"Ampearl Re-2030" MM - Phonoverstärker mit Röhren und LCR-RIAA - der nächste Dampfhammer von der Krim?

  • Die 6F12P ist eine richtig g e i l e Röhre, hab mir gerade bei Klausmobile die Messdaten angeschaut. Die Triode hat ein Mü von 100 und eine Steilheit von 17! Die Pentode ist auch nicht schlecht. Ich nehme an, dass diese neue Version der "2030" höher verstärkt als 46dB. Möglicherweise soviel wie die 1030?


    http://klausmobile.narod.ru/testerfiles/6f12p.htm


    Ich denke, der Andrey weiß genau was er macht er hat sicher ein erstklassiges Gehör. Bin schon gespannt, was du berichten wirst, Jens!


    Viele Grüße

  • Es ist die special Edition nach meinen Pflichtenheft.

    Eher

    "back to the Roots'


    Genau wie Du beschreibst, 6F12P die Tugenden der RE 1030 mit der reife der RE2030 und der Bestückung x6S3P, 2x6S3P, 2x6J9P.

    Files

    Ich bin leider nicht intellektuell genug, um BBC Monitore mein eigen zu nennen……:sorry:

  • Du wolltest also die 6F12P? (Ich nehme an dass es diese ist?) Beim Gleichrichter ist sich wohl aus Platzgründen nur die 6AX4 ausgegangen..

    Du meinst mit roots nur ein Gehäuse oder sind da andere Dinge auch eingeflossen?

    Viele Grüße, Helmut

  • Hi Jens,


    Das sieht doch schon mal sehr fein aus! Viel Spaß mit der Neuen!


    Ich nehme an, die Quellenumschaltung wird auf der Rückseite per Kippschalter gemacht, oder? So ist es an meiner 1030.

    Wäre ein schöner ELMA Drehschalter mit einem Vintage-Knopf auf der Vorderseite nicht auch nett?


    Glück auf

    Steffen

    And if you tolerate this

    then your children will be next

  • Back to the Roots,

    Wieso...

    Die ersten Versuche von Andrey mit LCR sind mit der 6F12P gemacht und auch so ausgeliefert worden. Diese durfte ich hören als ich noch die RE2030 mit der 2x6S3P, 2x6J9P Bestückung besaß. Nun ist die RE2031LCR bei mir eingezogen und ich bin über die Entscheidung super happy. In meiner Kette spielt sie eine erwachsene u. frische Keckheit aus, nach dieser ich gesucht hatte.

    Der MM Pfad wird mit dem A&R P77 SAS im Alltag beauftragt. Das kenne ich an dieversen Pres und kann das Gesamtbild dadurch gut abschätzen. Seit kurzen hatte ich Zuwachs mit dem HANA MH, an der RE2031 einfach grosses Kino.

    Also was macht die RE2031 anders zur RE2030 eigentlich sind es minimale Punkte sie ist frecher frischer lebendiger. Ihre Holographische Bühne ist für mich ehrlicher, soll heißen die Tiefe und Tiefenstaffelung sind gleich, nur die seitliche Breite ist nicht ganz so ausladend, ich persönlich empfinde es richtiger.

    Ich hatte hier im Tread mal den Vergleich zwischen der 1030 zu 2030 geschrieben die 1030 ist ein Testosteron gesteuerter jugendlicher und die re2030 ist erwachsen lazy mit all den Erfahrungen wie es richtig ist. Dann ist die 2031 special Edition mit der 6F12P der Erwachsene der mit sich in Einklang ist und seine Energie daraus zieht und eine tolle Leidenschaft versprüht.

    Mit dem MC Pfad, der Übertrager ist weiterentwickelt worden und harmoniert mit dem Audiotechnica ART9 sehr schön und empfinde hier keine Klangbegrenzung. Minimal ist ein brummen zu vernehmen dafür muss ich aber den Lautstärkeregler schon über 10 Uhr drehen. Sicherlich gibt es besser Übertrager welche dann auch das mehrfache kosten.

    Das ist erstmal was ich subjektiv nach meinem empfinden zu der RE2031 nach ca. 10h hören sagen kann.


    Gruss jens

    Ich bin leider nicht intellektuell genug, um BBC Monitore mein eigen zu nennen……:sorry:

  • Der Steffen war heute fleißig und hat endlich an seiner Netzfilterzentrale weitergestrickt. Es sind zunächst zwei 900VA Filter von Frank Wilker eingezogen, 4 weitere mit je 450 VA sind geordert, so dass später sechs Geräte Platz finden.

    Den Ehrenplatz bekommt die 2030. Und so höre ich mich gerade mit Hellmut Hattler warm. Dass die Netzfilter keine Dynamikbremsen sind, hatte ich zuvor durch einen provisorischen Aufbau gecheckt. Im aktuellen Aufbau ist jedoch Duelund tinned copper 12awg Leitung verbaut. Auch die Zuleitung zur Netzfilterzentrale sowie das Netzkabel der 2030 besteht aus dem Zeug (3 Adern je im Baumwollschlauch, geflochten und geschirmt).


    Wie sie netzgefiltert klingt? Ich bilde mir ein, den Bassläufen von Hattler besser folgen zu können als vorher. Der Bass ist knackig, prominenter als bislang gehört. Sehr interessant, wenn ein Instrument, das üblicherweise eher in der zweiten Reihe spielt, die Regie übernimmt. Und was man mit so ner alten Bassgitarre so alles anstellen kann, weiss man spätestens seit Seiner Majestät Lemmy Kilmister. Ich werde das nachher mal mit Marcus Miller verproben...


    Herr Hattler hat jetzt fertig mit Zupfen. Bühne frei für Wes Montgomery (Portrait of Wes, Riverside).

    Klang der gestern unspektakulär lustlos, ist er heute in Hochform. Die Gitarre groovt auf 'Movin' Along' zunächst lässig vor sich hin, um dann zur Improvisation abzuheben. In netzgefilterter Form scheint es so, als dass die Jungs beim Musikmachen ordentlich Spass hatten und nicht bloss für Geld spielen. Spielten, sie machten es ja vor nun knapp 60 Jahren.


    Zwischenfazit: Die sehr differenziert spielende 2030 weiss eine saubere Stromversorgung deutlich zu schätzen und dankt dies mit einem Mehr an Spielfreude und Musik. Meine Ausprobierempfehlung.


    Glück auf

    Steffen

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  • Hallo Steffen liest sich interessant.

    Möcht hier keine Filterdiskussion los treten, verstehe ich das richtig du hast die Ampearl an dem 900 VA Filter laufen und den Rest deiner Kette an dem zweiten Filter.

    Ich muss nachher mal die Leistungsaufnahme an meiner RE2031 messen.

    Aus dem Open-End-Forum wie auch einige Filterhersteller schreiben z. B. Thel oder Auth,habe ich für mich mitgenommen der Filter nicht zu gross sein soll. Sondern angepasst an der induzierten Leistung.

    Habe noch ein 450 Filter lose liegen ggf. Passt das zum Quercheck.


    Gruss jens

    Ich bin leider nicht intellektuell genug, um BBC Monitore mein eigen zu nennen……:sorry:

  • Hallo Jens,


    Ja, Du hast richtig gelesen. Die 2030 hängt momentan an einem 900VA Filter.

    Ich habe auch drei EMI-306 und kenne die Erklärungen von Thel. Auch den Punkt, das Netzfilter sinnvoll auszulasten.

    Die EMI-306 - kleinere Filter gibt (gab? :() es nicht bei Thel - vertragen max 6A, daher die 306 im Namen. Daran hängen u.a. meine 300B SET mit je 110W Stromaufnahme, also knapp 1/2A @230V oder 1/12 der Maximallast des EMI-306. Bei Endstufen ist jedoch zu berücksichtigen, dass sie keine konstante Stromaufnahme haben usw...

    Dennoch habe ich gute Erfahrungen mit je einem Filter je Gerät zur Vermeidung von Rückwärtsreflektionen, auch an analogen Geräten (isch abe gar kein Digital), gemacht.


    Ohne die Leistungsaufnahme der 2030 genau zu kennen, habe ich sie einfach mal mit 30W angesetzt. Da würde dann also ein horrender und vermutlich recht konstanter Strom von sagenhaften 0,13A "fließen". So kleine Netzfilter in sinnvoller Qualität (ich rede nicht von diesen Auth-Kapseln am IEC-Stecker) gibt es gar nicht, die bei derart geringen Strömen in den mittleren Lastbereich kommen. Das EMI-306 wäre durch die 2030 nur zu etwas mehr als 2% ausgelastet, vermutlich eine suboptimale Überdimensionierung des Filters, dennoch müsste man es ausprobieren...


    Das aktuelle 900VA Filter verträgt knapp 4A max. @230V. Also schon mal um den Faktor 1/3 kleiner als das EMI-306. Dieses Filter wird dann immerhin zu 3,3% ausgelastet, immer noch (zu?) weit weg von der Maximallast.


    Sobald sie da sind, werde ich die kleineren 450VA Filter an der 2030 ausprobieren. Rein rechnerisch ergibt sich eine Auslastung des Filters von 6,7%. Mal sehen, ob das klangliche Auswirkungen hat...


    Glück auf

    Steffen

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  • Ich habe (s. Bilder eurer Tonabnehmer) das Seto Jico Hori jetzt

    auch am RE2030 ausprobiert.

    Meine Bedenken bezüglich der geringen Ausgangsspannung

    wurden im Nu weggewischt. Von der Lautstärkestellung des

    Verstärkers ist es fast mit dem (nahezu doppelt so lauten)

    AT VM95ML gleichzusetzen.


    Und auch klanglich scheint das ein heavens match zu sein.

    :)

    slàinte mhath


    Peer