Sylomer - Messversuche

  • Ich komme zum Ergebnis, dass die Konstruktion an dieser Stelle nicht wirklich geeignet ist um das Sylomer einzubringen, dafür kann das Sylomer nichts. Hatte so schon Probleme die Tonarmbasen auf die Ausleger zu stellen, weil dieser mit den 3 Pads sofort kippt sobald ich auf einer Seite die Basis drauf stelle, was er mit dem vollflächigen Moosgummi nicht macht. Das Geeiere wird mit 41mm hohen Pads noch übler.

    Wie schon geschrieben wäre es sinnvoller alles auf eine Platte zu stellen unter der das Sylomer ist.


    Grüße Chris

  • Otto, kannst Du das mit der Eigenfrequenz vom Sylomer bitte nochmal erklären.

    Ich habe das mit dem Faktor Gewicht geteilt durch 0,0056 errechnet und es funktioniert.

    Bei Christian/CL nicht...warum?


    Ich denke das Laufwerk vom Christian ist zu im Aufbau so hoch, dass es ins taumeln gerät. Man müsste am höchsten Punkt eine Messuhr, die fest mit dem Boden verbunden ist installieren und die vertikale Auslenkung messen.


    Ich habe das Sylomer zuerst unter der Schieferplatte gehabt, auf der der Feickert steht, dann aber gemerkt, dass der Schiefer deutlich schwingt und nun dieses direkt unter dem Laufwerk. Die Wiedergabe ist weniger rau, aber der Bass nicht schwammig. Jeder wird das auch anders beschreiben.


    Wo Sorbothane und wahrscheinlich Sylomer auch nicht funktioniert hat, war unter den Ständern meiner 2-Wegler. Hier war der Bass dann auch deutlich schwammig. Die stehen nun wieder auf Spikes.


    Heute habe ich ein vorher mit Sand gefüllte Selbstbaubase umgebaut und mit Sylomerpads ausgestattet. Darauf kommt dann die B67 demnächst. Auch hier habe ich für die 37kg 4 Pads mit 40x40mm berechnet. Komme ich damit auch in eine Eigenresonanz?


    Das Schöne an dem Zeugs ist ja, dass man sich nix in die Tasche lügen muss, da es nichts kostet. Gefällt es nicht, weg damit.

  • stimmt nicht , mit der Überlast esind 2-3 Hz nach unten zu maniplurieren , .. die grundsätzlich tiefere Resonanz wird über die Materialstärke generiert .


    bei 50 mm ist bei ca. 10 Hz mit der Überhöhung Schluß

    doch, die Einsenkung am Material bestimmt die untere Abstimmfrequenz, wenn die Dämpfung untergeordnet bleibt. Die Zunahme der Materialdicke verringert die Steifigkeit nur bei gleichbleibender Grundfläche, dadurch wird ja auch die Einsenkung zunehmen.

    lg

    Sy

  • ...jetzt kommt ihr aber argumentativ arg ins schwimmen...


    ...vielleicht kann mal jeder kurz erläutern, welche "Einsenkung" und welche "Abstimmfrequenz" für den jeweiligen eigenen Aufbau berechnet oder ermittelt wurde...


    ...ich denke, wenn diese Zahlen mal auf dem Tisch liegen würden, könnte auch aufgeklärt werden, warum Versuche mit Sylomer auch mal in die Hosen gehen konnte...was ja per se eigentlich überhaupt gar nicht sein kann...


    Gruß,


    Rainer

  • Zum Rechnen heut abend zu spät, aber so als Anhaltspunkt. Mit einer Einsenkung von 3mm müsste das unter 10 Hz Abstimmfrequenz mit einem Isolationsgrad grösser 90% zu einer gedachten Anregung für 50 Hz bedeuten.

    Lg

    Sy

  • Zum Rechnen heut abend zu spät, aber so als Anhaltspunkt. Mit einer Einsenkung von 3mm müsste das unter 10 Hz Abstimmfrequenz mit einem Isolationsgrad grösser 90% zu einer gedachten Anregung für 50 Hz bedeuten.

    Lg

    Sy

    es gibt

    a) ein Android & IOS App mit der auf einfacherweise die einzelne SR Typen pauschal in ihren Dämpfungsverhalten , überschaut werden können


    b) wenn man es exakt auf das Gewicht berechnet haben möchte , muss ein Konto erstellt werden , dann sieht es so aus :


    http://www.directupload.net/file/d/4939/rpgtiipz_jpg.htm


    bei 100mm Materialstärke und dementsprechender Einsinktiefe kommt man bei 8 Hz in den - dB Bereich


    das müsste auch unserem Rainer genügen

    G / Otto

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von Kawumm ()

  • Rice,

    the shock absorbers in your link seem to be made from some sort of rubber material, similar to these absorbers Transrotor used to offer some 20 years ago. From their grey colour I suppose they are not made from Sorbothane.

    However, I used to have these grey rubber feet (with some additional blue/ orange/ black rubber pucks in their silver metal housings) under my speakers.

    Once again, I can hear (-> attention: Subjective judgement!) sonic improvements since I exchanged them against Sylomer pads for speaker decoupling. The Sylomer pads cost about 40,- EUR.

    But I agree, when using Sylomer you should be prepared to calculate the pads' size in advance and reposition them afterwards a number of times to assure that the speakers/ equipment is still evenly positioned.

    Thus, Sylomer pads are not vanilla plug and play items but if you accept that the reward could be a more spacious music performance of your system.

    Cheers

    Steffen

    And if you tolerate this

    then your children will be next

  • Steffen: Thx for your feedback.

    The issue of sylomer with my monitors simply is that there is no way to place the pads between speakers and stands with acceptable stability.

    Applying the shock absorbers I’m not running into this trouble and the improvement in terms of sound stage, dynamics and detail took me by surprise.

    Jazz takes you further!🎺🎷😎

  • Ich habe seit einer Woche Sylomer unter meinen Lautsprechern (Ecouton LQL150, je 30kg), das Zeug ist famos.

    Ich habe folgenden Aufbau unter meinen LS gewählt: Da wir ein sehr altes Haus haben, in dem nichts gerade ist, habe ich zunächst unter jedem LS ein MPX-Brett waagerecht platziert. Auch der Niveauunterschied zwischen beiden LS wird hierdurch ausgeglichen. Auf den MPX-Brettern liegt dann das Sylomer (SR11-25) zur Entkopplung je einer Schieferplatte (9kg). Auf den Schieferplatten stehen die LS auf Spikes.

    Meine Idee hierbei ist, Gehäuseresonanzen der LS über die Spikes in die Schieferplatten abzuleiten - harte Ankopplung. Um die Resonanzen der LS von den anderen Komponenten meiner Anlage fern zu halten, sind die Schieferplatten dann vom Boden (Holzdielen mit MPX- Brettern) weich mit dem Sylomer entkoppelt.

    Was bringt's? Das übliche: Ein aufgeräumteres Musikgeschehen, klarer nachvollziehbare Raumabbildung und verbesserte Ortbarkeit von Stimmen und Instrumenten.

    Bis die LS im Wasser standen und blieben, musste ich das Sylomer einige male ein wenig verrücken. Ich finde, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat.


    VG

    Steffen


    And if you tolerate this

    then your children will be next

  • As the sylomer stuff is too tricky to handle for me, I tried these Shock Absorber by Oelbach between speaker and stands with intriguing result. Great value for money.

    Hello Rice,


    for the first i have taken from byfly audio new set of sorbotane feets to mount them under my turntable plinth.

    So i have a base to stabilize my plinth. I have to drill the plinth first and them mount some threads in the wood. When i have finished them i try to get some of that magic sylomer. I have communicate with some guys here to get the stuff. but i think i take a larger piece of sylomer to built a sandwich with to wood plates like a base. otherwise it seems not stable put pieces dirctly under the feets of plinth. i would do the same with speakers!!


    cheers

  • Interessantes Thema.

    Meine Lautsprecher haben so ca. 50kg, was wäre dafür das richtige Material?

    Eine solch pauschale Frage , bringt bei Sylomer nicht das erwünschte Ergebniss .


    Im Gegensatz zu all den anderen LS Basen / Feeds usw. MUSS hier mit exakten Gewichtsangaben PRO Pad hantiert werden .


    Der nächste Punkt ist , ab wo soll die Dämpfung einsetzen ? Das führt zu der Zentralfrage ....wo liegt der zu dämpfende Frequenzbereich des Boden ?