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This post has been edited 1 times, last edit by "Passat" (Feb 4th 2012, 2:45pm)
da hast du wahrlich recht.Hallo Broadway,
da findest Du zum Anfang alles was Du brauchst!
Ja weil ich kürzlich einen langjährigen DJ u. HiFi Liebhaber (er ist auch hier im Forum Mitglied) gefragt habe:
meinst du in den Flanken der Mikrorille sind auch Wellen drin?
Quoted
So wie ich das bislang verstenden habe, funktioniert das so:
der Schneidstichel der Schneidmaschine graviert das Musiksignal in die Lackfolie,
daraus werden dann Pressmatrizen hergestellt, die dann Vinyl zu LPs pressen.
Die Tonerzeugung durch den Tonabnehmer ist sozusagen der umgekehrte Schneidvorgang.
Um nun noch auf die Frage mit der Kapazität bei MM und MI zurückzukommen:
Die Induktivität der Induktionsspule bildet zusammen mit der Abschlußkapazität einen Schwingkreis, der im Hochton für eine kräftige Pegelüberhöhung sorgt und auch dafür sorgt, daß der Frequenzgang oberhalb des Peaks steil abfällt. Dazu kommt der Tiefpaßcharakter der Induktionsspule, der den Frequenzgang bereits ab 10kHz oder noch weniger langsam abfallen läßt. Durch Anpassung der Kapazität versucht man nun einen optimalen Kompromiß, sprich einen möglichst linearen und weit hinaufreichenden Frequenzgang hinzukriegen.
oh weh, das liest sich aber schwer kompliziert!In der Rille steckt vielmehr das Zeitintegral der Musik, der Tonabnehmer muss die Ableitung nach der Zeit bilden, um die Musik richtig zu extrahieren.

This post has been edited 2 times, last edit by "lini" (Feb 16th 2012, 10:31am)
P.S.: Dieter: "Dort muss ein Zusatzgerät die zeitliche Ableitung bilden." Braucht's das wirklich? Vielleicht bin ich gedanklich noch nicht weit genug, aber es schiene mir plausibel, dass ein Auslenkungswandler die ganze Geschichte einfach nur um 90° phasenverschoben darstellen würde... Hmmm, oder nicht? Ach... *seufz* Ich denk, ich geh jetzt besser endlich mal ins Bett.

This post has been edited 1 times, last edit by "McRiem" (Feb 16th 2012, 5:21pm)
Also weniger mathematisch war das jetzt aber nicht.Übrigens wird sich erst über die Ableitung das korrekte Amplitudenverhältnis verschiedener Frequenzen zueiander einstellen, denn beim Ableiten geht die Frequenz in die Amplitude mit ein. (halt wie bei d(sin(2pi f t))/dt = 2pi f cos(2pi f t) ).
Also weniger mathematisch war das jetzt aber nicht.![]()
: das Signal in der Rille ist die Antwort auf die Frage "welches Signal braucht es, damit dessen Änderungsgeschwindigkeit dem originalen Musiksignal gleicht ?" (Schneidkennlinie mal außen vor in diesem, für Dich so persönlichem Moment
)
Nun die Zeitkomponente ist durch die Drehzahl als ein Faktor gegeben.


