Gesucht Röhrenvollverstärker für Spendor BC1

  • Meine 86dB LS spielen mit einer 12 Watt SEPP-Röhre mehr als gut und laut genug.

    Es kommt auf den LS an. Wenn das Signal aber erst durch 28 Kondensatoren und 28 Widerstände muss, dann gibt es Probleme. :)

  • Hallo Beat

    Du mußt nicht alles glauben was hier geschrieben steht. Bassreflexboxen passen häufig nicht so gut, der Bass wirkt dann schnell aufgedunsen.

    Mit dieser Aussage richtest Du doch nur über Dich selbst.

    Scheinbar hast Du noch keine guten Bassreflexboxen gehört.

    Warum sollten die nicht so gut passen und warum sollte der Bass aufgedunsen sein, wenn die Box gut abgestimmt ist?

  • Hallo Beat

    Du mußt nicht alles glauben was hier geschrieben steht.

    Interessant. Aber das, was Du schreibst, das sollte man natürlich "glauben". :wacko:

    Es ist quasi eine Religion. Denn überzeugen mit Fakten kann es leider nicht.

    Ein Speaker, der unmengen von Watt benötigt um Musik zu spielen, wird nie überdurchschnittlich gut an einer Röhre spielen.

  • Da fehlen ein paar entscheidende Wörter in dem Satz.

    Ein Speaker, der unmengen von Watt benötigt um Musik laut zu spielen, wird nie überdurchschnittlich gut an einer Röhre spielen, wenn die Priorität auf Lautstärke und Grobdynamik.

    Gruß Horst

  • <Auf dem Wege zur unseren Musikanlage entdeckten wir, das Musik etwas mit Dynamik und feinsten Abstufungen zu tun hat. Dies geht nur mit höchst empfindlichen Geräten. Ein Gerät, das schönt, verschleiert, verschluckt, verfärbt oder wegfiltert ist eben das schlechtere Gerät.

    Höchst Empfindlich heißt, jedes noch so kleine Signal weiterzuleiten, zu Gehör bringen, auch wenn es ein Störsignal sein könnte. Störquellen können erst, wenn Sie erkannt sind, Stück für Stück ausgemerzt werden. Der Rest ist Musik!

    Höchstempfindliche Schallwandler haben Membranen aus Papier. Papier ist ein Naturmaterial, aus Holz hergestellt.

    Der höchstempfindliche unterscheidet sich vom normalen Lautsprecher in einem Punkte: Er setzt einen größeren Anteil des elektrischen Signals in Schall um. So wie ein Höchstleistungsmotor mehr vom reingesteckten Treibstoff in Leistung verwandelt. So einfach ist das.

    Wer mehr Klang will, braucht mehr Empfindlichkeit, braucht Höchstempfindlichkeit.>


    Höchst empfindlich.

    Das Buch über Röhren, Radiolautsprecher

    und Retro- HiFi. Und über Musiiik.

  • Mit dieser Aussage richtest Du doch nur über Dich selbst.

    Scheinbar hast Du noch keine guten Bassreflexboxen gehört.

    Warum sollten die nicht so gut passen und warum sollte der Bass aufgedunsen sein, wenn die Box gut abgestimmt ist?

    Weil der doppelte Impedanzanstieg und die Phasendrehungen im Bassbereich sich durch den niedrigen Dämpfungsfaktor einer Röhre häufig negativ bemerkbar machen.

    Interessant. Aber das, was Du schreibst, das sollte man natürlich "glauben". :wacko:

    Es ist quasi eine Religion. Denn überzeugen mit Fakten kann es leider nicht.

    Ein Speaker, der unmengen von Watt benötigt um Musik zu spielen, wird nie überdurchschnittlich gut an einer Röhre spielen.

    Ich habe niemals verlangt, daß man mir glaubt.

    Die Zeitschrift Stereoplay hat, um dem Mysterium Röhre/Lautsprecher auf die Spur zu kommen, in den Nullerjahren Versuche zu passenden Paarungen durchgeführt. Sehr gut harmonierte eine Isophon Corvara mit diversen PushPull Verstärkern, bei einem Wirkungsgrad von 84db.

    Nur auf den Wirkungsgrad zu starren ist bei Röhren m.M.n. der falsche Weg.

    Gruß Rüdiger

  • Also ich habe die Spendor auch schon mit einem Nait 1 betrieben, der hat auch fast keine Leistung und ich fand das schon mal nicht so schlecht. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass die Spendor gar nicht so wählerisch ist im Bezug auf Leistung... ok ich höre ja auch eher Leise.

    Heute Nachmittag werde ich den Copland hören und ev dann bei mir hören können.

  • Da fehlen ein paar entscheidende Wörter in dem Satz.

    Dazu muss man garnicht mal laut hören.

    Schon um Zimmerlautstärke zu reproduzieren, benötigt dieser Leisesprecher unmengen an Watt. Circa das hundertfache von einem hochempfindlichen LAUTsprecher.


    Deshalb braucht das Teil dann auch 40W Gegentakt Verstärker, wohingegen der andere nur niedrige einstellige Wattzahlen benötigt. Meist hört man mit solchen Lautsprechern in Bereichen von weniger als einem Watt. Das macht den Unterschied aus.


    Wir sprechen hier nicht von PA (laut hören), dafür wurde dieser Leisesprecher auch nicht konstruiert. Er wurde konstruiert, um mit wattstarken Transistorverstärkern aufzuspielen.


    Bei Röhrenverstärkern sollte man generell umdenken, denn hier wird Leistung bei hoher Qualität sehr teuer. Just saying.

  • Der Spendor ist ein typisches Produkt einer Ära, wo Transistor- Verstärkerleistung billig und im Überfluss zur Verfügung stand.

    Billig-Watt gibt es heute mit Class-D, damals kostete eine ordentliche Endstufe mit richtig Watt gemessen an der durchschnittlichen Kaufkraft auch ordentlich Geld. Habe eine BC1 dereinst durchaus laut genug an Klimo Kent hinter einer Raffael Orhophonic gehört . Bass war auch erstaunlich straff. Gehen tut das schon.

  • Ohne Verfärbungen bei hohem Wirkungsgrad und bei großem Tiefgang ist etwas das sich ausschließt.


    Und bevor jetzt das Geschrei losgeht, meine LS haben ca. 100dB Wirkungsgrad, Papiermembranen und spielen an einer SET.


    Ich habe aber mit besagter 300b SET an einer kleinen Spendor mit 81dB Wirkungsgrad problemlos mehr als Zimmerlautstärke erzielen können.


    Daher ist das hier:

    Dazu muss man garnicht mal laut hören.

    Schon um Zimmerlautstärke zu reproduzieren, benötigt dieser Leisesprecher unmengen an Watt.

    meiner Meinung nach totaler Blödsinn.

    Gruß Horst

    2 Mal editiert, zuletzt von LP-Freund ()

  • Hallo Beat.
    Geht mir genau so wie Dir :-)
    Meine Erfahrung ist, dass ein guter Transistorverstärker die Spendor besser treibt. So weit ich weiß, waren die Aktivmodule genau das, aber da bin ich nicht 100% sicher.

    Ein richtig kräftiger Röhrenamp hingegen könnte den Job sicher auch machen, aber da müssen andere Nutzer und Kenner hoch poppen.
    Jedenfalls hast du da einen tollen Klassiker, mit dem Musik hören Freude macht.

    Viele Grüße

    Christian

    Da Röhrenverstärker bei normalen Hörlautstärken immer in Class-A laufen hat kein Transistorverstärker betr. Mittel-Hochtonwiedergabe auch gegen nur mittelmäßige Röhrenverstärker eine Chance. Will man aber gleichzeitig eine gute Basskontrolle (präzise Basswiedergabe) dazu haben, fallen mir zwei Modelle ein.

    TVA1/TVA10 (Endstufe mit Lautstärkeregler)

    http://www.jogis-roehrenbude.d…nipschild_TVA-1/TVA-1.htm

    Michaelson & Austin TVA 10

    Beard P35 (Endstufe, Lautstärkeregler nachrüstbar)

    http://www.audiocostruzioni.co…35MKII/beard-p35-MKII.htm

    Beide Modelle harmonieren sehr gut mit der BC-1 und auch mit der LS3/5a.

    Als Quellenwahl kann man damit arbeiten

    https://www.dynavox-audio.de/p…rweiterungumschalter.html

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • Vielen Dank an Hasenbein und Reibradi


    Der Tipp mit dem Copland CTA 405 konnte ich heute umsetzen. OK, dass das Gerät so gross und schwer ist, war mir erst bewusst als ich zu Hause angekommen war😅.

    Ein netter Händler ca.120 km entfernt hatte ein Demogerät, dass er mir zu einem guten Preis überlassen hat mit 2 Jahren Garantie.

    Das war mir bei Röhre halt wichtig. Er meinte auch das die Leistung ausreicht. Wenn ich nicht zufrieden bin, kann ich das Gerät auch wieder zurückbringen. Er schenkte mir sogar noch einen Netzfilter die er selber baut dazu im Wert von 250.-.

    Nun höre ich die ersten Lieder von gogo penguine a hudrum star und bin begeistert.

    Auch die stimme von shinead o connor black boys on mopeds wirklich sehr phantastisch.


    Danke an diejenigen die dies für eine mögliche kombination gehalten haben, es stimmt Spendor BC1 und Röhre geht und wie🤩

  • Tja, was so alles Blödsinn ist und nicht nur Blödsinn, sondern totaler Blödsinn. :)


    Blöd nur, dass ich soetwas auch schon ausprobiert habe.

    Und meine Erfahrung eine andere ist.

    Ich habe doch garnicht bezweifelt, dass etwas mit Zimmerlautstärke spielt.


    Fakt ist nunmal leider, dass eine 4-8W (maximal) SET 300B an einer 81dB Box niemals aufblüht und das zeigt, was sie kann. Die spielt quasi immer mit angezogener Handbremse.


    Es wird auch niemals empfohlen, von kundigen Leuten, soetwas zu kombinieren.

    Die Frage ist: warum wohl?

    Weil es, technisch gesehen, nicht passt.


    P. S. Es gibt überhaupt keinen Speaker, der nicht verfärbt. Warum einer mit hoher Effizienz daher mehr verfärben sollte als ein Leisesprecher erscheint mir abwegig.

    Da ich es auch schon anders gehört habe, muss ich die Aussage aber auch

    nicht glauben. :)

  • Ach, das freut mich wirklich sehr. Das ist eine Kombi, die ich mir sofort auch hinstellen würde. Fehlt nur das Haus mit zehn Zimmern :-)
    Ganz viel Freude damit.
    Grüße

    Chris

  • Tja, was so alles Blödsinn ist und nicht nur Blödsinn, sondern totaler Blödsinn. :)


    Blöd nur, dass ich soetwas auch schon ausprobiert habe.

    Und meine Erfahrung eine andere ist.

    Ich habe doch garnicht bezweifelt, dass etwas mit Zimmerlautstärke spielt.

    vs.:

    Dazu muss man garnicht mal laut hören.

    Schon um Zimmerlautstärke zu reproduzieren, benötigt dieser Leisesprecher unmengen an Watt. Circa das hundertfache von einem hochempfindlichen LAUTsprecher.


    Zitat

    Fakt ist nunmal leider, dass eine 4-8W (maximal) SET 300B an einer 81dB Box niemals aufblüht und das zeigt, was sie kann. Die spielt quasi immer mit angezogener Handbremse.

    Es wird auch niemals empfohlen, von kundigen Leuten, soetwas zu kombinieren.

    Die Frage ist: warum wohl?

    Weil es, technisch gesehen, nicht passt.

    Fakt ist nur, dass du hier deine Meinung als Fakt darstellst und offensichtlich keine Ahnung von der Interaktion LS und Verstärker.


    Nebenbei, ich habe auch nicht gesagt, dass die Kombination optimal ist, ich sagte es geht mehr als Zimmerlautstärke mit dieser Kombination.


    Auch technisch passt das sehr wohl innerhalb der Parameter, was du aber entweder wissentlich ignorierst oder nicht verstehst.


    Beispiel: 81dB Wirkungsgrad bei 8 Watt ergibt in 2m Abstand einen maximalen Pegel von 87dB im Freifeld, im Raum wird es noch etwas mehr sein.


    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-wirkungsgrad.htm


    Die allerwenigsten Aufnahmen haben mehr als 15dB Dynamik, also kommt man auf einen Grundpegel von >72dB.


    Eine LS3/5 war und ist nie für hohe Pegel gebaut worden, 2m Abhördistanz sind ebenfalls schon eher weit weg für einen Nahfeldmonitor.


    Wenn man jetzt mit einer Spendor BC1 mit rund 83-84dB* Wirkungsgrad rechnen, sind es bei 2,5m Abstand ebenfalls um die 87dB Maximalpegel an einer 300b Röhre mit 8 Watt. Das reicht um die Nachbarn zu ärgern und ist deutlich mehr als Zimmerlautstärke.


    * http://www.troelsgravesen.dk/vintageBC1.htm


    Aber nochmal, ich sage nicht, dass die Kombination ideal oder ohne Abstriche zu empfehlen ist, aber die Aussage von Dir oben ist und bleibt Blödsinn.

    Gruß Horst

    Einmal editiert, zuletzt von LP-Freund ()

  • P. S. Es gibt überhaupt keinen Speaker, der nicht verfärbt. Warum einer mit hoher Effizienz daher mehr verfärben sollte als ein Leisesprecher erscheint mir abwegig. Da ich es auch schon anders gehört habe, muss ich die Aussage aber auch nicht glauben. :)

    Das habe ich auch nicht geschrieben. ;)

    Gruß Horst

  • Vielen Dank an Hasenbein und Reibradi



    Danke an diejenigen die dies für eine mögliche kombination gehalten haben, es stimmt Spendor BC1 und Röhre geht und wie🤩

    Moin,

    das freut mich auch. Die ganzen Rechnereien mögen ja auch ihre Berechtigung haben, entscheidend ist aber auf dem Feld und was gefällt.

    Dabei kommen ja einige Aspekte zusammen, die es immer zu berücksichtigen gilt und ein 405er ist sicherlich nicht schwach. Der Verstärker arbeitet meiner Meinung nach in einem sehr vernünftigen Verhältnis mit dem Lautsprecher und wenn es nicht um sehr laute Pegel geht, dann ist genug Leistung da. Die Spendor ist ja nun auch kein erklärter LAUTsprecher und hat seine Stärken an anderer Stelle.

    Beste Grüße

    Alex

    technology won't save us

  • Moin,

    mein Reden. Das gute Ergebnis mit den Quad ist für mich kein Wunder, die Quad ist ordentlich stabil und die Spendor einfach kein Leistungsfresser.

    An meinen hatte ich vom kleinen ChipAmp bis zum dicken Bryston jede Menge unterschiedlicher Verstärker, weil mich Verstärker einfach sehr interessieren, und immer ließen sich die Qualitäten der Jeweiligen Geräte toll an der Spendor hören.

    Einfach sehr tolle Lautsprecher, die in Teilbereichen kaum zu übertreffen sind und insgesamt herrlich Musik wiedergeben.

    Beste Grüße

    Alex

    technology won't save us