Zingali Thread

  • Hallo,


    wollte mal einen allgemeinen Thread über diese tollen Lautsprecher machen.

    Leider ist es seit dem Vertriebswechsel ruhig um die Lautsprecher in Deutschland geworden.

    Ich kann zwar ein paar Modelle bei einem Händler in der Nähe hören, leider aber nur an nicht sehr guten Röhrengeräten. hatte dort mal etwas gehört und war sehr unzufrieden.

    Meine erste Zingali war die alte 2er, dann kam die 2s, die 4s und jetzt habe ich mal so richtig zugeschlagen und die Client Name Evo 1.5 von Jürgen gekauft.

    Eigentlich wollte ich neue Lautsprecher nur zu Hause hören und die 1.5er schienen mir zu groß für mein Zimmer zu sein. Allerdings habe ich dann doch etwas umgeräumt und jetzt ausreichend Platz geschaffen. Mit einem Hörabstand von 3,5 - 3m, je nach Aufstellung der Lautsprecher, habe ich auch hinter dem Hörplatz noch genügend Luft.

    Die Lautsprecher bewegt man nicht mal so einfach ins Haus und die kann man sich auch schlecht ausleihen. Deswegen habe ich einen Teil meiner Elektronik dann zum Jürgen geschafft. Schnell war mir klar das die Lautsprecher schon etwas besonderes sind. So toll auch die 4s sind, lassen diese sich doch noch deutlich steigern. Meine Elektronik harmoniert auch sehr gut. So das ich ruhigen Gewissens zugeschlagen habe. Die Synthesis A40 passt sehr gut und ist imho ein Preistipp. Hatte sie seinerzeit gegen eine deutlich teurere und auch namhafte Vor- Endkombi ausgetauscht.

    Die Lautsprecher warten jetzt auf die morgige Abholung. Werde dann später berichten wie gut die sich in meinen Raum einfügen und welche Maßnahmen ich ergriffen habe.

    Vielleicht gibt es ja weitere Erfahrungsberichte, passende Verstärker oder Tuningtipps.

    Bei der 2s hatte ich damals die Innenverkabelung ersetzt, die Biwiring-Anschlüsse zusammengelötet, was denLautsprecher nochmal deutlich nach vorne brachte. Mit der 4s war ich so zufrieden das ich nichts änderte, auch war ich wohl etwas zu gemütlich dafür.


    Viele Grüße

    frank

  • So, der Transport der Lautsprecher war einfacher als gedacht.

    Ließen sich doch ganz gut zu zweit nach oben bringen.

    Konnte auch die ersten Töne schon genießen.

    Die Lautsprecher waren aber nur provisorisch aufgestellt, muss dann noch am Wandabstand feilen.

    Weitere Baustellen werden evtl. Spikes und Biwiringbrücken sein.

    zudem hatte ich die 4s zusammen mit einem Subwoofwer von Zingali laufen, da muss ich dann hören ob der sinn macht und wenn ja richtig anpassen.

  • Hallo Frank,


    bin sehr gespannt auf Dein Ergebnis!

    Hatte diesen Thread noch nicht gesehen ,ich hab mir ja die S4 zugelegt!!

    Habe als erstes diese Metallbrücken rausgenommen das hat bei mir sehr viel gebracht .Obwohl ich nur einfach Lautsprecherkabel genommen habe .

    In einem anderen Thread hab ich auch ein wenig wegen der S4 geschrieben,ich muss erstmal die Chassis ausbauen und die Sicken erneuern lassen....

    Dann geht es weiter mit Verstärkersuche ...

    So viel erfolg beim Experimentieren!!


    Gruß: Walter

  • Hallo Walter,


    habe gelesen das du etwas Probleme mit Bass hast?

    In meiner alten Wohnung bekam ich die 2s nur mit Spikes, darüber eine Schieferplatte und dann noch mal Spikes am Laufen. Der Raum reagierte sehr Stark auf den Bass. War uralter Holzfußboden.

    Jetzt konnte ich die 4s auch direkt auf den Boden stellen. War aber mit der Schieferplatte und Spikes unter der Platte einfach etwas schöner.

    Der alte Vertrieb hatte EAR und Synthesis im Programm, die Verstärker passten sehr gut.

    In meiner Nähe gibt es noch einen Händler der Zingali hat, aber Röhren von Cayin. Die werden den Zingalis nicht gerecht.


    Grüße

    Frank

  • Hallo Frank,

    Ja mit dem Boden ist auch so eine Sache!!

    Ich hab modernen Parkettboden...

    Aber mit Schieferplatte könnte ich noch was probieren, hab da 2 passende!!

    Guter Tip.

    Tja braucht man Spikes??

    Könnte Sie auf Schiefer stellen oder auch direkt auf dem Boden!?

    Komisch das die Zingalis mit Cayhin nicht können, eigentlich sind die doch garnicht schlecht?

    Na ja, bekomme demnächst eine Synthesis geliehen mit El34 mal sehen bzw hören wie es läuft..


    Gruß Walter

  • Hallo,

    ich gebe mal meinen Senf dazu.

    Also, ich habe lange Jahre Zingalis gehört und war auch sehr zufrieden damit. Zuerst hatte ich die Overture .3s, aber die war für meinen Raum zu basslastig. Danach kam die Overture .2s, die meine Acapela Fidelio ablöste. Die Zingali konnte alles: Feinzeichnung und brachiale Dynamik, aber sie hatte nicht die Musikalität der Acapella. Das ist ein großes Wort, aber ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll.

    Nun gut, die Overture .2s blieb einige Jahre und hat mir viele schöne Stunden bereitet. Dann kam eine Acapella Fortüne und jetzt höre ich mit der Acapella Harlekin. Jetzt habe ich ein Niveau erreicht, was ich nicht für möglich hielt. Absolute Auflösung und Natürlichkeit mit wunderbarer Musikalität, ja, da ist das Wort wieder.

    Trotzdem muss ich aber sagen, dass Zingali ganz tolle LS baut.

    Die großen Zingali würden mich auch mal reizen...

    Berichte mal!

  • Die 3s hat mir nie so richtig gefallen. Die 2s und die 4s haben alleine aufgrund des größeren Horns schon Vorteile. In meinem alten Raum gingen die 2s vom Bass her schon fast nicht. Mit einer dicken Schieferplatte, die auf Spikes stand, war das Problem aber zu beheben. War halt uralter Holzfußboden. Mit einem guten Subwoofer können die dann auch im Bass der 3s Paroli bieten. (gehen vor allem tiefer runter)

    Ich denke ich weiß was du mit "musikalisch" meinst. Das konnten die 4s bei mir schon sehr gut. Allerdings ist auch die Kette entsprechend abgestimmt. Die Zingalis geben gnadenlos wieder was von vorne kommt. Alleine Tuberolling bewirkt schon einiges.


    Zwischendurch wollte ich auch mal was an den Lautsprechern verändern und hatte einige Kandidaten auch mal zu Hause. Was manchmal nicht ganz einfach ist. Aber an den 4s zusammen mit dem OSC 206 (Subwoofer von Zingali) führte kein Weg dran vorbei.

    Bis ich dann die Client Name Evo 1.5 von Jürgen hörte. Obwohl es in seinem großen Raum sehr ungewohnt für mich war, konnte ich schon deutlich erkennen dass die für mich gemacht waren.

    Heute kam dann die erste Hörsession zu Hause.

    Die Lautsprecher sind noch nicht an der endgültigen Position angelangt, stehen aber schon ganz gut. Der Subwoofer wurde bei den 1.5er ausgeschaltet.

    Es kam nur Analog zum Einsatz, wichtig war mir vor allem wie stark die 1.5 meinen Raum im Bass anregen, falls überhaupt.

    Gehört wurde Manhatten Transfers, Amanda McBroom-Dreaming, Madonna Breathless und die Stones - Voodoo Lounge.

    Die erste Seite lief auf den 4s mit Sub noch durch, war ich doch mit denen sehr zufrieden und fragte mich schon ob der Unterschied überhaupt sehr groß wäre. Nachdem ich dann diese Platte mit den 1.5er hörte, spielte ich die anderen mit den 4s nur kurz an. Zu groß war der Unterschied.

    Allerdings ist auch klar zu Hören, dass beide vom selben Hersteller sind.

    Die 1.5er sind einfach "erwachsener". Enorm bessere Auflösung, auch im Bass, viel mehr Raum und Tiefe, natürlicher und auch noch viel musikalischer. Obwohl die direkt auf den Boden stehen, kann ich so schon mit dem Bass gut leben.

    Den Unterschied zwischen der 2s und der 4s kenne ich aus Erfahrung sehr gut und hatte auf eine ähnlich deutliche Steigerung gehofft. Das der aber so groß ausfallen würde, hätte ich nicht gedacht.

    Jetzt ist erstmal noch einiges an Feintuning angesagt, werde noch Spikes und Brücken testen.

  • Danke.

    Jürgen hatte mir ja ein paar ganz einfache Brücken an die Zingalis geschraubt, nach dem Motto damit funktionieren die. Hatte ich nicht mehr auf dem Schirm.

    Habe die jetzt gegen ganz einfache Oehlbachs mit ordentlichen Querschnitt ausgetauscht, brachte schon deutlich was.

    Die nächsten Tage kommen noch einige Brücken zum Testen, dann kann ich diese Baustelle hoffentlich abschließen.

  • Echt erstaunlich welchen Einfluss eine gute Brücke auf die Innenverkabelung hat. Sparen kann da auf Dauer teuer werden, allein die schnelle Verflüchtigung der Phthalate des Isolator. Ein guter alter Freund probierte erst kürzlich Dorman Long. Eine lange Reise kam zu ihrem Ende. Vorläufig.

    Gewerblicher Teilnehmer ohne Sach und Verstand

  • Hallo Frank,

    probier doch auch mal ohne Brücke, also mit jeweils eigen Zuleitungen zum TT und MT/HT. Wir hatten bei Walter mit seiner 4S mehrere Anschlussvarianten mit unterschiedlichen Kabeltypen kurz ausprobiert. Meines Erachtens ist das Bi-Wiring interessant noch mal genau auszuprobieren.

  • Mein letzter Beitrag war eher als Spaß zu verstehen - zumindest habe ich geschmunzelt.


    Wie Sinfonix mit seinem Vorschlag richtig anmerkt, verfolgt das doppelte Anschlussfeld eher einen anderen Sinn.


    Ein Stück Brücke am Anschlussfeld zu "verbessern" hat wenig Gewinn.

    Die Idee ist, mit dem doppelten Anschlussfeld den Lautsprecher für Verbesserungen offen zu halten. Wie angemerkt, ist da zuerst das Bi_wiring zu nennen, welches elektrische Wechselwirkungen der Lautsprechersysteme und passiver Frequenzweichenbauteile untereinander reduziert. Ein nächster Schritt wäre das Bi-Amping, um den verschiedenen Frequenzbereichen des Lautsprechers zudem eine eigenständige Verstärkung zu geben. Weitergehend noch der Verzicht auf passive Weichenbauteile, vorrangig im Bassbereich durch aktives Filtern und Ansteuern vor der entsprechenden Endstufe. Z.B. gibt es keinen Bass bis 100hz mit passiver Frequenzweiche, der mich annähernd begnügen kann.

    Gewerblicher Teilnehmer ohne Sach und Verstand

  • Trotz des Wetters habe ich ein bisschen Zeit gefunden und weiter gemacht.

    Einige Brücken und noch ein Kabel haben den Weg zu mir gefunden.

    Recht erstaunlich welche Auswirkungen verschiedene Brücken haben können.

    Eine hörbare Verbesserung brachte mein alter Sub von Zingali.

    Der Sub war bei der 2s und der 4s ein klarer Gewinn. Bei den 1.5er hatte ich kein große Verbesserung erwartet. In der Tat bringt der Sub nicht so viel wie an den kleineren Lautsprechern, aber dennoch eine hörbare Verbesserung. Die Frequenz stand schon vorher sehr niedrig, den Level musste ich geringfügig erhöhen, da die 1.5er einen höheren Wirkungsgrad haben.

    Das Klangbild wird insgesamt etwas "stabiler", der Bass etwas präziser.

  • Bin jetzt mit der Abstimmung endlich da angelangt wo ich hin wollte.

    Bin gespannt was die neuen Endstufen noch bringen werden.

    Der Subwoofer ist jetzt nicht mehr nötig, bringt keine Verbesserung mehr.

    Eigentlich hatte der eh nur den Bass etwas "sauberer" gemacht.

  • Oh das hört sich gut an! Schön für Dich!


    Bei mir läuft es an der Croft auch recht gut...


    Bin mal gespannt wie es klingt wenn Die Chassis reconed sind!


    Und wenn ich den Synthesis angeschlossen habe!

    :thumbup::thumbup:

  • Welcher Synthesis denn? Flame?

    Würde mich auch interessieren wie gut das passt.

    Ich habe noch den Synthesis A40 Virtus mit KT66 hier, das geht sehr gut.

    Benutze ich aktuell als "Endverstärker", bis meine Transformer kommen.

    Wobei ich auch noch einen Subwoofer von Synthesis mit den 4S nutzte.

    Stehen aktuell sogar 2 bei eBay drin, so selten wie die angeboten werden.

    Ein Synthesis Flame steht wohl auch drin.

    Den ST-1 Wood fand ich damals nicht so gut, ist aber auch ein altes Modell von Synthesis.