Welchen Phonovorverstärker für Ortofon MC 3 Turbo

  • Hallo miteinander,


    mein Thorens TD 124/II ist mit einem Ortofon MC 3 Turbo bestückt. Welchen Phonovorverstärker bis 1000.- Euro würde Ihr empfehlen? Danke für Infos

    Thorens 124 / II mit Ortofon MC 3 Turbo

    Lehmann Black Cube SE II

    NAD M3

    Rowen PT 2000

    NAD Tuner C 425

    NAD CD Player 542

    Violectric V 800 digital / analog Wandler

    Dynaudio Exite X 18

    PWM Nessie Vinylmaster

    Violectric HPA V 280

    Sennheiser D 800 Kopfhörer


  • Da tut's jeder MM-taugliche Verstärker. Das System ist ein High-Output-MC und als solches stellt es keine besonderen Anforderungen an die Eingangskapazität. Allerdings wäre ein Phonopre für 1000€ für dieses System mit Kanonen auf Spatzen geschossen... Wenn Du ein Cadenza Black hättest, dann ja...


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Moin,


    das Turbo ist/war das Schlechteste nicht, aber in keiner Weise anspruchsvoll. Ich würde die Phono so flexibel wie möglich nehmen, für später... Wenn ich jetzt was um 1000 Euro kaufen würde, wäre es musical fidelity oder cyrus, vermutlich.


    Gruß


    Dirk

  • Hallo Neil,


    du kommst ja aus LB. Kannst ja mal zum Stuttgarter Stammtisch kommen.

    Da kannst du mit den Kollegen drüber reden.


    Der Phono Pre ist für mich auch immer ein Baustein in der gesamten Wiedergabekette.

    Klar ist ein High Output MC meist problemloser zu integrieren als ein MM, weil die kapazitive Anpassung wegfällt.

    Aber du solltest dir mal Gedanken machen, wie der Gesamtklang deiner Anlage ist, d.h. eher hell oder dunkel. Dementsprechend könntest du dir deine Phono Vorstufe auswählen.


    Wichtig wäre auch, ob du zukünftig bei MM / HO MC bleibst oder zu low MC wechselst.


    Evtl. gibt's auch ein paar Leihgaben vom Stammtisch.


    LG Hubert (aus Fellbach)

  • das Turbo ist/war das Schlechteste nicht, aber in keiner Weise anspruchsvoll. Ich würde die Phono so flexibel wie möglich nehmen, für später

    Die Flexibilität für später ist sicher ein Argument. Aber auch eine hochwertige und flexible Phonostufe muß keinen Tausender kosten...

    Was die Qualitäten des MC3 turbo angeht: sagen wir es mal so - bei mir flog es damals nach 10min wieder runter und wurde verhökert. Da gibt es selbst unter 100€ Besseres oder zumindest Tonabnehmer, die mehr Spaß machen...


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
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  • bei mir flog es damals nach 10min wieder runter und wurde verhökert

    Tja, vielleicht lag es an der Phono... - 10 Minuten sind zudem m.M. sicher kein Zeitraum, der zur Beurteilung eines Systems reicht.


    Ich hatte es ein Zeit lang und fand es gut, es lief damals an einer creek OBH irgendwas. Da ging es erst so langsam los mit dem Angebot an bezahlbaren externen Phonovorstufen.


    Wie ich es heute finden würde, weiß ich natürlich nicht, aber es war ganz sicher kein wirklich schlechtes System. Hatte zuvor lange ein Elac 796 und ein Dynavector 10x5.


    Irgendwie seltsam, dass immer gleich so markige Beurteilungen rausgelassen werden.

  • Naja, markig ist relativ... Vielleicht liegt es auch an der Art der Musik, die vielleicht schneller oder eben nicht so schnell aufzeigt, was ein TA kann? Wenn ich einen TA mit Pink Floyd beurteilen will, dauert das wesentlich länger als mit Slayer - da weiß ich schon nach 20sec, woran ich bin...;)


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
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  • JEDES System muss sich einspielen. Die Zeit würde ich ihm immer geben, die Höhen können geeschmeidiger werden, die Bässe mehr Kontur bekommen usw. Aber wurscht, von mir aus auch nach 20 Sekunden...

    du kommst ja aus LB. Kannst ja mal zum Stuttgarter Stammtisch kommen.

    Vermutlich ist das ein guter Weg.


    Gruß


    Dirk

  • JEDES System muss sich einspielen.

    Du, das Prozedere hab ich schon so einige male durch und glaub mir, die oft zitierten Welten haben sich da nie getan, bestenfalls Nuancen (wenn überhaupt). Und gerade bei Ortofon hat sich da bei mir eigentlich noch nie wirklich deutlich hörbar was getan da Ortofon durch die Bank vorgealterte Gummis für die Nadellager verwendet (hat mir zumindest mal einer der einschlägigen Retipper so gesagt). Da sind die Unterschiede zwischen "kalt" und "warm" noch größer... Jedenfalls kann sich ein Tonabnehmer nur durch einspielen nie von Schulnote 4 auf 1 verbessern, das haut nicht hin. Klar - Klangempfinden ist immer auch ein Stück weit subjektiv. Mag ja sein, daß eine Tonalität, die mir nicht zusagt, einem anderen gefällt und umgekehrt. Aber ich denke mal so Sachen wie Auflösung und Impulstreue sind irgendwo systemimmanent und auch ein Stück weit objektivierbar. Und da kann ein MC3 turbo halt definitiv nicht mit den wirklich guten Systemen aus dem gleichen Stall mithalten (da wäre Ortofon ja auch schön blöd...). Ein Cadenza Bronze ist zum Beispiel tonal ähnlich, aber in Sachen Auflösung, Abtastverzerrungen und Impulstreue nicht nur ne andere Liga sondern ne andere Welt. Klar, kostet ja auch ne Kleinigkeit mehr. Aber dafür könnte sich vielleicht eine Phonostufe im Kiloeurobereich lohnen aber auch da reden wir nur über Nuancen (soll heißen: teuer ist nicht zwingend auch gut und preiswert ist nicht zwingend Müll).


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
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  • ok das übersteigt dann eine wenig mein Budget:)

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  • Wenn ich über die Qualität eines System rede/schreibe, dann sehe ich es eigentlich immer im gegebenen Preisrahmen. Das ein MC3 Turbo das beste System der Welt ist, habe ich also auch nicht behauptet, aber man kann da erst mal gut mit leben, gehobener Einstieg halt. Wenn es erstmal funktioniert, hat eine bessere Vorstufe mehr Sinn als ein neues System und eine wirklich flexible Phono gibt es mal nicht für umme. Eine Cyrus ist ein bisschen über Budget, ein Musical Fidelity etwas unter. Ich selbst erlebe den Anteil der Phonostufe am Ergebnis mehr als nur in Nuancen.


    Na klar gibt es noch Alternativen. Aber dafür müßte der TE etwas aktiver werden.

  • Ok wenn wir Tonabnehmer vergleichen, gibt es da einerseits die Qualität und andererseits den Preis. Wir brauchen ja nicht darüber zu diskutieren, dass ein Cadenza erheblich mehr klangliches Potenzial hat als ein Turbo. Dafür ist es auch erheblich günstiger im Preis und muss deswegen nicht wegen seiner geringeren Qualität verrissen werden. Der nächste Kollege kommt dann mit einem Abtaster, der nochmal das Dreifache kostet und bezeichnet demgegenüber ein Cadenza als Müll, den man nach 10 Minuten rauswirft. Ein bisschen Respekt und Rücksicht in der Formulierung wären anzuraten. Auch mit einem Polo kommt man gut von A nach B, wenn es auch mit einem Phaeton komfortabler und schneller geht. Deswegen ist ein Polo nach lange kein unbrauchbares Auto.

    BG Konrad

  • Bitte keinen Streit, möchte lediglich ein wenig Eure Einschätzung , da Ihr bestimmt diesbezüglich mehr Erfahrung habt.

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  • Kein Streit aber Diskussion von Leuten mit verschiedener Meinung, die dieselbe z.T. sehr engagiert vertreten und dabei auch mal tonal überziehen. Das sollte eigentlich kein Problem sein.

    Wenn ich mal voraussetze, dass Du an der Kombi TD 124/ MC Turbo III nichts ändern willst (was sehr wohl bezüglich des Abstasters der Erwägung wert wäre) und wirklich nur einen Phono-VV suchst, dann ist der zZt wohl angesagteste Tipp in der von Dir angedachten Preisklasse ein MX Vinl von Musical Fidelity. Günstiger bekommt man einen M1 Vinl. Dass ich ein MCIII Turbo an beiden noch nicht gehört habe, will ich nicht verschweigen. Jedoch sind beide genannte VVs recht umfangreich an verschiedenste Systeme anpassbar, so dass man sich da keine Sorgen machen muss. BG Konrad

  • Danke für den Tip mit dem MX Vinyl von Fidelity. Das Gerät scheint ja wirklich interessant zu sein. Was ich nicht verstehe ist der Unterschied mit dem Cinch und XLR Kabeln/Anschlüssen. Die XLR Kabel sind ja sehr teuer. Was habe ich da für einen Vorteil?

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  • Hi, wenn ich es richtig sehe, sind beim MX nur die Ausgänge in beiden Anschlussarten ausgeführt. Bei XLR soll die Abschirmung gegen äußere Einstrahlungen noch besser sein. Es gibt auch preiswerte XLRs, aber ich würde erstmal mit normalen Cinch Kabeln probieren, ob es überhaupt Probleme mit Störungen gibt. Dann kann man immer noch die Kabel aufrüsten.

  • Hat ja auch nur Sinn, wenn der Verstärker einen XLR Eingang hat. Ansonsten sind sie etwas lauter, haben besseren Kontakt, besseren Schirm und klingen (Achtung Voodoo) gut gemacht auch etwas besser. Ich bevorzuge sie.

  • Na klar, das hätte ich noch schreiben sollen. Und wenn man einen Verstärker mit solchen Eingängen und einen Vorverstärker mit solchen Ausgängen hat, macht es Sinn, diese Verbindungsart auch zu nutzen. Schon damit die möglicherweise knappen Cinch Eingänge geschont werden. Einen nennenswerten klanglichen Unterschied konnte ich bei mir nicht feststellen. BG Konrad

  • Hallo Neil,


    in einem anderen thread hast du gesagt, dass du tendenziell eher hellere Phonovorstufen bevorzugst.

    Ich hab u.a. das Ortofon Cadenza Bronce und da passt eine Dynavector P75 Phono super.

    Den MM Eingang hab ich aber noch nie ausprobiert.


    Wenn du noch gut 1 - 2 Wochen warten kannst, kann ich mit meiner P 75 mal zu dir kommen.

    Beim Stammtisch könnten wir uns ebenfalls unterhalten.



    LG Hubert