• Frag mal bei yeti.fro hier im Forum an, der hat einen:


    Mein aktuelles Laufwerk, ein T+A G10 S ist auch keine reine Masse, dafür ist der Aufbau zu aufwändig und durchdacht, und die Form wieder ne Kiste :-) Eigentlich sollte es passend zu meinen Naims ein LP12 weden, aber ich fand den T+A, den ich eigentlich gar nicht auf der Rechnung hatte, einfach viel musikalischer und swingender ;-) Von der Dynamik ganz zu schweigen...

  • ...die Qualität ist sicher mehr als in Ordnung. Wenn Du Dir den mal in Natura anguckst, ist das schon ein "Kraftprotz" mit phantastischer Anfaß-Qualität. Gehört habe ich ihn allerdings noch nie. Über Wohnzimmertauglichkeit gehen die Meinungen ja bekanntlich weit auseinander ;) . Wenn ich ihn preiswert ergattern könnte -ich würde ihn unbesehen kaufen und meinen Thorens in die Verbannung schicken. Tja, werde den Thorens wohl behalten :D


    Gruß
    Frank

  • nun ja, er wird ja hier und da immer mal wieder recht günstig angeboten. Vermutlich verabschiedet sich T&A von der analoglinie, weil die Firma hier keinen Namen hat. Der Spieler stammt aber eigentlich von einer anderen Firma, meine einer britischen (am Ende SME, nee, oder?).....

  • Moin
    Der T&A spielt, im Gegensatz zu seinem Aussehen und in Verbindung mit T+A Tonabnehmer (Benz?) und SME M9, recht angenehm musikalisch und hat sogar Drive; dafür dass er kein Feder-Chassis Player ist, hat er eine ordentliche Portiion von dem was man PRAT nennt. Gehört mit Quad Elektronik (Röhren Mono-Endstufen, Röhren Vorstufe und Röhren Phono Pre). Das blaue Acryl Design finde ich etwas gewöhnungbedürftig aber nicht so unangenehm wie ein Chrom Klotz. Wenn man überlegt was der Thorens 550 oder der Roksan Xerxes kosten, finde ich den Preis angemessen auch wenn ich nicht soviel ausgeben würde (kann).
    Wenn der Schnäppchenfaktor den G10 in den Bereich von Thoren 350 oder Majik LP12 katapultieren würde, wäre er das schon wert.
    Gruß Ralf

  • Hi,


    da ich schon zitiert wurde, melde ich mich auch mal direkt.


    Meiner Meinung nach ist der T+A einer der meist unterschätzten Spieler. Viele "Freaks" rümpfen beim Namen T+A schon die Nase, ohne ihn zumindest mal gehört zu haben. Schon für den Normalpreis ein faires Angebot, besonders mit eingebautem Pre. Das einzige was fehlt sind Protz- und Kultfaktor. Mir gefällt das Design sehr gut, bevorzugt in titan/grau. Aufgestellt auf eine nicht zu stark gedämpfte Stellfläche, macht er in 5min Musik, sozusagen Plug & Play.


    Der G10S mit SME M2 und T+A C10 (ein Benz Ace M in anderem Gehäuse) spielt richtig dynamisch und lebendig, PRAT trifft es schon ganz gut. Sogar im englischen Naim-Forum gibt es ausser mir noch ein paar G10 Fans. "Quasianaloger" Muffelsound ist nicht sein Ding.


    Dem SME M2-9 wird auf manchen Laufwerken nachgesagt, dass er etwas weich sei und dadurch Dynamik schluckt. Auf dem G10 ist davon nichts zu spüren.


    Der (optional) eingebaute Pre ist für MCs recht flexibel anpassbar, sehr rauscharm und kommt auch mit höherwertigen TAs gut zu recht, solange diese nicht einen Eingangswiderstand über 650Ohm brauchen. In Versuchen mit diversen externen Pres der €1000-Klasse konnte der integrierte mehr als mithalten und ein Upgrade erschien mir nicht nötig. Wirklich besser war erst eine Superline.


    Nach meinen Hörtests (alles an Naim) und für mein subjektives Empfinden:


    Im Vergleich zum einfachen LP12, ist er dynamischer und neutraler.
    Im Vergleich zu einem Fatbob mit gleichem Arm/TA, ist er lebendiger.
    Im Vergleich zu einem Rega P9, spielt er stabiler und erdiger.
    Im Vergleich zu einem Thorens TD350 mit gleichem Arm/TA, ist er deutlich lebendiger mit mehr Zug und Druck.


    Zu Räumlichkeit usw kann ich als Flatearther naturgemäss nichts sagen :D


    Suchst Du einen Plattenspieler der einfach Spass macht und richtig rockt, dann sollte der T+A in die engere Wahl. :thumbsup:


    Grs...TC

  • Hi Peter,


    PRaT steht für Pace, Rhythm and Timing. Drückt im allgemeinen aus, dass es wichtigeres gibt als Frequenzgänge ;)


    Bei TNT-Audio gibt es eine nette, ausfürliche Erklärung 8)


    Grs..TC

  • ´nAbend!
    Weiß jemand, ob die Verstärkerplatine PH-G10 auch in andere Plattenspieler eingebaut werden kann, oder an die Stromversorgung über den T+A Spieler angewiesen ist? Zur Zeit wird eine Platine in der Bucht angeboten, der Verkäufer kann die Frage aber nicht beantworten.
    Danke im Voraus!
    Konstantin

    Thorens TD-535, Sumiko MMT.
    Denon DL-110, Ortofon MC25FL, Shure M75ED & -3 & -25

    Verstärker: NAD 1130 (VorV), Ortofon T-20, Phonic Max250 (EndV).

    Lautsprecher: ASW Cantius ML2, Kopfhörer: Stax SR-404 (Lambda pro sign.), SRD-X pro, Sennheiser HD580

  • Hallo Konstantin,


    dazu folgendes. Die Leute von T+A sind sehr kundenfreundlich, es gibt da eine Servicenummer wo Dir Techniker kompetent Rede und Antwort stehen.
    Dann zu Deinem Problem. Ich hatte mal eine ähnlich Idee, wollte die Platine in ein externes Gehäuse einbauen, da die Platine, zumindest damals die gleiche war, die von T+A in die exteren Phono-Vorstufe eingebaut wurde. Ich würde vermuten, dass es auch heute noch möglich ist eine Platine zumindest in ein externes Gehäuse einzubauen und damit stand alone zu betreiben.
    Ein versierter Bastler sollte das sowieso hinbekommen.


    Viele Grüße


    Thomas

  • Danke, Thomas für den aufmunternden Bericht über deine Erfahrung mit dem Teil! Ich werde wahrscheinlich auf die angebotene Platine bieten.
    Was den Kundendienst von T+A angeht: Sciher können sie mir die Frage am Besten beantworten, ich weiß aber nicht, ob sie es gerne tun, wenn ich nicht vor habe ihr Gerät neu zu kaufen.
    Gruß!
    Konstantin

    Thorens TD-535, Sumiko MMT.
    Denon DL-110, Ortofon MC25FL, Shure M75ED & -3 & -25

    Verstärker: NAD 1130 (VorV), Ortofon T-20, Phonic Max250 (EndV).

    Lautsprecher: ASW Cantius ML2, Kopfhörer: Stax SR-404 (Lambda pro sign.), SRD-X pro, Sennheiser HD580

  • Ich habe eine T+A-Phonovorstufe (MM) in meinem T+A-Vorverstärker eingebaut, zwar nicht schlecht, aber ich würde es heute nicht mehr machen. Ich würde davon ausgehen, dass man mit einem Black Cube oder ähnliche externe Vorstufen klanglich weiter kommen kann, zumal wenn man sie ebenfalls gebracuht ersteht.
    Zudem entfällt die Bastelei, bis der Einbausatz auch wirklich funktioniert. Ich höre heute über eine Antares 8)

  • Ich bin ein großer T+A Fan und Benutzer,
    aber deren eingebaute PhonoPres (PA 2000 + PA 1000)
    haben bei mir keine externe toppen können.
    (z.B. Creek OBH 15, SAC gamma alt, GSP Gram Amp2,
    um nur die einfacheren zu nennen).

    Gruß Peter


    Womit ich höre könnt Ihr im Steckbrief lesen

  • Moin,


    es gibt bessere Phonostufen, da gebe ich Euch recht, aber es ist halt auch immer vom Standpunkt des Betrachters abhängig, nicht jeder möchte sich eine Antares leisten...


    Viele Grüße


    Thomas

  • nicht jeder möchte sich eine Antares leisten...

    Stimmt ja, Thomas,


    nur, meine Antares der ersten Generation kostete gebraucht auch nur ca. 60% mehr, als der reine T+A-Phonoeinschub ab Werk, und bietet deutlich mehr Flexibilität!


    Und die Antares war ein zuu deutlicher Klangunterschied, da gibt es auch andere externe Stufen zu günstigerem Preis, die immer noch besser sein dürften. Der T+A-Dreher hat sicherlich mehr Potential, als die hauseigenen Vorstufen offen legen. Meine Erwartung, nicht meine Erfahrung!

  • Moin Moin,


    im Vergleich zu einer Antares v2 gefiel mir die T+A besser. Die Omtec fand ich ein bisschen feiner und räumlicher, aber die T+A macht mehr Druck und mir mehr Spass. Einen Blackcube sehe ich da für mich erst recht nicht als wirkliche Alternative, vielleicht mit Ausnahme des Decade. So unflexibel ist sie mit je 9 Widerständen und Empfindlichkeiten auch nicht. Solange der TA nicht unbedingt mehr als 650Ohm haben muss, geht elektrisch praktisch alles. Ich habe gerade zum Testen ein Benz LP dran und das läuft sehr gut. Dazu ist sie auch noch praktisch rausch- und absolut brummfrei. Nur als Tuner ist sie - im Gegensatz zu eingen In-Geräten - total ungeeignet. ;)


    Ob es sich lohnt, die Platine in ein externes Gehäuse zu bauen, ist schwierig einzuschätzen. Das ganze steht und fällt wahrscheinlich mit der Qualität des Netzteils. Wurde von T+A IMHO immerhin auch eine zeitlang angeboten, da die Platine auf der PH2000 basiert.
    Trotzdem ist der Clou am ganzen doch eigentlich die Tatsache, dass man eben keine zusätzliche Box(en) benötigt. Das ganze Paket aus Laufwerk, Arm, TA und Pre ist einfach sehr gut aufeinander abgestimmt, so dass das Ergebnis durchaus besser ist, als die Summer der Teile erwarten lässt.
    Der einzge wirkliche Nachteil ist die Erreichbarkeit der DILs in der Bodenplatte. Nen Plattenspieler kann man halt nicht mal eben so auf den Kopf stellen :huh:


    Grs..TC

  • Also auch ich kann von den aktuellen Phono-Boards nur schwärmen. Mit den Lösungen im 1000/2000 haben die nun wirklich nichts mehr gemein. Die sehr genaue Anpaßbarkeit und die Verarbeitung sind wirklich Spitze. Auch wenn ich nach wie vor "nur" ein MM-System nutze, habe ich mit dem aktuellen Nachrüst-Board eine völlig neue Klangerfahrung machen dürfen.


    Auch stimmt die Sorge nicht, daß T+A nur denen Auskunft gibt, die Neu-Geräte kaufen. Bislang waren alle meine T+As gebraucht. Bei der einen oder anderen Rückfrage habe ich immer kompetente und sehr freundliche Hilfe erfahren.


    Gruß
    Frank

  • Wenn man Euch so hört, wird man
    nachdenklich nicht doch einen T+A G10
    mit integrierter Phonostufe zu kaufen. ?(


    Daß die Phonostufe mit Benz geht ist keine
    Überraschung. Stammt doch die T+A Tonzelle von Benz (Glider) :thumbup:


    Wenn man so drüber nachdenkt was I. Tiefenbrunn beim LP 12 (Linn)
    als Top-Neuerung bringt: integrierte Phonostufe.
    Bei T+A schon seit Jahren zu haben! :P

    Gruß Peter


    Womit ich höre könnt Ihr im Steckbrief lesen

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