Tuesday, September 7th 2010, 2:44pm UTC+2
You are not logged in.
1.) DAB hat keine feste Datenrate pro Programm. Nur die max. Datenrate ist m.W. festgelegt (256kbit/s).
2.) Das Audioformat von DAB ist MPEG1 Layer 2, nicht AAC. Ziel bei der Entwicklung von MPEG1 Layer zwar war akustische Transparenz bei 256 kbit/s.
3.) Inzwischen ist z.B. der SWR bei 128kbit/s und weniger im DAB Ensemble BW angekommen.
This post has been edited 2 times, last edit by "ruedi01" (Jun 14th 2010, 6:46pm)
Wie ist der Hörtest ermittelt worden? Ahh, ich kann es mir schon vorstellen...'mach' einfach mal an, wir hören dann schon' , welche Sender sind als Vergleichsmaßstab herangezogen worden (Dynamikreduziert?) ....so ein 'Hörtest' ist absolut wertlos.
wertlos ist hier lediglich Deine herabwürdigende Qualifizierung des einstimmigen Eindruckes aller Teilnehmer.
Bitte mäßige Deinen provokanten Ton zukünftig etwas.
Gehört wurde die Liveübertragung eines Konzertes aus der Kölner Philharmonie auf WDR3.
This post has been edited 1 times, last edit by "Christian R." (Jun 14th 2010, 7:30pm)
1.) DAB hat keine feste Datenrate pro Programm. Nur die max. Datenrate ist m.W. festgelegt (256kbit/s).
Ist bei MP3 Lame mit den entsprechenden Presets ähnlich, nennt sich VBR (variable Bitrate). Der ursprüngliche Fraunhofer Codec arbeitet mit konstanten Bitraten (CBR). Die maximale Datenrate für MP3, egal ob CBR oder VBR ist übrigens 320 kBit/s.
2.) Das Audioformat von DAB ist MPEG1 Layer 2, nicht AAC. Ziel bei der Entwicklung von MPEG1 Layer zwar war akustische Transparenz bei 256 kbit/s.
...DAB sendet in MPEG1 Layer 2 (MP2), das ist richtig. DAB+ bedient sich aber des vielleicht derzeit am weitesten entwickelten AAC Codec (AAC+ v1 ). Darüber hinaus ist die tatsächlich verwendete Bitrate bei DAB in der Praxis oft deutlich geringer als 256 kBit/s. Das reicht bei MP2 nie und nimmer für eine transparente Qualität. Die bekommt man mit MP2 nur bei DVB-C und DVB-S Radio. Da wird mit 256 bzw. 320 kBit/s gestreamt. MP2 beherrscht m.W. keine variablen Bitraten.
3.) Inzwischen ist z.B. der SWR bei 128kbit/s und weniger im DAB Ensemble BW angekommen.
...DAB oder DAB+?
Gruß
RD
Zu DAB ist zu sagen, hier wird im AAC-Format mit 128 kBit/sec gestreamt.
Woher weisst Du das? Nachgemessen?Selbstverständlich waren die Pegel gleich.
Und natürlich haben wir digitales Radio ohne Dynamikreduzierung gehört.
Ein Blindtest war überhaupt nicht notwendig, da die einzelnen Quellen deutlich unterschiedlich klangen und der analoge Tuner wegen des Rauschens sofort zu identifizieren gewesen wäre.
Dir müsste doch eigentlich klar sein, dass ein Blindtest deshalb ungeeignet ist.
Oder befürwortest Du Blindtests etwa auch beim Hörvergleich zwischen Plattenspieler und CD?
Wieder die übliche Polemik, weil Dir das Ergebnis nicht gefällt?
Ohne Dynamikreduzierung gibt es leider nicht mehr.
das ist nachweislich falsch. Die Kulturprogramme (2. Programm) der ÖR Sender schalten die Dynamikreduzierung bei Konzertübertragungen und auch bei anderen anspruchsvollen Musikübertragungen ab.
Nein, leider nicht. Ich schrieb schon in meinem Ausgangsbeitrag "trotz Rauschen eindeutig bester Klang". Wieso Du einen Blindtest als Beweis eines übereinstimmenden Klangeindrucks von 10 Teilnehmern forderst bleibt allein Dein Geheimnis.Nein, alles Fakten...
Also nochmal meine Frage, war es ein Blindtest, also wussten die Testhörer nicht, welche Quelle gerade spielte und wurden mehrere Hördurchgänge durchgeführt und diese schriftlich statistisch einigermaßen haltbar festgehalten? Wurde vorher ein hinreichender Pegelabgleich durchgeführt?
Wenn nicht, wie schon gesagt, praktisch leider wertlos...
Frag' ganz einfach mal einen Tontechniker, der wird Dir erklären, dass das praktisch unmöglich ist. Sonst kommt kein sendefähiges Material dabei heraus.
das Durchsuchen meiner Sammlung von - inzwischen fast 30 Jahrgängen - war rascher erledigt, als ich dachte. Das Ergebnis sieht so aus (Basis 1996):
Kompressionsfrei sind praktisch alle sogenannten Spartenprogramme für Klassik- und Kulturbereich, in der Liste angeführt werden NDR4, Bremen 2/3, WDR5, MDR Kultur, S2 Kultur, Bayern2. Gilt auch für Satellitenempfang.
WDR3 und Bayern4 sind mit '5dB linear' aufgelistet, wobei beim Empfang via Sat keine Komprimierung erfolgen soll. Optimod-Verfahren verwenden alle übrigen Programme von NDR, Bremen, WDR, MDR, SDR, SWF, Bayern. HR1/2/4 verwendet 'Alvapre' (was immer das auch ist...). WDR2/4 ist 8dB linear komprimiert. Soweit die Angaben aus STEREO 4/96.
Ich denke, ich habe auch noch eine andere - jüngere Tabelle, leider finde ich sie im Moment nicht.
Ich habe diese Frage mit zwei Verantwortlichen des WDR auf der letzten HighEnd besprochen. Dabei wurde mir versichert, daß der WDR z.B. ab 22 Uhr ganz auf Kompression verzichtet.
diese Aussage zeigt mal wieder die Dimension Deines Halbwissens. Du willst also behaupten, dass ohne Optimod-Behandlung das Material nicht sendefähig ist? Was für ein Unsinn.
.This post has been edited 1 times, last edit by "DB" (Jun 15th 2010, 8:54pm)
Quoted
Zitat von »ruedi01«
Frag' ganz einfach mal einen Tontechniker, der wird Dir erklären, dass das praktisch unmöglich ist. Sonst kommt kein sendefähiges Material dabei heraus.