Stütze und Gewicht bekommen und ein paar Monate damit gehört, ohne dass mir das Antiskating gefehlt hätte.

Mittlerweile sind an Bluenote Tonarme folgende Tonabnehmer gelaufen:
-Clearaudio Accurate, Clearaudio Discovery, Clearaudio Virtuoso, Benz Ruby H, Benz Ruby Open Air, Koetsu Black, Bluenote Boboli, Ortofon Kontrapunkt A, Audio Technica AT 20 Sla, Acutex M310 MkII, Shelter 201, Linn Adikt, Empire 400 TC, A&R Cambridge mit C77, ...

bei keinem habe ich jemals den Drang verspürt, seitlich an meinem Tonarm zerren zu müssen, um irgendwelche Missstände am Klang abzustellen. Es gab am Klang einfach nichts auszusetzen, was auf die fehlende Antiskatingkraft zurückzuführen gewesen wäre.

Auch müsste ich beim Rest meiner Kette (Trigon Vanguard II mit Volcano II (PhonoPre mit Akkunetzteil), Audionet Pre (1) (Vorstufe), SAC PA 50T (Monoblöcke), Audio Physic Virgo (1) (Lautsprecher) ja irgendwann mal all das hören, was man einer falsch eingestellten Antiskatingkraft nachsagt. Tu ich aber nicht. Warum soll ich AK dann einsetzen?

Eine Schiefstellung der Nadel während dem abspielen kann ich ebenfalls ausschließen, da ich bei einer Leerrille zwischen zwei Stücken mindestens 6x Lift auf und ab bewegen kann und immer noch in der Leerrille lande. (Wäre die AK zu gering würde ich hinter der Leerrille landen, wäre AK zu stark landet man vor der Leerrille.)

Zugegeben, ich fahre jedes System mit der maximal angegebenen Auflagerkraft. Aber warum auch nicht, mit geringerer Auflagerkraft wird der Arm beim händeln auch etwas nervös.

Aber bitte... wenn jemand unbedingt über Sinn und Unsinn von Antiskating diskutieren will, so soll er doch einen neuen Thread eröffnen...


Gruß an Alle

Rainer

Litti

Trainee

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Posts: 74

Location: Hamm westf.

24

Monday, April 16th 2012, 9:38pm

Ich denke das ist nicht nötig und gehört auch nicht hier hin.
Rainer,mit welchen Phonokabel betreibst du die Tonarme?
Hab im Augenblick noch das Beipackkabel dran.
Obwohl das wirklich nicht schlecht klingt...im gegenteil.
Aber ich denke da geht noch was.
Gruss,Andreas

Litti

Trainee

Date of registration: Feb 8th 2011

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25

Tuesday, April 17th 2012, 6:07pm

Noch ein wort zum Antiskating 8)
fahre jetzt auch das Nagaoka mit maximaler Auflagekraft und ohne As.
Und ich muss Rainer recht geben.Keine Verzerrungen in irgendeiner Weise
und der Tonarm ist nicht mehr so fahrig beim absetzen.
Das war jetzt aber auch entgültig alles zum Thema As.