Mir hats gerad mein Netzteil (und ne KT88) gehimmelt (Black Cat 2)

  • Naja, bei einer Röhre lässt sich, auch in nem anderen Verstärker, kein Bias mehr einstellen...
    Anodenspannung geht zwar noch merklich hoch, aber nicht so hoch, wies soll, und am Poti drehen hilft 0....

  • So, ich hab jetzt nochmal alle S4As für 4h drin gehabt:

    Drei laufen komplett, wie sie sollen.

    Die "eine" sorgt halt kurz für ein Prasseln, klingt aber sonst normal.

    Der BIAS steigt über die 4h kontinuierlich an. Beginnend bei 0,25V (über 10 Ohm gemssen) bis hin zu 0,43V nach 4h. Das Trimmpoti hat sogut wie keinen Einfluss auf den BIAS der Röhre. Ich kann also auch nicht auf 0,4V korrigieren.



    Ich denke mal, dass die durch ist...

  • Ich muss jetzt doch nochmal eine Frage los werden:

    Ich wollte den Widerstand ja noch auf 25W erhöhen (primär wegen des Kühlkörpers, und weil ich ihn per Schraubanschluss gut woanders befestigen kann).
    Jetzt kam im Hifi-Forum der Hinweis auf, dass ich den Widerstand blos nicht noch höher legen soll, da er als "Notsicherung" dient, wenn die Sicherung nicht kommt, da die Belastung nur zu hoch ist, aber keine drastische Spitze hat.

    Würde ich ihn durch einen belastbareren Ersetzen, würde ich die Funktion außer Kraft setzen.

    Ich glaube aber um ehrlich zu sein mottlerweile, dass der Widerstand bei mir nie geschmort hat, sondern nur das PCB un die eigentliche Sicherung ihren Job gut gemacht hat.

    Kann mir jemand mehr zur Funktion des Widerstandes sagen?

  • Es gibt tatsächlich Sicherungs-Widerstände - siehe

    http://www.farnell.com/datashe…8737-445572211.1599328737

    wenn darauf in der Schaltungsbeschreibung nicht explizit hingewiesen ist, handelt es sich bei dem fraglichen Widerstand definitiv nicht um einen solchen.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • So, zumindest kann ich schon mal die Rückmeldung geben, dass mein BC jetzt fertig ist und seinen finalen Platz eingenommen hat:


    [Blocked Image: http://bilder.hifi-forum.de/medium/562153/bc2_1039144.jpg]


    Bessere Bilder folgen später [Blocked Image: http://www.hifi-forum.de/images/smilies/5.gif]

    Mir sind nur heute beim fein Einstellen zwei Sachen aufgefallen (ich hab leider vergessen Fotos zu machen und bin im ganzen "fein-Tuning" nicht so drin):

    Wechselspannungssymmetrie der Ansteuerung (P1303, angesteuert wurde mit 2,1V 1kHz Sinus, es gibt bei mir kein Lautstärke oder Balance Poti):

    In anderen Beispielen sehe ich immer nur eine Welle, bei mir sind zwei angekommen...ist das Poti im links-Anschlag wirken beide wellen in der Peak deutlich gekappt, wobei eine deutlich früher flach wird, als die andere (von der Amplitude gesprochen), beim Poti auf rechts-Anschlag sieht der Sinus sauber aus und die Kurven sind beinahe deckungsgleich.

    Ich habs jetzt auf rechts gelassen, da alles andere einfach "kaputt" aussah, aber gefühlt hätte ich das Poti noch etwas mehr aufdrehen können, als es ging.

    Muss ich mir hier sorgen machen?

    Das zweite ist die Restbrummminderung an P1321.

    Gefühlt bring er absolut nix.

    An meinen Mission 70 (90dB Wirkungsgerad) ist permanent ein sehr leichtes Brummen hörbar (absolute Stille im Raum, mit dem Ohr mindestens 10cm ran).

    Mit meinen nuVero 10 (84dB Wirkungsgerad) ist totenstille.

    Fällt das unter die Kategorie: Wo nix zu entbrummen ist, kann auch nix entbrummt werden?

    Ich hab das Poti jetzt in Mittelstellung gelassen.

    Bisher konnte ich leider noch nicht ausgiebig an meinen nuVeros probe hören....

    Generell macht mich "Poti auf Anschlag" aber immer etwas nachdenklich.

  • Hallo,

    Wechselspannungssymmetrie der Ansteuerung (P1303, angesteuert wurde mit 2,1V 1kHz Sinus, es gibt bei mir kein Lautstärke oder Balance Poti):

    In anderen Beispielen sehe ich immer nur eine Welle, bei mir sind zwei angekommen...ist das Poti im links-Anschlag wirken beide wellen in der Peak deutlich gekappt, wobei eine deutlich früher flach wird, als die andere (von der Amplitude gesprochen), beim Poti auf rechts-Anschlag sieht der Sinus sauber aus und die Kurven sind beinahe deckungsgleich.

    Hilfreich wäre es einen Schaltplan mit Bauteilebezeichnung einzustellen und was wie wo und womit gemessen wurde.

    Das zweite ist die Restbrummminderung an P1321.

    Gefühlt bring er absolut nix.

    An meinen Mission 70 (90dB Wirkungsgerad) ist permanent ein sehr leichtes Brummen hörbar (absolute Stille im Raum, mit dem Ohr mindestens 10cm ran).

    Mit meinen nuVero 10 (84dB Wirkungsgerad) ist totenstille.

    Fällt das unter die Kategorie: Wo nix zu entbrummen ist, kann auch nix entbrummt werden?

    Restbrummminderung? Sitzt der an der Heizung?


    Wenn ein Heizungsentbrummer keinen Einfluß hat, dann hat der Brumm andere Ursachen. Einstreuungen oder Masseschleifen zum Beispiel.


    Das es an weniger wirkungsgradstarken Lautsprechern weniger, oder gar nicht brummt, ist normal.

    Viele Grüße

    Martin

  • Hallo Felix,

    Mit P1303 wir die Symetrie des Phasensplitters eingestellt. Wenn es ganz rechts am besten paßt, ist es gut. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Anschlag ist oder nicht.

    Ich hatte mich nur gewundert, dass da wirklich nix brummt.

    Das andere Brummen ist absolut zu vernachlässigen.

    Welches andere Brummen?


    Brummen ist nie zu vernachlässigen. Ein Röhrenverstärker darf nicht hörbar brummen.


    Viele Grüße

    Martin

  • Hi Martin,


    man hört halt bei Lautsprechern mit sehr gutem Wirkungsgrad ein sehr leises brummen (kaum wahrnehmbar).

    Das Brummen lässt sich aber durch den Regler an der Heitung nicht beeinflussen.

    Allerdings muss ich gestehen, dass der Black Cat damit immernoch der mit Abstand Störungsgeräauch freise Verstärker ist, den ich je hatte. (Vom Cayin Röhrenverstärker bis zum Cambridge Transistor Verstärker).

  • Hallo Felix,

    man hört halt bei Lautsprechern mit sehr gutem Wirkungsgrad ein sehr leises brummen (kaum wahrnehmbar).

    Meine sind empfindlicher und ich höre trotzdem keinen Brumm.

    Das Brummen lässt sich aber durch den Regler an der Heitung nicht beeinflussen.

    Dann ist die Ursache voraussichtlich auch nicht die Heizung. Masseschleife und Einstreuungen könnten Ursachen sein.


    Viele Grüße

    Martin