Thorens TD 2001

  • Hallo zusammen,


    ich höre ja nun seit 1 1/2 Jahren sehr zufrieden mit einem TD 2001 der letzten Generartion. Ich bin nun mal neugierig, hier im Forum tummeln sich ja einige 2001 Hörer. Macht euch mal bemerkbar, einige kenne ich ja schon. Vielleicht kann man mal einen Erfahrungsaustausch machen, es gibt da für mich auch noch einiges, was neu oder sonstwie wissenswert ist (siehe Tellerdiskussion, Tonabnehmer, Wartung etc.)


    Mich interessiert: Wer hört ausschließlich oder überwiegend mit einem 2001er und wer nutzt ihn z. B. nur als "Zweitgerät"? Welche Abnehmer sind bei euch verbaut und habt ihr evtl. am Dreher noch was verändert (Bodenplatte/Netzteil etc.)? Oder wer hört (wie ich) zufrieden damit so, wie er gebaut wurde?

    beste Grüße


    Rainer

    Edited once, last by otti.clz ().

  • Hallo Rainer,


    mein Setup ist Dir ja bekannt. Ansonsten helfe ich mit meinem Kenntnisstand zu diesem Plattenspieler gerne weiter :)


    Gruss nach CLZ, Stefan

    Malerei verwandelt den Raum in Zeit,
    Musik die Zeit im Raum :)

  • Hallo Rainer,


    ich habe mir vor ca. 4 Wochen einen unverbauten 2001 er in Top-Zustand gegönnt, als Abnehmer verwende ich das Grado Sonata 1, der Dreher wurde für meine " alte Anlage " ( Accu E 305, T 108, Marantz CD 16 Exclusive und HGP Corda ) gekauft und ich bin sehr zufrieden damit, bei mir läuft auch noch ein Rega RP 3 der an einer NAD - Kette mit Kappa 100 hängt, die wird aber nur noch von meiner Frau betrieben. Ich befürchte dass meine beiden CD-Player arbeitslos werden.


    Viele Grüße


    Gerhard

  • Hallo Rainer,


    die TD x001 Serie von Thoren gefällt mir persönlich auch sehr gut.
    Somit habe ich den lezten Jahren einige Laufwerke, RDC Teile, Zargen
    und viele Ersatzteile zusammen getragen.


    Aktuell höre ich mit einem TD 3001 | TP90 SF | ZYX R100 | RDC Bodenplatte | RDC Stabilisator
    Ich erwähne das, weil die Laufwerk TD 2001 und TD 3001 doch sehr ähnlich sind.


    Weitere TD x001 Laufwerke sind auch in meiner Galerie zu finden.


    Gruß


    Matthias

    KEF The Reference 3, Accupahse C2420, 2 x Accuphase P4200, Accuphase DP 500, Linn LP12 Acurate, Thorens TD3001 BC - SME 3500

    Edited 2 times, last by mwrichter ().

  • Hallo Rainer,


    ich bin wie anderswo geschrieben vor Kurzem zufällig Besitzer eines TD2001 + Grado (wohl Platinum) geworden. Klanglich bin ich sehr zufrieden, mechanisch nicht so ganz. Das Gerät spielte zwar anfangs, doch dann kam ich dummerweise auf die Idee, den Riemen und die Laufflächen an Pulley und Subteller nach Anleitung mit Isopropanol zu reinigen. Danach sprang der Riemen ständig vom Plastikpulley ab. Ich habe die Subchassis-Einstellung vorgenommen aber das half nicht. Ein Freund meinte mal, Gummiriemen soll man mit Kernseite reinigen - die hatte ich nicht da aber einen Rasierseifenstick vom Palmolive. Daran gedacht und getan und siehe da: Der Riemen springt nicht mehr ab. Beim Anlaufen gibt er nun ein leises knarzendes Geräusch von sich - damit kann ich leben.
    Die Subchassis-Aufhängung mit Blattfedern und Drahtseilen soll angeblich nicht nur Trittschall sondern auch Rotationsschwingungen wirkungsvoll bedämpfen. Von Letzterem kann bei meinem 2001 nicht die Rede sein: Das Ding schwingt sich bei kleinsten horizontal einwirkenden Impulsen auf, so dass die Abtastung von sequentiell auf zufällig umschaltet, sprich die Nadel hüpft lustig über die Platte. An einer Gegenmaßnahme arbeite ich und werde bei Zeiten im Forum berichten.
    Ein Problem gibt es noch mit dem Tonarmlift. Anfangs war dieser so schwergängig, dass der Knebelknopf brach. Beim Blick von unten auf die Mechanik konnte ich keine Fehlfunktion entdecken, aber die Hebehöhe ist zu gering.
    Auf der Suche nach dem richtigen Öl zur Beseitigung von Laufgeräuschen des Motors habe ich im Internet widersprüchliche Angaben gefunden. Als Konsequenz habe ich beschlossen, meine eigene Erfahrung zu machen und habe Teflonspray in die obere Öffnung gesprüht - das hat sehr gut gewirkt und bis jetzt keine Probleme verursacht - ob das in einem Jahr auch noch so ist werde ich sehen! Mit dem Tellerlager gab es keine Probleme. Ohne Riemen angeschubst dreht der Teller über 3 Minuten. Ich bin mir allerdings unsicher, ob das Entfernen des Subtellers inklusive Lagerachse für Arbeiten von unten, trotz Verschließens der Lageröffung mit Gummistopfen und Gaffertape ,sich nicht negativ auswirken kann.


    Viele Grüße,
    Peter


    ps: Ob Erst- oder Zweitgerät ist noch nicht entschieden, da momentan bei allen Abspielern "ein Baustellenschild" hängt. Trotzdem höre ich z.Zt. primär mit dem 2001.

    AAA-Mitglied :-)

    Edited 2 times, last by n-tupel ().

  • Hi,


    ich höre seid einigen Jahren mit einen 2001 der ersten Generation (Alu-Pulley, dicke Gummimatte).
    Die Original-Bodenplatte habe ich gegen die RDC-Platte getauscht, das ist für mich sehr lohnenswert und zu Empfehlen.
    Zuerst hatte ich eine DIY-Platte aus MPX mit Sonnenscheinfräsung, die war zwar besser als der Papp-Boden liegt aber seid dem Einbau der RDC im Keller.


    Als Netzteil benutze ich das originale Steckernetzteil, allerdings an einer Steckdose mit HF-Filter.


    Nach anfänglichem MM hören habe ich das Ortofon Nr2 in Gebrauch.


    Einen andere Plattendreher möchte ich gar nicht haben, der 2001 gefällt mir akustisch wie optisch immer wieder.

    Music is magick, a religious phenomena, that short circuits control through human response. Let's go out of control. Experience without dogma... A morality of anti-cult. The ritus of youth. Our alchemical human heritage...(Genesis P-Orridge)

  • Hallo
    Habe auch den 2001. Habe diesen auch eine RDC Platte spendiert.
    Dran ist ein Ortofon Red. Bin damit sehr zufrieden. Jetzt habe ich mir aber einen linn-Virus eingefangen.
    Es gibt ja hier den thread linn vs. thorens, den ich nicht weiter strapazieren will.
    Meine Frage bezieht sich auf das Schwingverhalten des Subchassis.
    Kann man beim td 2001 das Schwingverhalten so verbessern, daß es nur mehr Kolbenartig auf und ab schwingt?
    Beim linn soll das mit dem Einstellen der Federn möglich sein. Und in weiterer Folge das Klangbild entscheident verbessern.


    freundlichst


    alex

  • Der 2001 hat Blattfedern drin, ergo schwingt er nur Kolbenförmig oder besser, er sollte es tun ;)

    Grüße, Norbert :)

    Dreher: Kenwood KD-8030, Thorens TD 320 MKIII

    Phono Pre: LiTe Phono
    Amp: Rotel RC-995 & RB-991
    CDP: Arcam Diva CD192
    Speaker: Audio Exklusiv Tubular Bell 3

  • hallo Norbert
    Danke für deine Antwort.
    Ich weis, daß im 2001 Blattfedern verbaut sind. Trotzdem habe ich den Eindruck er schwingt nicht kolbenförmig.
    Mein Test: bei ausgeschaltenen Laufwerk auf den Teller gedrückt und losgelassen.
    Der Teller schwingt kurz in alle Richtungen, ehe er zur Ruhe kommt.
    Gehört das so?


    freundlichst


    alex

  • Hm, kann ich nicht so genau sagen.
    Mein 320 MK III zittert etwas nach in alle Richtungen, wenn ich ihn runter drücke, aber zuerst geht er kerzengerade hoch.

    Grüße, Norbert :)

    Dreher: Kenwood KD-8030, Thorens TD 320 MKIII

    Phono Pre: LiTe Phono
    Amp: Rotel RC-995 & RB-991
    CDP: Arcam Diva CD192
    Speaker: Audio Exklusiv Tubular Bell 3

  • Am besten mal einen neuen Satz Blattfeder spendieren das kostet nicht die Welt und lohnt sich!

    Tel.Seelsorge: Die gerillten e.V.
    mit beschränkter Hoffnung :rolleyes:

    sorry für schreibfehler...muss alles mit links;(
    LG

    Rolf


    TD 2001/ TP90 RDC *Fuss* AT33 PTG II * Aqvox MKII *

  • Mit dem TD2001 habe ich auch lange zufrieden gehört, bis mir ein 3001 BC in die Hände fiel. Der gefiel mir wegen der Möglichkeit, den Tonarm zu wechseln dann doch besser. Zuerst mit Akito, dann mit Ittok und jetzt mit SME309 dreht er immer höchst vergnüglich seine Runden.

    Gruß
    Rainer
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    Mit einem Menschen zu streiten, der auf den Gebrauch der Vernunft verzichtet, ist wie die Verabreichung von Medikamenten an Tote.

    Tom Paine

  • Hallo,
    ich höre auch viel mit einem 2001er, allerdings ist es nicht mein "Erstdreher". Alu-Pulley und dicke Gummimatte. Ist das die erste Generation?
    Montiert ist ein Goldring Eroica.


    Schwachpunkt meiner Meinung bzw. Erfahrung nach ist die schon öfter auch hier im Forum erwähnte Alterung der Kunststoffteile des TP90. Da kann es leicht sein,
    dass beim Rumschrauben plötzlich ein Riß im Kunststoff entsteht...
    Da ist höchste Vorsicht geboten, hab ich schon mehrmals auch an anderen Geräten mit TP90 (zB. 320er) erleben müssen :-(
    Ich rühr deshalb keine Schraube an dem Tonarm mehr an...


    Viele Grüße
    Dietmar

    Edited 2 times, last by dietmar18 ().

  • Hallo
    Habe inzwischen einige threads gelesen.
    Unter anderen habe ich gefunden, daß es wirksam sein kann, die Blattfedern einfach umzudrehen.
    Hat jemand damit schon Erfahrung gemacht?
    freundlichst
    Alex

  • Dran ist ein Ortofon Red.

    ?(

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • @ Hyperion: Grund der Fragezeichen, die Ake Dir schickt, ist die Nomenklatur von Ortofon (denke ich mir zumindest; korrigiere mich, wenn ich falsch liege, Ake!): Es gibt z.B. das 2M Red, das Quintet Red, das Rondo Red, etc. Will sagen: Du solltest Deine Angabe präzisieren... ;)


    Was das Schwingverhalten angeht: Lass das Ding schwingen – solange die Einstellung halbwegs korrekt ist, haut das, denke ich, schon hin. "Kolbenförmig" hört man oft als Ideal, ist aber meines Erachtens nach missverständlich. Die Blattfedern sind ja an Drähten aufgehängt; wenn Du also eine "handgemachte" Schwingprobe vornimmst (sprich: an der Achse oder am Teller rumwackelst), schwingt auch ein Subchassis mit Blattfedern in sämtliche Richtungen. Darüber würde ich mir keine allzu großen Gedanken machen.


    Gruß
    Jan

    Wen es interessiert – meine Analogkette:
    Laufwerk: Thorens TD 520, Tonarm: Schick 12 Zoll, Tonabnehmer: Dynavector 20X L MkII, Phonovorstufe: Whest Two, Verstärker: Pathos Classic Remix, Lautsprecher: B&W CM10

  • Schwachpunkt meiner Meinung bzw. Erfahrung nach ist die schon öfter auch hier im Forum erwähnte Alterung der Kunststoffteile des TP90. Da kann es leicht sein,
    dass beim Rumschrauben plötzlich ein Riß im Kunststoff entsteht...


    Davon habe ich von einem Bekannten auch schon gehört, da werde ich mal auch vorsichtig sein... :S. Ich kann mich mit Tonarmen nicht so aus, man liest aber immer wieder, dass ein TP 90 nicht so schlecht sein soll. Auch soll es zwei unterschiedliche Modelle bezüglich des Lagers geben?!


    Bezüglich der Schwingung, meiner schwingt schon mehr oder weniger kolbenförmig. Wie viel "Taumeln" ist denn normal?


    Dann noch was - die meisten, die ich kenne und einen 2001 haben, nutzen die dicke Gummimatte. Bei meinem war wohl eine Filzmatte dabei. Ich hatte mir die dicke Matte dann noch mal nachgekauft. Momentan spiele ich ein bisschen mit Matten, nachdem wir hier mal einige ausprobiert haben. Man müsste halt bei unterschiedlicher Dicke immer die Armhöhe anpassen, was beim TP 90 immer ein bisschen aufwendig ist. Deslalb habe ich, da es nach dem Abnehmerwechsel vom Grado auf das Ortofon X3 etwas höher gekommen ist, die dünnere Matte vom TD 280 genommen. Nun habe ich mir aus Spieltrieb eine dickere, aber sehr leichte Korkmatte in Krefeld mitgenommen. Hat dann aber wieder den Nachteil, dass man eigentlich die Federung anpassen müsste, weil ja knapp 500 g Gewicht im Vergleich zur dicken Matte fehlen. Nun habe ich das mal mit einem Plattengewicht von ca. 380 g ausprobiert, das senkt den Teller wieder. Klingt ganz gut, muss aber noch mal richtig hören. Fürs Auge ist das aber schon was 8) ...

    beste Grüße


    Rainer