Upgrade vom Audio Technica AT-VM95SH am Rega RB 300

  • Hallo,


    es war eben eine etwas flapsige Antwort,sorry.

    Die korrekte Antwort lautet, dass dieser Arm höchstwahrscheinlich bei einem absoluten Profi war der ihm die Löcher verpasst hat. Ich habe ihn jedenfalls für einen sehr guten Kurs gebraucht im Netz gekauft. Auf den Chinchsteckern hat Mario Grötzinger seine initialen hinterlassen. Die Arbeit insgesamt ist ebenfalls auf seinem typisch hohen Niveau, so dass ich annehme, dass er auch für die Löcher verantwortlich ist. Eigentlich sollte der Rega auf einem TD126 landen. Eigentlich nur provisorisch habe ich ihn dann vor nunmehr 2 Jahren kurz vor Weihnachten auf mein Hauptlaufwerk aufgebaut und da ist er immer noch. Ich höre sehr gerne in der Kombination RB300/Goldring 1042. Oftmals bleiben dann auch die oft vielfach teureren anderen Kombis aus. Heute habe ich meinen Ortofon Jubilee am Graham Phantom nochmal etwas Auslauf gegönnt, nachdem ich vorher mit Goldring und Rega gehört hatte.

    Wenn ich in meinem Leben nur noch mit diesem Rega und einem Goldring 1042 hören dürfte, wäre dieses Schicksal für mich durchaus erträglich... ;)

    Beste Grüße


    Thomas

  • Das Nagaoka MP-200 ist ok, aber völlig überteuert inzwischen. Das 2M-Bronce ist gut, aber eher offensiv.


    Ich empfehle ein Transrotor Ucello Reference. Ist an sich ein Goldring aus der G-Reihe, aber mit Gewinden und dem sog. Harmonic-Schliff. Passt perfekt auf den Rega und klingt ganz ausgezeichnet.

  • Das ist höchstwahrscheinlich ein von http://www.audiomods.co.uk/

    Aufgemotzter Arm.


    Grüße Anton

    Hallo Anton,


    das denke ich eher nicht.

    Wenn Du Dir die Audiomods-Tonarme ansiehst, dann wirst Du feststellen, das bei diesen die komplette Lagereinheit ausgetauscht wird.

    Bei meinem Arm hingegen ist eindeutig die Rega-Lagereinheit vorhanden...

    Der Arm kommt vermutlich von einem Transrotor. Die Mutter mit der der Arm von unten festgedreht wird ist auf jeden Fall poliertes Aluminium und hat etwas mehr Masse als die originale Mutter von Rega, was an der Stelle fast noch jedem Arm den ich kenne, gut getan hat.

    Mario ist als ich noch mit ihm zu tun hatte auch schon mal auf individuelle Kundenwünsche eingegangen.

    Sein hohes Handwerkliches Können ist hier, trotz manch anderer Defizite von denen hier bereits berichtet wurde, unstrittig.

    Deswegen würde ich im das absolut zutrauen.

    Um das Lager zu modifizieren muss der Arm ohnehin auseinander gebaut werden und damit hat er zweifelsohne Erfahrung. Er hat mir früher auch schon Regas am Lager modifiziert und das Tonarmrohr ist wenn er aus der Lagerung herausgeholt wurde auch schon halb gebohrt.

    Ich könnte mir allerdings durchaus vorstellen, dass die hervorragenden Tonarme von Audiomods diesem Arm hier als Paten dienten...

    Beste Grüße


    Thomas

  • Das Nagaoka MP-200 ist ok, aber völlig überteuert inzwischen. Das 2M-Bronce ist gut, aber eher offensiv.


    Ich empfehle ein Transrotor Ucello Reference. Ist an sich ein Goldring aus der G-Reihe, aber mit Gewinden und dem sog. Harmonic-Schliff. Passt perfekt auf den Rega und klingt ganz ausgezeichnet.

    Hi Zusammen!


    Ja, bedenkt man, dass es auch nur eine Elipse ist, sind 450 Euro schon sehr viel...


    Ich denke, ich werde einfach wieder das VM95SH kaufen, obwohl ich schon sehr neugierig auf das VM750SH wäre...


    Ciao siciliano1 :)

  • Dann würde ich auch das 750 kaufen

    Das hört man schon sehr gut

    Die At s gibt es ja zur zeit sehr Preiswert

    Ich bereue den sprung vom Sh nicht

    Gruß Thomas

  • Hi,


    ich hab schon mehrere Nagaoka Systeme an mehreren Rega Armen gehört, u.A. das MP200 an einem aktuellen Planar 3 mit RB330. Hat mir sehr gut gefallen, aber ich mag die Nagaoka Systeme eh irgendwie gern :)


    Dass es "nur" einen elliptischen Schliff hat würde mich nicht zwingend abschrecken, ein SPU z.B. hat auch keinen Micro-Line Diamanten oder so, hat aber trotzdem zurecht genügend Fans.


    Die Nagaokas klingen halt sehr neutral, sehr sauber - muss man mögen, passt aber wie ich finde auch gut zu Rega.

  • Nur noch mal so zur Erinnerung: Wer mit den Nagaoka Systemen liebäugelt muss sich darüber im klaren sein, dass diese nur eine extrem kurze Standzeit haben. Nach wenigen hundert Stunden ist da Schluß und ein neuer Nadeleinschub wird fällig.

    Es gab da letztes oder vorletztes Jahr einen Bericht in der Stereoplay, da ist das nachzulesen. Einfach mal die Suchfunktion hier betätigen es gab da mal einen Thread da hatte ich auch dazu etwas geschrieben.

    Auf der Nagaoka-Homepage soll auch etwas bezüglich der Zeit nachdem der Nadelträger ausgetauscht werden soll geschrieben sein. Diese Angabe war sogar noch kürzer als im Bericht der Stereoplay!

    Das relativiert den Preis der Nagaokas meines erachtens doch deutlich und hat mein Interesse an diesen Systemen stark sinken lassen.

    Beste Grüße


    Thomas