Welche Klassik-LP habt Ihr das letzte Mal aufgelegt?

  • Ainola -- Wohnstätte von J. S.

    Hallo Haiko,

    lt. meinen Informationen lebte Sibelius in Järvenpää, rund 40 km von Helsinki entfernt. Dort hatte er ab 1904, abgesehen von einigen Reisen, sein weiteres Leben verbracht.


    Bei mir kommt jetzt Camille Saint Saens dran. Die Sinfonie Nr. 3 c-moll, die sog. Orgel-Sinfonie. Der Komponist gab seiner Sinfonie zwar äusserlich einen zweisätzigen Grundriss, legte sie aber tatsächlich nach klassischen Vorbild viertelteilig an.


    Diese Sinfonie konnte man heute Vormittag im br-Fernsehen mit dem Sinfonieorchester des br, unter der Ltg. von Mariss Jansons erleben. Sicher dürfte dieses Konzert ebenfalls in der Mediathek abrufbar sein.


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    Viele Grüße

    Reinhard

  • Nachdem ich gestern die Verfilmung des Dreigroschen-Oper-Prozesses mit einem ausgezeichneten Lars Eidinger als BB gesehen habe, kommt nun die nicht weniger ausgezeichnete Einspielung von Lotte Lenya und Wilhelm Brückner-Rüggeberg auf den Plattenteller.


    Kurt Weill, Bertolt Brecht, Lotte Lenya ‎– Die Dreigroschenoper


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    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

  • Bei mir läuft passend Hans Eisler:



    ich habe in einem Konzert mal die „14 Arten, den Regen zu beschreiben“ gehört, die Musik ist sehr spannend!

    Gruß Gerd


    Micro Seiki BL 91, benz wood sh, Rega Aria R, AudioNet Sam G2, Harbeth 7 ES - 3


  • Hallo

    Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut und ich habe die Gesamteinspielung der Sinfonien mit Roshdestvensky als Ariola-Eurodisc im Regal stehen, sehr empfehlenswert.

    Die Interpretationen sind leicht geschärft, was mir aber gut gefällt.


    Die Ariola Pressungen sind oft sehr gut gefertigt,

    Die originalen Melodiya Pressungen habe ich noch nicht im Vergleich gehört.


    Wenn man Mono hört, so sind auch die Anthony Collins Einspielungen auf Decca ACL lohnenswert.

    Davon gibt es auch eine limitierte Neuauflage von 2000 Stück, die in den Abbey Road Studios remastert wurde.


    https://www.discogs.com/Jean-S…ymphonies/release/7756405


    Gruß von eugen

    Rudi Assauer: "Und wenn sie die Haare etwas kürzer schneiden, dann sind auch die Ohren frei." :P

    Allgäu: "Mir reichts schon, daß ich weiß, das ich könnt`, wenn i wollt." :P

  • lt. meinen Informationen lebte Sibelius in Järvenpää, rund 40 km von Helsinki entfernt. Dort hatte er ab 1904, abgesehen von einigen Reisen, sein weiteres Leben verbracht.

    Hallo Reinhard,


    korrekt. Das Anwesen hat er nach seiner Frau Aino benannt, daher Ainola. Das Wohnhaus und Grundstück in Järvenpää kann besichtigt werden. Ainola hat etwas ganz Wunderbares an sich.


    LG Haiko


    P.S. Die Grabstätte des Ehepaars befindet sich im Garten von Ainola.

  • Eterna 7 29 213

    Diese Eterna-Aufnahme des 3. Klavierkonzertes von Beethoven ist mir gerade zugeflogen. Sie stammt aus der späten Schaffensphase von Claudio Arrau (aufgenommenen 1987im Studio Lukaskirche, Dresden) und der Endphase der DDR (erschienen 1989). Sehr gute Tontechnik in Zusammenarbeit mit Philips, auch mit Philips Label erhältlich. Von Claudio Arrau schätzte ich bisher besonders die Aufnahme der Brahmsschen Konzerte mir Haitink/Concertgewouw (auch Philips)

    Gruß Jens-Peter

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  • Hallo,


    Ich kenne die Reissues nicht, hab aber die Erfahrung gemacht das bei EMI die verschiedenen Pressungen ebenfalls recht unterschiedliche Qualität haben. Das Photo vom Label der ASD 655 zeigt die jüngste Pressung die in den 80ern hergestellt wurden, das Erstlabel ist das Semi-Circle Label. Am gängigsten und von der Qualität sehr gut sind bei den späten 3stelligen und frühen bis mittleren 4stelligen ASD Nummern die Dog in Stamp Label, die erste farbige Version und die Schwarz/Weiß Versionen. Die spätere farbige Stamp Version und die letzten ( jüngsten ) Pressungen fallen Qualitätsmässig schon zurück ( vergleichbar mit den Hollandpressungen bei Decca ).


    Eine gute Übersicht über die verschiedenen Label bietet ;

    https://revolutions33.co.uk/collectors-guide/

  • Ihr singendes Cello ist bis heute faszinierend.

    Hallo Marc,


    dieses Cello konnte ich bisher zweimal hören, denn es wird heutzutage von Yo-Yo Ma gespielt. Yo-Yo Ma ist ein würdiger Nachfolger von Jacqueline, denn es singt auch noch bei ihm.^^


    Er spielt ein Stradivari-Cello, bekannt als „Dawidow-Stradivari“, benannt nach Karl Juljewitsch Dawidow, von 1712. Das Instrument befindet sich im Eigentum von LVMH; zuvor gehörte es Jacqueline du Pré.;(


    Viele Grüße

    Reinhard

  • Weiß jemand, wie sich die Reissues der Elgar klanglich im Vergleich zum Original verhalten ?

    Nach langjähriger Erfahrung und ebenso langen Original-Fetisch würde ich ein RI von Speakers Corner, Analogue Productions oder Classic Records einer gebrauchten Originalausgabe immer vorziehen. Und je älter die Erstpressung desto größer die Präferenz zum RI. Wobei wie immer alles relativ ist. Eine

    Elgar/duPre der EMI, die millionenfach verkauft wurde und meist nahezu ungespielt in fast ebenso vielen Wohnzimmern stand ist sicherlich etwas anderes als eine rare LSC oder SXL. Bei letzteren Angeboten gilt fast immer: Je niedriger der Preis, je höher die Wahrscheinlichkeit teuer gespart zu haben.


    Zurück zur Elgar/DuPre: Vergleiche ich ASD 655 mit dem Warner Classics RI aus dem 5LP-RI fällt mir in erster Linie ein geringeres Laufgeräusch des RI auf. Ansonsten drängt sich mir kein wirklicher Unterschied auf.


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    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

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  • Hallo Reinhard,


    ja, dieses Cello steht auch noch auf meiner Wunschliste. Yo-Yo Ma spielt morgen in einer Woche im Musikvereinssaal die Bach Suiten. Zu weit für zwischendurch.


    Ich hatte das Vergnügen Rostropowitsch im Musikvereinssaal zu hören.

    Er spielte ein Stradivari-Cello von 1711.


    Ich höre mir das Cello gerade noch mal an.....:)


    Grüsse ..... Marc


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  • Von mir auch mal wieder eine Platte, und zwar die nach meiner Wahrnehmung sehr "schön" von Szeryng, Haitink und dem Concertgebouw gespielten Violinkonzerte von Tschaikowsky und Mendelssohn - so auf (musikalischen) Wohlklang ausgerichtet, dass Karajan noch was hätte lernen können. Die französischen Philips-Pressungen im Gatefold-Cover, von denen mir irgendwan mal einige zugeflogen sind, gefallen mir recht gut, in "Super Artistique Stéréo" - ich weiss noch immer nicht, was das bedeuten soll. Aber was ich bisher aus der Serie in der Hand hatte, waren qualitativ gute Pressungen, also keine Billigpressungen, was bei Philips - wie bei den anderen Labels auch - zum Erscheinungsdatum der Platte 1977 zu befürchten war.

    Bin zur Zeit mit jeder Menge Krimskrams beschäftigt, lese aber stets gerne, was in diesem Thread geschrieben wird.


    Viele Grüße - Frank


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  • Yo-Yo Ma spielt morgen in einer Woche im Musikvereinssaal die Bach Suiten

    Hallo Marc,


    für solch einen großartigen Cellisten ist es nie zu weit!

    Außerdem ist fraglich ob man noch Karten bekommt.

    Im Musikvereinssaal war ich noch nie, wäre natürlich ein Traum von uns.


    Das Konzert im letzten Jahr, unter anderem mit Yo-Yo Ma, war unser Highlight im wirklich nicht schmalen Jahreskonzertkalender.



    Viele Grüße

    Reinhard

  • Außerdem ist fraglich ob man noch Karten bekommt.

    Hallo Reinhard,


    keine Karten mehr, ich hatte gestern Abend noch nachgeschaut. (Nur Warteliste)

    Ja, der Musikvereinssaal ist schon klasse. Wundersdchön, geschichtsträchtig und

    dadurch sehr beeindruckend!


    Ich werde es beobachten, vielleicht spielt Yo-Yo Ma mal bei uns in Baden-Baden.:)


    Grüsse ... Marc