Hyper! Hyper!-die neuen Forumslieblinge Groovemaster 2 und Reed 1H

  • Hallo Costa,

    das SPU Synergy hat bei mir sehr lange gebraucht, bis es eingespielt war. Die Härte des Synergy's (kann, muss aber nicht unbedingt) an der Aufstellung des Woodpeckers liegen.

    Eventuell auch an der VTA Feinjustage. Da würde ein Easy VTA schon bei der Optimierung und Reproduzierbarkeit der Einstellung helfen.

    Das Dynavector mit dem Groovemaster Holzheadshell hat wahrscheinlich die besser Dämpfung.

    Wenn das so ist, kommt jetzt ein ganz günstiger TIPP: ....wenn es denn funktioniert ;)


    Mach doch mal den Gummiring des GM2 Headshell ab und montiere ihn auf das SME Bajonett des SPUs.


    Versuch macht klug...:)

    LG


    Horst

  • Quote

    Die Hutmuttern auf den Vertikallagern gefallen mir überhaupt nicht.

    Aber du stehst doch so auf Hüten, Jörg, speziell Schwarzwälder Bollenhüten:)

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  • Hutmuttern niedrige Form sehen sehr viel besser aus.
    https://www.schraubenbude.de/m…orm-din-917-a2-edelstahl/

    Vielleicht ist das ja eine Alternative.

    Seit ich Thomas Schick davon überzeugen konnte, verkauft er bestimmt doppelt so viele Tonarme wie vorher mit der hohen Form...


    Das ist aber auch nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern es kam von unserem Architekten beim Hausbau, als wir uns über das Thema Schraubenköpfe ausgetauscht haben.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Ich verstehe ehrlich gesagt die Frage nicht so ganz. Der GM ist ein schwerer Arm mit 24g eff. Masse und SME Anschluß. Er ist damit prädestiniert für SPUs oder andere hart aufgehängte TA.

    Der Reed 1H ist eine Neuentwicklung mit Carbon-Armrohr. Damit wird er eine grundlegend andere klangliche Signatur haben, als die bisherigen Holzarme von Reed. Liest man auf der Homepage von Reed über die Entwicklung des Armes nach, so bekommt man den Eindruck, man wollte dem Carbon Arm durch zusätzliche Bedämpfung die "guten Eigenschaften der Holztonarme" anerziehen. Warum dann nicht gleich bei Holz bleiben?

    Ich betreibe ja einen Reed 3P und einen Schick. Der Schick ist dazu da, ein SPU zu führen oder einen anderen TA mit SME Wechselheadshell. Mein kurzer Schick ist auch gar nicht so schwer, es laufen noch TA bis zu einer Compliance von ~20.

    Aus meiner Sicht ist doch die Frage gar nicht, welches der bessere Arm ist, sondern was ich damit machen will. Nutze ich ein SME Wechselbajonett (dann ist der Reed raus)? Möchte ich auch TA mit höherer Compliance fahren (dann ist der GM raus)? Ist mir der GM mit einem SPU zu "crisp" aber mit einem Dynavector genau richtig, dann bin ich entweder mit dem Dynavector am GM zufrieden oder ich suche mir einen Arm, der besser zum SPU passt. Ich meine, das ewige Denken in den "besser-schlechter-Kategorien" hilft hier nicht weiter. Die genannten Arme sind wahrscheinlich alle ziemlich ok. Jeder Arm wird mit ein oder 2 Tonabnehmern zu Höchstform auflaufen (so wie der Threadersteller vom Dynavector am GM schwärmt). Es gilt also die für mich richtige Kombination zu finden und nicht einfach einen Tonarm zu wechseln und dann geht die Suche nach dem richtigen Spielpartner wieder von vorne los.


    LG

    Sebastian

  • Den Groovemaster 2 hab ich vor kurzem hervorragend mit einem EMT System gehört, ich glaube es war ein HSD 006.

    Wenn ein Synergy zu hart spielt, dann stimmt mMn etwas nicht. Wahrscheinlich der Mix aus den Materialien, (zu viel Metall?). Ich kombiniere oft Bronze, Corian, Holz... nur vielleicht als Idee :)


    Gruß,

    Matthias

  • Ich habe auch einen Groovemaster2 12" (290mm) mit SPU Synergy auf dem gleichen DFA Woodpecker.

    Da spielt absolut nichts harsch.


    bei mir:

    - Bronze Tonarmbasis

    - Easy VTA

    - Schieferplatte

    - 25mm Sylomer gelb 25mm stark, die Fläche der Sylomer Pads (cm2) ist perfekt auf die Gewichtsverteilung (Woodpecker + Schiefer) gerechnet


    Alles zusammen steht auf einer 43mm Buchenleimholzplatte


    PS: Der Groovemaster wurde spezielle für SPUs entwickelt 8)... das sollte dann auch schon funktionieren

    LG


    Horst

    Edited 2 times, last by Horst_t ().

  • Den Groovemaster 2 hab ich vor kurzem hervorragend mit einem EMT System gehört, ich glaube es war ein HSD 006.

    ...

    Das glaube ich sofort. Das EMT HSD006 mag Masse. Bei mir hat es auch vom schweren Bronze Headshell am Reed profiziert, obwohl der Arm mit Cocobolo Holz auch so schon 18g eff. Masse hat und das EMT ja kein Leichtgewicht ist.


    Zum Thema SPU und "harsch": Vielleicht liegt es ja auch an der Kombination mit Übertrager / Phonovorstufe? Mein #1S am ST-7 war auch etwas harsch, das GM MKII war schon besser, richtig gut ist es aber erst am Fidelity Research XF1-Type L geworden.


    LG

    Sebastian

  • ich fahre keinen externen Übertrager, sondern die Quad Röhrenphono.


    Dass SPUs nicht gerade die Weltmeister im Schönklang sind, liest man des öfteren. Deckt sich mit meinen Erfahrungen mit 4 SPUS (s.o.) am Ortofon TA 110, Ortofon RS 309D, SME 309, Jelco TK 850 L, SME M2-12 und Groovemaster 2 auf TW Raven one und Feickert Woodpecker.

    Ein Koetsu Black, Zyx Ultimate 100, Dynavector 20x2L, Dynavector XX2 MK2 hatten nicht die

    Attacke und Detailiertheit der SPUs, aber sie hatten den schönen, melodischen Ton, den ich bei den SPUs vermisse.

    Die Elektronik bestand aus Croft, Naim, McIntosh, Unison, LS diverse Harbeth, auch mal Magnepan und Geithain. Also alles keine Scharfmacher;)


    Nach viel verbranntem Geld lautet meine Qintessenz: SPU-not my cup of tea.:)
    Nicht jeder muss SPU für den tollsten Klang der Welt halten. Das SPU ist weg und ich bin erleichtert.


    Nochmal die Frage zum Reed: stimmt das wirklich, dass der Arm nicht vollständig montiert geliefert wird, sondern dass Käufer oder Händler den vor Ort zusammenbauen muss?

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  • Den Bildern bei Hifi-Test nach muss man beim 1x das Tonarmrohr ins Lager einhängen. Wie beim 3P auch. Beim 3P ist das nicht so kompliziert. Ist das beim 1x so ein Gefummel?


    Gruß

    Marc

    where is the string that Theseus laid, find me out this labyrinth place

  • Ich hab den Reed 3p. Muss man auch zusammenbauen. War für mich mit 2 linken Händen in 5 Minuten erledigt. Glaube nicht, dass der 1x komplizierter ist. Aus diesem Grund würde ICH nie auf diese hervorragenden Arme verzichten.


    Ok, SPU ist weg und du bist froh darüber. Das ist natürlich absolut ok! Trotzdem kann ich das so nicht stehen lassen. Ich habe derzeit SPU-A (sph), SPU-A Meister, SPU-A Gold, SPU Gold Reference und Shindo SPU. Ansonsten ausgiebig gehört habe ich SPU GM/e, Synergy, Royal, 85 und 95. Alle über diverse Übertrager (A23 T1, Lundahl 1941, Hashimoto HM-7, Jourgen Schou 41). An meiner SXONO (auf MC) klangen sie nicht, da gingen sie in die von dir beschriebene Richtung. Ansonsten Röhrenphono/Pre - Röhren Endstufe (241 SE, 2A3 SE, 45 SE) und Feldspulen Lautsprechern. Über diese Kette(n) klingt keines dieser SPU irgendwie harsch! Trotz der Feldspulen, die wie akustische Lupen wirken. Allerdings stimmt auch deine Erfahrung, dass SPU's detailliert klingen nicht mit meiner überein. Ein Dyna XX2, Koetsu oder Zyx ist meiner Erfahrung nach tlw. ganz erheblich detaillierter. SPU's haben für mich den großen Vorteil, dass sie die Musik als ganzes abbilden, nicht aufdröseln...


    Mir scheint es, als hätte der richtige Übertrager gefehlt oder der MC Eingang der Phono konnte nicht auf das SPU eingestellt werden. Oder du magst einfach diesen besonderen Klang nicht, auch völlig ok.

  • Danke. Na dann: knock out Kriterium

    Als Tonabnehmer Alternative mal ein Benz Ruby Wood probieren. Wenn die Phono 500 und 1000 Ohm kann.
    mMn ist das besser, als 2 Systeme aus dem gleichen Haus. Da kann der günstige TA nur verlieren. Ich wechsele oft und gerne... Alle Systeme haben ihren Charme..für mich gibt es kein Ranking zwischen den Systemen.

    Wo ich Lust drauf habe, das darf spielen.

    Ich baue jetzt um auf Ruby🤗

    LG


    Horst

  • Klingt harsch, warm, weich oder spitz, neben dem bereits erwähnten Faktor Phonokette (MC Übertrager/Vorstufe) ist und bleibt es doch eine Frage des persönlichen Geschmacks.


    An meinen für SPU Systemen ausgelegten Armen(Schick/TA-210/Groovemaster II) spielen ein Ortofon SPU Classic GE mkII und SPU Royal N in Verbindung mit passendem Übertrager einfach klasse, klar kann ich das Royal N nicht direkt mit dem Classic vergleichen, will ich auch gar nicht


    Aber auch andere Systeme wie ein Ortofon Venice spielen hier ihre Performance richtig gut aus. Der Reed 1 ist bestimmt kein schlechter Tonarm, für mich aber durch die feste Headshell keine Option, aber das ist wie alles andere auch Geschmacksache.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
    DIY Laufwerk Pioneer MU-70 - Groovemaster II 12"/Ortofon Venice - Ortofon TA-210/Ortofon MC30 Super - Silvercore mc25 - Phonomopped MK2B14

  • Dass SPUs nicht gerade die Weltmeister im Schönklang sind, liest man des öfteren

    Äh, nein - eher nicht. Aber vielleicht konsultieren wir unterschiedliche Quellen.

    den schönen, melodischen Ton, den ich bei den SPUs vermisse.

    Gerade dies ist ein herausragendes Merkmal der meisten SPU, wenn die Kette stimmt. Das inkludiert für meine Begriffe, zumindest bei den klassischen, niederohmigen Varianten einen passenden Übertrager.


    Du hast für Dich mit dem SPU abgeschlossen und das ist selbstverständlich ok. Dennoch möchte ich Deine Aussagen nicht unkommentiert lassen. Daran sind mglw. weder der Groovemaster noch die SPU schuld sondern eher ein "klassisches" Mißmatch wie bereits zuvor benannt.


    Gruß,

    Marc

  • ....

    Ich persönlich mag diese Tonarme eigentlich alle, auch wenn mich meine Vorliebe zu Wechselheadshells immer einen Bogen um die Reeds machen lässt, auch wenn ich diese von der Performance durchaus schätze.


    ......

    Tach Jürgen.


    Da bin ich nicht bei Dir. Ich habe mehrere Headshells für meinen 3P. Dadurch ist ein Wechsel von Systemen sehr schnell durch geführt.

    Da es unterschiedliche Arm Fabrikate mit SME Anschluss gibt, meinst Du wohl etwas anderes.;)


    Tüsss

    Lothar

    ....schwarze Scheiben und braune Schenkel reichen mir, um viel Spaß zu haben:love:

    ....LASST MICH! Ich muss mich da jetzt rein steigern.

    Es war mir ein Vergnügen.

  • Nochmal zum Lager des 1X und 3P?:

    der 45 Grad versetzte Lagerblock bedingt wohl, dass in der Transportschachtel ein besonderer Druck aufs Lager kommen kann bei montiertem Arm während des Transports. Deshalb ist der Arm erst nach Transport im Lager zu montieren.


    Bei einem Einpunkter ist das kein großes Problem.

    Bei einem kardanischen Arm ein Rohr in die Lager zu montieren und exakt die richtige Lagerspannung einzustellen, dass der Arm richtig schwingt, ist eine Sache, die ich im Werk einstellen lassen würde und sonst nirgends. Vielleicht noch von spezialisierten und geschulten Händlern.


    Ob die Drehung des Lagers um 45 Grad tatsächlich so einen gewaltigen Klangfortschritt bedeutet? Arme mit klassischer kardanischer Lagerung spielen ja auch in der Top-Liga und haben keinen Handling-Nachteil.


    Gruß

    Costa

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  • Das Lagerspiel ist so konzipiert, dass die Schraube mit der Lager "normal " angezogen wird. Da braucht man mMn kein Lager im üblichen Sinne fein zu justieren. Bei mir hat es mit Tonabnehmerjustage und Einbau im DFA ca. 45 Min. gedauert.

    Bei einer Schraube musste ich ich mich bezüglich Funktion noch schlau machen. Mein Freund wäre mit der Montage völlig überfordert gewesen.

    Man kann nicht sagen, dass es einfach und narrensicher ist. Etwas techn. Grundverständnis und techn. Englisch (BDA) vorausgesetzt.

    LG


    Horst

  • Zum Thema SPU: ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein SPU (ich beziehe mich konkret auf #1 und Classic mit Rundnadel) deutlich gewinnt, wenn man es mit einem genau dafür gemachten Übertrager betreibt. Dann ist das ein wahrlich feine Sache!

    Betreibe deshalb auch den GM2 mit SPU und einen Reed (5t) mit anderen TA, u. a. My Sonic Lab, Hayabusa oder Audio Technica ART9.

    Best of both worlds: Analog + Digital

    Gewerblicher Teilnehmer (Investor)