Verbesserung durch Abschlussglieder am Verstärkerausgang

  • Hi,


    ob Laie, Fachmann oder Papst ... was hat das mit den Fähigkeiten zur Vermarktung zu tun?

    100MHz machen sich für den unbedarften Prospektleser natürlich besser als 10MHz oder gar 1MHz .... der Laie kann die Richtigkeit ja eh nicht bewerten und zeigt sich beeindruckt ... und das ist m.A.n. schnöder Effekt (und das ist nicht im besonderen auf Herrn M. gemünzt)


    jauu

    Calvin


  • Hallo Calvin,
    Die Erkärungen auf der DNM Seite sind halt etwas unvollständig:(... Ich glaube auch das die dort geschriebenen Informationen eher für Laien (es wird ja mit Sternchen erklärt was Hz bedeutet!) gedacht sind und nicht für Fachmänner wie Dich. Wenn Du mal die darunterliegenden Dokus anklickst (z.B. bei den Erklärungen zu den Slit Foil Capcitors) sind sogar Schaltpläne hinterlegt - was dann komischerweise wieder für Fachmänner wie Dich gedacht ist. BTW Capacitors sind zu Deutsch Kondensatoren bin ich da richtig?
    Im übrigen hat der gute Herr M. schon teilweise ungewöhnliche Konstruktionen erschaffen die nicht gerade im Mainstream an zu siedeln sind (z.b. die komischen Lautsprecher Kabel mit getrennten Leitungen, oder die 2mm Stecker dran). Mich als Laie fasziniert eben gerade dieser andere Ansatz obwohl ich da technisch nicht durchsehe. Es war Herrn M. auch in einem längeren Telefonat nicht zu entlocken, wie er die "Klangqualität" seiner oder anderer Verstärker misst - was irgendwo auf seiner Homepage steht. Auch sind die technischen Angaben zu den Verstärkern auf seiner Homepage nicht gerade sehr detailiert...
    Grüsse Peter

    Unsere gösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. (T. Alva Edison -
    Erfinder des Phonographen, der Kohlenglühfadenlampe und des Betongiesverfahrens)

  • Hallo zusammen, hättet ihr evtl einen link ebay etc für mich wo jeder das mal einfach bestellen kann? Danke 😊

    Hallo Leon,
    auf der oben erwähnten DNM Seite gibt es einen HFTN Online Shop. Da kannst Du die Dinger direkt bei ihm bestellen. Würde ich schnell machen bevor der Brexit den Warenfluss stoppt :heul::wacko:...
    Wenn Du das machst und ausprobiert würde mich das Resultat sehr interessieren...
    Liebe Grüsse Peter

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  • Die Slit Foils sind doch schon min. 20 Jahre auf dem Markt. Mittlerweile gibt es besseres, die Entwicklung bei Elkos ist rasant weiter gegangen.

    Das ist mir bekannt. Ich habe die neuesten Typen davon in meinen DNM Monos drin - hat mir jemand der löten kann eingebaut. Vor ca. 20 Jahren hat Herr Morecroft eben gerade diese Slit Foils entwickelt (zusammen mit Aerovox). Darum denke ich auch er weiss schon was er macht mit diesen Dingern die man an den Ausgang anflanschen kann.

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  • BTW Capacitors sind zu Deutsch Kondensatoren bin ich da richtig?

    Ja

    Highendpet schrieb:

    der gute Herr M. schon teilweise ungewöhnliche Konstruktionen erschaffen die nicht gerade im Mainstream an zu siedeln sind (z.b. die komischen Lautsprecher Kabel mit getrennten Leitungen, oder die 2mm Stecker dran).

    Die Kabel hatte ich 1990 zum ersten Mal. Jetzt leicht andere Modelle.

    2mm Stecker habe ich immer noch. Teilweise sogar noch dünnere.


    Direkt verglichen mit 4mm habe ich sie nie, aber wenig Metall liegt ja im Trend.


    Tschau,

    Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Hallo Ulf,

    da ich dazu die Amps aufmachen muss und da eingetlich nicht ran will eher schwierig. Ich schreibe aber mal dem Vorbesitzer der die eingebaut hat. Der kann ev. genau sagen was es ist. Mir sagt das ja nichts - er hat die einfach vor ca. einem Jahr da eingebaut.
    Da die Amps etwas heikel sind möchte ich die nicht unnötigerweise ein und ausschalten. Ev. sehe ich durchs Acryl Gehäuse was für ein Typ das ist.
    Liebe Grüsse Peter

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  • Hallo Frank,

    ich hatte die alten Kabel - von einem Besucher mal als Klingeldraht bezeichnet... bis er dann hörte wie das klang :D...
    Später meine selbstgemachten Kabel aus 1.75 und 0.5 er Lackdraht die die 2mm und 4mm Stecker dran hatten. Komischerweise klang es am besten, wenn die beiden kleineren Kabel an der Plus Seite (Biwiring der LS) waren und die dickeren an den Minus Polen... Ist zwar unlogisch, aber war einfach so. Wenn ich dazu komme stelle ich mal ein Foto vom Kabel ein. Habe längere Zeit ganz gut damit Musik gehört. Waren übrigens auch klanglich wesentlich besser als ich sie mit C36 Lack lackiert hatte. Leider aber sind die Kabel nicht besonders "Nutzerfreundlich" da rel. steif und nicht einfach zu verlegen. Ausserdem besteht das Risiko eines Kurzschlusses wenn der Lack der Drähte irgendwie ab geht (ist mir nie passiert, ist aber ein Risiko...)

    Liebe Grüsse Peter

    Unsere gösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. (T. Alva Edison -
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  • Des Klanges Wege sind unergründbar ...


    Bei Solidcore Flachbandkabel 7-polig ist das Rezept 4 Drähte für die Masse zu benutzen.

    Habe ich für meine Satelliten.


    Ob Vijay Iyer gut oder extrem gut klingt, ist zweitrangig, wenn man die Musik mag.


    Tschau,

    Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Viele fehl-konstruierte Verstärker lassen den Rubel rollen, in dem man im Falle eines Verstärkers ohne oder falsch konstruiertem Boucherot- bzw. RC-Glied am Ausgang dieses in Form externer Teile, meist im Kabel als Epoxidharz Verguss integriert, nachkaufen muss.

    https://elektroniktutor.de/analogtechnik/zobel.html

    Wenn der Klangunterschied dramatisch ist, was ich auch schon öfters erlebt habe, ist der Verstärker definitiv eine Fehlkonstruktion. Aus meiner Sicht zählt Spectral eindeutig zu dieser Gattung, da beim Betrieb mit normalen Kabeln anstatt MIT-Kabel schwerwiegende und hochpreisige Reparaturen provoziert werden können.

    Das sie mit MIT-Kabeln hervorragend klingen können, was ich selbst gehört habe, ändert daran nichts.

    Der Threadersteller sollte sich auf jeden Fall mit einer qualifizierten Audiowerkstatt in Verbindung setzen und das interne Boucherot-Glied seines Verstärkers umdimensionieren oder nachrüsten lassen (welches Modell und Fabrikat ist es eigentlich ?).

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von A.K. ()

  • Handelt es sich hierbei um Klein-Signalkabel oder um Lautsprecher-Kabel für Passiv-Boxen ?

    In letzterem Fall würde ich alle 7 Pole zusammenschalten und für "+" und "-" getrennte Leitungen nehmen und räumlich getrennt verlegen (Acapella macht das z. B. auch so, früher auch Isoda).

    Somit ist die Kabelkapazität minimal (und Induktivität maximal, was aber klanglich keinen Nachteil und keinen hörbaren Höhenverlust darstellt).

  • Der Threadersteller sollte sich auf jeden Fall mit einer qualifizierten Audiowerkstatt in Verbindung setzen und das interne Boucherot-Glied seines Verstärkers umdimensionieren oder nachrüsten lassen (welches Modell und Fabrikat ist es eigentlich ?).

    Das sollte er besser nicht tun. Denn wer möchte schon einen verbastelten DNM-Verstärker..? Ich würde die Geräte genau so belassen, wie vom Entwickler angedacht. Und mit den HFTN ist er doch am Ziel.


    Gruß,

    Marc

  • Das sollte er besser nicht tun. Denn wer möchte schon einen verbastelten DNM-Verstärker..? Ich würde die Geräte genau so belassen, wie vom Entwickler angedacht. Und mit den HFTN ist er doch am Ziel.


    Gruß,

    Marc

    Hallo und Danke Marc,

    da der Konstrukteur der HFTNs der gleiche ist wie der Verstärker (DNM = Denis Neil Morecorft) und mir per Mail bestätigt hat, dass ich die Teile an seinen Verstärkern PA2B anbauen kann, nehme ich mal an das ist so OK.
    Da ich technisch nicht versiert bin verlasse ich mich mal auf den schriftlichen Bescheid des Geräteherstellers und werde sicher gar nichts durch irgendjemand ausser der Länder Vertretung (Reson, Karlev Audio) machen lassen - falls überhaupt. Die Slit Foil Kondensatoren sind ja auch offziell angebracht worden.

    Lieber A.K. Ohne dich und Deine Sachkenntnis in Frage stellen zu wollen, nehme ich doch an das Herr Morecroft besser weiss als Du wie seine Verstärker funktionieren und zu behandeln sind. Ausserdem ist es wohl unüblich, das "Fehlkontstruktionen" über 20 Jahre lang klaglos funktionieren. Und die doch als klanglich bekannten Spectral Amps als Fehlkonstruktion zu bezeichnen finde ich "Mutig" - kann da aber technisch in gar keiner Weise mitreden.

    Liebe Grüsse Peter

    Unsere gösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. (T. Alva Edison -
    Erfinder des Phonographen, der Kohlenglühfadenlampe und des Betongiesverfahrens)

  • Hi,


    Ich würde auch nicht die Vokabel ´Fehlkonstruktion´ verwenden wollen, weil bei Anwendung externen Zubehörs (Klangschälchen, Animatoren, Grounding Boxen, selbst Kabel, etc, etc) immer auch der Effekt des Placebo-Hörens eine dominate Rolle spielen kann.

    Als Fehlkonstruktion würde ich ein Gerät ansehen, das proklamierte Eigenschaften nicht oder unzureichend erfüllt.

    Wäre ein Verstärker z.B. als unbedingt stabil in alle Lasten beworben und rauchte dann an meinen ESELchen ab (eine zugegebenermaßen schwere Last), dann wäre er für mich fehl konstruiert.

    Bestimmte Röhrenverstärker sollten nie ohne eine Grundlast betrieben werden, damit es nicht zu Überschlägen in den Übertragern kommt.

    Dieser Schutzwiderstand wurde in einigen Verstärkern (zumeist Geräten jungeren Datums und oft chinesischer Herkunft nicht verbaut).

    Fehlt dann noch in den Bedienanleitungen der Hinweis darauf, daß die unbelastete Betriebsart nicht zulässig wäre, oder zumindest Risiken birgt, wäre das Gerät nach meinem Dafürhalten eine Fehlkonstruktion.

    Anders gesagt, wenn das Gerät bei Betrieb innerhalb der zulässigen Betriebsparameter unzuverlässig ist oder Risiko-behaftet arbeitet.

    Auffällig ist jedoch, daß so manche gute technische Vorgehensweise auf dem Altar des vermeintlich besseren Klanges geopfert wird.

    So kann mit hoher Wahrscheinlichkeit festgestellt werden, daß -wenn einem der Spectral Klang zusagt- dies nicht in der hohen Bandbreite begründet ist, sondern weil sie etwas an anderen Stellen gut gemacht haben.

    Es kann jedoch mit Sicherheit festgestellt werden, daß das Kriterium hohe Bandbreite technische Probleme auf den Plan ruft, die mit einer (nach technischen Kriterien) sinnvollen Bandbreiten-Begrenzung gar nicht erst aufträten.

    Wird das Problem durch externes Zubehör kaschiert -wohlgemerkt kaschiert und nicht beseitigt- und dieses Zubehör zumeist noch mit äußerst ambitionierter Preisgestaltung angeboten -wiederum unter der Marketing-wirksamen Flagge der ´immerwährenden klanglichen Verbesserung´, dann hat das für mich ein starkes Geschmäckle.


    jauu

    Calvin

  • Hallo und Danke Marc,

    da der Konstrukteur der HFTNs der gleiche ist wie der Verstärker (DNM = Denis Neil Morecorft) und mir per Mail bestätigt hat, dass ich die Teile an seinen Verstärkern PA2B anbauen kann, nehme ich mal an das ist so OK.

    Ich verstehe das nicht, dem intelligenten Entwickler ist der positive Einfluss des “HighFrequencyTerminationNetwork” (HFTN) bekannt und anstelle die Bauteile, die nicht viel kosten, gleich in den Verstärker mit einzubauen, wird das HFTN als externe Lösung angeboten, warum? Kannst du mir den Sinn dahinter erklären?



    Gruß


    Uwe

  • Uwe Mettmann

    Vielleicht sind diese Adapter noch bei anderen Verstärkern sinnvoll.

    Ich weiß nicht so genau, bei welchen Verstärkern die DNM Kabel üblicherweise eingesetzt werden.


    Ich hatte die grauen Vorgänger bei Crimson.


    Tschau,

    Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Vielleicht sind diese Adapter noch bei anderen Verstärkern sinnvoll.

    Ich weiß nicht so genau, bei welchen Verstärkern die DNM Kabel üblicherweise eingesetzt werden.

    Hallo Frank,


    das mag ja sein, dass andere Verstärker (Fremdhersteller) einen HF-Abschluss nicht eingebaut haben. Für die kann DNM das HFTN als externe Lösung ja auch anbieten.


    Das ist doch aber kein Grund in den eigenen Verstärker auf ein HF-Abschlussglied zu verzichten.


    DNM bietet ja auch Kabel mit integrierten HFTN an aber hat auch die Kabel ohne HFTN im Programm. Somit würden dann die Kabel ohne HFTN zu den DNM-Verstärkern passen.


    Gruß


    Uwe




  • Hallo Uwe,
    Herr Morecroft ist - wie seine DNM Verstärker - schon etwas in die Jahre gekommen ;)...

    Die von mir erworbenen PA2B sind in sehr geringer Stückzahl (ca. 100 Stück) hergestellt worden und schon mindestens 24 Jahre alt. Somit gab es dann diese Glieder noch nicht. Deswegen bietet er die auch an (für seine und auch andere Verstärker und Kabel). Da die DNM mehrere Ausgänge an den Verstärkern haben Bass / Mitte / Höhen kann man diese Dinger da einfach paralell zu dem verwendeten Ausgang anschliessen.
    Die Tonfrequenz Kabel von DNM habe ich übrigens mit und ohne diesen HFTN Einsätzen verglichen und IMHO klang das wirklich auch besser wenn diese Kabel mit den Einsätzen drin waren. Ob bei den gehörten Verbesserungen ein Placebo Effekt mitspielt kann ich nicht sagen. In dem Fall der oben erwähnten Glieder am Lautsprecher Kabel war der Unterschied dermassen hörbar das der Pacebo effekt nur eine untergeordnete Rolle spielt.

    :on: Es ging mir HIER ja auch vor allem darum ob andere hier Mitlesende solche Kästchen / Stecker / Kabel ausprobiert und welche Wirkung sie dabei festgestellt oder eben auch NICHT festgestellt haben.

    Just my 5 Cent

    Peter

    Unsere gösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. (T. Alva Edison -
    Erfinder des Phonographen, der Kohlenglühfadenlampe und des Betongiesverfahrens)

  • Hallo Uwe,
    Herr Morecroft ist - wie seine DNM Verstärker - schon etwas in die Jahre gekommen ;)...

    Die von mir erworbenen PA2B sind in sehr geringer Stückzahl (ca. 100 Stück) hergestellt worden und schon mindestens 24 Jahre alt. Somit gab es dann diese Glieder noch nicht.


    Peter

    Echt jetzt? Vor 24 Jahren gab es noch keine Spulen, Widerstände und Kondensatoren?