Pro-Ject 6.9 (der alte) und wie geht's weiter?

  • Wenn Du zufrieden bist und es besser als der Linn spielt ist doch alles gut.

    Jeder legt unterschiedliche Maßstäbe und Kriterien für sich fest auf dessen Grundlage entschieden wird.


    VG

    Dieter

    LW mit luftgelagerter Tellerachse sowie Teller mit Outer Ring und VTA- Lifter, diy

    Dr. Fuss Steuerung

    Kabelkonfektion diy

  • Man könnte ja auch einfach einen SL-1300 oder 1700 in der Mk.1 Version nehmen.

    Die sind leicht zu überholen, die Motorsteuerung ist ohne exotische Teile und es gibt noch einige im super Zustand.

    Mit freundlichem Gruß
    Haakon

  • Beim 1500er ist es doch so, dass der VTA über das Entriegeln und dann manuelle hoch und runter "heben" der Tonarmbasis passiert, richtig? Nicht wie beim 1200er, wo die Verstellung über den Drehring erfolgt.
    Sackt das ganze dann nicht ab, wenn man die Verriegelung der Höhenverstellung löst? Bei meinem Tonarm ist das so und so sehr man sich da auch Mühe gibt, die Höhe NACHVOLLZIEHBAR zu verstellen, es gelingt nie, man fängt immer bei Null an.

    Ohne "Resonanzen" würden 90% aller High-End-Hersteller in eine tiefe Sinnkrise verfallen!

  • Richtig, nur sitzt die Höhenverstellung nicht locker. Es braucht schon etwas Kraft zum Verschieben, die Führung ist sehr genau und fühlt sich an wie mit Silikonöl bedämpft.

    Die eingestellte Höhe wird auch ohne Verriegelung gehalten, daher ist das Einstellen extrem einfach.

    Mit freundlichem Gruß
    Haakon

  • OK, das ist ja prima, dann sackt das Ding also nicht ab, wie ein Stein im Wasser, wenn die Verriegelung gelöst wird. Die Nachvollziehbarkeit (Skala) ist dann zwar immer noch nicht gegeben, aber besser als nichts.
    Ich bin der Meinung, dass mit einer SME Headshell auch ein nachvollziehbarer und wiederholbarer VTA an den Start muss. Wenn ich die Headshell inkl. Tonabnehmer wechseln will, dann muss ich auch den VTA entsprechend einstellen können.

    Das Gesamtpaket, Direct-Drive, einfache Einstellmöglichkeit für den VTA und wechselbare SME Headshell, sind für mich echte Top-Argumente für Magnat oder Technics. Ein paar kleine Vorteile hat die (Halb)-Automatik bei den Technics schon, der Magnat ist aber dafür der puristischere und sieht für mich zeitloser aus, günstiger ist er zudem.
    Zum Glück drängt mich nichts und ich habe alle Zeit, die ich will. Vielleicht finde ich in meiner Gegend ja jemanden, wo ich den Magnat mal anhören kann, das wäre toll!

    LG,
    Tino

    Ohne "Resonanzen" würden 90% aller High-End-Hersteller in eine tiefe Sinnkrise verfallen!

  • Den habe ich mir auch angeschaut, scheint ja ein weiterer Technics-Verschnitt zu sein und ganz ähnlich dem Magnat. Zumal mir der S-Tonarm sogar beser gefällt, als der J des Magnat. Wessen Gene das schlussendlich sind wird uns wohl keiner verraten. Vielleicht fallen beide ja vom selben Band. Die Lagerung des Tonarmes sieht jedenfalls ziemlich identisch aus, inkl. der Aufnahme des Tonarmrohres. Wenn man die Preise betrachtet, kann es eigentlich nur ein und der selbe Hersteller sein, was ich nicht verwerflich finde, da ich keinen Dreher mit Alleinstellungs- und Exclusivitäts-Merkmalen brauche, sondern einen, der meine Platten bestmöglich spielt und Spaß macht.

    LG,

    Tino

    Ohne "Resonanzen" würden 90% aller High-End-Hersteller in eine tiefe Sinnkrise verfallen!

  • Der Hersteller ist Hanpin, die fertigen als letzter großer OEM für Reloop, Stanton, Pioneer, Magnat, Onkyo usw.

    Man kann auch die Tonarme untereinander austauschen. So lässt sich z.B. ein höhenverstellbarer Arm nachrüsten, alles recht einfach.

    Die Qualität ist nicht schlecht, die fertigen ja in vielen Preisklassen. Was etwas lax ist, ist die Endkontrolle, man sollte z.B. die Tonarmlager kontrollieren und ggf. nachjustieren.

    Mit freundlichem Gruß
    Haakon