RIGID FLOAT " Erlebnisbericht"

  • Das klingt ja wirklich interessant! Synergy am Rigid!

    Dabei heißts doch immer SPU möglichst mit 12 Zöller.


    Ich finde die Rigids eigentlich gut, weil erfrischend unkonventionell und schräg:). So was mag ich grundsätzlich. Vielleicht sollte ich wieder mal bei den Kühns in Malsch vorbeischauen, liegt ja gerade um die Ecke....

    Dieser Betrieb als second unit neben dem Dreher, also die Basis, gibts die im Set zu kaufen?


    Gruß

    Costa

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  • Hallo Peer,

    ich hatte mein SPU Synergy mal mit ca. 45 Ohm an meiner Phono (ROXAN) angeschlossen . Das klang auch nicht schlecht, etwas runder, wärmer und entspannter. Leider fehlte dann auch etwas an Glanz, Dynamik, Druck und Auflösung. Es klang sehr schön, aber nicht gut genug. Ich möchte in Zukunft mal eine Röhren Phono probieren... Vielleicht geht da noch was.....;)

  • Costa

    Der 9" Rigid Float ist ja mit einem Montageabstand von 265mm kein kleiner Arm.

    Den 7"-Stummel finde ich dagegen unästhetisch. ;)


    Ob Blackforest fertige Basen hat, weiß ich leider nicht.


    Meine Basis gehört ja zum Dreher und nimmt auch "normale" Tonarme auf. Außerdem

    ist die Basis ca. 30cm hoch, da ja auch der Dreher so hoch baut.



    @Horst-t

    Da liegt vielleicht der Hase im Pfeffer. Wenn ich das Synergy draufschnalle, möchte

    ich ja gerade "rund, warm, entspannt". Wenn ich "Dynamik, Druck, Auflösung" hören

    will, kommt eher z.B. mein DS-Audio zum Einsatz. 8)

  • Dieser Betrieb als second unit neben dem Dreher, also die Basis, gibts die im Set zu kaufen?

    Ich habe für meine letzten bestellten Rigid Float auch direkt die Basen mit anfertigen lassen und entsprechend im Set verkauft.


    Volker Kuehn bietet diese in Acryl an, nahezu alle Maße sind machbar.

    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
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    AAA- Mitglied

  • Moin allerseits,


    eine Frage an die Besitzer des Rigid Float: Habt ihr schon einmal einen Ölwechsel gemacht? Ich meine, Herr Kühn hätte mal gesagt, dass man darüber alle 5 Jahre nachdenken könnte. Dann hätte ich ich noch ca. 1 1/2 Jahre Zeit.


    Viele Grüße, Alexander

  • Moin allerseits,


    eine Frage an die Besitzer des Rigid Float: Habt ihr schon einmal einen Ölwechsel gemacht? Ich meine, Herr Kühn hätte mal gesagt, dass man darüber alle 5 Jahre nachdenken könnte. Dann hätte ich ich noch ca. 1 1/2 Jahre Zeit.


    Viele Grüße, Alexander

    Habe schon 2mal aus einem solchen Arm mit Q-Tips das Öl "geschabt" , ist eigentlich recht schnell gemacht. Jeh nach Luftverschmutzung im Raum, sind da dann Pollen, Metallspäne (bzw schwarzer Metallstaub), evtl noch kleine Insekten usw im Öl. Gehört da alles nicht rein..., Ölwechsel ist ja schnell gemacht :-)

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Danke, Juergen.


    Q-Tips fusseln nicht? Wendest du die Q-Tips in Alkohol getränkt an?


    Herr Kühn meinte damals, dass es eine ganz schöne Fummelarbeit sei, das Lager sauber zu bekommen, und man müsse aufpassen, die Kabel (?) im Lager nicht zu beschädigen.


    Hast du das Öl direkt von Herrn Kühn bezogen?


    Viele Grüße, Alexander

  • habe die Q tips sehr oft gewechselt, einmal rein und weg damit.
    ...ist Fummelei :-)


    Bei den Armen ist meistens eine zweite Öl Füllung mit dabei. Ansonsten würde ich mich an Herrn Kühn wenden.


    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Warum wohl hab ich den Tipp gegeben. Da fusselt nix. Die gibts in drei Größen, die kleinen kann man auch zum reinigen von Buchsen nutzen, die großen sind prima als Allrounder und die Spitze bleibt auch spitz und ist sehr praktisch.


    Mike

  • … um den Thread mal wieder hervorzukramen:

    Endlich sitzt mein Ortofon MC Anna korrekt unter dem Nelson Headshell. Hierzu habe ich mir ein 2,0 mm dickes Alu-Plättchen von der Schaeffer AG anfertigen lassen. Dies war notwendig, da zwei der drei Auflagepunkte des MC Anna nicht auf das schlanke Headshell passen. Ich hatte zunächst Bedenken, dass System (16 g) plus Plättchen (1,74 g) zu schwer für den Rigid Float werden könnten, zumal Uwe Hecker in seinem Bericht über das MC Anna im Fidelity-Magazin zu der Schlussfolgerung kam, dass das System zum optimalen Betrieb einen schweren Tonarm klassischer Bauart benötige. Hier hat mich zunächst Shaki beruhigt; er meinte, das Gewicht der Kombi sei unproblematisch. Das ist nun auch meine Erfahrung. Das MC Anna spielt überragend am Rigid Float, wozu nicht zuletzt der Übertrager beiträgt, den mir Arkadi speziell für das MC Anna angefertigt hat.


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  • Sieht sehr "stimmig" aus.:thumbup:


    PS: Wenn ich diese Kombi hätte, würde ich mich fragen, wie wohl ein Spacer Sandwich aus Bronze und Ebenholz klingen würde.

    1) Holz am TA angekoppelt

    2) Bronze am TA angekoppelt

    LG


    Horst

    The post was edited 2 times, last by Horst_t ().

  • Hallo Horst,


    ich bin froh, dass nun alles sitzt. Das Ganze hat eine Vorgeschichte; ich hatte zunächst mit verschiedenen dünnen Plättchen experimentiert (0,05 mm-Abstufungen), um den Höhenausgleich auf dem Headshell herzustellen. Das hat nicht ganz so gut geklappt.


    Über Bronze hatte ich auch kurz nachgedacht. Allerdings ist Bronze schwerer als Alu. Über Holz hatte ich mir keine Gedanken gemacht. Ich denke und hoffe, dass Alu in Ordnung ist und dass akustisch wahrnehmbare Unterschiede zu anderen Materialien eher marginal (bzw. nicht besser oder schlechter, also geschmacksabhängig) sind.


    Viele Grüße von Alexander

  • Ich hatte für einige Wochen einen Plattenspieler samt Arm, der der Rigid Float Idee folgend die Option den Arm gerade zu betreiben, sprich ohne Kröpfung und Antiskating. Es ist ja alles so verführerisch: man hat keine Probleme mehr, Schluss mit Antiskating und das System ruckzuck einfach eingebaut. So einfach ist es aus meiner Sicht eben nicht. Die Behauptung, so ein Arm hätte kein Skating mehr, wie sie RF ja macht, ist falsch. Und wer die Verzerrungen, die sich aus der Fehlstellung des Tonabnehmers ergeben, nicht hört, den beglückwünsche ich - es sollen ja auch harmonische sein :-) Mich hat vor allem gestört, dass das klangliche Ergebnis inkonsistent ist, sprich mal klingt es toll, dynamischer und sehr offen, dann wieder geradezu "zu" und komprimiert und so geht das über eine Plattenseite weiter. Es fällt nicht sofort auf, aber ich habe gleich gehört, das etwas nicht stimmt. Ist nicht mein Fall, ich setze lieber auf Herrn Baerwald.

    Beste Grüße
    Chris