Neumann KH-420 - zu gut und unkompliziert für den High-Ender

  • Die Eigenentwicklung der MT-Kalotte von Neumann hat die ATC-Kalotte alt aussehen lassen. Es ist schon alles gut so, wie es jetzt ist. Görtz hat das für die Fidelity schön dokumentiert.

  • Die im Thread gezeigten 901k inkl. Basis k stehen in Detmold und es war sehr freundlich von den Tonmeistern dort , eine Stellungnahme abzugeben , warum , welcher Monitor benutzt wird ...und es gibt diverse Monitore dort , wie auch Vorlieben der einzelnen Tonmeister zu „ihrem“ Monitor Favorit

  • Oh Mann , möchte die 420 nicht kleiner schreiben und von dem Rest deiner Zeilen inkl. EMT Tonarmeinstellung , gehe einfach davon aus , das andere Personen dies auch hinbekommen .


    Das ist alles - jetzt ruft das Meer ^^

    Das glaube ich auch mal wenn man die entsprechende Sorgfalt walten lässt bei Vergleichen was aber eben sehr oft nicht gemacht wird im "privaten Hifirahmen"...


    Woran machst du das fest das der EMT Tonarm nicht gut ist?


    Grüße Truesound

  • Die im Thread gezeigten 901k inkl. Basis k stehen in Detmold und es war sehr freundlich von den Tonmeistern dort , eine Stellungnahme abzugeben , warum , welcher Monitor benutzt wird ...und es gibt diverse Monitore dort , wie auch Vorlieben der einzelnen Tonmeister zu „ihrem“ Monitor Favorit

    Dieser Artikel deckt sich eher mit vergleichen die ich zwischen 901 und KH 420 machen konnte....

    Klar sind die Lautsprecher konzeptionell unterschiedlich die man da vergleicht...und ein 15 Zoll Tiefton ist schon was anderes als ein 10 Zöller.....und kann von der Tieftonfähigkeit schon mehr beeindrucken....Da ist auch ein Flächenfaktor größer als 2 schon im Spiel....ergänzt man dann die KH 420 mit einem Paar KH 870 sieht es was den Tiefton angeht schon wieder anders aus...

    Am Ende sind das aber eher Luxusprobleme diese Vergleiche auf dem Niveau...


    Grüße Truesound

  • Wer sehr viel Platten hört sollte zu mindestens so etwas eine Okki Nokki im Hörraum stehen haben...das man wenn man eine lang nicht gehörte Platte aus dem Cover zieht und sieht das sie nicht so schön sauber ist das man die mal kurz dann wäscht....was eben auch kein Problem ist wenn die Maschine eben griffbereit aufgebaut ist....


    Grüße Truesound

  • Mit solchen Tüchern wird relativ weicher Lack auf Autos poliert, wie sähe der wohl hinterher aus?

    Bei einem Großteil der Microfasertücher, die nicht speziell dafür ausgelegt sind, sehr bescheiden. Ebenso Plexiglaswalzen von professionellen Farbauszugsscannern, die vom Material her LPs wesentlich ähnlicher sind als Lack.


    Grüße von Tom

  • Die Eigenentwicklung der MT-Kalotte von Neumann hat die ATC-Kalotte alt aussehen lassen. Es ist schon alles gut so, wie es jetzt ist. Görtz hat das für die Fidelity schön dokumentiert.

    Das ist keine Eigenentwicklung. Die MT Kalotte der KH420 ist eine OEM Variante von Peerless:

    http://peerlessaudio.com/prod_details.asp?id=41


    Der Grund 'gegen' die ATC ist vielmehr, dass ATC die Kalotte nicht mehr separat verkauft; weder an die Mitbewerber, noch für DIY (mit ein Grund für die Einstellung der O500c). Der Preis war zum Schluss dann auch nicht mehr wirtschaftlich darstellbar.

    Auch die Alternative von Volt erreicht die Performance der ATC nicht.

    Der Motor gehört unter den Teller - genau ins Zentrum. :evil:

  • Das ist keine Eigenentwicklung. Die MT Kalotte der KH420 ist eine OEM Variante von Peerless:

    http://peerlessaudio.com/prod_details.asp?id=41


    Der Grund 'gegen' die ATC ist vielmehr, dass ATC die Kalotte nicht mehr separat verkauft; weder an die Mitbewerber, noch für DIY (mit ein Grund für die Einstellung der O500c). Der Preis war zum Schluss dann auch nicht mehr wirtschaftlich darstellbar.

    Auch die Alternative von Volt erreicht die Performance der ATC nicht.

    Alles gut....

  • Das ist keine Eigenentwicklung. Die MT Kalotte der KH420 ist eine OEM Variante von Peerless:

    http://peerlessaudio.com/prod_details.asp?id=41


    Der Grund 'gegen' die ATC ist vielmehr, dass ATC die Kalotte nicht mehr separat verkauft; weder an die Mitbewerber, noch für DIY (mit ein Grund für die Einstellung der O500c). Der Preis war zum Schluss dann auch nicht mehr wirtschaftlich darstellbar.

    Auch die Alternative von Volt erreicht die Performance der ATC nicht.

    Again what learned!

  • OK, und was ist noch mal schlecht an dem von ATC für den K+H O500C verbauten MT, außer dass es mal teuer und später nicht erhältlich war?

    Ist jetzt die Performance schlecht? Zumindest entnehme ich Euren Texten, dass es eher besser ist als die spätere Peerless für den KH420 oder die von Volt.

    Oder wie oder was????

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Auch hier verstehe ich das schwarz/weiß Denken nicht.


    Zum einen ist die ATC als OEM nicht mehr verfügbar und zum anderen wartet die Peerless mit geringeren Verzerrungen auf...

    Deswegen ist die eine aber nicht schlecht und die andere gut.


    Ist es dieser ewige Zweifel, ob man jetzt etwas „falsch“ macht, wenn man sich für ein Produkt entscheidet?! Was nur wenn morgen schon was besseres erscheint?!

  • Ist es dieser ewige Zweifel, ob man jetzt etwas „falsch“ macht, wenn man sich für ein Produkt entscheidet?


    Was ich immer sage.


    Vor genau diesem Zweifel schützt man sich am Besten, wenn man sich an den technischen Daten der Produkte orientiert. Da hat man immer schwarz auf weiß wie gut oder schlecht ein Gerät ist.


    Bei vergleichendem Hören kann einem alles Mögliche einen Streich spielen, eine Erwartungshaltung, etwas was man irgendwo gelesen hat, oder auch nur ein optischer Eindruck.


    Nur Meßwerte bieten einem Sicherheit, Hören ist fast völlig ungeeignet um Geräte zu beurteilen.


    Gruß

    Michael

  • Ich vermisse die ATC-Bärennase nicht. Habe lang genug damit gelebt.

    Meine Frage kam nur vor dem Hintergrund von Christians Aussage auf. Und dann kamen diverse, teilweise nicht ganz gleichsinnige, insgesamt aber nur ganz kurz gefasste Ausagen zu den mittlerweile 3 erwähnten MT.

    Ich will es ja nur verstehen, was Ihr meint...


    Es geht mir weder um schwarz/weiß, noch um irgendwelche Ängste, denn ich bin durchweg hochzufrieden mit meinen LS.

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Hallo Balasz,


    meine Erfahrung mit der ATC-Kalotte bezieht sich auf den Vergleich zwischen ATC SCM50 ASL und Neumann KH420. Hier kann ich sagen, dass ich und auch andere, die beide Lautsprecher bei mir gehört haben, den Mittelton der Neumann informativer, aber nicht weniger Langzeittauglich empfanden, als den der ATC. Inwieweit sich das auf die "konservative" Elektronik und generelle Abstimmung der ATC zurückführen lässt, mag ich nicht beurteilen. Für mich war es ein wesentlicher Grund zur KH420 zu wechseln.


    Das ist natürlich nur ein subjektiver Höreindruck der sich im Laufe eines Monats gebildet hat und kein Laborversuch bei dem beide Kalotten isoliert und unter gleichen Bedingungen betrachtet wurden.


    Viele Grüße

    Christian

    »Danke, ich bleibe bei der analogen Tonwiedergabe«, hatte er einmal zu mir gesagt. »Die digitale Aufzeichnung entstellt das Gefüge der diatonischen Tonleiter. Den meisten Menschen fällt es nicht auf, aber mein Gehör ist hypersensibel. Ich erkenne diese minimalen intradigitalen Auslassungen. Das ist eine meiner Anlagen.«

  • Hallo Michael,


    die technischen Daten müssen natürlich umfassend und auch seriös ermittelt sein und schauen wir uns mal um welche Hersteller überhaupt umfassend technische Daten veröffentlichen...


    Will man wirklich ein vernünftiges vergleichendes Hören machen dann ist eben der Aufwand dafür auch nicht wirklich klein...und ganz ehrlich....der dann genau weiß worauf er alles zu achten hat um sich nicht selbst hineinzulegen der weiß eigentlich auch schon genug bescheid was man wo kauft und erwarten kann.


    Das ist wie der 901/KH 420 Vergleich....beides LS die auf hohem Niveau entwickelt sind während die 901 im Tiefton die 2,2 fache Membranfläche hat...was für eine "unvorhersehbare;):DÜberraschung" das die 901 im Tiefton da mehr "Gewalt" hat...:D...


    Hier z.b der Test der 944k1 von Anselm Goertz (die Chassisbestückung ist dicht auf mit der KH 310 von den Membranflächen):

    https://www.soundandrecording.…koaxialem-aufbau-im-test/


    Auch so etwas sich mal zu verinnerlichen ist nicht gerade unwichtig:

    https://www.irt.de/IRT/publika…/Diplomarbeit_Kampert.pdf


    Die Autoren wählten zum Austesten der Wirksamkeit digitaler Entzerrung auf den Hörplatz natürlich dann auch im zweiten Versuchsdurchgang durchaus extreme Raum- und Aufstellungsbedingungen die niemand so machen würde der etwas Kenntnis hat.Es sollte damit aufgezeigt werden wo die Grenzen dort liegen und worauf zu achten ist .Unsymmetrische Aufstellung plus "Rohbauakustik" da braucht man egal welcher LS auch immer natürlich keinen guten Klang erwarten...



    Grüße Truesound

  • Hallo Christian,


    am Ende vergleichen wir alle die Fertigprodukte weil man kauft sich ja kein Fertigprodukt wo man gleich denkt...ja da muss man nochmal Hand anlegen.....

    Bedenkt man den Preisunterschied dann auch noch der ja nun wirklich elementar ist in dem Fall....dann sieht man das Neumann da in Summe deutlich ausgeklügelter gehandelt hat.....denn eben der Preis ist nicht beliebig in der Praxis...


    Grüße Truesound

  • Bei vergleichendem Hören kann einem alles Mögliche einen Streich spielen, eine Erwartungshaltung, etwas was man irgendwo gelesen hat, oder auch nur ein optischer Eindruck.


    Nur Meßwerte bieten einem Sicherheit, Hören ist fast völlig ungeeignet um Geräte zu beurteilen.

    Das mag für dich so zutreffen, für andere nicht zwingend auch. Aber das wirst du nie verstehen und respektieren, für dich zählt nur das, was du messen kannst. Einen Höreindruck "mißt" und bewertet das Hirn, Sicherheit im Urteil erlangt man durch Erfahrung. Ist bei allen Berufen auch so. Erfahrung ist unersetzbar. Aber auch da wirst du Schwierigkeiten haben, das zu akzeptieren. Du bist ein Messfetischist und kannst dir andere Urteilsfindungen im Grunde gar nicht vorstellen.

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Darf ich dich in Zukunft auch Hörfetischist nennen?

    Gewiß, damit hab ich nicht das geringste Problem, mein Hobby ist das Musikhören.

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Einen Höreindruck "mißt" und bewertet das Hirn, Sicherheit im Urteil erlangt man durch Erfahrung.

    Auch wenn ich kein Hardliner bin, was die technischen Daten anbelangt und glaube, dass ein Höreindruck auch notwendig ist, ist das ein ziemlich großer Irrtum. Auch erfahrene Entwickler und selbst ebensolche Musiker, täuschen sich trefflichst, wenn es um Beurteilungen dieser Art geht ;)

    Da hilft auch keine Erfahrung, und "Hirn" ist meistens sogar hinderlich.