DIY Masselaufwerk

  • Das glaube ich nicht. Eher waren die Angaben der Hersteller etwas optimistisch,

    Meine 721 und 731 liegen beide nach über 40 jahren immer noch unter 0,05 % mit der selben App auf einem One Plus Nord gemessen.

    Und ein 621 mit Bürstenmotor schafft es noch auf 0.06 %.

    Die haben alle Teller unter 3 kg

    Gruß

    Rainer


    Ein Dual ist alles was man an Plattenspieler braucht.....

  • Meine 721 und 731 liegen beide nach über 40 jahren immer noch unter 0,05 % mit der selben App auf einem One Plus Nord gemessen.

    Und ein 621 mit Bürstenmotor schafft es noch auf 0.06 %.

    Die haben alle Teller unter 3 kg

    Das geht mit Direkt-Antrieb, passendem Motor und entsprechender Steuerung.

    Riemenantrieb hat gewisse Nachteile, geschuldet der Inhomogenität des Riemenmaterials. Mit 2 Riemen kann man das etwas kompensieren, oder auch mit einem schweren Teller, am besten mit beidem. Sehr gute Werte bietet auch ein Reibrad-Antrieb, da ist es leichter das Material homogen hinzubekommen. Habe ich an einem uraltem Thorens TD135 (kleiner Bruder des TD124) gemerkt - komplett überholungsbedürftig, aber aus dem Stand 0,04%!

    Habe vor kurzem einen Reed Muse 3C gehört. Doppel-Reibrad-Antrieb! Mich hat es gestört während des Abspielens auf die Stroboskop-Anzeige zu schauen. Die stand Bombenfest, als wären LEDs fix montiert. Habe dann den Besitzer gebeten die LEDs auszuschalten.


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Das geht mit Direkt-Antrieb, passendem Motor und entsprechender Steuerung.

    Riemenantrieb hat gewisse Nachteile, geschuldet der Inhomogenität des Riemenmaterials.

    Auch beim alten Thorens geht das.


    Mein Thorens TD 3001 (penibelst eingestellt) erreicht 0.03 ~ 0.04


    Screenshot_20230605-220006.jpg

    Der ist ja auch ein riemengetriebenes "Masselaufwerk".

    Wichtig hier eben Motorsteuerung, Qualität des Riemens und exakt justiertes Chassis und Motorpulley zueinander. Vor den Maßnahmen lag der Wert dreimal so hoch - aber noch immer locker in der HiFi Norm


    Mit dem identischen Smartphone messe ich übrigens beim Technics SP10 II dann 0.02, was den Werksangaben entspricht. Deshalb halte ich die Messung trotz Smartphone für einigermaßen glaubwürdig.

  • Mit dem identischen Smartphone messe ich übrigens beim Technics SP10 II dann 0.02, was den Werksangaben entspricht. Deshalb halte ich die Messung trotz Smartphone für einigermaßen glaubwürdig.

    Grundsätzlich sind die Messungen schon glaubwürdig, aber:


    - Die Sensoren sind schon von sehr unterschiedlicher Qualität, je nach Qualität und Alter des Handys.

    - Das Programm zeigt bewußt nur zwei Nachkommastellen an. Mehr können die Gyros auch nicht. Das bedeutet neben dem nicht bekannten Messfehler des Gyros schon einmal +/- 1 Digit. Also 0,2 % liegen alleine wegen der Anzeige schon um die 0,1 - 0,3 %.


    Daher meine ich, das sein Wert für den schweren Teller auch gut noch drunter liegen kann. Das halte ich bei dem Gewicht für sehr wahrscheinlich, wenn der Teller nicht auf einer Umdrehung einen merklichen Reibungspunkt hat an dem er merklich gebremst wird.

    Gruß

    Rainer


    Ein Dual ist alles was man an Plattenspieler braucht.....

  • ich halte die alt hergebrachte Möglichkeit mit einer Stroboscopescheibe einzustellen immer noch für gut.

    Klar, aber Gleichlaufschwankungen in den oben aufgeführten Bereichen erkennst du damit nicht.

    Und mitunter ist da noch ne Menge Potential vorhanden.

  • Nach langem Zögern, aus Angst die Optik des Laufwerks zu versauen, habe ich nun doch eine zweite Tonarmbasis angefertigt.


    Der Aufbau ist der gleiche. Zwei brillenförmige Halter sind mit der einen Öffnung drehbar auf einem Zylinder gelagert. Die zentrale Befestigungsschraube spannt dann das Ganze fest. In der anderen Öffnung wird der zylindrische Schaft des Tonarms gehalten und mit seitlichen Gewindestiften festgeschraubt. So lässt sich die Tonarmhöhe einstellen. Zwischen den "Brillen" ist jeweils eine Distanzscheibe.

    Zum Einstellen der richtigen Position des Montageabstands habe ich ein Alurahmen mit einer Bohrung für den Plattendorn und eine Bohrung für eine Welle mit dem Durchmesser des Tonarmschafts.


    Die Einzelteile der neuen sind noch nicht poliert und die Halteschraube mit der U-Scheibe wird noch durch eine bündige Senkkopfschraube ausgetauscht.


    KeinName 78fb.jpg


    KeinName 74fb.jpg


    Gruß Jürgen

  • Wirklich, Hut ab!!!

    Alles was Du bis jetzt gezeigt hast, hat 1. Hand und Fuß und sieht 2. auch noch saugut aus.

    Richtig großes Tennis!


    VG Dirk

    Analog: Laufwerk DL2 + Analogschmiede TA 22.1 in 9,4" + Benz-Micro Wood L2,

    Verstärker: Berendsen Blue Edit. PRE1+PSU+PPRE1+ 2xES120

    Digital: Berendsen CDP1se, BLUE SOUND Streamer

    LS: Lithophon Cabaret2

    Kabel: Berendsen, Laurin, Holger Becker Silberkabel