"Zeitrichtigkeit" bei Lautsprechern

  • Moin


    bei Heiminstallationen kann man ja die Anordnung der Chassis in der Array auf den Hörplatz auch mechanisch gut anpassen..
    Bei Beschallung/portabel ist natürlich ne DSP-Phalanx und die entsprechenden Amps gefragt.

  • Diese bündige Anordnung der Hörner ist auch erst durch die digitale Technik (wirklich sinnvoll) möglich geworden.
    Das ist dem gesammten Abstrahlverhalten schon zuträglich. Später werden die drei Hörner wieder in einer Linie übereinander, gegeneinander geneigt, angeordnet.
    Mittelachsen auch, wie bei den Bässen, alle auf einen Punkt (Schulter) im Raum ausgerichtet.


    Um analog, mit flachen Filtern, ein ordentliches Verhalten hinzubekommen, sah das ganz früher mal so aus.
    [Blocked Image: http://abload.de/thumb2/14-10-07_2126bb9qnx.jpg]



    Eine ernst gemeinte Frage ;


    Geht daS auch SO in GROß ?


    Stelle mir diesen LS in einem Raum von 12x18 m vor ?

    Edited once, last by prinz carlo ().

  • Hi Carlo,
    na ja, ich finde die auch zierlich. So sollten sie auch wirken. Sie stehen jetzt in einem 4,5 / 6 m Raum. (Keller, nur zum hören)


    Mit dem dritten Trichter wird das schon etwas voluminöser, der ist auch etwas über einen Meter lang.


    Man könnte das natürlich auch noch erweitern, wenn der Raum mehr Platz bietet, klar, warum nicht.


    Der Raum muß aber nicht so groß sein, wenn man mit einem schmalen sweetspot leben kann. :thumbsup:



  • Grüß Dich Thomas.



    Ja das ist korrekt, wobei das von Dietmar angesprochene Problem von vielen Verstärkern schon so einen Sache ist.
    Ich muss für meine beiden Arrays 20 Kanäle anlegen, also 2x10 Stereoendstufen, dieses Monstrum baue ich gerade.
    Ist aber offen gesagt schon ein wenig heftig.



    Doch ist das getan , dann habe ich jede Möglichkeit.
    Das ist dann aber auch notwendig.



    Im Bild meine Situation in einer Konstruktionszechnung



    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/97815/ Wie immer Bild groß machen dann erkennt man auch alle Details.



    Darin kannst du sehen dass ich 10 Basse pro Seite angeordnet habe. Alle sauber vertikal an der Wand.
    Also leider nichts mit bogenförmiger Ausrichtung.



    Wie also bekomme ich diese Akustische Linse hin ?



    Es ist relativ einfach allein durch Konstruktion zu bewerkstelligen
    Als erstes suche ich nach dem entferntesten Punkt vom Hörplatz ausgesehen. Das ist der linke und der rechte oberste Bass Links und Rechts
    Diese Länge nehme ich nun für alle anderen Bässe und projeziere die jeweils durch die Mitte der anderen Bässe.
    Wenn man dass dann von der Rückseite betrachtet bekommt man für jedes Chassis eine Differenz.
    Genau diese Differenz kann man dann im DSP für diesen Kanal eingeben.
    Ergebnis.
    Ich bekomme eine akustische Linse.



    Aber da ist noch mehr zu bedenken.
    Die Chassis befinden sich ja alle an bestimmten Plätzen (farblich hervorgehoben), dass heißt manche sind Boden oder Decken nah, wieder andere mehr zur Mitte oder zur Wand.
    Jedes dieses Chassis wird durch diesen Umstand im Frequenzgang unterscheidlich sein.
    Das gilt es ebenfalls auszugleichen, also wieder ein Punkt an dem der DSP zum Einsatz kommt.

    ELYSIO HORN SPEAKER Gewerblicher Teilnehmer

    Edited once, last by Elysio ().

  • bei Heiminstallationen kann man ja die Anordnung der Chassis in der Array auf den Hörplatz auch mechanisch gut anpassen..
    Bei Beschallung/portabel ist natürlich ne DSP-Phalanx und die entsprechenden Amps gefragt.


    Wir sprechen ja von Arrays für Heimanwendungen. Im Profibreich werden ja auch Türme von Amps benötig, da die aber nicht High-End sind sondern Arbeitsmaschinen, falllen die Kosten gar nicht so ins Gewicht. Letztendlich fällt ja durch die bildung einer Zylinderwelle eher die horizontale Zeitverschibung ins Gewich, da vertikal das Ohr ja nur die Wellenfront in einer Ebene wahrnimmt. Wichtig währen halt die richtigen Abstände der LS in den Ebenen, [Blocked Image: https://upload.wikimedia.org/math/e/9/3/e9375ae8e009f6c40d1dda9e6b52767e.png] wobei d = Abstand der Zentren der Chassis ist. Mit kleinenChassis würde das realisierbar sein und man würde halt genauso für 3 Wege (je ebene 2 Bass aussen , 2 MT inach innen versetzt in der Mitte optimalerweise, weil sehr schmal eine Flächen strahler, z.B. B+G 75)) 3 Verstärker benötigen. Di Appolito Anordnung in in horizontaler Ebene bei Berüchsichtigung der Chassisabständer auch in vertikeler Ebene.


    Grüsse


    Thomas

  • Viel Problematischer sehe ich das richtige Delays von Bass zu den Mainspeaker.Sollte der Bass deren Low Bereich überschneiden und dadurch für Auslöschungen sorgen.
    .

  • Viel Problematischer sehe ich das richtige Delays von Bass zu den Mainspeaker.Sollte der Bass deren Low Bereich überschneiden und dadurch für Auslöschungen sorgen.
    .


    Grüß Dich Carlo


    Das sollte unkritisch sein.


    2 Maßnahmen.


    1. Flankensteilheit der Trennfrequenz mit 24 db oder höher setzten, dann kommen sich die beiden Schallwellen kaum ins Gehege.
    2. Die beiden Schallerzeuger, also Bass array und Bassmitteltonhorn so nah zusammen wie es möglich ist.


    Das Delay ist hier unproblematisch, mit einer "gedachten" Sphere/Halbkugel vom Hörplatz aus kann man die Position des Bass/Mitteltonhorns gut bestimmen und das dann zeitgleich mit dem Array spielen lassen.

    ELYSIO HORN SPEAKER Gewerblicher Teilnehmer

  • das Sato steht VOR der Array , ist in 2D für mich nicht so klar zu erkennen


    P.S. wo liegt der Übergangsbereich Array/TMT Sato den ?

    Edited once, last by prinz carlo ().

  • Christoph "is auf die Aabeit"
    .... in sein Projekt involviert, weis ich, dass er die Bässe bis ca 240Hz hochlaufen lässt, und Mittel-wie Hochton ebenfalls "delayed" werden.
    Dietmar



    "Bässe" mit 24dB und das Sato nach unten auch mit 24 dB ?

  • "Bässe" mit 24dB und das Sato nach unten auch mit 24 dB ?


    "Bässe" mit 24dB und das Sato nach unten auch mit 24 dB ?


    Ja oder sogar 48 db, aber das wird ersteinmal das Messprotokoll zeigen und dann mal sehen ob es mir gefällt, dann können es auch 24db/Okt werden.
    Für das Bassmitteltonhorn dann entsprechend symetrisch die gleiche Flankensteilheit. Wobei es hier eher auf die Symetrie des Abfalls geht.
    Sollten 12db reichen, dann eben nur sowenig , aber immer zwingend sysmetrisch.

    ELYSIO HORN SPEAKER Gewerblicher Teilnehmer

  • Christoph,
    das ist mal kompromisslos. :thumbsup:
    So hätte ich das gerne, aber in gemietetem Wohnraum....und ich habe noch andere Hobbys.


    Aber, das ist mal ganz weit weg von normalem home-hifi. Noch viel weiter wie mein Kram.
    Und klar, das "geht eigentlich nur" digital aktiv und die "Zeitrichtigkeit" ist dann eine sich ergebende Folge davon.
    Bei "uns" Großhornbastlern", auf Grund der Längen der Trichter, nur eine technische Konsequenz.


    Wie wichtig das im, ich nenne es mal, "normaleren Bereich" ist, kann man nur für sich selbst feststellen, wenn man, wie Dirk, "Long John", das schon angedeutet hat, nur diesen einzelnen Parameter vergleicht.


    Und dann wird es meiner Meinung nach, knapp. Einmal durch die Wahrnehmungsgrenzen und alle anderen möglichen Eigenheiten der jeweiligen LS im/mit Raum, die das Ganze unwichtig erscheinen lassen können.
    Von Geschmack und Hörgewohnheiten ganz zu schweigen. Es können z.B. auch räumliche Eindrücke schrumpfen, das wird nicht jedem besser gefallen.


    @carlo
    Würde mir ein so großer Raum, frei, zur Verfügung stehen, hätte ich schon Basshörner gemauert.

  • Boah ey, voll der Auskenner aber beim Thema Raumakustik gepennt eine riesigen Fensterfront. im Rücken der Lautsprecher ohne jegliche Bedämpfung.Jetzt wird mir klar wieso du ein DSP brauchst ohne wird es warscheinlich nicht klingen.


    Lieber Stephan,
    Fenster reflektieren Wellen im Mittel bis Hochtonbereich, darunter wirken sie sogar als Absorber. Durch das grosse Bändchen und dem Tiefmitteltöner mit 25 cm (Peerless 257 CSX Chassis.) bündeln mein LS relativ stark. Der Baffle Step liegt bei 440 Hz. Insofern habe ich erst bei 440 HZ ein Kugelstrahlverhalten. Das wird durch die Heizung und durch die grossen Fenster wunderbar absorbiert. Diesen Effekt hat auch Markus Bertram (Akustikingenieur) auf der AAA in Krefeld sehr schön demonstriert. Er wurde da auch ständig auf die Fenster hinten in den Vorführräumen angsprochen. Gardinen oder Vorhänge bringen i.ü. bei den tiefen Frequnzen garnichts (Es sei denn, es sind spezielle Akustikvorhänge) und bei den Mitten und Höhen brauche ich sie nicht.


    Mit freundlichen kollegialen Grüssen an den Auskenner :rolleyes:


    Thomas

  • Moin Thomas,


    komisch die Bändchenhochtöner die kenne sind sehr agil im Brillanz und Höhenbereich, und gerade
    da wirken sich Fensterfronten äußerst egal wo sie sind sehr negativ aus,aber gut wenn es dich
    nicht stört prima...wäre nix für mich.
    Und ja für tiefe Frequenzen bringt das nix da braucht es Plattenabsorber oder Bassfallen.



    Gruß
    Stephan

    "Liebe deine Ecken und Kanten.Denn nur eine Null hat Keine."

  • komisch die Bändchenhochtöner die kenne sind sehr agil im Brillanz und Höhenbereich,


    Die ich kenne auch, deshalb habe ich sie ja auch, Wobei 19 cm schon bis in den Mittenbereich gehen. Meine sind ab 1600 abgesenkt (24 db/Octave)


    und geradeda wirken sich Fensterfronten äußerst egal wo sie sind


    Das ist leider komplett falsch. Es akustisch ist leider nie egal, wo in einem Raum was ist. Das ist ja die Kunst an Raumakustik. Sonst würden das ja auch eher so einfach gestrickte Naturen wie Du blicken.


    Und ja für tiefe Frequenzen bringt das nix da braucht es Plattenabsorber oder Bassfallen.


    Tja, und die wirken ähnlich, wie ein grosses Fenster :D


    Mit freundlichen kollegialen Grüssen



    Thomas