Zustand von neuem Vinyl allgemein...

  • Hallo,


    ich finde zwei Sachen innerhalb der Debatte recht interessant:


    Es gibt mittlerweile kleinere Label, die bewusst KEINEN Kopierschutz anwenden, gewissermaßen als Positiv-Werbung und Firmenphilosophie, z.B. das Berliner Label !K7.
    Zum Weiteren gibt es immer mehr Künstler, die den großen Labels den Rücken kehren, in den Eigenvertrieb via Netz und Download gehen, z.B. Maria Schneider. Ich denke, dass vor allem der letzte Punkt den Plattenfirmen den kalten Angstschweiß auf die Stirn treibt, wenn man bedenkt, dass der Aktienkurs von EMI allein wegen der Verzögerung beim letzten Coldplay-Album abgesackt ist, jetzt stelle man sich vor, Coldplay oder andere Megasellers kündigen einen eigenständigen Download-Vertrieb an.........


    Gruß


    Roland

  • Hallo !


    Wie ist das denn in Amerika. Ich meine mal gelesen zu haben, das es dort keinen Kopierschutz gibt.
    Wenn dies also stimmt, der Markt ist doch wohl noch um einiges größer !!

  • Wie gesagt, mir ist bewusst noch bei keiner einzigen meiner CDs Kopierschutz aufgefallen. Ich weiß, dass EMI das gerne macht, z.B. bei den letzten Kraftwerk-Alben, aber die kaufe ich sowieso auf LP.


    Gruß,
    Markus

    Das große Geweine ist Himmelserlösung, Regen der Seele

  • Hallo,


    nun ja, Download gegen Bezahlung ist ja o.k., aber wenn der Download beinahe soviel wie eine verpackte CD beim Händler kosten soll, dann ist das wohl in erster Linie eine geschickte Art von Gewinnmaximierung. Und was das Urheberrecht anbelangt: Bislang kommt eigentlich mehr Protest gegen Kopien von den Labels als von den Künstlern, was natürlich damit zusammenhängt, dass bei CDs in erster Linie die Labels verdienen, die Künstler hingegen auf Tourneen angewiesen sind. Es ist nun mal aber so, dass ich gewissermaßen als Künstler meine Urheberrechte an das Label abtrete, ob dann aber der Begriff Urheber noch der richtige ist, weiß ich nicht


    Gruß


    Roland

  • Dann muss halt konsequent jeder sein eigenes "Label" aufmachen und sich auch selber um die Vermarktung und Werbung kümmern. Ich hätte persönlich nichts gegen eine solche Entwicklung. Es dürfte aber klar sein, dass Verwaltungsapparate auch finanziert werden müssen, ob es jetzt eine große Firma ist wie bisher oder das Management einer Band. Irgendwie muss das Geld reinkommen, anders geht's nicht.


    Gruß,
    Markus

    Das große Geweine ist Himmelserlösung, Regen der Seele

  • Hallo!


    Wieder einer der positiven Gründe für die gute alte Schallplatte.


    Wenn in einigen Jahren "Big Brother" noch mehr Einzug in unsere Privatsphäre hielt, dann wird man sich -bei Geschichten um ein ehemaliges analoges Medium- nur noch wundern und es in den Bereich der Unmöglichkeiten abtun.


    Wird in Zukunft die Schallplatte als "subversives" Medium verbannt und der Analoghörer in die kriminelle Ecke gedrängt? Wäre doch der nächste Schritt...
    Begründung könnte in etwa lauten:
    -----------------------------------------------------------------
    "Diese kriminellen Subjekte entziehen sich doch ganz bewußt einer Überwachung und können in subversiver Weise ihre Musik hören, wann immer sie möchten! Das muß unterbunden werden!"
    Mit deutschem Gruß,


    gez. Ein totalitäres Arschloch


    -------------------------------------------------------------------


    Ich bin gegen die "schöne neue Welt"!!!

    Dieser Beitrag wurde bereits 33.674.535 mal editiert, zuletzt von »Gott« (morgen, 15:19)


  • Wer redet von Haftstrafe ? Für organisiertes Verbrechen in dem Bereich ja und sofort, sonst Tagessätze in "angemessener" Höhe (wobei "angemessen" bei mir ordentlich ausfallen würde).


    Zudem sollte ein zivilrechtlicher Schadensersatzanspruch seitens der Betroffenen unter erleichterten Beweisbedingungen durchsetzbar sein.


    Ich empfinde das Downloaden, bzw. "Raubkopieren" als absolute Frechheit, zumal es IMO mit Musikliebhaberschaft nichts mehr gemein hat.


    "Eh man, ich hab total die RIESEN Sammlung, brauchst was von Band xy, komm vorbei man, ich hab ALLES... liegt schön auf meiner Festplatte".


    Wenn ich sowas höre überkommt mich das kalte kotzen.


    Es geht nicht um die "ein" oder "andere" Kopie, aber wie viele kaufen sich denn bereits gar keine Tonträger mehr, weil gibts ja im Netz ?


    Zudem führt dies sehr wohl zu einem Finanzschaden bei Firmen als auch Künsterln, da nützt alles Schönreden nix und die ganzen altbekannten Rechtfertigungsversuche scheitern daran, das es keinen RechtfertigungsGRUND gibt.


    Wenn Jemand von 100 Tonträgern 90 Illegale hat, so sollte er schlicht gezwungen werden diese 90 zu bezahlen, ist bei anderen Gegenständen auch so, WARUM NICHT BEI MUSIK ?


    Bzgl. Filmen gilt übrigens das gleiche.


    Es gibt Ausnahmen, so z.B. ich kaufe mir teures Vinyl und will die Musik im Auto hören und habe keinen Tapeplayer mehr, okay, kann man noch akzeptieren, aber jeder weiss wovon hier die Rede ist und selbst in meinem Bekanntenkreis gibt es Leute, denen Musik zu teuer ist, sie lieber ihr Geld versaufen (nicht das ich dies nicht auch gern tue ;) ) und sich die mit mps vollgeballerten Billigstrohlinge bis unter die Decke stapeln.
    Da wird selbst bei den Rohlingen noch versucht 4 cent/Stück zu sparen


    Wenn das Musikfreunde sind, dann gut Nacht.


    Für etwas, dass mir am Herzen liegt, und woran ich Spass und Freude habe bezahle ICH zumindest GERNE Geld und wenn ich es mir nicht leisten kann, dann muss ich es eben lassen.


    Eine Wilson Audio Alexandria kann ich mir ja auch nicht mal eben Downloaden.


    Gruss,
    skinny

  • Quote

    Original von montcorbier
    Wird in Zukunft die Schallplatte als "subversives" Medium verbannt und der Analoghörer in die kriminelle Ecke gedrängt? Wäre doch der nächste Schritt...


    Nein, im Gegenteil, Schallplatten sind solides altes Business Hardware gegen Cash. Eine saubere und kalkulierbare Sache.
    Ansonsten schließe ich mich den Ausführungen von Skinny an.


    Gruß,
    Markus

    Das große Geweine ist Himmelserlösung, Regen der Seele

  • Hallo Skinny,


    deinen Erläuterungen nach scheinst du dich in der Szene ja verdammt gut auszukennen. Da kommt mir ein ganz, ganz schlimmer Gedanke .......... :D


    Und im übrigen sollte sich die Plattenindustrie vielleicht mal Gothes 'Zauberlehrling' durchlesen.


    Gruß


    Roland


  • Erklärung ?

  • Hallo,


    auch wenn der Thread mittlerweile nicht mehr viel mit dem Eingangsposting zu tun hat ....


    Wirklich interessant ist die Kopierschutzdiskussion doch eigentlich nicht ... es gibt defakto keinen funktionierenden - Legalität hin oder her mal ausgeklammert. Denn das Recht auf eine private Kopie wird durch keinen Kopierschutz der Welt verwehrt - analoge Kopien sind gar kein Problem. Woher viele die Selbstverständlichkeit ableiten, eine verlustfreie, digitale Kopie erstellen zu dürfen? Weil es technisch machbar ist? Das kann wohl kaum ein triftiger Grund sein ... Oder hat mal irgendwer in den 70´ern versucht, von der EMI eine 2 Kopie einer LP einzuklagen, weil seine original Platte beschädigt war ... obwohl, das Recht auf Einbehalt der Masterbänder hätte sicherlich was für sich ... :D


    Viel interessanter an der Diskussion finde ich IMHO folgenden Punkt. Früher war es richtige Arbeit ein Tape aufzunehmen, aus verschiedenen Quellen (Tonband, MC, LP) die betreffenden Songs rauszusuchen, umzuspulen ... das aufnehmen einer Kopie wurde alleine schon zum richtigen Spaß!


    Heutzutage muß alles schnell schnell gehen ... Schwups den Rohling in den PC ... 2 Klicks hier, 3 da ... et voilá ... CD fertig.


    Interessanter Weise verfechten anscheinend gerade viele sog. "Analogliebhaber" das Recht auf diese Vorgehesweise. War da nicht mal was? Haptik, Ritual des Hörens, Platte auf legen, CD nur "Wegwerfware", CD zu klein und ohne künstlerische Ausstrahlung etc. ... ich kann mich da noch an diverse Diskussionen erinnern.



    Eigentlich schade, dass selbst wir schon soviel vom "Gefühl" verloren haben. Wer das dann dem Nachwuchs vorwirft ... wie war das mit der eigenen Nase? :D:D


    Nachdenkliche Grüße,
    Jens

    Let the speakers crackle and burn! (RedLorryYellowLorry)

  • Sach ma nix, ich persönlich nehme z.B. die Urlaubsfeiermixe mit Freunden immer noch in guter analoger Tapeform auf, schön als Ritual, mit gutem "Opener", absichtlichen Stimmungspunkten und ner Kiste Bier, dazu alles schön "riualisiert" und mit "Pseudogedanken"... der Sorte welcher Song passt wo am besten hin.


    Macht sogar richtig Spass, zumindest deutlich mehr als ma eben ne scheiss mp3 Disc zusammenzustellen und man "hört" sogar TATSÄCHLICH MUSIK dabei... unglaublich, was ?


    Gruss,
    skinny

  • Moin,


    "Aber "gebrauchte Daten" kann man ja schlecht laden von einem Internetportal. "


    Hi Markus,
    vielleicht hast Du mich ja falsch verstanden, aber es geht nicht darum, daß meine Daten ausgewertet werden können, wenn ich bei Sony eine CD (online) kaufe, sondern daß private Firmen die Aufgabe des Staates übernehmen sollen, und meine Verbindungsdaten anfordern können, wenn ein solches Unternehmen den Verdacht hat, ich hätte illegales Material beispielsweise von einer Tauschbörse geladen. Das ist vergleichbar mit einem Privatdetektiv, der mein Telefon abhören darf, weil er denkt, ich würde seinem Auftraggeber Geld schulden...


    "Mich erinnert die ganze Diskussion ein bisschen an die Beschwerden über Radarfallen."


    Das ist ein absolut falscher Vergleich. Bei den Radarfallen ist es der Staat, welcher kontrollierbar und genauen Regeln unterworfen diese Aufgabe wahrnimmt und kein privates Unternehmen.


    "Das war damals schon illegal (steht auf vielen alten LPs auch ausdrücklich drauf). Insofern hat sich an der faktischen Gesetzeslage kaum etwas geändert."


    Auch das ist nicht vergleichbar. Der Unterschied ist, daß damals kein Mensch das Tauschen von Tapes kontrollieren konnte oder WOLLTE. Jetzt wird den Unternehmen per Datenermittlung eine weitreichende Kontollmöglichkeit eingeräumt. Das MP3laden / -verschicken ist nun mal das Tapetauschen von früher. Das ist kein Bißchen krimineller. Und ich weiß nicht, was man damals gesagt hätte, wenn die Musikindustrie Kameras auf Schulhöfen aufgestellt hätte um die Tauscherein von Tapes zu kontrollieren.
    Es fehlt mir scheinbar etwas an dem Bewußtsein, daß es ebenso, wie es keinen angeht was in meiner Wohnung passiert, es genausowenig jemanden was angeht wann und wo ich mich im Internet bewege, schon gar nicht eine Industrie, die alberne Tonträger herstellt.


    "Wie gesagt, mir ist bewusst noch bei keiner einzigen meiner CDs Kopierschutz aufgefallen."


    Du scheinst, wie schon erwähnt, selten CDs zu kaufen - ich denke, daß durchaus der überwiegende Teil heute verkaufter aktueller CDs mit einem solchen ausgestattet ist.


    "Wie ist das denn in Amerika. Ich meine mal gelesen zu haben, das es dort keinen Kopierschutz gibt. "


    Hi Barbara,


    Das ist korrekt. Irgendwie sind dort die Kunden mündiger und akzeptieren einfach keinen Kopierschutz, also gibt es keinen. Der deutsche Konsument allerdings verteidigt diesen noch, wie man hier ganz gut sehen kann.


    "Wer redet von Haftstrafe ?"


    Hi skinny,


    Ganz eindeutig das Gesetz, welches diesen Strafrahmen vorgibt. Im Vergleich zu einigen Delikten im Strafgesetzbuch einfach eine unverhältnismäßig dicke Keule mit der da gedroht wird.


    "Schadensersatz.... seitens der Betroffenen unter erleichterten Beweisbedingungen durchsetzbar sein."


    Warum soll ausgerechnet für die Musikindustrie eine Extrawurst gebraten werden? Was macht der Produktdesigner oder der Maler falsch, daß ihm dieses nicht angedeiht?


    "Wenn Jemand von 100 Tonträgern 90 Illegale hat, so sollte er schlicht gezwungen werden diese 90 zu bezahlen, ist bei anderen Gegenständen auch so, WARUM NICHT BEI MUSIK ?"


    Das ist völlig korrekt. Allerdings sieht die Wirklichkeit da wohl komplett anders aus. Es ist durchaus so, daß "erwischte" Tauschbörsenbenutzer sich dem finanziellen
    Ruin ausgesetzt sehen, weil abstruse Schadensersatzforderungen und Anwalts- bzw Gerichtskosten eingeklagt werden. Nicht vergessen: es geht hier oft um Schüler!


    "Es geht nicht um die "ein" oder "andere" Kopie, aber wie viele kaufen sich denn bereits gar keine Tonträger mehr, weil gibts ja im Netz ? Zudem führt dies sehr wohl zu einem Finanzschaden bei Firmen als auch Künsterln"


    Eine gern genommene Argumentation der Musikindustrie, welche anhand von Downloadzahlen oder noch besser Rohlingsverkäufen in Verbindung mit dem witzigen Gedanken, diese Tonträger wären ansonsten ALLE als Musik-CD oder DVD verkauft worden untermauert wird.
    Nehmen wir mal den durchschnittlichen Tauschbörsennutzer, 12-15 Jahre alt, Schüler, ca.500 komplette Alben, 200 Filme und Software im Wert von 50.000€ auf der Platte (Dazu noch 30 legale CDs, 12 Filme und 8 PC-Spiele).
    Die Musikindustrie vergleicht dies nun mit einem Diebstahl der Tonträger und möchte es auch rechtlich so behandelt wissen. Ich vergleiche es eher mit Briefmarkensammeln.
    Ein materieller Schaden entsteht schon mal nicht. Es ist ja kein körperhafter Tonträger abhanden gekommen. Der Schüler hätte sich diese "Sammlung" auch niemals im Leben selbst gekauft. Dazu fehlen ihm logischerweise die Finanzen. Dies wird wohl auch niemand ernsthaft bestreiten wollen. Wer hat hier also irgendeinen Schaden?
    Im Gegenteil, ich wage zu behaupten, ohne raubkopierte Software würden PCs heute noch auf dem Niveau eines 486SX stehen, Kein Mensch würde Bill Gates kennen, eine ganze Industrie um Drucker, Scanner, Brenner, Zubehör und nicht zu vergessen Telekommunikationsprodukte würde in dieser Art nicht existieren.
    Dies dürfte den angeblich so immensen Schaden mehr als wieder aufwiegen.
    Es existieren auch durchaus ernstzunehmende Studien, die sogar der Musikindustrie im Rahmen der kostenlosen Werbung einen Vorteil durch die Tauscherei einräumen. Es kann einfach nicht sinnvoll sein, einer hauptsächlich durch eigene Fehler leidenden Industrie ihre vorgeschobenen Argumente ungeprüft abzunehmen und deshalb in Jahrzehnten mit gutem Grund gewachsene Rechte eines jeden Bürgers über Bord zu werfen.


    Viele Grüße, uglyripper

    "Kann schon sein. Jeder kann etwas behaupten.
    Es kommt nur darauf an, wer Recht hat. Und das bin ich."
    M.B.

  • Hallo Uglyripper,


    Mit diesen Argumenten kannst Du jeden beliebigen Diebstahl geistigen Eigentums rechtfertigen. Z.B. wenn ich ein Stück komponieren würde und irgendjemand das ohne meine Erlaubnis aufführt und veröffentlicht. Habe ich ja auch keinen Schaden von, wenn ein anderer damit Kohle macht - ich hätte ja zuerst damit an die Öffentlichkeit treten können und bleibe so halt einfach auf plus/minus 0, oder? Jeglicher Patentschutz und ähnliches wäre damit auch hinfällig - ein Unternehmen steckt dann halt ein paar Millionen in die Entwicklung, ein anderes kopiert das ganze und macht den Gewinn.
    Dir fehlt ganz einfach ein gehöriges Maß an Unrechtsbewusstsein, das ist das Problem an dieser Diskussion. Um mal ein bewusst überspitztes Beispiel zu bringen: Die meisten Sklavenhalter hatten früher sicher auch ein reines Gewissen, waren sie doch nicht die einzigen, die so handelten.


    Gruß,
    Markus

    Das große Geweine ist Himmelserlösung, Regen der Seele

  • Hallo Markus,


    Jetzt setzt Du meinen Argumenten aber wirklich nur noch Floskeln entgegen. Ich denke, schon von "Berufs" wegen, ist mein Unrechtsbewußtsein sehr wohl entsprechend ausgeprägt, aber Danke für Deine Einschätzung, auch wenn Du persönlich wirst. ;)
    Ich habe mit keinem Wort die kommerzielle Nutzung des Diebstahls geistigen Eigentums erwähnt, ich denke das ist auch mit bestem Willen nicht in meine Worte interpretierbar.
    Es geht einzig und allein um die private Nutzung, wie in meinem Bespiel beschrieben.
    Ich bin absolut und in jedem Fall für eine konsquente und harte Bestrafung jeglicher kommerzieller Nutzung fremden geistigen Eigentums.


    Gruß, uglyripper

    "Kann schon sein. Jeder kann etwas behaupten.
    Es kommt nur darauf an, wer Recht hat. Und das bin ich."
    M.B.

  • Privates illegales Downloaden IST kommerzielle Nutzung infolge ausgebliebenen Gewinns. Ob der Downloader das dann weiterverkauft oder nicht, spielt erst mal keine Rolle, denn der Verlust für das Musikunternehmen ist da.


    Gruß,
    Markus

    Das große Geweine ist Himmelserlösung, Regen der Seele

  • Hallo Markus,


    Das ist weder per juristischer Definition so (nicht umsonst gibt es da einen Unterschied im Urheberrechtsgesetz) noch ist das Argument des entgangenen Gewinns hier schlüssig, siehe Argumentation oben (er existiert schlicht nicht - zumindest nicht annähernd in angegebenen Maße), welche ich nicht wiederholen möchte.


    Gruß, uglyripper

    "Kann schon sein. Jeder kann etwas behaupten.
    Es kommt nur darauf an, wer Recht hat. Und das bin ich."
    M.B.

  • markus


    Die "Kriminellen" sind aber nicht nur auf der einen Seite zu finden!
    Mir fehlt das Verständnis für dieses Tun der Musikindustrie und der "Rechtsprechung", wenn Schüler in dieser Form zu Kriminellen abgestempelt werden.
    Im "Gegenzug" könnte man die Hersteller von Kopiereinrichtungen doch auch "haftbar" machen, denn sie stellen diese Gerätschaften her und verdienen auch indirekt an den illegalen Kopien.


    Wen wird man denn erwischen? Die professionellen Raubkopierer oder den Gelegenheitskopierer?

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  • Wie Du siehst, sehen es aber eine Reihe Juristen ähnlich wie ich, sonst gäbe es ja jetzt nicht diese Diskussion.
    Ich meine, Du kannst Dir auch materielle Hehlerware kaufen oder meinetwegen schenken lassen, um die Analogie zum kostenlosen Download aufrechtzuerhalten - auch kein zusätzlicher Verlust für den ursprünglichen Besitzer, denn das Zeug ist ja ohnehin schon verschwunden. :D
    Nichts anderes sind illegal ins Netz gestellte Musikfiles.


    Gruß,
    Markus

    Das große Geweine ist Himmelserlösung, Regen der Seele