Neumann KH-420 - zu gut und unkompliziert für den High-Ender

  • Und dafür wird das Augenmerk ausgerechnet auf dieses Forum gelegt...:D:D:D

    Ja, neee, isss klAAA ;-)

    Ich denke nicht, daß irgend etwas hier eine große Außenwirkung hat. Ich meine, man muß sich doch nur die Zugriffszahlen ansehen. Gerade mal 43.000 Klicks hat dieser Threadund das waren wir sicherlich alles selbst. Vieleicht eine Handvoll Gäste noch dazu.

    Mindesten je ein Image und Fidelity Autor sind aktuell hier incognito aktiv, warum auch nicht.

    Bei den bessereren Szeneblättern Image, Fidelity und H&R besteht wohl die grösste

    Übereinstimmung bei Themen und Zielgruppe mit diesem Forum, mit welchem auch sonst?

    Zum Open End passt höchstens die Hörerlebnis und zum HF die Stereoplay oder die

    Audio Video Sonstwas Bild. Klar dass hierbei aktuelle Trends aufgegriffen und auch

    manchmal direkte Bezüge zu Foren hergestellt werden. Themen die im Forum viel

    Resonanz haben tun auch im Blatt der Auflage gut.

    "Sie werden eine grässliche Musik erstellen und sie werden es Techno nennen."

    Nostradamus (1503-1566)

  • Themen die im Forum viel Resonanz haben ...

    Naja, wie gesagt, gerade mal 43.000 Klicks.


    Ist man so bescheiden geworden bei den Zeitschriften?


    Wundern würde es mich nicht. Heute zeigen finanziell unabhängige Privatleute wie eine ordentliche und faktenbasierte Berichterstattung aussieht.


    http://archimago.blogspot.com/


    https://www.audiosciencereview.com/forum/index.php?reviews/


    Solange es keine vertrauenerweckende Zeitung wie damals die Hifi Stereophonie unter Karl Breh gibt, die mit ausführlichen Messungen aufwartet, brauche ich ganz sicher keine.


    Gruß

    Michael

  • Was erweckt denn dein Misstrauen? Immerhin hat eine der von dir so misstrauisch beäugten Magazine diesem von dir eröffneten Faden den Namen gegeben.

    Mir scheint, du liest auch nur die Nachrichten, die dir gefallen 😏

    Jedem seine Blase!

    Nix für ungut und guten Gruß

    Sascha

    "Ist doch alles nicht so wichtig!"

  • Hallo Michael,

    Du brauchst doch nur ein paar kräftige Schlagworte einbauen und schon läuft das mit den Zugriffszahlen.


    Ich denke da an allen möglichen Blödsinn wonach der "Schnell mal eben Suchende" denn so sucht in den einschlägigen Suchmaschinen.


    Das wäre mal ein feiner eigener Fred um all diese Leute ins Leere laufen zu lassen.


    Gruß Uli

  • mag sein, interessant ist die informatorische Entwicklung schon.


    Wer in der Rolle eines Multiplikators agiert, spielt für mich nicht die Rolle.


    Die Halbwertzeit vom Erkennen eines Sachverhalts bis zum Multiplizieren beträgt zur Zeit ca.

    30 min, weltweit. Das ist schon schnell und sagt etwas Bemerkenswertes aus.

  • Finde ich nicht. Alle Lautsprecherkonzepte haben Stärken und Schwächen, die man in solchen Tests nebeneinander stellen kann. Der Haken an der Sache ist nur das quid pro quo, das Test geben Anzeige, was bei allen Fachmagazinen angesagt ist. Bei HiEnd Gazetten ebenso wie bei solchen über Studioequipment. Objektiv ist da garnix. Auch übrigens nicht bei Brockmanns Jubelarie über die 🐝. Und auch wenn ihr hier nix über die Schwächen derer lesen wollt: es gibt sie. Aber wahre Liebe steht einer objektiven Beurteilung ebenso entgegen wie die Gunst eines Anzeigenkunden.

    Lg

    Sascha

    "Ist doch alles nicht so wichtig!"

  • Die Halbwertzeit vom Erkennen eines Sachverhalts bis zum Multiplizieren beträgt zur Zeit ca.

    30 min, weltweit.

    Nicht bei Print. Da spielen ganz andere Dinge eine Rolle und schon gar nicht Foren wie dieses.


    Wenn Studio/Aktiv in den Fokus tritt, dann wegen seiner Verbreitung im digitalen Consumerbereich. Für Aktiv im highendigen Blätterwald werden dann eher Konzepte wie die KiiThree interessant, aber nicht Studiospecials wie Neumann, Adam, Genelec.

  • Schön, 2 Seiten mit vielen vielen Messwerten, aber wie klingt das Zeug denn nun?

    Darf ich raten, Dein Auto hast Du sicher ohne Probefahrt gekauft? Und bei einer

    Weinprobe sieht man Dich wohl auch nicht? Kann man ja alles aus Messwerten

    rauslesen, oder?


    Die HIFI-Stereophonie stammt aus einer Zeit als die DIN 45500 noch das Maß aller

    Dinge war. Seitenlange Auflistung von Daten ist keineswegs ein Zeichen für Objektivität,

    ich erinnere nur an die unsägliche Hifi-Vision.

    "Sie werden eine grässliche Musik erstellen und sie werden es Techno nennen."

    Nostradamus (1503-1566)

  • Schön, 2 Seiten mit vielen vielen Messwerten, aber wie klingt das Zeug denn nun?

    Darf ich raten, Dein Auto hast Du sicher ohne Probefahrt gekauft? Und bei einer

    Weinprobe sieht man Dich wohl auch nicht? Kann man ja alles aus Messwerten

    rauslesen, oder?

    Die immer wiederkehrenden Argumente - unsachlich und irrelevant!


    Warum wird denn nach technischen Daten, Lasten- und Pflichtenheften entwickelt? Weil alle Entwickler zu doof sind nach Gehör zu entwickeln?


    Ja, man kann aus den technischen Daten sehr wohl ableiten, wie ein Produkt sich "im Feld" verhalten wird. Dazu muss man sie interpretieren können. Das ergibt zverlässige und reproduzierbare Ergebnisse. Während Hörproben, um mal beim Thema zu bleiben, sehr abhängig von psychologischen Aspekten sind. Fachleute geben unumwunden zu, dass man dabei sehr vorsichtig sein muss. Aber wer hört schon auf Fachleute, wenn man es selbst doch besser weiß?!

  • Schön, 2 Seiten mit vielen vielen Messwerten, aber wie klingt das Zeug denn nun?

    Auf diesen 2 Seiten findet man die wenigen Geräte heraus, die eben nicht klingen. Also die, die ich immer suche.

    Weil ich ja keine klingenden Geräte haben will, sondern den Klang den Künstlern überlassen möchte.


    Bei den Lautsprechern ist dieses Ziel noch nicht ganz erreicht, die haben immer noch eine eigene Klangsignatur. Aber Firmen wie Neumann arbeiten daran, diese Signatur immer kleiner werden zu lassen.

    Bei anderen Geräten ist das Ziel schon erreicht. Mein ADI-2 Pro hat keinen eigenen Klang mehr. Man kann nicht heraushören, ob er mit seiner A/D- und D/A-Wandlung im Signalweg ist oder nicht.


    Absolut begeisterungswürdig.


    Die HIFI-Stereophonie stammt aus einer Zeit als die DIN 45500 noch das Maß aller

    Dinge war.


    Och, so mancher Hersteller wäre schon froh, wenn er diese DIN wenigstens heute erfüllen könnte. Da liegen zum Teil ganz schön harte Forderungen auf dem Tisch.


    Hifi-Vision kenne ich nicht, denke bei dem Namen aber unwillkürlich an einen Arztbesuch.


    Nach dem Ende der Hifi-Stereophonie habe ich noch ein paar Jahre lang die Stereoplay gekauft, aber das wurde dann immer seltener und am Ende gernicht mehr.

    Dann noch ein paar Hefte von dieser Zeitung, die im DIN-A5 Format und mit Schwarz-Weiß-Fotos daherkam. Seitdem lese ich diese Zeitungen nicht mehr.


    Gruß

    Michael

  • Ja, man kann aus den technischen Daten sehr wohl ableiten, wie ein Produkt sich "im Feld" verhalten wird.

    Wer hört denn seine Lautsprecher zu Hause "im Feld"?

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Die Hifi-Zeitschriften wie Image Hifi haben halt keinen Schwerpunkt auf Messwerte. Deren Schwerpunkt liegt darin, interessante Produkte aus der subjektiven Sicht von Image Hifi vorzustellen. Für mich war damals die Vorstellung Rigit-Float sehr interessant, auch wenn Herr Kirbach immer noch glaubt, wegen fehlender Kröpfung hat dieser Tonarm kein Skating. Ich hab kein Problem, sowas Herrn Kirbach nicht krumm zu nehmen. Die Hauptaufgabe war eben, ein aussergewöhnliches Produkt vorzustellen. Es wird keiner gezwungen die zu kaufen. Ausserdem können die auch nicht die komplette Bandbreite an Produkten abdecken. Es gibt so irrsinnig viel Zeugs auf dem Markt......

  • Aha, danke für die Aufklärung. Dachte schon damit sei "Freifeld" also draußen (ohne Decke und Wände) gemeint. Man spricht doch auch von "Freifeldmessungen". Naja, bin ja Laie.

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Die Hifi-Zeitschriften wie Image Hifi haben halt keinen Schwerpunkt auf Messwerte. Deren Schwerpunkt liegt darin, interessante Produkte aus der subjektiven Sicht von Image Hifi vorzustellen.

    Ich glaube, dass solche Magazine einen wesentlich vordergründigeren Schwerpunkt haben: Geld verdienen, Auflage machen...


    Wie sie das verkaufen, funktioniert nach den üblichen Gesetzmäßigkeiten des Marktes.


    Dafür hilft es natürlich inhaltlich hochwertige Beiträge zu haben, die von durchaus kompetenten Köpfen geschrieben werden.


    Ich habe es vor Jahren aufgegeben Magazine zu lesen. Persönliche Erfahrungen sind mir wichtiger und Impulse dazu bekomme ich mehr als ich bewältigen kann... ;)