Fremderregte Lautsprecher oder Fieldcoil

  • BTW, das Alte Netzkabel von einem Saba Radio von 1939 spielt verdammt gut. Für die Kundschaft ist es auch nichts - porös und lebensgefährlich, hat keine CE, ROHS, WEEE....spielt aber richtig gut. Als Alternative - das Bügeleisen-Netzkabel, legal, alle "Normen" sind drauf, obwohl im nicht eingebauten Zustand eine Waffe ist, die ohne PA und Waffenschein verkauft wird. Solche Absurde.....

    gewerblicher Teilnehmer

  • Wenn ich an Sonderangebote im Baumarkt denke , an die > Billigbohrschleifhobelflexschrauber Feierabendgesellschaftsmaschinen - DAS ist gefährlich .!


    Bzw. assi atische Haushalts Trittleitern mit sagenhaften 80 kg Stufengewicht max. ( in Asien wohl für 2 ) wobei schon Oma. 90 kg auf die Feinunzenwaage bringt.


    DAS IST GEFÄHRLICH !!

  • BTW, das Alte Netzkabel von einem Saba Radio von 1939 spielt verdammt gut. Für die Kundschaft ist es auch nichts - porös und lebensgefährlich, hat keine CE, ROHS, WEEE....spielt aber richtig gut.


    gib' mal 'nen Tipp: Was rauchst Du eigentlich?

    Gruß,
    Achim


    Wenn ich denn mal sterbe, möchte ich so sanft entschlafen wie mein Großvater. Und nicht so panisch kreischend wie sein Beifahrer.

  • Tippe auf Feldspulenamorphquarz nach Kometenstaubeinschlag,


    bis datoTHC frei nach EU Recht Führerscheinzulässig - wobei lässig im Bereich des Be + amten liegt


    und Du DuAchim?

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  • Du Achim , hast ein DU eliminiert ,


    melde ich morgen bei der Radarsmogsuchtbuchstabenentfernungsbehörde !


    Ich bin damit nicht einverstanden.


    DU DU

  • Liebe Hörgemeinde,
    in meinem Kraftverstärker Thread habe ich Euch den Weg gewiesen zum Triodenklangnirvana.
    Jetzt benötige ich Eure Hilfe:
    Da mir die meine löblichen Graetz Feldspullautsprecher viel Spass machen, möchte ich die PSU gerne optimieren.
    Die Teile können mit ca. 70-80V betrieben werden, Feldspule hat 950 löbliche Ohm.


    Meine Frage: ich möchte ein Röhrengleichrichterbetriebenes Netzteil bauen, was wäre hier der beste klangliche Aufbau?
    Nimmt man hier noch Tungar-Bulbs oder geht schon normale GL-Röhre?
    Indirekt geheizt oder direkt? Siebdrossel oder ohne? Trafo überdimensionieren? Elektrolyt oder Ölpapier? Hört man das alles?
    Vielen Dank im Vorraus und Gruß,


    Mielke

  • Hallo,

    Ich knüpfe mal an diesem alten Thread an.

    Wer baut denn gute Netzteile für fieldcoils, gibt es evtl. hier erfahrene Techniker oder auch nur Empfehlungen, an wen man sich wenden kann?

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Hi Balázs,

    Hochvolt (80 bis 150 V DC für alte TFK usw. oder Rullits) oder Niedervolt FC'S (5 V DC für von Langa, Fertin oder alte US FC's).

    Ruf mich mal an.

    Viele Grüsse


    Volker


    --black is no colour, it's a philosophy-- 8)
    --you are lucky, if you live twice.....

  • Hi,


    in den 60er Jahren konnte ich mir die Klangfilm Lautsprecherbox samt Feldgleichrichter aus einem Kino ausbauen. Verbaut war ein 30 cm Bass plus quadratischem Mittel/Hochton-Horn.

    Der Feldgleichrichter lieferte laut Aufdruck 200 Volt, Strom war nicht angegeben, es war eine RGN 2004 verbaut, also schon was kräftiges. Der Aufbau war sehr übersichtlich, eine Drossel und drei MP Kondensatoren.


    Gruß Hans

  • Wer baut denn gute Netzteile für fieldcoils,

    Hallo Balazs.

    Dass regelbare, stabilisierte (nicht brummende !) Netzteile hervorragend funktionieren, hat W.v.Langa hinreichend bewiesen.

    In der Bucht sind genügend Netzteile für den jeweiligen Spannungsbereich zu finden.

    Für Fieldcoil-Breitbänder werden ca 5-10 Watt Leistung , für grössere Kompressionstreiber ca 15-20 Watt, benötigt.

    Mit einer veränderbaren Spannung die Parameter zu gunsten eines besseren Klanges zu verändern, halte ich für kontraproduktiv.

    Das Ein- und Auschwingverhalten einer Membran verbessert sich nämlich mit zunehmender Feldstärke im Luftspalt, was sich (auch messbar) nur im Hochtonverhalten des Treibers bemerkbar macht.

    Die max. mögliche Magnetkraft wird nur durch den Wärmehaushalt der FC-Spule ausgebremst:... man kann also die Spannungsversorgung nur so "hoch legen", dass nach mehrstündigem Betrieb die FC-Spulentemperatur ca 60 Grad nicht übersteigt.

    Hierbei ist zu berücksichtigen ,dass auch (besonders während der Aufheizphase) die Schwingspule durch Wämestrahlung ihre mechanischen Eigenschaften (und damit auch den Klang) verändern wird.

    Diesen "Nachteil" hat ein Permanentmagnet allerdings nicht.

    VG Dietmar

  • Das Ein- und Auschwingverhalten einer Membran verbessert sich nämlich mit zunehmender Feldstärke im Luftspalt, was sich (auch messbar) nur im Hochtonverhalten des Treibers bemerkbar macht.

    Hallo Dietmar,

    gelesen habe ich das auch schon öfter mal. Weisst Du, ob das ein anderer Effekt als der bei der Bassabstimmung eines Lautsprechers ist, wo man ja die Antriebsstärke eines Lautsprecher (als Bestandteil der Qes) mit dem Ausgangswiderstand des Verstärkers (Dämpfungsfaktor) gegeneinander aufrechnen kann. Also z.Bsp. 0,01 Ohm Ausgangswiderstand bei einer Güte von 0,35 und bei 3 Ohm Ausgangswiderstand wählt man dann einen Treiber mit Qes 0,27.

    Ist diese Bedämpfung im Hochtonbereich eher unabhängig vom Ausgangswiderstand des Verstärkers?

    Viele Grüsse

    Jürgen

  • Ist diese Bedämpfung im Hochtonbereich eher unabhängig vom Ausgangswiderstand des Verstärkers?

    Viele Grüsse

    ... nein.

    Nach wie vor ist die Wechselwirkung zwischen Magnetfeld, Ri. des Verstärkers und der nicht- konstanten Impedanz des Treibers zu berücksichtigen, die einen erheblichen Einfluss auf den Klang hat.

    Ein niederohmiger Ausgang des Verstärkers (zB kleiner 0,5 Ohm an 8Ohm ) kontrolliert die Membran deutlich besser als zB ein nicht gegengekoppelter 300B Verstärker, der mit steigender Impedanz sozusagen spannungsmässig "nachschiebt".

    (deshalb klingen viele (nicht impedanzlinearisierte) Lautsprecher an 300B's etwas "frischer".)

    VG

    Dietmar