Erfahrung mit Gold Note Tonabnehmern

  • Hallo Zusammen,

    hier meldet sich ein Anfänger.

    Ich bin durch Jörg Hooymann von PRE-IN Audio auf diese Forum aufmerksam geworden und möchte eure Erfahrung nutzen um ein Feedback zu o.g. Tonabnehmern zu bekommen.

    Ich bin seit dem letzten Jahr wieder in der Vinyl Welt unterwegs und habe den Einstieg mit einem Elac Miracord 90 gewagt.

    Durch die damalige Beratung habe ich das standart mäßige Audio Technica Tonabnehmersystem beim Kauf schon gegen ein Ortofon 2M Black getauscht.

    Was beim direkten Vergleich mit meinem Thorens TD280 Exclusiv mit Grado Prestige Red2, zu einem breiten Grinsen in meinem Gesicht geführt hat. Alles noch betrieben an meinem über 30 jahre alten Yamaha C80 Vorverstärker.

    Durch einen Test in der stereoplay 8/2018 bin ich auf die Firma Gold Note mit ihrem Tonabnehmer Donatello Red aufmerksam geworden, was dann auch die nächste Investition wurde. Was soll ich sagen das Grinsen wurde noch breiter.

    Wobei nun alle Experten mit denen ich mich unterhalten habe sagten, dass mein Yamaha die reglementierende Einheit in meiner Kette sei.????

    Nach einigen Experimenten mit den Phonovorverstärkern Lehman Black Cube und Clearaudio SmartPhono V2 bin ich bei der Pro-Ject PhonoBox RS mit Accu Netzteil gelandet. Komplett von Plattenspieler aus symetrisch verkabelt.

    Die Expertenmeinung wurde leider bestätigt, wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass der C80 ein guter HiFi Vorverstärker ist.

    Da ich im Moment plane, den Elac durch einen Gold Note Giglio mit dem B7 Tonarm und PST10 linear Netzteil zu ersetzen, stellt sich die Frage ob ein Upgrade des Donatello auch Sinn macht. Explizied auf ein Machiavelli Red MKII.

    Ich weiß Lyra Delos, Hana MH oder Soundsmith Zephyr wären eine Alternative, aber das Donatello hat mich schon überzeugt und leider habe ich keinen Experten gefunden der mir in dieser Klasse etwas eindeutig Besseres empfehlen konnte.

    Ich bin auf eure Antworten gespannt.:)

    LG

  • Wenn Du mich fragst ist das Machiavelli Red eigentlich nur die Low-Output-Variante des jetzt schon vorhandenen Systems. Da gewinnst Du nix oder zumindest nichts Nennenswertes. Der Nadelschliff ist auch nix besonderes, ist ungefähr auf einer Höhe mit dem Ortofon 2M Blue... Womöglich betreibst Du auch das 2M Black nicht artgerecht oder Du hast ein schlechtes Exemplar erwischt. Anders kann ich mir das nicht so recht vorstellen, daß das Goldenote Donatello so viel besser klingen soll. Ich hatte mal ein Boboli Signature und das war im Serienzustand unter aller Sau. Nadelträger war verdreht und klanglich war es nun wirklich nix dolles. Erst nach einem Retip mit Micro-Ridge-Diamant auf Bor-Nadelträger konnte man es dann einen richtig guten Tonabnehmer nennen...

    Wenn dann schon das Machiavelli Gold mit dem Line Contact Diamanten... Ich habe keine Ahnung, was das kostet, aber so wie ich Goldenote und deren Preise kenne, könnte ich mir vorstellen, daß Du woanders für weniger Geld was mindestens genauso Gutes bekommen könntest...

    Übrigens: mein Boboli Signature war laut dem Retippingdienst ein umgetopftes Denon-MC...;)


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


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  • Hallo Anfänger,


    willkommen, wie ist dein Name?


    Zum Thema:

    Wenn der derzeitige Tonabnehmer gut spielt würde ich bei einem Laufwerkstausch auf Gold Note LW diesen beibehalten. Es wäre doch von Interesse zu erfahren wie es auf dem neuen LW spielt. Ich würde auch das 2M Black mal auf das zukünftige LW schrauben und hören.

    So bekommst Du auch gleich eine Einschätzung der klanglichen Ausprägungen beider LW/Tonarme und beider Systeme.

    Der Tonarm des Miracord 90 hat eventuell auch eine zu geringe eff. Masse für das 2M Black.


    VG

    Dieter

    LW mit luftgelagerter Tellerachse sowie Teller mit Outer Ring und VTA- Lifter, diy

    Dr. Fuss Steuerung

    Kabelkonfektion diy

  • Hallo Andreas, hallo Dieter,


    zunächst vielen Dank für eure Kommentare.

    Mein Name ist Rolf, Baujahr 1957 und wohnhaft in Wesel, unweit von Oberhausen. Ich denke ich werde den Vorschlag von Dieter beherzigen und zunächst bein Donatello Red bleiben.

    Das Tonarmgewicht des Elac kenne ich nicht, weiß nur das es aus Carbon ist und ein Leichtgewicht sein soll. Wobei der Gold Note B7 Ceramic Tonarm mit 10 Gramm sicherlich an der Schwelle zu leicht liegt. 9g = leicht?

    Ob die klanglichen Unterschiede der beiden Systeme tatsächlich an der Kombi mit dem Elac Tonarm liegen, mag sein. Beide Systeme haben mit 7,2 und 7Gramm aber annähernd die gleiche Masse.

    Ich werde an dieser Stelle berichten.

    Ich habe die Frage nach dem Machiavelli Red MKII hier im Forum gestellt, da ich auf anderen Wegen keine Informationen bekommen konnte.
    Es ist mit 2.0mV auch ein High Output MC System, besitzt einen identischen Nadelschliff, verfügt aber über einen Bor Nadelträger und wurde ebenfalls gemeinsam mit Adamant-Namiki entwickelt.

    Denkt ihr, dass ein Bor Nadelträger einen Mehrinvest von 900€ gerechtfertigt und klanglich einen deutlichen Gewinn darstellt?


    LG

    Rolf

  • Hallo Rolf,


    also der Boron Nadelträger alleine rechtfertigt keinesfalls 900€ Aufpreis, das alleine wird auch nicht der Unterschied sein. Ich kann nur mutmaßen was sich da sonst noch unterscheidet. Die Ausgangsspannung ist da auch nur bedingt aussagekräftig.

    Die Unterschiede könnten z.B. sein:

    -Weniger Wicklungen auf dem Spulenkreuz, andere Drahtstärke und daher andere Masse. leichter = besser

    -Anderer Magnet, stärker, homogeneres Magnetfeld in dem sich das Spulenkreuz bewegt.

    -Andere Aufhängung, Compliance, Bedämpfung des Gesamtsystems, Gehäuse.


    Um nur mal einige Punkte zu nennen.


    VG

    Dieter

    LW mit luftgelagerter Tellerachse sowie Teller mit Outer Ring und VTA- Lifter, diy

    Dr. Fuss Steuerung

    Kabelkonfektion diy