Stromkabel hören in grossem Vergleich ( Workshop )

  • "der Verführer"


    Du könntest das Avatarfoto mit dem Feuerzeug am Benzinkanister übernehmen. Das würde sehr gut passen.

    Oops, da habe ich mich ja vertippt. Das das dann aber so auch einen Sinn ergibt. Die deutsche Sprache ist doch erstaunlich variabel

    AAA Member mit Unmengen an altem Geraffel

  • Noch eine andere Stimme.


    Thomas Mayer aka VinylSavor, dem ich einige Inspirationen zu verdanken habe, der mich z.B. vor Jahrzehnten auf die Artikel in Soundpractices aufmerksam gemacht hat, sagte in einem Interview in Mono&Stereo folgendes:


    Zitat

    Ich stehe überhaupt nicht auf Draht. Ich verwende in meinem System eher billige Interconnects. Ich empfehle den Leuten immer, nicht viel Geld für Kabel auszugeben. Die Kabelunterschiede sind hörbar, aber für mich eher unwichtig. Ich bekomme viel größere Unterschiede an anderer Stelle im System.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo


    Die Zukunft muss eine andere sein

  • schnupperabo

    Dann soll Thomas das so tun.

    Darf er ja auch.

    Ich weiß auch schon länger, dass die Münchener Triodenmafia nicht auf Kabel steht.
    Ist ja auch okay.


    Und das bringst du jetzt hier als Argument rein, Johannes?

    Wofür?

    Dass die jenigen, die den Vorschlag gemacht haben, oder ihn gut finden, das Vorhaben aufgeben sollen?


    Jetzt dreht es irgendwo doch völlig frei....

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Und das bringst du jetzt hier als Argument rein, Johannes?

    Nicht als Argument, sondern als Stimme von jemand, der viel einschlägige Erfahrung hat.

    Dass die jenigen, die den Vorschlag gemacht haben, oder ihn gut finden, das Vorhaben aufgeben sollen?

    Nee, das ist ja nicht verboten. Nur zu! Und dann bitte Bericht oder YouTube Video.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo


    Die Zukunft muss eine andere sein

  • Hi Cheers oder wie immer du heißen magst.


    Was hat das denn mein Beitrag mit anonymer Masse zu tun?


    Wenn ich mich "im Netz ausbreite" muß ich nicht mit jeder Reaktion leben. Warum auch? Gibt die Teilnahme im Netz jemandem einen Freibrief für Reaktionen jedweder Art?


    Es geht nicht um persönliche Anfeindungen.


    Es geht darum, eine Privatinitiative so zu zerreden und dann ein weiteres Angebot eines Profis zu zerpflücken und runterzumachen mit sogenannten Bedenken und dem Herbeiwünschen "belastbarer" wissenschaftlicher Ergebnisse so das am Ende nichts mehr übrig bleibt von dem/der eigentliche(n) Wunsch/Idee des Threaderstellers und dieser aufgibt.


    Ich habe keineswegs eine Enttäuschung über einen nicht erhofften inhaltlichen Verlauf geäußert. Woher weißt du, was ich mir (und wenn überhaupt) erhofft hatte? Ich halte diese Aussage von dir für eine persönliche böswillige Unterstellung.


    Mit deiner süffisante Bemerkung bzgl. Kneipenstammtisch disqualifizierst du dich einfach nur selbst.


    Gruß

    Volker

    Wenn jemand ein Problem mit mir hat, kann er es behalten. Ist schließlich seins!

  • Blindtests lehne ich aus Prinzip ab. diese setzen die Leute zumeist so unter Druck, das selbst verpolte Kanäle nicht mehr wahrgenommen werden, Stichwort Prüfungssituation mit dem typischen Brett vor dem Kopf.

    Das ist kein Argument, sondern ein Offenbarungseid!

    Zudem ist das die wohl bekannteste Ausrede, um sich vor so einem Blindtest unter kontrollierten Bedingungen zu drücken.

    Die "prinzipielle Ablehnung" steht in völligem Widerspruch zu sonstigen großspurigen Behauptungen, man könne solche Klangunterschiede leicht heraushören oder ein bestimmtes (teures) Kabel erbrächte eine erhebliche Klangsteigerung.


    Das sehe ich nur wenn man gewettet hat oder für einen Anbieter oder

    einen "Kabelkundigen" die Gefahr des Reputationsverlustes besteht.

    Um solchen Reputationsverlusten vorzubeugen, werden solche "Workshops", wie ich sie erlebt habe, in immer gleicher Weise in der Regel mit einer affirmativ-homogenen Zuhörerschaft inszeniert.

    Nun kann man auch einfach (und verkürzt) sagen, dass es dann diese Klangunterschiede nicht gibt und die vorher gehörten Unterschiede einfach nur PsychoAkustik waren.

    Das ist keine Vereinfachung, sondern die einzige logisch mögliche Schlussfolgerung.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass bisher einwandfrei durch Blindtests "bewiesen" werden konnte, dass es Klangunterschiede bei Kabeln, Verstärkern und CD Playern nicht gibt.

    Warum "bewiesen" in Anführungszeichen?


    Tonabnehmer und Lautsprecher haben hingegen so grosse Klangunterschiede, dass diese in Blindtests "bewiesen" werden konnten.

    Ach was, wirklich?

    Sobald man reflektiert, dh das Hirn einschaltet, und zB versucht die gehörten Eindrücke zu Papier zu bringen, werden diese schablonenhaft und verlieren an Eindeutigkeit.

    Hirnloses Hören erbringt niemals einen Erkenntnisgewinn.

    Die Klangunterschiede zwischen Netzkabeln, das behauptest du doch auch beharrlich, sind doch angeblich so deutlich, dass selbst ein begrenztes Ausdrucksvermögen ausreichen sollte, diese zu beschreiben.


    Als Moderator muss! man eine wenig erklären, was es zu hören gibt und worauf mach achten sollte.

    Das ist keine Erklärung, sondern Manipulation und Bevormundung auf plattestem Niveau - so etwas habe ich früher bei einigen "Workshops", die unwiederbringlich nur Lebenszeit vernichtet haben, schon öfter erlebt.

    Es ist bezeichnend und hochgradig befremdlich, dass man der Meinung ist, man müsse! erklären, "was es zu hören gibt", statt darauf zu vertrauen, dass die Zuhörer selbst in der Lage sind, ohne Beeinflussung Unterschiede zu verifizieren.

    Einzig ernüchternder Erkenntniswert war für mich bisher:

    Wie außerordentlich simpel es ist, in Verbindung mit gruppendynamischen Prozessen und Zwängen, das gewünschte Ergebnis verkaufsfördernd herbeizuschwätzen.

    Klar, die Meinungsbildung muss natürlich gesteuert werden. Sonst hören die Zuhörer eventuell nicht das, was sie hören sollen - der Ankereffekt lässt grüßen.

    Genau!

    Vielmehr liessen sich selbst offensichtliche Unterschiede im auditiven Blindtest nicht mehr verifizieren.

    Woran mag das wohl gelegen haben?

    Nun kann man auch einfach (und verkürzt) sagen, dass es dann diese Klangunterschiede nicht gibt und die vorher gehörten Unterschiede einfach nur PsychoAkustik waren.

    Na was denn sonst?


    Coplander

  • Das ist kein Argument, sondern ein Offenbarungseid!

    Zudem ist das die wohl bekannteste Ausrede, um sich vor so einem Blindtest unter kontrollierten Bedingungen zu drücken.

    Die "prinzipielle Ablehnung" steht in völligem Widerspruch zu sonstigen großspurigen Behauptungen, man könne solche Klangunterschiede leicht heraushören oder ein bestimmtes (teures) Kabel erbrächte eine erhebliche Klangsteigerung.

    Da Du mich direkt ansprichst...


    Offensichtlich bist Du erst im Jahr 2022 diesem Forum beigetreten,
    was vielleicht erklären mag, warum Du dich mit Engagement in einen Kabel Thread stürzt.

    Wie von mir bereits geschrieben,
    mag ich mich zur Sache aber nicht weiter äussern,


    Ich freue mich aber, dass Du als "erfahrener Neuling" zu einer solch toleranten und Ergebnis offenen Diskussion beitragen möchtest, und wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg zum zufrieden stellenden Klang :)


    Gruss

    Juergen



    lander Erfahrener Neu

    HEIMSTATT DER MUSIK

    Veranstalter musikalischer Events,
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Mit deiner süffisante Bemerkung bzgl. Kneipenstammtisch disqualifizierst du dich einfach nur selbst.

    Volker,


    Vielleicht disqualifiziere ich mich ja bei Dir, damit kann ich gut leben. Ich glaube aber nicht, dass sehr viele hier Deiner Meinung sind.


    Ich empfinde Deinen ganzen Post als latent aggressiv, vielleicht solltest Du Dich bei schöner Musik mit entspannen.


    Schönen Abend noch

  • Es geht darum, eine Privatinitiative so zu zerreden

    Kleiner Einwand noch - wenn es eine Privatinitiative ist, warum muss sie dann zuerst hier durchgekaut werden, bevor es ein Event gegeben hat?


    Wenn Du nach dem privat organisierten Treffen mit Gleichgesinnten über Deine Eindrücke berichten möchtest, freue ich mich über Deinen Beitrag.

  • Nach meinem Verständnis ging es bei der initialen Frage darum, das prinzipielle Interesse abzufragen.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Wieso fühlst Du Dich von allem was einen korrekten Vergleich hilft sofort getriggert?

    Es sollte ein Workshop in einem Hotel organisiert werden,mit Aufwand und Kosten verbunden, und mit teils weiter Anreise der Teilnehmer um zu verifizieren was am

    "Netzkabelklang" dran ist und dann störst Du Dich an allem was ein verwertbares

    Ergebnis bringen könnte? Dann kann man das gleich auswürfeln. Ich verstehs einfach nicht, erklärs mir bitte!

    Ein Akkord reicht aus. Zwei Akkorde sind schon Grenzwertig.

    Bei drei Akkorden bist du im Bereich des Jazz.


    Lou Reed


  • Gibt die Teilnahme im Netz jemandem einen Freibrief für Reaktionen jedweder Art?

    Ja selbstverständlich, solange niemand persönlich angegriffen wird.


    Wenn Du nur bestimmte Reaktionen akzeptieren kannst, bist Du im Forum und ganz generell im Netz schlecht aufgehoben. Das ist zumindest meine Meinung und soll Dich nicht abwerten.

  • Ach ja?

    Mensch Thomas, nimm doch nicht immer gleich alles so ernst, nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird, will sagen jeder hier wird eh keinen millimeter von seiner meinung und seinen eigenen Erfahrungen abrücken, muss ja auch keiner.


    Ich möchte euch an ein berühmtes Zitat von Albert Einstein erinnern: "Ich weiß das ich nichts weiß." Und was hat Einstein über die Dummheit gesagt?

    "Zwei dinge sind Unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir nicht ganz sicher".


    Der Mann ist bescheiden geblieben, als Erfinder und produktiver Denker ist er auf seine wegweißenden Theorien nur durchs nachdenken und nachfolgende praktische versuche gestoßen, und das wünsche ich uns hier auch, egal wie jetzt diese von einigen sicher etwas schräg betrachtete sache mit dem Netzkabelvergleichshören ausgeht.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied

    ..die zeit wartet auf niemand (Ulla Meinecke 1991)

  • Wen wundert‘s wenn immer die gleichen Exponenten bei diesem Thema aufwachen. 😉

    Wobei dieser Thread durch die Diskussion um das Ziel / anzustrebende Ergebnis des Netzkabel-Hörttests und die dazu geeigneten Testbedingungen einen etwas höheren Unterhaltungswert als üblich haben. Zumindest für mich…😁



    Gruß
    Hubert