Aktivweiche

  • Danke für die ausführliche Erklärung :thumbsup: Stelle fest das du da schon weiter bist mit deiner Vollaktivierung,habe mir schon gedacht das nicht nur eine DCX am Werke ist.
    Eigentlich ist die DCX schon ein Schweizer Taschenmesser ,aber habe feststellen müssen das die Klinge stumpf ist tja hätte mal mehr lesen sollen. Also mal wieder schrauben angesagt eigentlich wie immer nur diesmal auf NF-Ebene.


    Lieber Stephan:
    Gefährlich ist eben die Meinung (oder das Vorurteil der Passivgemeinde), man könnte einfach alles mal eben gerade biegen. Ich denke, man sollte wie bei der klassischen Box immer erstens vom Raum, dem Musikgeschmack, und dem Soundgeschmack ausgehen dannach wie bei einer passiven Box das Konzept entwerfen (Bündeln, Anzahl der Wege, Folien oder Membran usw). Ich habe das ja in meinm Thread beschrieben und bin auch bei dem Sound gelandet, den ich mir vorgestellt habe, bin aber von eiem passiven Grundmodell (der Sounddynamics 10S) schrittweise (über 20 Jahre) zu der jetzigen Lsg gekommen. Winfried hat dazu hier und auch im Akivforum sehr viel geschrieben. (gib mal DEQX ein)


    Lieber Winfried:
    Es könnte schon sein, das mich die DEQX nochmal weiterbringen würde, aber ich bin im moment so zufrieden, das ich irgendwie zu faul bin, noch grposs was zu machen. Mir auch ein wenig Zeit (ich baue gerade 2 Häuser um /meins und eines welches ich vermiete), dazu ist Kinderheilkunde (mein Beruf) zur Zeit ein nicht einfaches Fach. Dann hatte ich in letzten 34 Jahren den Tod emeines Vaters, einen 1 Jährigen Krankenhausaufenthalt meiner Muter, einen fast tödlichen Strassenbahnunfall meines ältesten Sohnes und eben das Leben eines Familienvaters mit 3 Kindern zu verkraften. Im Februar geh ich ertsmal für einen Monat in Reha, und dann she ich mal wieder auf neue Projekte, wobei mich zur Zeit eher Dinge wie Wellenfeld, und Arraysysteme interessieren.


    liebe Grüsse


    Thomas

  • Hallo Thomas,


    ...in letzten 34 Jahren...

    bei Dir scheint nicht nur der Sound "dynamic" zu sein ... :thumbsup:


    Aber hast Recht! Erhol Dich mal vom dynamischen Leben (Stichwort: "Entschleunigung") und genieße die schöne Musik über Deine tolle Aktivierung!


    Gruß,
    Winfried


    OFF TOPIC - ENDE

    Einer Behauptung ohne Beleg darf man auch mit einem Widerspruch ohne Beleg entgegnen. (Volksweisheit)

    Ich habe zwei Monoendstufen Vincent SP-996 zu verkaufen

  • Aber hast Recht! Erhol Dich mal vom dynamischen Leben (Stichwort: "Entschleunigung") und genieße die schöne Musik über Deine tolle Aktivierung!OFF TOPIC - ENDE


    Ebenfalls :off:


    Sorry, ich meinte 3-4 Jahre ^^ : Ganz untätig war ich aber nicht: Ich habe mal meine ganze Anlage revidieren lassen. Benz Wood L bei Lukaschek Wood LS umrüstenlassen, Lukaschek Phonopre auf den neuesten Stand revidiert, und alle Parasoundteile (CDP, DAC und Vorverstärker) beim Parasoundservice revidieren lassen einschliesslich Erneuerung der Elektrolytkondensatoren und besseren Wandlerplatinen. Jetzt ist nur noch mein Akai GX 95 Mkii dran. Dazu habe ich mich in Adjust + eingearbeitet und mich mal wirklich um eine perfekte Tonabnehmerjustage gekümmert.. Ich wollte einfach mal hören, wie es ist, wenn man die vorhandenen Mittel ausreizt. Und da kam doch noch ganz erstaunlich viel bei rum. :off: Ende


    Grüsse


    THomas

  • Moin moin



    Mittlerweil kann ich nach knapp vier Wochen Umgang mit der DBX sagen, dass das Geraet ein wahrlich "maechtiges" Werkzeug darstellt.


    Aufgrund der Moeglichkeit, verschiedene Filtercharakteristika sofort gegenzuhoeren, ist jetzt ein Setup gelungen, welches vermutlich so passiv nicht moeglich waere!


    Der Subwoofer trennt nach unten bei 20 hz mit 6dB Bitterworth. Bei 40 hz mit 24 dB Linkwitz wird nach oben getrennt und wird dann mit 6 dB Butterworth vom B/MT, welcher sodann bis 235 hz laeuft, abgeloest. Dann wird mit 12 dB Butterworth das Martin Logan ESL Panel angesteuert.


    Im B/MT Bereich ist der Symasym TO3 der Verstaerker, die ML Folie hat bis dato ein KT 88 Amp in Ultralinear gespeist.


    Nachdem die Trennfrequenz nun bei "unvernuenftigen" 235 hz liegt, so eingestellt nach den Hinweisen von Calvin hier, stellte sich eine tolle ganzheitl. Wiedergabe ein. Ferner switchte ich die Roehre nun auf Triode um.


    Ob es am Klirr der Symasym und der Triode liegt oder ganz einfach nur daran, dass beide Amps perfekt zueinander passen, dass ist nmbM einfach nur noch endgeil
    :love: .


    Lange Zeit hatte ich die Pink Floyd nicht mehr auf dem Schirm. Der Hubschrauber ist mir so authentisch noch nicht durch die Bude geflogen.


    Ohne jetzt noch weiter rumzuschwaermen, faende ich es interessant, welche Kombinationen von Filtern und Trennfrequenzen auch noch erfolgversprechend sein koennten?


    Gruss
    Heiti

  • Hallo Heiti,


    man kann natürlich endlos experimentieren und das schöne ist, dass die bereits probierten Einstellungen auch später wieder gegengehört werden können (so man sie gespeichert hat... ^^ ).


    Aber :meld: : Nicht vergessen den Musikgenuss im Vordergrund zu behalten; also vermeiden unsicher zu werden und zu denken: "Ist das jetzt gut oder geht noch 'was?" Ist nicht so einfach, wenn man noch in der "Boooaaah Ej" Phase ist; war bei meinen Anfängen vor sechs Jahren jedenfalls so ;)


    Falls Du wirklich noch "nicht angekommen" sein solltest... Wie wär's wenn Du mal Messergebnisse einstellt? ...oder hast Du rein per Gehör abgestimmt? :rolleyes:


    Gruß und weiter viel Musikgenuß!
    Winfried

    Einer Behauptung ohne Beleg darf man auch mit einem Widerspruch ohne Beleg entgegnen. (Volksweisheit)

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    Edited once, last by wgh52 ().

  • Hai


    Die DBX kann sich selbst einmessen ;)


    Das bedeutet, dass ich jetzt 10 Setups eingemessen und gespeichert habe. Durch sofortiges Umschalten kann ich sofort vergleichen.


    Obwohl die Linkwitz Filtercharakteristik in der Theorie die wenigsten Fehl vermuten laesst, sind 12 dB Butterworth im Moment mehr meins.


    Durch Erweiterung des Uebertragungsbereiches des Martin Logan Panels nach unten, laesst sich, wie gesagt auch die Tonalitaet etwas beeinflussen. Trenne ich schon bei 200 hz, so sind Paul Kuhn Liveauftritte oder Dead can Dance wunderbar anzuhoeren.


    Eine Trennung erst bei 600 hz ergibt etwas mehr "Dynamik" bei der Wiedergabe von Gitarren und Blechinstrumenten.
    Diese erscheinen dann auch etwas vordergruendiger im Raum zu stehen!


    Fuer Langzeithoeren ist eine 6dB Butterworth gespeichert, welche schoen smooth klingt.


    Und es ist einfach nur faszinierend, dass saemtliche Setups linear eingemessen worden sind!!


    Legt man die Trennfrequenzen und Filter haendisch fest, so klingt adhoc die Linkwitz R. erheblich perfekter als die Butterworth Filter. Letzteres kann dann schon mal sehr muffig toenen!


    Ohne Einmessungsmoeglichkeit bkeibt solch ein Filter ein stumpfes Werkzeug.



    PS
    Was auch ganz gut kommt sind die Logans leicht ausgewinkelt einzumessen. Das bedeutet, dass eine schoene grosse, fast zu grosse Buehne entsteht.


    Hiernach drehe ich die Logans ein, so dass die Logans mit ca. 30% ihrer gewoelbten Folienfront zum Hoerplatz weist!


    Brutal direkter habe ich insbesondere E Gitarren, elt. Orgeln, Trompeten (z.B. Hugh Masekala) noch nicht wahrgenommen.


    Beim naechsten Konzert, oder wenn der Spielmannszug wieder durch den Ort hier streift, werde ich mich mal genau ein Meter vor so einen Blaesergesellen stellen. :D8| Das hoert sich in Natura bestimmt erheblich unpraeziser an
    :wacko::whistling: hehehe



    PSS
    Der Umstand, dass ich die Roehre von Ultralinear auf Triode umschalten kann ist eigentl. nur dem Umstand geschuldet, etwas mehr Leistung zu erhalten.


    In Ultralinear ist das Betreiben der Logans in passiver Ausfuehrung etwas klarer in der Aufloesung. Unterschiede zum Triodenmodus sind marginal.


    Schalte ich jedoch bei Aktivierung auf Triode um, so ist das "quasi die Offenbarung". Es treten saemtliche fuer eine Triode sprechende klangliche Aspekte ein. Mein altes Jerichohorn in Triodenschaltung betrieben, hatte auch immer so diesen kaum zu beschreibenden "Triodenklang"!


    Anderen Lautsprechern, auch sehr vielen BB war es schlicht wumpe, welche Verstaerkerart eingestellt war.


    Und auch hier muss man eben schnell neu einmessen, da der Triodenmodus etwas weniger gain besitzt.


    PSSS
    Meiner Meinung nach, sind Weichen ohne diese direkte Moeglichkeit des Einmessens und selbstaendiger Linearisierung des Frequenzbereiches, sehr stark gehandicapt!
    Interessant waere es noch einmal, den Raum extern mittels Rechner nachzumessen und das Ergebnis der DBX zu verifizieren.


    Das wird noch folgen ;)



    Schoenen Sonntag noch
    Heiti

  • Meiner Meinung nach, sind Weichen ohne diese direkte Moeglichkeit des Einmessens und selbstaendiger Linearisierung des Frequenzbereiches, sehr stark gehandicapt!
    Interessant waere es noch einmal, den Raum extern mittels Rechner nachzumessen und das Ergebnis der DBX zu verifizieren.


    Da ich eine Ultracurve davor habe und sowieso mit DASS händisch im Raum nachmesse (nicht nur am Hörplatz), ist das auch gegeben. Diese Le Cleach Berechnung ist schon wirklich gut, da sie auch die Phasenlage optimiert. Ausserdem gewinnt man noch einiges, wenn Du die Pegel der einzelnen Känäle mit Pegelgliedern hinter der Weiche ausgleichst. Ich habe z.B. meinen LS an der Vorstufe auf 3 Uhr gestellt, allle DB-Regler der Weiche dann optimiert für maximale LS udn daann per Pegelgleid jeden Kanal so gepegelt, dass ich alle digitalen Pegel an der Weiche wieder auf Null hatte. Dann bewegst Du Dich in der Ansteuerung der Weiche immer im optimalen Auflösungsbereich. Bei 24b digital die LS zu steurn ist suboptimal, da verleirt einschleisslich der Filter an Auflösung.


    Grüsse



    Thomas

  • Moinsen


    Die La Cleach Geschicht habe ich mir durchgelesen. Kann aber damit nichts anfangen, da die DBX alles selbstaendig einmisst. Auch kann ich am Geraet die Phase nicht tauschen.



    Ich werde aber mal ein 18'dB Filter einstellen und die Phase haendisch drehen. Mal schaun was die Maschine mir da einmisst.


    Schoen ist, dass ich sodann auch Laufzeitunterschiede einstellen kann. Das muesste also man also gut zu Fuss errechnen koennen!


    PS
    Bei der DBX Potis nachschalten bringt ja nichts! Das macht die Maschinska beim Einmessen selbstaendig.


    Man koennte jedoch Widerstaende , bzw. Spannungsteiler setzen. Dann muesste ich mit mehr Gain in die DBX kommen........


    Aber das sind Geschichten die anstehen, wenn ich das Geraet tune :thumbsup:




    Gruss
    Heiti

  • Funzt bei der DBX nicht.


    Dieses Schmankerl bietet das Maschinchen leider nicht!


    Auch bringt es nichts die Phase am MT Panel zu tauschen. Die DBX pegelt das aus, oder dreht vielleicht selbstaendig die Phase ?(


    Aber 18 dB Butterworth hatte ich so noch nicht eingestellt. Da muss man sich reinhoeren. Hat was.


    PS
    Mist, die Pflicht ruft! Weihnachtsmarkt X(

  • Hi,


    Quote

    Schalte ich jedoch bei Aktivierung auf Triode um, so ist das "quasi die Offenbarung". Es treten saemtliche fuer eine Triode sprechende klangliche Aspekte ein.


    Quote

    Anderen Lautsprechern, auch sehr vielen BB war es schlicht wumpe, welche Verstaerkerart eingestellt war.


    Freut mich, das Du angekommen bist 8) (wo der Elektrostat gnadenlos seine Überlegenheit zeigt und zeigt welcher amp taugt und welche nicht)
    Du verstehst, warum ich an meine Flächen nur ungern etwas anderes als die Zillas dranlasse ;)

    Quote

    Brutal direkter habe ich insbesondere E Gitarren, elt. Orgeln, Trompeten (z.B. Hugh Masekala) noch nicht wahrgenommen


    Dazu Auszüge von der ersten Selbstbaumesse 2003 in Wetzlar zu meinem ESEL:
    "..und sorgten dafür, dass mir fast die Haare vom Kopf flogen. Noch nie hat mir ein Lautsprecher so unverblümt und direkt Hugh Masekela´s "HuuuHuuu" ans Ohr gedonnert und mir damit gezeigt, wie begrenzt "normale" Lautsprecher sind"
    "..zum Erlebnis der Dynamik mit dem Elektrostaten, (beim Schreien des Künstlers dachte ich, dass ich gleich den Aufprall der Spucketeilchen auf meiner Haut spüren müßte!!!)"
    "...bereits einige Vorführungen wirklich laut waren (z.B. die ESEL, waren aber einfach zu geil)"
    "..Elektrostaten ließen absolutes Livefeeling aufkommen....Pegel und Sound ohne Ende!"
    aktive Flächen rulez. ;)


    jauu
    Calvin

    ..... it builds character!


    gewerblicher Teilnehmer

    Edited once, last by Calvin ().

  • Hai


    @ Calvin


    Kein Wort davon ist uebertrieben :D:D:thumbsup:


    Was soll mir "Zillas"sagen!
    Um welchen Verstaerker handelt es sich?




    PS
    Seit gut einem Jahr liegen hier saemtl. Bauteile fuer einen GU 50 Verstaerker in PP, Klasse A, herum.


    Diesen muss ich dann wohl demnach doch noch bauen 8|


    Denn den Elektrostaten hier noch einmal geringfuegig leistungsmaessig nachzuhelfen waere ein Versuch wert.


    Ferner sprechen abermals noch geringere Verzerrungen und Stoerung des NT hierfuer.



    PSS
    Bloss, ich hab doch keine Zeit


    (und wenn, hoer ich lieber Mucke :thumbsup: )



    Gruss
    Heiti