Kombi Quintet Black / Trigon Vanguard - das geht doch besser?

  • - Ortofon empfiehlt für das Quintett Black das hauseigene LH-4000 Headshell -

    Ortofon empfiehlt dieses Headshell bei Tonarmen mit SME Wechselheadshell, sind alle Tonarme die diese Angabe nicht erfüllen für das Quintet ungeeignet?


    Auch andere Tonarme nutzen bei geraden Tonarmen ein Headshell das von der Bauart dem Thorens sehr ähnlich ist, z.B. Kenwood, Pioneer, Lenco, Denon, Pear-Audio und viele mehr, die Bauart des Headshell sagt mMn. nichts über die Qualität des Tonarms, der Abtastung und der Fähigkeit ein Quintet zu führen aus.


    Das eine Tonarm Höhenverstellung eine feine Sache ist, steht außer Frage, sagt aber auch nichts über die Qualität eines Tonarms aus, siehe z.B. Rega Tonarme. Mit den Unterlegplättchen, die es mittlerweile aus verschiedenen Materialien und in 0,5mm Abstufung (0,5 - 4mm) gibt, lässt sich jedes System am TP16L montieren. Zusätzlich lässt sich der Arm in kleinen Bereichen über eine Madenschraube an der Basis verstellen.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
    DIY Laufwerk Pioneer MU-70 - Groovemaster II 12"/Ortofon Venice - Ortofon TA-210/Ortofon MC30 Super - Silvercore mc25 - Phonomopped MK2B14

  • Hallo Martin,

    Mag-Gig ,

    ich habe in meinem Beitrag auf die Bauart hingewiesen, und dabei die Stabilität und Masse erwähnt. Dachte eigentlich das sei genug. Natürlich gibt es auch gerade Tonarme mit massiveren Headshells (Headshell ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck?), z. B. ein Kuzma Stogi, oder Clearaudio Clarify, Tracer Magnify, während die anderen Tonarmetypen eher leichtere Headshells aufweisen. Und das man ein leichtes Headshell auch stabil und resonanzarm konstruieren kann zeigt auch der Stogi S von Kuzma. Oder Linn Ekos. Die von dir erwähnten Tonarme wurden seinerzeit für ganz andere Tonabnehmer-Typen konstruiert.


    Das der Rega Tonarm sehr gut klingt - hatte mal den RB-808 hier - steht ausser Zweifel, bin da ganz deiner Meinung. Aber brauchbar wird der erst mit einer richtigen Tonarm-Höhenverstellung und einer gescheiten symmetrischen Verkabelung. Und die Lager richtig einstellen nicht vergessen.


    RP8_2b.jpg


    RP8_5b.jpg


    Ich frage warum du überhaupt fragst. Erst lese ich unter deinem Nickname "Thorensianer", dann sehe ich deine Aufzählung deiner Laufwerk/Tonarm/Systemkombis. Etwas Irritiert hab ich dann in deine Galerie geschaut, und sehe das du deine hochwertigen MC-Tonabnehmer - überwiegend Ortofon - alle genauso verbaut hast, wie ich es hier empfohlen habe. Ist ja nicht so das das Venice und das Quintett Black völlig unterschiedlich sind, im Gegenteil, sind sehr Artverwandt. Und im Thorens-Tonarm preiswertere MM-Systeme. Und bei den hochwertigen MCs natürlich noch tolle Headshells, sogar ein Clearaudio-Stability. Erzähl doch mal, warum steckt das Venice nicht am Thorens-Tonarm? Was ist das? Wasser predigen und selber den besten Wein saufen? :)


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Ich höre seit 5 Jahre mit dem QB und bin zufrieden. Nichts von wenig flach, dünn etc.


    Vielleicht macht eine andere Vorstufe mehr Sinn.


    Geh doch in ein gutes Hifi Geschäft lasse dich beraten. Ich konnte dann 14 Tage zwei Phono-Stufen Zuhause ausprobieren und habe es nicht bereut.

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  • Etwas Irritiert hab ich dann in deine Galerie geschaut, und sehe das du deine hochwertigen MC-Tonabnehmer - überwiegend Ortofon - alle genauso verbaut hast, wie ich es hier empfohlen habe. Ist ja nicht so das das Venice und das Quintett Black völlig unterschiedlich sind, im Gegenteil, sind sehr Artverwandt. Und im Thorens-Tonarm preiswertere MM-Systeme. Und bei den hochwertigen MCs natürlich noch tolle Headshells, sogar ein Clearaudio-Stability. Erzähl doch mal, warum steckt das Venice nicht am Thorens-Tonarm? Was ist das? Wasser predigen und selber den besten Wein saufen? :)

    Um es mit deinen Worten zu sagen, ich trinke sowohl Wasser als auch guten Wein.


    Richtig, wie man in meiner Galerie sehen kann, befinden sich in meinem Fundus neben einigen hochwertigen MC Systemen auch so einige Thorens Laufwerke mit verschiedenen Tonarm\Tonabnehmer Kombinationen. Angefangen mit einem TD 160/TD 147, 2x TD 125 und ein TD 126 MKIII. Der TD 126 war mit einem TP16/TP63 ausgestattet, das Original TP63 Tonarmrohr wurde durch ein schweres Schopper Tonarmrohr und Gegengewicht ersetzt, um auch mit MC Systemen umgehen zu können. So ausgestattet spielt er hervorragend mit verschiedenen MM/MC Systemen aus meinem Fundus (Ortofon VM Silver/2M Black/Ortofon SL15/MC 30 Super).


    Ein Ortofon Venice und ein Quintet Black haben nur eines gemein, es sind beides MC Systeme. Die Anforderungen die ein Venice an den Tonarm stellt, liegen weit von denen des Quintet Black entfernt, ich würde dem TP16 auch kein SPU N verpassen, weil es einfach nicht passt. Klar, die Ortofon VM Silver/2M Black sind im Vergleich zu den MC's preiswertere MM-Systeme, trotzdem hochwertig und benötigen einen vernünftigen Tonarm, um ihr Potential zu zeigen.


    Das Venice spielt an einem Orsonic AV101Headshell, kein Clearaudio-Stability. Warum? weil es sehr Anspruchsvoll ist und in der Kombi Groovemaster II Tonarm / Orsonic Headshell sein volles Potential entfaltet.

    Das es bessere Tonarme als den TP16L gibt, steht außer Frage, ist aber auch nicht das Thema, da der Tonarm erst einmal gegeben ist. MMn. ist das Quintet Black klanglich kein Überflieger und bei gleichem Preis bietet das MC 30 Super da einiges mehr, wenn die Elektronik dahinter stimmt. Generell würde ich ein Ortofon MC System mit niedriger Ausgangsspannung bis 0,3mV in Verbindung mit einem passenden Übertrager betreiben, das bringt im ersten Schritt mMn. mehr als ein besserer Tonarm, im zweiten Schritt kann man dann über einen anderen Tonarm und/oder Vorverstärker nachdenken, ist ja auch alles eine Kostenfrage.


    Alternativ sollte man vielleicht auch einmal über den Wechsel der Systeme an das jeweils andere Laufwerk/Tonarm nachdenken. Durch den auf jeden Fall anderen Laufwerks- Antriebscharakter in Verbindung mit anderem Tonarm wird sich auch auch ein anderes Klangbild einstellen.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
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  • Ist ja nicht so das das Venice und das Quintett Black völlig unterschiedlich sind, im Gegenteil, sind sehr Artverwandt.


    Gruß


    Matej

    Um Diskussionen oder Streit aus dem Weg gehen zu wollen, wollt ich dazu eigentlich nicht darauf eingehen


    Aber da bin ich anderer Meinung

    Aber jeder hört, empfindet anders, aber ob man da dann so anders liegen kann, überrascht mich ein wenig


    Grüße

  • Das Venice spielt an einem Orsonic AV101Headshell, kein Clearaudio-Stability. Warum? weil es sehr Anspruchsvoll ist und in der Kombi Groovemaster II Tonarm / Orsonic Headshell sein volles Potential entfaltet.

    Das es bessere Tonarme als den TP16L gibt, steht außer Frage, ist aber auch nicht das Thema, da der Tonarm erst einmal gegeben ist. MMn. ist das Quintet Black klanglich kein Überflieger und bei gleichem Preis bietet das MC 30 Super da einiges mehr, wenn die Elektronik dahinter stimmt. Generell würde ich ein Ortofon MC System mit niedriger Ausgangsspannung bis 0,3mV in Verbindung mit einem passenden Übertrager betreiben, das bringt im ersten Schritt mMn. mehr als ein besserer Tonarm, im zweiten Schritt kann man dann über einen anderen Tonarm und/oder Vorverstärker nachdenken, ist ja auch alles eine Kostenfrage.


    Alternativ sollte man vielleicht auch einmal über den Wechsel der Systeme an das jeweils andere Laufwerk/Tonarm nachdenken. Durch den auf jeden Fall anderen Laufwerks- Antriebscharakter in Verbindung mit anderem Tonarm wird sich auch auch ein anderes Klangbild einstellen.

    Ok, vergiss aber nicht, das das MC 30 Super aus einer anderen Zeit stammt und bewusst auf die damaligen Ansprüche konzipiert wurde.


    Was den Übertrager angeht, so kann ich vielleicht eine Lösung anbieten: ich habe hier einen kleinen Lundahl Übertrager, welcher in 8fach, 16fach und 32fach konfigurierbar ist. Den nutze ich für Testzwecke für meine Phono-MM Entwicklungen. Denn könnte ich auf 16fach verdrahten (entspricht dann dem Ortofon ST-7) und megman kostenlos zum testen schicken (ich hoffe er hat ob der Diskussion nicht das weite gesucht).


    Den Vorschlag mit der Montage auf den Kenwood KD-990 habe ich auch schon unterbreitet.


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Ok, bin Kompromissbereit, ich ändere meine Aussage von "sind sehr Artverwandt" in "sind etwas Artverwandt".


    So besser? :)


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Keine Sorge, ich bin noch bei euch. Auch wenn ich nicht selten den Kopf schütteln muss :) .

    hoerohr : Vielen Dank für dein Angebot. Ich bin jedoch auf der Suche nach einem T-20. Vielleicht ergibt sich ja da noch etwas.

    Und im Übrigen bin ich ein Freund von "Never change a running system ". Der KD-990 in Verbindung mit dem 2M Black spielt in meinen Ohren so gigantisch, dass ich mich hüten werde, daran etwas zu ändern. Der Bastelgrund steht gleich nebenan und hört auf den Namen Thorens TD-520 :)

    Ciao

    Michael

  • ... Ich bin jedoch auf der Suche nach einem T-20. Vielleicht ergibt sich ja da noch etwas.

    ....

    Probieren geht über studieren, erst recht wann man einen Kauf plant. Ob jetzt ein 20fach Übertrager dranhängt oder ein 16fach, macht den Braten nicht fett. Das Angebot steht jedenfalls.


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer