Alternative Pressungen - Zum Thema Mfsl, Dcc, Classic- Records ,Raritäten


  • Solltest du tatsächlich
    zuschlagen Roland, lasse uns deine Ergebnisse wissen.


    Jackie McLean Quintet - Lights Out! (ERC)


    Bestellt und bezahlt. Eigentlich hätte ich dort so was wie eine Auftragsbestätigung von The Electric Record Co. erwartet. Naja, vermutlich nicht durchgehend besetzt. Würde mich ja auch irgendwie wundern.


    Nur musste ich jetzt halt auch noch irgendwo eine Vergleichskopie bestellen und habe mir noch eine Analogue Productions Ausgabe bei einem Händler geholt.


    Hoffe demnächst mehr in diesem Theater. :D


    Cheers


    Roland

    Ich höre mit ... den Ohren! (Devon) :sorry:

    Edited 3 times, last by Devon ().

  • OK, danke.


    Mich hätte vor allem die bereits vergriffene Debussy-LP interessiert.


    Und von den noch verfügbaren finde ich die Schubert-Violinplatten und die Bach-Suiten mit Starker höchst interessant.
    Die Preise können einem allerdings wirklich das Wasser in die Augen treiben.


    Obwohl ich da sonst nicht so empfindlich bin und für eine seltene LP auch mal einen dreistelligen Betrag springen lasse.
    Aber 300 oder gar 500 britische Pfund für eine ganz neue LP, das ist schon eine Ansage, die zumindest mich zurückschrecken lässt.
    Weniger wegen des absoluten Preises sondern wegen des Gedankens, ob es nicht sinnvoller wäre, sich für das Geld mehrere andere nicht minder interessante LPs zuzulegen.


    Gruß
    Markus

  • Und wo wir gerade beim Thema sind. Von Joe Walsh kommt
    dessen bestes Album bei Analogue Production: The Smoker you
    drink the Player you get !

    Ich kenne dieses Album von Joe Walsh (noch) nicht, bzw. nur einzelne Stücke. Da es jetzt bei JPC bestellbar ist, habe ich heute mal eine Bestellung dort aufgegeben. Ich habe bislang nur die "But Seriously, Folks...", die mir ausgesprochen gut gefällt und seine letzte, "Analog Man".

    Viele Grüße
    Micha


    AAA-Mitglied

    ...Wenn über eine dumme Sache mal endlich Gras gewachsen ist, kommt sicher ein Kamel gelaufen, das alles wieder runterfrißt… (Wilhelm Busch)


  • Japanische RCAs sind mir nicht geläufig, da müssen andere
    Sammler mitreden lieber Chris.


    Da gab es eine wunderbare Direktschnittreihe der japanischen RCA.
    "Direct Master Series" mit den Bestellnummern RDC... oder RDCE...


    Drei davon sollte man für meine Begriffe haben:


    - Sumire Yoshihara (Percussion) spielt Stockhausen und Noda
    - Kazuhito Yamashita (klassische Gitarre, später bekannt geworden durch seine atemberaubende Interpretation der Bilder einer Ausstellung) - Romance de Amor
    - Sumire Yoshihara - Percussions in Colors (japanische Musik von Takemitsu und Ichiyanagi, liegt ihr doch besser als der Stockhausen meiner bescheidenen Meinung nach)


    Gruß
    Markus

  • Markus hat eine Sache angesprochen die wirklich ein paar
    Gedanken wert ist. Wie gehe ich als Sammler im fortge=
    schrittenen Stadium vor ? Gehe ich auf Masse, oder suche
    ich mal das ganz besondere heraus und das wird dann
    auch was kosten ? Masse habe/hatte ich ja zur Genüge.
    Das ganz besondere gelegentlich auch, nur war es mir
    bei manchen Artikeln erst zu spät bewusst. Da hatte ich
    die Teile schon weitergereicht. Ich denke an Miles Davis
    und Kind of Blue, Pink Floyds - Wish you were here,
    beide Lps von NIMBUS und Made in GB. Heute ultra-teuer,
    damals (frühe neunziger Jahre) nur ein audiophiler
    -Gral- unter zahlreichen. Die EC Recordings üben auf
    mich große Faszination aus, aber bei mir sind es die
    Leonid Kogan und die Schuricht die den Reiz zur Plage
    machen. Andererseits frisst so ein Teil auch fast das
    gesamte Budgets eines Monats auf, das ich ausgeben
    kann oder will. Im Dezember habe ich bei JPC (schluck)
    fast 1500,00 Euro versenkt ! Alleine die Petty-Boxen
    waren mit um die 485,00 Euro dabei, sieben für den
    japanischen Markt hergestellte Blue Note, extra für
    mich importiert, lagen auch bei Stückerl 59,99 Euro.
    Da könnte man durchaus mal im Finger das kribbeln
    bekommen und eine dieser ganz besonderen Platten
    ordern. Dann bleibt für den aktuellen Monat nur kaum
    noch was über. Meine Eltern waren keine Millionäre.
    Ach - Sammler sein ist schon ein hartes Schicksal ! ;)

  • [Blocked Image: https://img.discogs.com/qo3XkQOSj9YwpS2c3SsfL_FmNFU=/fit-in/300x300/filters:strip_icc():format(jpeg):mode_rgb():quality(40)/discogs-images/R-1379491-1296002955.jpeg.jpg]
    Nein, er ist kein einfacher dieser Steve Earle. Seine politischen
    Statements in seinen Songs, seine Ansichten über Amerika und
    dessen zahlreicher politischen Baustellen, all das hat er in seine
    Songs so ungeschminkt verpackt, wie kaum ein anderer Künstler
    des American-Songwriting. Gelegentlich ging er damit auch der
    Klientel auf den Keks die ihm ansonsten wohlgesonnen ist.

    Zum Beispiel der eher kritischen linken Presse und Hörerschaft.
    Den Knast kennt der Mann mit dem einstigen Rauschebart, anders
    wie seinerzeit Johnny Cash, nicht nur in Form eines musikalischen
    Unterhalters, sondern als Insasse und rechtsgültig verurteilten.
    Earle hat aber auch seine Suff-und-Drogeneskapaden überlebt.
    Viele andere nicht. Verheiratet war der Mann ungefähr so häufig
    wie wir uns Nachts im Bett umdrehen. Beständigkeit in seinen
    Beziehungen scheinen nicht sein Ding zu sein, aber nur scheinbar.
    In den Kreisen der ihm wohlgesonnenen Musiker ist er ein geachtetes
    Mitglied. Sogar Shawn Colvin die nicht dafür bekannt ist ihre
    gesellschaftlichen Überzeugungen in die Welt zu posaunen, hat
    mit ihm ein Album gezeugt. Cover seiner Songs haben zahlreiche
    andere Größen eingespielt,z. B. Emmylou auf ihrem meisterlichen
    Wreckin Ball (-Goodbye-). Typisch für einen wie Earle ist seine
    Verehrung für Townes van Zandt, nachdem einer seiner Söhne
    auch benannt wurde (Justin"Townes"Earle). Townes hat sie alle
    beeindruckt und gilt nach wie vor als der Writer des American
    Song Composings. Auch zahlreiche Jahre nach seinem Tod im
    Jahre 1997. Als Songwriter und Sänger ist Steve Earle nicht
    ganz auf dem Niveau seines Idols . Aber wer käme für eine
    solche Gleichstellung schon in Frage ? Zwei ausgezeichnete
    Alben gibt es in der -Back-to-Black Reihe zu erwerben. Earle`s
    Debut Guitar Town von´86 und seine kommerziell erfolgreichster
    Scheibe Copperhead Road von 88. Beide Platten haben ihren
    eigenen Reiz. Guitar Town ist zwar Country orientiert,
    aber in dem Maße wie es auch jenen gefällt die mit dieser
    Stilrichtung auf Kriegsfuß stehen. Im übrigen ist selbstredend
    alleine der Gebrauch von Pedal Lap und Pedal Steel Guitars
    noch kein Indiz für waschechten Country. Ansonsten könnte
    man ja auch alles für klassische Musik halten, was von einem
    Symphonie-Orchester begleitet wird. Die Copperhead Road
    ist eher ein Rock-Album mit stampfenden Rhythmen geworden.
    Eingängig und beinahe etwas glatt. Earle`s Stimme hat
    allerdings ihre Grenzen. Etwas mehr Modulation und etwas
    weniger Aufenthalt in gerade einmal zwei Tonlagen, das
    wäre nicht schlecht. Aber man kann eben nicht alles haben.
    Beide Alben wurden digital ! aufgenommen. Also die
    Frage wovon die Universal diese Reuisses´hat schnippseln
    lassen, können wir uns schenken. Gibt kein rein analoges
    Mutterband. Copperhead Road hat Bob Ludwig seinerzeit
    gemastert, dennoch ist Guitar Town klanglich schöner.
    Musikalischer auch. Die Cover sind sehr gut und stabil,
    im Falle des Debuts sogar mit gefütterter Innenhülle.
    Bei Copperhead gibt es eine bedruckte Plattentasche
    und weil das so teuer war, hat man auf diese angenehme
    Füllung verzichten müssen. Der Universal geht´s eben
    schlecht. Wenn ihr diese Platten kaufen wollt könnt ihr dem
    Branchen Primus also unter die Arme greifen. Aber nicht
    zu sehr. Bei AMAZON derzeit mit Stücker´l 14,95 Euro
    im Angebot. Das hält unser Leiden in Grenzen. Pressungen
    gut-sehr gut. Mehr nicht.
    [Blocked Image: https://img.discogs.com/oecklee0YQ3NkUc8jQmOLL5uv24=/fit-in/300x300/filters:strip_icc():format(jpeg):mode_rgb():quality(40)/discogs-images/R-1614431-1420996786-6632.jpeg.jpg]





  • Hi,

    Markus hat eine Sache angesprochen die wirklich ein paar
    Gedanken wert ist. Wie gehe ich als Sammler im fortge=
    schrittenen Stadium vor ? Gehe ich auf Masse, oder suche
    ich mal das ganz besondere heraus und das wird dann
    auch was kosten ?

    ...ich glaube Du solltest entspannter mit Deinem Hobby umgehen...
    Ich habe mich darauf beschränkt, nur schwarzes Vinyl zu kaufen, den Begriff sammeln vermeide ich völlig, das wäre schon einmal ein Anfang... 8)


    Vor Jahren gab es schon einmal etwas zum Thema "Sammeln". Da habe ich ebenfalls geantwortet, keine Platten zu sammeln. Stattdessen gewähre ich ihnen Asyl und gebe ihnen ein neues Zuhause. Ich befreie sie aus ihrer häufig unverschuldeten Isolation, ich wasche sie, kleide sie neu ein und führe sie in angenehmer Atmosphäre mit Gleichgesinnten zusammen, damit sie auch im Alter nicht vereinsamen. Darüber hinaus habe ich immer ein oder auch zwei offene Ohren für ihre Nöte und lasse sie regelmäßig zu Wort kommen.


    Beste Grüße

    Michael

    Edited once, last by Helene ().

  • Hallo

    Fantastisch klingen auch die Ravel-Aufnahmen des vor ein paar Tagen verstorbenen Skrowaczewski.
    Aber das dürfte ohnehin den meisten bekannt sein, oder?
    Die beste Ausgabe, die ich davon gehört habe, sind die Reference Mastercuts und die Analogue Productions APC 007.
    Ganz grandiose LPs, sollte jeder analogorientierte Klassikhörer in der Sammlung haben.

    Die Reference Mastercuts und die AP 007 sind von Doug Sax gemastert und einfach top.


    Es lohnt sichauch, nach der französischen VOX-Box zu schauen, die ist in Stereo überspielt und nicht in Quadrophonie.


    Zu erkennen an der schwarzen Box, nicht in grün.


    Was ebenfalls lohnt, ist die DVD-Audio-Box von Classic Records, insofern man sie heute noch finden kann.


    Jaro

  • NADIA REID - PRESERVATION

    pasted-from-clipboard.png

    Nadia Reid hat eine neue LP und die ist mindestens so gut wie der Vorgänger.

    Das erstaunt, "Preservation" hält nämlich im Prinzip nur die Qualitäten des

    Debut-Albums "Listen for Formation". Auch hier gibt es zehn scheinbar einfach

    und eingängig gestrickte Songs, so fantasievoll auf der Gitarre von Sam Taylor

    begleitet wie auf ihrem Erstling. Üppiges Instrumentarium gibt es hier nicht

    zu hören, Bass und Drums, dazu etwas Synthi. Doch die Frau mit der sanften

    Stimme kann Songs schreiben und diese wunderbar -soulfull- interpretieren.

    So etwa auf dem betörend schönen Titeltrack "Preservation", der über einen

    simplen und schön swingenden Beat, wunderbar unter die Haut geht. Das

    streicht mitunter wie ein warmer und sanfter Herbstwind durch den Hörraum.

    Zu den Songs die es mir besonders angetan haben, gehören auch noch "Te Aro

    und Ain´t got You". Wirklichen Ausfall gibt es auf der Platte nicht, die in

    Christchurch, New Zealand aufgenommen wurde. Ganz etwas schmächtig in

    den unteren Höhen und so kristallin wie es bei zeitgenössischen Aufnahme=

    techniken so klingt. Geändert hat sich das Label, denn Nadia Reid ist nun

    bei Basin/Rock, da wo auch Julie Byrne ihr Album versteckt hat. Das Vinyl

    ist einwandfrei und ein fetter 180g Klumpen. Unverändert ist auch der

    ernste Blick der Künstlerin auf dem Cover, wo die Reid so seriös ausschaut

    als sei sie die Geschäftsführerin des örtlichen Bestattungsinstituts. Im

    Gegensatz zu "Looking for Formation" darf sie das aber immerhin in

    Farbe tun.

    Dieses Album hat nur zwei Tagen nach Ankunft bei mir eingeschlagen wie

    selten ein Tonträger. Miss Nadia Reid hat eben Klasse !

  • Die ERC Ausgabe ist letzten Mittwoch eingetroffen. Ich warte jetzt noch auf meine Analogue Productions Bestellung und dann kanns mal langsam losgehen. Muss mich zuerst mal an das Album rantasten.


    Cheers


    Roland


    P.S. Vermutlich starte ich dafür einen neuen Thread. Mal sehen.

    Ich höre mit ... den Ohren! (Devon) :sorry:

  • Hallo

    Zu meinen absoluten Lieblings-LPs von Chandos gehört diese hier:


    http://www.audiophileusa.com/i…rd=21545&c=1&kw=Classical


    Die späte Kammermusik von Debussy ist sowieso genial, und dazu klingt es hier auch noch überragend gut.


    Danke für den Tip, habe mir die "Hörschnipsel" bei amazon angehört und gleich bestellt.


    Sehr empfehlenswert ist auch die Einspielung von Debussy mit den Boston Symphony Chamber Players auf DGG.


    Diese wurde auch vor 2 Jahren von Pentatone als SACD veröffentlicht.


    Dabei wurde dann auch mitgeteilt, daß die DGG auch Quadrophonie Aufnahmen getätigt hat, was mir vorher nicht bekannt war.


    Bilder habe ich versucht hochzuladen, nur das Speichern wollte noch nicht ganz klappen.


    Apropos Skrowaczewski:


    Von ihm gibt es eine phantastische Aufnahme von Bartoks "Music for strings, percussion and celesta", ebenfalls aufgenommen von Joanna Nickrenz und Marc Aubert. Bei mir als tolle MFSL-CD.


    Jaro

  • STEVE WINWOOD - NEVER BACK IN THE HIGH LIFE

    pasted-from-clipboard.png

    Man könnte zu Recht eine Art Vermisstenanzeige nach ihm aufgeben,

    denn Stevie Winwood, der weiße Sänger mit der schwarzen Stimme

    ist -get away from it all-. Nach dem Ende von Traffic, der Band die

    durch sein musikalisches Antlitz geprägt wurde, kam nicht mehr viel

    von dem Mann mit den scheinbar zahllosen Talenten. Der Künstler mit

    der großartigen Stimme, der Multi-Instrumentalist, Arrangeur und

    Komponist führt musikalisch nur noch ein Schattendasein. Neun magere

    Solo-Alben aus der Zeit von 1976 - 2008 sind geblieben. Davon ist

    das überwiegende Song-Material musikalisch so dünn wie eine Briefmarke.

    Meilenweit von dem entfernt was man von einem Künstler seinem

    Formats hat erwarten dürfen. Eigentlich haben nur -Arc of a Diver

    von 1980 und Back in the High Life- von 1986 in etwa die Erwartungen

    an einen Sänger seiner Güteklasse entsprochen. Ich mache aber keinen

    Hehl aus meiner Meinung, das -Arc of a Diver- für mich auch nur

    Durchschnitt blieb. Bei diesen Aufnahmen kann man zwar wirklich von

    einem Solo-Album reden, denn Winwood hat alle Instrumente darauf

    selber gespielt, aber den Songs fehlte es nach meinem Verständnis

    an Kante, an dem gewissen etwas das hängenbleibt. Mir war das

    Album viel zu glatt. Aber es war sensationell erfolgreich, der Vorgänger

    einfach nur Steve Winwood benannt, hatte solche Hoffnungen nicht

    unbedingt genährt. Diese Platte verschwand 1977 alsbald aus den

    Regalen der Händler, während -Arc of a Diver- 1980 zumindest ein

    gewisser kommerzieller Erfolg wurde. Das ließ sich von -Talkin

    Back to the Night- um 1982 nicht behaupten, auch wenn die

    ausgekoppelte Single -Valerie- ein Top-Hit wurde. Eine musikalisch

    beinahe gesichtslose Angelegenheit. Eigentlich noch heute

    unbegreiflich. Hatte es bei Traffic immer Spannungen unter den

    Künstlern über die künftige musikalische Ausrichtung gegeben,

    konnte Winwood auf seinen Solo-Alben nach seiner Facon

    dirigieren. Allein, er konnte diese Möglichkeiten selten nutzen.

    Das gelang ihm erst 1986 mit -Back in the High Life- und der Titel

    des Albums versprach wirklich nicht zuviel. Nie mehr danach hat

    Winwood an die Klasse dieser Produktion anknüpfen können,

    stattdessen verschwand er in der Versenkung, gekränkt vom

    mangelnden Zuspruch seiner späteren Alben. Wenn -Back in the

    High Life- den anderen Alben überlegen ist, dann durch genau

    solchen Tracks denen etwas anhaftet das tiefer hängenbleibt.

    Schwungvoller Vortrag und fein ausgetüfftelte Finessen, etwa

    auf -My Love is Leavin- und den Synthie Tönen nach dem

    Refrain die den ganzen Song begleiten. Mit -Wake me Up

    on Judgement Day- und -Freedom Overspill- sind da noch

    zwei Ohrwürmer die nicht weich und glatt gespült daherkommen,

    aber mächtig Eindruck machen. Der Klang ist trocken und

    digital. Es gibt also kein analoges Master. Das Instrumentarium

    ist synthetisch, das Drum Programm, der Bass und die

    Keyboards klingen etwas klinisch und den Stimmen fehlt

    es geringfügig an Atem. Die Rhythmen sind einfarbig und

    der Schlag auf den "Drums" hat immer den gleichen

    Punsch und federt nicht wie bei individueller Gestaltung

    a la Jim Capaldi. Aber so war die Produktion damals

    gemeint und die hatte trotzdem etwas, wohl auch weil es

    den Songs nicht an Originalität mangelte. Back in the High

    Life ist bis heute Steve Winwoods bestes Album geblieben,

    ich befürchte für seine Anhänger das es das auch für immer

    bleiben wird. Das aktuelle Reuisse´ist sehr schön

    sauber gepresst, ohne gefütterte Innenhülle. Cover sehr

    gut und Klang auch, siehe Bericht und den damit

    verbundenen Einschränkungen.