RIKE AUDIO NATALIJA PHONO PRE 2

  • Die Frage ist natürlich, warum dann der Hersteller keine vernünftigen Füße drunterschraubt? Oder sind sie doch vernünftig und der Spieltrieb der Kunden dominiert das Hörvermögen? Fragen über Fragen....

    Diese Frage höre ich immer wieder und es gibt im Prinzip keine allgemeine Antwort.

    Im Verkauf müssen Gerätefüße erst einmal schön aussehen, oder nicht auffallen (WAF).

    Meist werden die Geräte mit 4 Füßen ausgeliefert. Besser wäre aber mit 3 Füßen.

    Der Hersteller kann auch nicht wissen wie der Kunde sein Gerät aufstellt. Basis aus MDF, Holz, Schiefer, Glas oder Stein. Dann müssen die Geräte in ihrem Segment sich den Marktpreisen anpassen. Teure Zukaufteile sind im Preisvergleich/ Wettbewerb hinderlich und werden beim Hersteller noch mal (erheblich) beaufschlagt. Nicht jeder Kunde möchte viel Geld für bessere Füße ausgeben. Ganz besonders nicht beim Neukauf. Da wird meist das eigene Budget ausgeschöpft.

    Viele Kunden legen auf die Aufstellung wenig Wert. Wer nicht zufrieden ist kauft sich eben ein "besseres" Gerät.

    :sorry: :off:


    PS: J.M.M. wird in einem SEPARATEN Faden zu dem Thema noch Stellung nehmen.

    LG


    Horst

  • Die Frage ist natürlich, warum dann der Hersteller keine vernünftigen Füße drunterschraubt? Oder sind sie doch vernünftig und der Spieltrieb der Kunden dominiert das Hörvermögen? Fragen über Fragen....


    Warum sind an Fahrrädern keine ordentlichen Sättel und guten Pedalen dran? Warum wird ein Handy nicht gleich mir einem vernünftigen Case verkauft?

  • Die Frage ist natürlich, warum dann der Hersteller keine vernünftigen Füße drunterschraubt? Oder sind sie doch vernünftig und der Spieltrieb der Kunden dominiert das Hörvermögen?

    Kein einziger Hersteller der Komponenten, die ich besitze (Linn, Naim, Rike, Phasemation) macht irgendein Gewese um die Gerätefüße.

    Wäre da wirklich etwas zu holen, würden diese Hersteller dem Thema mehr Beachtung schenken.

    Abgesehen vom Plattenspieler habe ich noch in keinem einzigen Fall erlebt, dass sich durch Untersetzer klanglich etwas Reproduzierbares verändert hätte.

    Und schon gar nicht, selbst wenn sie etwas bewirken würden, käme ich auf die Idee, mir mit hässlichen grobschlächtigen Absorbertümmern die Optik meiner Geräte zu verschandeln.


    Coplander

  • Hey Leute es ging hier nicht um Zoff für Geräte Füsse , in meinem Uralt Thread .

    Ich habe Sie damals übrigens nicht gekauft .


    VG R

    ROKSAN XERXES XX PLUS & ARTEMIZ R


    BENZ MICRO LPS


    EINSTEIN PHONO


    PLINIUS SA REFERENCE


    PLINIUS M10


    VERITY AUDIO PARSIFAL ENCORE


    NORDOST VALLHALLA


    Gewerblicher Teilnehmer

  • Die Frage ist natürlich, warum dann der Hersteller keine vernünftigen Füße drunterschraubt?

    Diese Frage höre ich immer wieder und es gibt im Prinzip keine allgemeine Antwort.

    Die obige Frage wird ja auch gerne mal bei anderen Produkten gestellt. Die Antwort ist ganz schlicht:


    Weil Du für Dein Geld genau das bekommst, was Du bezahlst.


    Oder Gegenfrage, warum bekommst Du beim Kauf einer Pro-jet Phonobox keinen Top-Phonopre?


    Selbstverständlich kann man an jedem Gerät noch irgendetwas verbessern bzw. zumindest ändern. Das heißt aber nicht, dass man in der verkauften Version nichts Vernünftiges bekommt.


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Jazz is not dead. It Just smells funny (F.Z.)


    Just Listen

  • Weil Du für Dein Geld genau das bekommst, was Du bezahlst.

    Das ist natürlich grundsätzlich richtig; es bleibt aber die Frage, warum beispielsweise bei einem Linn Klimax DSM für über 30 k€ die "Füße" nicht sonderlich aufwendig, sondern allenfalls optisch stimmig gestaltet sind und vor allem eine stabile Aufstellung gewährleisten.

    Sonst wird von Linn zu diesem extrem hochwertigen Gerät wirklich so gut wie jedes klangrelevante Detail beschrieben - zu den Füßen meines Wissens (nachvollziehbar) kein einziges Wort.

    Bei der Linn-typischen ambitionierten Preisgestaltung musste sicher nicht an "hochwertigeren" Gerätefüßen gespart bzw. jeder Cent umgedreht werden.


    Coplander

  • Das wäre ja ein anderer Fall.


    Hier wurde ja die Frage gestellt, warum man nicht gleich bessere Füße drunter macht ("vernünftig" ist ja nur Polemik) und da wäre eben die Antwort:


    Weil Du für Dein Geld genau das bekommst, was Du bezahlst.


    Der Fall den Du beschreibst, ist ja mehr eine kosmetische Frage. Und da wäre die Antwort.


    Weil es nichts bringt. ;)


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Jazz is not dead. It Just smells funny (F.Z.)


    Just Listen

  • Falsch , die sind nicht von vornherein dran, weil es kostet, und viele das ja ganz offensichtlich nicht nachvollziehen können.


    Es gibt sehr wohl Hersteller, die auch der Aufstellung ihrer Geräte Beachtung schenken.

  • Falsch , die sind nicht von vornherein dran, weil es kostet, und viele das ja ganz offensichtlich nicht nachvollziehen können.

    Das zeigt vor allem, dass die Hersteller dem Thema keine sonderliche Bedeutung beimessen.


    Es gibt sehr wohl Hersteller, die auch der Aufstellung ihrer Geräte Beachtung schenken.

    Die Aufstellung ist den Herstellern ja auch nicht unwichtig und es findet sich in so gut wie jeder Bedienungsanleitung der Hinweis, das Gerät auf einen ebenen und stabilen Untergrund zu stellen - mehr aber auch nicht.

    Es geht hier aber (inzwischen) um Gerätefüße.


    Coplander

  • N abend


    Die Hersteller scheuen den Preis, den sie für klangverbessernde Absorber

    selbst bezahlen müssten. Weil die Herstellung von Schwingungsdämpfer (-Füßen)

    erfordert zeitaufwändige Handarbeit und hohen Materialeinsatz.


    Außerdem wollen sie selbst das "Mehr-Geld" vom Kunden bekommen und bieten bei dessen Verbesserungswunsch einfach ein höherklassiges Model an.


    Hnd jawohl - es gibt Hersteller, die selbst schon hörten, dass ihre Geräte auf Schwingungsdämpfern schlicht besser funktionieren.


    Dennoch sie sind nur bereit, Holz oder Gummi zu bezahlen -

    mit Hinweis auf die Margen von Vertrieben und

    Händlern.


    musikalische Grüße


    Josef

    AAA - Mitglied und (Neben-) Gewerblicher Teilnehmer Erlebnisberichte

    "Und warum ist nicht schon viel früher jemand darauf gekommen ?" :)

    2 Mal editiert, zuletzt von NATURALIX ()

  • Die Hersteller scheuen den Preis, den sie für klangverbessernde Absorber

    selbst bezahlen müssten. Weil die Herstellung von Schwingungsdämpfer (-Füßen)

    erfordert zeitaufwändige Handarbeit und hohen Materialeinsatz.

    Hersteller selbst teuerster Geräte (z.B. Linn) halten dieses Zeug schlicht für unnötig.

    Und ganz bestimmt erfordern diese Dinger keine "zeitaufwändige Handarbeit" - es gibt bei Bedarf eine Reihe von Anbietern (z.B. Byfly), die die Teile wohl kaum als Manufaktur herstellen, und diese taugen so viel oder so wenig wie irgendwelche monströsen selbst zusammengefrickelten "Schwingungsvernichter".


    Alles andere ist reines Wunschdenken.


    Coplander

  • Substanzlos, anmaßend, polarisierend und provozierend - wie immer eigentlich.


    Es gibt aber eine Erklärung für dein agieren:


    Du kannst Musikwiedergabequalität nur theoretisch beurteilen...


    Musikalischste Grüße


    NATURALIX ;-)

    AAA - Mitglied und (Neben-) Gewerblicher Teilnehmer Erlebnisberichte

    "Und warum ist nicht schon viel früher jemand darauf gekommen ?" :)

  • Substanzlos, anmaßend, polarisierend und provozierend - wie immer eigentlich.


    Es gibt aber eine Erklärung für dein agieren:

    Mal wieder eine Antwort von dir, die wirklich Substanz hat und völlig frei von großspuriger Anmaßung ist - wie immer eigentlich. :D

    Du kannst Musikwiedergabequalität nur theoretisch beurteilen...

    Stimmt: Ich sollte das Klavierspielen endgültig aufgeben und meine Anlage verkaufen.


    Coplander