DER MCINTOSH SOUND

  • Hallo Bernhard,


    darf man fragen, was für einen TA Du am DPS hast?


    Musikalische Grüße

    Tom

    support the artists - by Vinyl or CD...

    DPS3 iT + Colibri XGP / DDX-1500 + FR64s + Jico Seto Hori

  • Hallo Jörg,


    ja, danke - und:

    Stimmt schon, der MA-6200 ist wirklich sehr kompakt gebaut worden, was ja durchaus als Leistung v. McIntosh damals, anzusehen ist, siehe die beiden Fotos:




    Denn: Man baute ja im Baukastensystem - die gesamte Vollverstärker-Elektronik im 6200er sollte in das Gehäuse einer C-32-, 33- und 34(V)-Vorstufe passen (die späte 34V hat wohl geringfügige Abweichungen bei der Frontplatte) - und das hat McIntosh auch so umgesetzt(!) - vergleiche mal:

    http://www.roger-russell.com/amppre.htm#ma6200

    http://www.roger-russell.com/preamps.htm#c32


    Und die Verstärker-Elektronik des MA-6200 war widerum im großen MAC-4100 - Receiver eingebaut: http://www.roger-russell.com/rcvrs.htm#mac4100

    https://stereonomono.blogspot.…04/mcintosh-mac-4100.html

  • ....und: Mein 6200 ist wie gesagt aufwendig generalüberholt worden - Auszüge:

    "Gerät zerlegt, Baugruppen mit Leiterplatten ausgebaut und überarbeitet.

    Dabei Bauteile einzeln elektronisch geprüft und defekte oder Bauteile mit

    Verschleiß erneuert. Alle Elektrolytkondensatoren, hochwertige

    (Sonderbestellung) Netzteil-und Ladekondesatoren und in

    Tonfrequenzbereichen Elkos gegen bessere Folienkondesatoren erneuert.

    Folienkondensator jeweils auch auf Becherkondensatoren in Netzteil

    angebaut. US-Stromausgänge Geräterückseite still gelegt."

    "40 Stk. Elektrolytkondensatoren, 2 Stk. große Ladekondensatoren, 10 Stk.

    bipolare Folienkondensatoren, 2 Stk. Lautsprecherterminals,

    Sonderanfertigung mit jeweils 4 Stk. LS-Anschlussterminals massiv."


    Das hat nun zur Folge, daß er neben dem zu erwartenden vollen und satten

    McIntosh-Klang, trotzdem auch eine sehr schöne Feinauflösung und

    Feinzeichnung aufzuweisen vermag - und eine souveräne Ausgangs-Leistung - man hört schon, daß die großen Netzteil-Elkos getauscht wurden!


    Ich habe u. a. auch - nur - die Vorstufen-Sektion des 6200 (die - im Wesentlichen - der C-32 / 33 entspricht) am MC-275 MK-V betrieben - und das klang besser, als ein (ebenfalls ausgezeichnet überholter) MX-110 - und auch besser, als die (relativ) aktuelle C-220, die ich zudem mit besseren Röhren (Philips-Miniwatt) bestückt hatte!

    Was ich damit sagen will: Es wäre wirklich spannend, sich um den Erwerb einer - natürlich gut erhaltenen - C-32, 33, 34V zu bemühen (sollte man für um die 1600;--€ ergattern können), selbige top überholen zu lassen - und mal gegen eine aktuelle C-50/52 zu stellen.

    Klar - Letztere haben nicht nur Phono-MM, sondern auch einen MC-Eingang und einen DAC mit an Bord - aber rein klanglich (Hochpegel und MM-Eingänge) - sind die alten McIntosh-Vorstufen, nach gründlicher Überholung natürlich, richtig. richtig gut!


    Beste Grüße

    Bernhard

    The post was edited 1 time, last by Berndt ().

  • damit hast Du schon alles gesagt, genauso empfinde ich den Klang der VorstufeC32.

    Momentan habe ich nur den C32 angeschlossen

    Gruß
    Wolfgang

    The post was edited 1 time, last by kendumi ().

  • Hallo Bernhard, vielen Dank.

    Ist schon ne Ecke weg bis Regensburg.

    Im Moment liegt zum Glück auch nichts direkt an zur Reparatur.

    Ist aber immer gut wenn man für den Fall das, vertrauenswürdige Adressen hat.

    Viele Grüße,

    Thomas

  • Neben den o.g. Arbeiten am MA6200 lohnt es sich m.E. auch noch:

    - Austausch der im Signalweg liegenden Widerstände (ich bevorzuge dort Tantals von Audio Note) - und der Signalweg beginnt für die Hochpegelsektion direkt an den Eingangsbuchsen!)

    - Austausch diverser opamps (auch auf der Phonoplatine!)

    - Austausch des Potis (ja, auch dort geht noch etwas!)


    Wenn man sich um diese Dinge auch noch kümmert, nun dann ist der VV Zweig (inklusive Phono) des 6200er wirklich schon sehr gut.


    Ich benutze das Teil inzwischen meist auch nur noch als VV.

  • Hallo Wolfram,


    ah ok - danke für den Hinweis.

    Du hast das demzufolge (also eine Revision, incl. der gen. Austausche) dann alles selbst gemacht?

    Und - ja: Ich hatte ihn wie gesagt auch (und werde das auch absehbar wieder so uminstallieren) als reine Vorstufe an meiner MC-275 Mk-V laufen und das Ergebnis war schon erstaunlich gut(!) (wobei man hinzufügen kann, daß auch der gesamte Vollverstärker exzellent klingt! Die darin verbaute Endstufe ist zwar - verglichen mit den aktuellen MA's - kein solcher Leistungsriese, aber die 2x85 W Sinus reichen vollkommen aus. Im Zusammenspiel mit der 275 kommt halt noch dieser gewisse Röhrencharm/-Schmelz hinzu).


    Kannst ja gerne mal 2, 3 Fotos von Deinem 6200er (eventuell auch in geöffnetem Zustand?) reinsetzen, wenn Du magst.


    Beste Grüße

    Bernhard

  • Genau, die 5534 meine ich - z.Zt. laufen dort opamps von Sparkos aber ich warte noch auf ein Quad V6 von Burson.


    Den Austausch der Teile habe ich in der Tat selbst gemacht - Bilder muss ich demnächst mal schießen....

  • War heute bei Linzbach in Bonn.

    So fette Macs habe ich noch nie gesehen. Optisch total erschlagend in meinen Augen. Nicht mein Ding. Die dicke Anlage kostet wohl so um die 500.000.

    Zu hören gab es leider nix. Die große Anlage sei wegen Videodreh nicht ... den Rest der Argumentation habe ich vergesen. Und überhaupt bräuchten die Röhren ein wenig Warmlaufzeit.

    Da ich mein Haus nicht verkaufen möchte für so ein Ungetüm, bin ich kein potentieller Käufer.


    Kurz, wer Macs kaufen möchte, sollte mal zu Linzbach.


    Gebrauchte Platten habe ich gekauft. Preislich ganz gut.


    Nobby(?) in Beuel hat dagegen abgespacte Preise.


    Tschau,

    Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Kann nicht bestätigen ob es einen spezifischen McIntosh Sound gibt da mir der Vergleich fehlt, aber sie klingen einfach gut. :thumbup:


    20170503_172902 klein.jpg


    20170503_172852 klein.jpg


    und der VV hat eine sagenhafte Vielfalt der Möglichkeiten zur Klangregelung / -beeinflussung.


    Grüße

    Volker

    "Besser Schweigen und als möglicher Idiot gelten, als Sprechen und alle Zweifel beseitigen" - A. Lincoln


    McIntosh, Cary Audio, Thorens, Schick, Ortofon, Heco

  • Hi,


    seid ich den MC225 angeschlossen habe denke ich wow !

    So ging es mir aber auch anfangs bei den Kebschulls.

    Ich will mich jetzt an den MC "sound" gewöhnen und in 2-3 Wochen mal wieder umstöpseln. Beim schnellen Wechsel haben beide Amps ihre Vorteile. MC 225 ist sehr auflösend, ja das ist schonmal sicher. Ich suche jetzt noch ne passende Vorstufe, habe dZ einen recht klangvollen Marantz 7 Klon der die Threshold FET9 abgelöst hat. Vorschläge und Angebote bitte, danke


    Ciao Sven

    WhatsApp Image 2019-10-04 at 09.49.46.jpeg

  • Mich würde ja mal interessieren, wie so ein 2301 mit 300 Röhrenwatt im Vergleich zu Audio Research, VTL, Convergent usw. klingt.


    In irgend ner Hifitunes ist ein Test, aber selber hören macht klug.


    Die 2301 ist jedenfalls die einzige aktuelle Röhrenendstufe neben der 275 bzw. 75 (die Monoversion der 275). Die 2152 kann ich nicht mitzählen - da kricht man ja Augenkrebs.


    O.k., eigentlich sieht auch so eine 2301 schon viel zu fett aus. Hören würde ich sie trotzdem gerne mal.