Die Suche nach dem perfekten Stand eines Platten-Drehers / Irgendwas geht immer

  • Zwei Jahre Irrungen & Wirrungen auf der Suche nach dem optimalen Stand. Ausgangsversion ist mein Clearaudio Innovation Dreher.

    Mir selbst ging es um die bestmöglichste Musikalische Räumliche Abbildung... ja und natürlich auch einen klaren Klang. Ich höre gerne etwas Heller; Bass ist nicht so meins. Die Voraussetzung der Anlage kann man in meinem Profil nachlesen Ach ja da ich ein "Knausriger Mensch" bin, sollte sich das ganze immer in einem gewissen Preisleistungsverhältnis stehen.

    Wo steht der Plattenspieler

    Stand

    Aufbau unter Spikes

    Meine Rangliste

    Creaktiv 4/2

    Orig. Spikes

    Edelstahl Scheiben

    3



    Pom Scheiben

    2



    Sorbothan mit Edelstahl Scheiben und Alu Außenring

    1





    Wand Rack Eigenbau aus T-Eisen dazu eine Schieferplatte 160x60 cm auf Sylomerstreifen





    Orig. Spikes

    Pom Scheiben

    4



    Edelstahl Scheiben

    3



    Sorbothan mit Edelstahl Scheiben und Alu Außenring

    2



    FPH Füße

    …2



    Inakustik Referenz

    1

    Spiderarm-Rack (Nachbau) mit Spikes am Laminat-Boden und einer Holzplatte aus Kernbuche oben, am Spiderarm mit Pads aus Sorbothan als Zwischenlage





    Orig. Spikes

    Pom Scheiben

    5



    Edelstahl Scheiben

    4



    Sorbothan mit Edelstahl Scheiben und Alu Außenring

    3



    Inakustik Referenz

    2



    Cerabase Slimline (ähnlich)

    1





    Spiderarm-Rack mit FPH Gerätefüße unten (an Gewicht angepasst) oben mit Bronze Spikes und Nussbaum Platte bei dieser die Unterseite mit ausgefrästen Taschen für Edelstahlscheiben, oben ausgefräst für Schieferplatte inkl. Schieferplatte 55x55 mit einer Schüttung von 6mm Atacama Atabites





    Orig. Spikes

    Cerabase Slimline (ähnlich)

    3


    verschraubt

    Cerabase Slimline (ähnlich)

    3


    verschraubt

    Perfect Point Clearaudio

    2


    verschraubt

    Eigenbau Konstrukt. aus den Vorteilen von Cerabase in Verbindung mit Clearaudio Perfect Point und dies in Verbindung mit meiner Erfahrung

    1

  • Herbert!

    Hast du schon mal an die Möglichkeit gedacht, die Schiefer Platte durch eine, aus "Akazien-Holz (Riegelverleimt) auszutauschen, und dort direkt mit den Spikes anzukoppeln??

    Pfeif auf die kleinen Löcher in der Platte, wenn's schööö macht.


    Ahoi


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Die Tonapparate-Bank hat auch Dämpfer.

    Und die schreinertechnische Mach-Art ist wie bei Norbert Gütte über jeden Zweifel erhaben.

    Die D172 sind allerdings für den Plattenspielerklang top !

  • Was macht der Laufwerkstisch klanglich noch anders als die bedämpfte Bank ? Wäre schön, wenn Du das in Worte fassen könntest. Lieben Dank vorab.

  • Nun da spielt dieses tatsächlich in einer anderen Preisklasse wie ich es mir vorstelle.

    gerade im Audio markt gesehen Gebraucht für 2300,--€ dazu kommt man muss es auch stellen können und dies in Verbindung mit den anderen Geräten

  • Was macht der Laufwerkstisch klanglich noch anders als die bedämpfte Bank ? Wäre schön, wenn Du das in Worte fassen könntest. Lieben Dank vorab.

    Moin,


    Der Laufwerkstisch entkoppelt noch einmal besser durch seinen mehrschichtigen Aufbau. Dadurch steht das Laufwerk noch ruhiger als auf der Bank. Weiterhin wird das Laufwerk natürlich vom Rest der Kette isoliert, was ebenfalls eine Verbesserung bringt. Das führt letztlich zum "letzten Quäntchen" mehr Ruhe und Dynamik.


    Viele Grüße

    Mike

  • Nun da spielt dieses tatsächlich in einer anderen Preisklasse wie ich es mir vorstelle.

    gerade im Audio markt gesehen Gebraucht für 2300,--€ dazu kommt man muss es auch stellen können und dies in Verbindung mit den anderen Geräten

    Frag bei Lignolab an. Die "neue" Bank sieht völlig anders aus. Ich weiß von Norbert Gütte, dass er im Augenblick eine günstige Version plant, bei der der Anwender einen Teil der abschließenden Arbeiten übernimmt (Oberflächen-Finish)


    Dass "Die Bank" in der "Lignolab-Verarbeitung" nicht für den Preis eines Ikea-Regals zu haben ist, dürfte aber klar sein.


    Viele Grüße

    MIke

  • #10 (Turnaround) gefällt mir. Schieferplatte ist mehr zum "Beruhigen"

    wegen des Eigengewichts.

    Beste Erfahrungen habe ich mit Birke-Multiplex-Platten (18 od. 24mm dick)

    gemacht. Und die Spikes des Drehers dürfen ja auch auf 1 Cent-Stücken

    stehen (das spart, gehen sogar alte Pfennige:)).

    Ideal ist eine Basis, die an einer tragenden Wand befestigt ist.

    Die auf meinem Bild ist z.B. ein selbst gebauter Eichenrahmen, auf dem eine

    mit Spikes verstellbare Birke-Multiplexplatte liegt. Sehr saubere räumliche

    Musikwiedergabe (war schon immer Nr.1 für mich), damit stimmt fast immer

    auch die tonale Ausgewogenheit.

    Das Material kostet nicht die Welt, steckt allerdings etwas Arbeit drin. Nur zu,

    Säge, Oberfräse (zum Abrunden und -kanten), etwas Treppenlack drauf und

    gute 8er Dübel in die Wand. :wacko:

  • Das erzählst du einem Tischler????:)


    Nur mit zwei Sachen bin ich mit dir nicht konform!!


    Erstens klingt "Buchen" Multiplex für mich noch eine Spur runder in allen Lagen!

    Zweitens warum Treppenlack ---böses Karma---

    Ich bevorzuge Oberflächen, die sich klanglich "N I C H T " negativ auf die Höhen auswirkt!.

    Ich benutze Ölfarben von "Kreidezeit" oder ganz schlicht und ergreifend Leinölfirniss!

    Das zieht ein und ist klasse!


    Ahoi


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Buche- oder Birke-Multiplex ist reine Glaubensfrage.

    Gibt auch welche, die stabverleimte Platten bevorzugen.

    Der "Treppenlack" (gibt es direkt wohl nicht mehr) ist ein

    Schöner-Wohnen-DUR-ACRYL-Seidenmatt-Klar-Lack, der

    nach einmaligem dünnen Auftrag nach 20min fein übergeschliffen wird.

    Möchte dich nicht in deiner Berufsehre kränken, ist doch alles in Ordnung, Jürgen.



    Habe mit Buche-Multiplex reichlich gearbeitet, auch für Lautsprecher,

    für mein Empfinden (und dem einiger Anderer) klang es etwas (!) "härter".

    So isset nun mal mit den Geschmäckern:)

  • hallo zusammen


    ein solides Wandregal ist vermutlich nicht zu toppen.


    In jedem Fall das eine günstige und äußerst effektive Möglichkeit,

    - um Schwingungen zu reduzieren.


    Mein neues LW Nr. 3 steht unmittelbar auf zwei Edelstahl-T-Träger,

    die an 10 mm Gewindestangen in der Wand verklebt bzw. daran verschraubt sind. (Die untere Platte des LW mit Gewindestiften besteht aus 40 mm Multiplex)


    Mittels dieser Gewindestifte ist er schon betriebsbereit und so

    ganz easy ins Lot zu bringen.


    Meine Nr. 3 ist noch nicht an die Wand verzurrt. Bei Nr. 1 und Nr. 2

    hat sich eine stramme Verzurrung an die Rack-tragende Wand als äußerst positiv ausgewirkt.


    MMn kommt es insbesondere auf die Vibrationsfreiheit beim Tellerlager und beim Headshell an.


    Das Probieren mit verschiedenen Plattenmaterialien kann auch zu sehr guten Ergebnisse führen. Jedes Material schwingt halt anders mit bzw. beruhigt ein darauf aufgestelltes LW.


    Der Effekt ist stets eine Vibrationsveränderung des LW.


    Wie man jetzt die NULL - VIBRATION erreicht ist völlig egal.


    Jedoch sollte man zuvor schon mit NULL-Vibration auch den Rest der Kette entwickeln....bevor es nachher zu zischend oder zu weich klingt....



    greets


    josef

    Gewerblicher Teilnehmer - Direktvertrieb von Absorbern zur Reduzierung von Resonanzen in Audiogeräten

    3D-Schwingungsdämpfer