Harbeth, Spendor @ Co. Thread

  • Hallo zusammen, ich liebe meine Harbeth C7 XD und zusammen mit meinem

    Lejonklou Stereo Vertärker und der Linn Amurate Vorstufe macht die Kombi schon richtig Laune. Ich möchte die Harbeth mal noch mit Röhre hören. Denkt ihr die Harbeth und der Luxman MQ88uc könnten harmonieren?

  • Nein, der BT-Vertrieb. ;)

    Wollte gerade sage, der Vertrieb ist doch beim BT Vertrieb. Ah, und jetzt ist es eben die Drei H Vertriebs GmbH.



    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    I spent a lot of money on booze, birds and fast cars – the rest I just squandered. (George Best)


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  • BT war Spendor-England vermutlich zu verschlafen - die haben das Produkt hier in Deutschland nicht recht nach vorne gebracht (im Gegensatz zu Input-Audio mit Harbeth).

    Dafür konnte man hier und da (also auch Händler-seitig) durchaus mal ein Schnäppchen machen.


    In diesem Thread konnte und kann man das ja auch beobachten - die aktuellen Spendor-Modell waren hier fast nie Thema (es sei denn, ich habe mal was dazu geschrieben oder anzustoßen versucht ;-) ); obwohl sie klanglich wirklich gut sind und eine Weiterentwicklung zu den damaligen legendären Modellen darstellen.

    Mal schauen, ob sich mit dem nun neuen Vertrieb in dieser Hinsicht etwas ändern wird.


    Beste Grüße

    Bernhard

  • die Luft wird dünn für Spendor. Sie verströmen für mich irgendwie den Touch eines Loden-Duffle-Coats :) Altbacken. Harbeth kam mir schon immer schicker vor.Auch klanglich - im Vergleich zu den alten zumindest. Schon diese grausamen mit Klettband befestigen Schaumstoff-Grills, grässlich.

    Man darf auch nicht vergessen, dass es jede Menge Newcomer am Markt mit guten Tests gibt, zB Graham.

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  • Ich hatte mal Kontakt wegen eines anderen Produktes mit dem BT-Vertrieb. Ich habe sie als sehr freundlich und zuverlässig empfunden.


    Das Agieren im Markt war allerdings immer wenig dynamisch, gerade im Vergleich zu Inputaudio/Harbeth - mein ganz persönliches Empfinden, habe ich auch schon vor einiger Zeit hier geschrieben.


    Irgendwann - ich schaue immer mal wieder bei diesem Vertrieb auf die Website - fiel mir auf, dass BT zwischenzeitlich eine für mich unübersichtliche und große Anzahl an verschiedenen Marken im Angebot hatte. Wenn man heute schaut, dann scheint das ins Gegenteil zu pendeln.


    Eigentlich hat sich der Hersteller Spendor breiter und besser(?) aufgestellt als Harbeth. Spendor hat eben nicht "nur" die Classic Line, sondern auch die "wohnraumfreundliche" A und D Serie. Oder verwischt gerade das das Markenimage?


    Mal schauen, wohin die Reise bei Spendor geht.


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


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  • Spendor hat ein unübersichtliches Portfolio.

    Der Kunde will das nicht. Auch für den Händler schwierig. Bei Harb stellt der ne P3, ne C7, ne M3 und ne SHL5 hin und fertisch, für 99% der Kunden Vollsortimenter.

    Harb ist auch im Profi-Bereich tätig, was zur Größe und Stärke des Unternehmens beiträgt.

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  • Ist Harbeth wirklich nennenswert im Profibereich vertreten?

    Wer von den Profis nimmt denn eine passive Kiste in diesem Preisbereich??

    Ich weiß, Harbeth wirbt damit gerne, aber die Verbreitung im Profibereich ist eher homöopathisch…

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Naja, sie haben ja Studioversionen im Programm. Die haben dann ein anderes Furnier und sind "quasi-aktiv", weil sei einfach nur eine Endstufe huckepack mit der passiven Weiche haben.


    Ob mit diesen Lautsprechern überhaupt noch Umsatz gemacht wird, weiß ich nicht. Jedenfalls konnte man damit, die Studioversionen gab und gibt(?) es auch passiv, ein paar Euro sparen, weil sie günstiger waren.


    Auf der Website finde ich sie aktuell nicht mehr, aber es gab, meine ich, 3 Modelle. Die hießen dann "Pro" wobei die Namen nicht konsistent waren, also 20.1 Pro und 40.x Pro. Es gab wohl auch einen 30.1 Pro.


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


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  • 20, 30 und 40 Pro hatten im Unterschied zu den Heimmodellen eine graue Nextelbeschichtung und bei der 40er gab es Einlässe in der Seite zum Tragen. Von aktiven Versionen habe ich noch nie gehört.

  • der einzige Grund. warum man mit passiven LS statt mit aktiven hört, ist dass man mit Endverstärkern und Vollverstärkern wunderschöne Effektgeräte zum Spielen hat.


    Die Profis spielen halt nicht auf der Arbeit 8)

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  • Zumindest spielen sie nicht mit der Wiedergabe der Lautsprecher, sondern nehmen es als möglichst gegeben an, so dass es passt.

    Sie spielen dafür mit viel mehr Hebeln, um eben die Aufnahme, Mastering, etc zu bearbeiten. Aber Sinn dort ist ja, dass man nicht die Wiedergabe(-Kette und -Geräte) manipuliert, sondern das jeweilige Software.

    Bei uns Hifiisten ist es genau umgekehrt, wir passen das gegebene Software mit verschiedenen Geräten und Kabeln an unsere Vorlieben an…

    Schöne Grüße
    Balázs

  • 20, 30 und 40 Pro hatten im Unterschied zu den Heimmodellen eine graue Nextelbeschichtung und bei der 40er gab es Einlässe in der Seite zum Tragen. Von aktiven Versionen habe ich noch nie gehört.

    Sag ich ja…


    "quasi-aktiv", weil sei einfach nur eine Endstufe huckepack mit der passiven Weiche haben.

    Man könnte auch pseudo-aktiv sagen ;)


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


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  • Quote

    "(.....) dass man mit Endverstärkern und Vollverstärkern wunderschöne Effektgeräte zum Spielen hat." - die Du aber auch nutzt.

    Klar. Ich stehe immer zu meinen Lastern :)

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  • Na dann sind wir ja d'accord. ;-)

    Und eines, gestatte mir, doch auch gleich noch richtig zu stellen:

    "Schon diese grausamen mit Klettband befestigen Schaumstoff-Grills, grässlich."

    (mmhh, Du hättest - noch vor Corona - in 2018 und 2019 Zeit gehabt, Dir die neuen/akuellen Modelle aus Spendor's Classic-Serie mal bei einem der Fachhändler anzuschauen und anzuhören).

    Bei den Classic-Modellen werden die - lies selbst(!): "Komplett neues Gehäuse-Design mit magnetisch gehaltener Frontbespannung" ( https://bt-hifi.com/produkt/la…erstaender-classic-serie/ )

    Also inzwischen (wie gesagt, seit 2018 - das war vor.....ähem...) doch nicht mehr alles soo antiquiert, bei Spendor. ;-)


    BG

    Bernhard

  • Guten Abend,


    bräuchte mal Erste-Hilfe in Sachen Spendor Boxen.

    Um meinen etwas trägen Spendor 25/1 etwas Feuer unterm Hintern zu machen, hatte ich mir über Kleinanzeigen eine NAD 208 THX besorgt. Vorgeschaltet wurde mein Camtech V102 aufgetrennt über den Pre-Out. Hatte das ganze mit korrekter Polung angeschlossen. Dann die NAD angemacht, jedoch vergessen den Camtech anzumachen. Diesen dann mit eingeschalteter NAD auch aktiviert. Es gab ein wohl zu erwartendes Pop-Geräusch. Seitdem funktioniert der Tief-Mittentöner der rechten Box nicht mehr, es fehlt also jegliche Auslenkung bei visueller Unversehrtheit.


    Die NAD funktioniert regelrecht, mit anderen Boxen kein Problem in der genannten Verstärker-Konstellation. Es kommt beim Einschalten lediglich immer zu einer sehbarern Auslenkung der jeweiligen Tief-Mittentöner-Membranen.


    Nun meine Fragen:


    1) Ist das ein zu erwartender Defekt durch die inkorrekte Anschaltreihenfolge gewesen?


    2) Was könnte kaputt gegangen sein? Ist der TMT noch zu retten?


    3) Soll ich die Box zur Ursachensuche aufschrauben? Löten kann ich, falls etwas eindeutiges defekt ist, könnte ich es ggf. beheben.


    4) Alternativ: Kennt wer eine gute Retro-Hifiwerkstatt, wo mir geholfen werden könnte?


    Habe leider keine Erfahrung mit Defekten, bisher immer alles glimpflich gelaufen.


    Wäre toll, wenn jemand eine Meinung zu dem Vorfall hätte :)


    In dem Sinne einen schönen Abend noch!

    Spendor 15/2, Spendor 25/1, Camtech V102, NAD 208 THX, Rega P2, Sennheiser HD 650, Resonessence Labs Concero HD, Teufel Theater 200 Mk II, Yamaha HTR-6060