Naive Frage zur Sortierung von Platten

  • Im Moment sortiere ich meine Platten nach mehreren, ineinander verschachtelten Systemen.:wacko: Klassik, Rock, Soul, Jazz... ist grob getrennt, Neuzugänge stehen oft Monate lang vorm Plattenspieler, beim Einordnen fehlen die Lücken im Regal und sie kommen irgendwo hin.... kurzum, mein System ist zunehmend auf mein gutes Erinnerungsvermögen angewiesen und genau das wird nicht besser.;)


    Ich würde jetzt einmal ein neues Grundsystem einführen wollen. Zum Hören stehen hier ca. 500 Platten und ich frage mich, wie ich es angehen soll.

    Komplett alphabetisch?

    Oder erst nach Musikrichtung und dann innerhalb der Musikrichtung alphabetisch?

    Name - Vorname? Vorname - Name?

    Konsequent nach Alphabet oder nach den gängigen Rufnamen „Stones“ oder halbkonsequent „Rolling Stones“ oder ganz konsequent „The Rolling Stones“?

    Lieblingsmukke nah beim Plattenspieler oder gleichberechtigt wegordnen?


    Wie macht ihr das?

  • Autobiographisch, was sonst? :D


    Zitat

    Komplett alphabetisch?

    Zitat

    Oder erst nach Musikrichtung und dann innerhalb der Musikrichtung alphabetisch?

    Das macht doch keinen wesentlichen Unterschied, oder? Ich bevorzuge Variante 1.


    Zitat

    Name - Vorname? Vorname - Name?

    Name zuerst.


    Zitat

    Konsequent nach Alphabet oder nach den gängigen Rufnamen „Stones“ oder halbkonsequent „Rolling Stones“ oder ganz konsequent „The Rolling Stones“?

    Schöne Frage. Ich lasse das "The" immer weg, also "halbkonsequent".


    Zitat

    Lieblingsmukke nah beim Plattenspieler oder gleichberechtigt wegordnen?

    Nö, warum. Bringt doch nur das System in Unordnung.


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?



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  • Hey Franz,

    da hast Du ja mal eben die Frage aller Fragen gestellt, oje ich kämpf da auch schon ewig mit...

    Ich bin da nun zu übergegangen: Genre, darin alphabetisch mit dem Straßennamen(Stones).

    So richtig klappen tuts natürlich nicht...

    Dieser Umstand hat aber auch etwas: man findet manchmal Scheiben, "die kannte man garnicht" .

    Viele Grüße Tobias.

  • da hast Du ja mal eben die Frage aller Fragen gestellt,

    Stimmt, ich habe mal was gelesen, das Leute ihre Plattencover auch nach Farbe sortieren, da man sich Bilder und Farben häufig besser merken kann als Namen (Text).


    Derzeit habe ich Rock+Pop+Jazz+etc getrennt von Klassik. Darin wieder Alphabetisch sortiert... aber das klappt auch nicht immer. Wenn ich eine neue Platte kaufe und die zu schnell im Regal einsortiert wird, hab ich schon vergessen, dass ich sie habe...


    Ich denke, sortierung nach Genre und dann nach Name wäre eine gute Idee. Ich stehe für gewöhnlich vor dem Regal und habe Lust auf Reggae oder Country oder was entspannendes... etc.


    Sehr wichtig ist mir inzwischen auch meine Discogs-Sammlung da bin ich inzwischen bei ca. 70%. Das hilft beim Suchen sehr. Wenn ich im Laden steht schaue ich manchmal mit dem Smartphone nach, ob ich die Platte schon habe...


    Grüße

    Thomas

  • Derzeit habe ich Rock+Pop+Jazz+etc getrennt von Klassik.

    Ja, das is ein guter Hinweis. Da ich aber kaum Klassikplatten habe, s.o..


    Ich denke, sortierung nach Genre und dann nach Name wäre eine gute Idee. Ich stelle für gewöhnlich vor dem Regal und habe Lust auf Reggae oder Country oder was entspannendes... etc.

    Auch wieder wahr.


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?



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  • ...ich habe mal was gelesen, das Leute ihre Plattencover auch nach Farbe sortieren, da man sich Bilder und Farben häufig besser merken kann als Namen (Text).

    Daran hatte ich auch schon gedacht.

    Einige Hundert Plattenrücken, farblich nebeneinander aufgestellt, sehen bestimmt klasse aus und ich kann mir vorstellen, dass man sich auf Dauer viele Positionen einprägen kann.

    Leider werde ich mir wohl aber auch noch mehr Positionen nicht oder falsch einprägen.;)


    Elektronische Etiketten und ein Lesegerät dazu wäre geil! Man klebt auf einen Neuzugang ein Etikett, sortiert die Platte ein und das Lesesystem verarbeitet die Position.

    Später kann man dann nach verschieden Schlagworten suchen..... High-Tech an der ich meinen Spaß hätte.

  • Elektronische Etiketten und ein Lesegerät d

    Ist nicht übermässig schwierig. Du brauchst RFID Etiketten. Darin wird Text hinterlegt - Ich denke einige hundert Buchstaben passen rein - und dann mit dem Handscanner über den unsortierten Plattenstapel fahren. Im Abstand von max ?? cm werden die RFID Aufkleber gelesen. Siehe Kontrollen am Eingang der grossen Klamottenläden.


    Ist bestimmt eine Weile lustig, dann aber wieder seltsam, weil der "Krabbelsort" durch den Plattenstapel nun mal am meisten Spaß macht.


    Grüße

    Thomas

  • Obere Reihe Jazz, darunter Rock/Pop alphabetisch.

    Blues steht auch extra, ebenfalls von A bis Z.

    beeindrucken...!


    Aber eigentlich ist diese Art von Aufbewahrung zwar Platzsparend, aber nicht sehr angehm zum Suchen ( mein Regal sieht auch so aus, wie vermutlich bei den meisten). Viel praktischer wäre diese Art von Aufbewahrung, kostet eben sehr viel mehr Platz...


    records-978813_1280.jpg



    Grüße

    Thomas

  • Komplett alphabetisch, ohne 'The' auf name, alle genre durcheinander, klassik auf komponist.


    Neben den spieler die letzten 10-20 gekauften wobei der letzt gehoerte immer rechts eingesteckt wird. Bei einer neuanschaffung geht dan die meist linke in die kollektion, oder weg. Was aus der kollektion gehoert wird geht natuerlich dort hin zureuck


    ingo

    ... a simple product of sophisticated thinking.

  • Naja, was man bei meinem Foto nicht sieht, sind die etwa 2 Meter bisher ungehörten Platten - immer noch eingeschweißte Neuerwerbungen der letzten ein bis zwei Jahre. Neuerwerbungen der letzten ein bis zwei Jahr

    Wem sagst Du das?! :D


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?



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  • Nach Genre zu sortieren, habe ich ganz schnell aufgegeben. Einige Interpreten wechseln ja auch das Genre mal zwischendurch...

    Also ähnlich wie ingo:

    Komplett alphabetisch, ohne 'The' auf name, alle genre durcheinander, klassik auf komponist.

    Und dann noch eine kleine Abteilung für Sampler (geordnet nach Labels).

  • Einige Interpreten wechseln ja auch das Genre mal zwischendurch...

    Ist ein Argument, aber auch wieder nicht. Wenn ich Blues hören will, dann Blues und nicht Buddy Guy in seiner (kurzen) Rockphase...


    Was aber klar ist, eine Sortierungsrichtung reicht nicht aus. Nicht umsonst waren früher die Karteikarten in einer Bibliothek die Bücher nach mehrere Kritierien sortiert und auffindbar. Ergo es hilft nur eine externe Sortierung (Name, Genre, Datum, Art, etc) die dann auf einen "Lagerplatz" (Nr. 4711) verweist. Dort steht dann die Platte, die man sucht.



    Grüße

    Thomas

  • ...und da kommen wir wieder zu meinem ersten Beitrag zurück. Die einzige sinnvolle Variante ist: Autobiographisch - und das nicht erste seit High Fidelity.


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?



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  • Autobiographisch

    Wie willst Du das bewerkstelligen (Kaufdatum, Kaufort, Stimmung zu dem Zeitpunkt...?)


    Zitat

    autobiographisch


    Eine Autobiografie ist die Beschreibung der eigenen Lebensgeschichte oder von Abschnitten derselben aus der Retrospektive. Das Besondere dieser literarischen Form besteht in der Identität zwischen Autor und Erzähler sowie Erzähler und Protagonisten. ...

    https://de.wikipedia.org/wiki/Autobiografie


    Grüße

    Thomas