Shakti hört nun mit einem Silent Angel Bonn N8 Netzwerk Switch

  • Ist es nicht eher umgekehrt ? *g*

    Das ist eine Frage des Standpunktes, es passt jedenfalls in beide Richtungen.

    Allerdings ist das Risiko für Leib und Leben bei Hifi deutlich geringer.

    "Sie werden eine grässliche Musik erstellen und sie werden es Techno nennen."

    Nostradamus (1503-1566)

  • Da hast Du wohl recht.

    Interpretiert man allerdings die technischen Diagnosemöglichkeiten der Schulmedizin als „Messen von bio-chemischen oder physikalischen Parametern“ wird man überrascht, wie wenig manchmal da trotz des massiven technischen Aufwandes an belastbaren Ergebnissen rauskommt.

  • Da hast Du wohl recht.

    Interpretiert man allerdings die technischen Diagnosemöglichkeiten der Schulmedizin als „Messen von bio-chemischen oder physikalischen Parametern“ wird man überrascht, wie wenig manchmal da trotz des massiven technischen Aufwandes an belastbaren Ergebnissen rauskommt.

    Stimmt so nicht in Gänze. Man muss nur das ‚Richtige‘ messen und die Messergebnisse im Kontext entsprechend interpretieren.

  • dieser Beitrag von "funky" zeigt mir mal wieder , dass die Thematik für mein eher mechanisch geprägtes technisches Verständnis recht komplex ist und meine MaschBau Ausbildung mich wohl eher dazu befähigt, mit schweren Masselaufwerken rumzuspielen und diese zu verstehen :-)

    Entsprechend nutze ich den Bonn N8 Switch einfach, nehme den klanglichen Gewinn hin und erfreue mich am positiven Effekt ...
    (ach ja, ein anderes Netzteil werde ich wohl bald auch mal ausprobieren)

    "Back to Jitter: Es ist nunmal eines der größten Probleme der digitalen Technik und erst seit einigen Jahren wird wirklich verstanden, dass diese Zeitfehler der Musik einen unnatürlichen Stempel aufdrücken. Das hat mich auch lange davon abgehalten überhaupt in Digitales zu investieren. Viele Anlagen klangen für mich einfach zum Abschalten. Erst seit das Jitter Problem systematisch angegangen wird (und deren Ebenen gibt es ähnlich viele wie im analogen Parameterraum) und es auch einige klare Vorgehensweisen gibt, diesen zu minimieren ist für mich digital ein ernstzunehmendes Medium geworden. Entsprechend bin ich bereit für eine gute Reproduktion auch unkonventionelle Wege zu beschreiten. Gutes Digitales Equipment verlangt eine ebenso gute Stromversorgung (ggf. auch Filterung) wie analoges Equipment, die Aufstellung ist teilweise noch kritischer - weil Microphonieffekte sich direkt auf die Clock auswirken können - Thermische stabile Verhältnisse für die Clock das A und O darstellen (also für eine optimale Belüftung gesorgt werden sollte) alles was sich letztendlich analog als vorteilhaft herausgestellt hat - kann für digitales genutzt werden - nur das eben neue Bereiche durch vielfältige Schnittstellen, die usprünglich nicht für Hifi vorgesehen waren hinzukommen (das gilt insbesondere für das TCP/UDP / IP Protokoll bzw. die Layer 2 Schicht). An sich wäre ein FFDI oder Tokenring das praktikablere Layer2 Medium als Ethernet mit seinen Congestion Vermeidungskrücken. Also helfen wir uns, indem wir die Collison-Domains via Switche minimieren, andere Broadcasts aus der Domaine raushalten und per reclocking in Switche die Jitterproblematik so angehen, dass der Renderer weniger Arbeit (sprich weniger CPU Stress) hat und am besten noch zuvor FLAC / ALAC .., files in natives WAV verwandeln ..."


    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter audiophiler Events

    TechDAS Stützpunkt


    AAA- Mitglied

  • dieser Beitrag von "funky" zeigt mir mal wieder ...

    Mir zeigt der Beitrag nur das übliche halbgare Geschwurbel von jemandem, der über die Jahre ein paar Schlagworte aufgeschnappt hat und diese nun kunterbunt durcheinander würfelt.


    Am lustigsten ist der Hinweis auf Token Ring. Viel Spaß beim Beschaffen von Hardware, die in heutige Mainboards paßt und Treibern, die unter heutigen Betriebssystemen laufen. :D


    Aber auch der unvermeidliche Jitter ist natürlich witzig.


    Jürgen, in welcher Größenordnung kannst du persönlich eigentlich Jitter hören? Im Bereich Nanosekunden? Oder sogar Picosekunden? Ja gar im Bereich heutiger Geräte, die in Femtosekunden angegeben werden?

    Ab wann ist Jitter für dein Hörerlebnis relevant?


    Gruß

    Michael

  • BTW halte ich das Foren übergreifende Posten von fremden Beiträgen nicht für so toll, da es hier dann zu einer erneuten Diskussion führt in die der Ersteller nicht involviert ist.


    Grüße Chris

    Da hast Du Recht!,
    Speziell da MVD den Beitrag von "funky" direkt wieder auf der Persönlichkeitsebene / Kompetenzebene angegriffen hat.
    "Funky" schreibt (schrieb) zwar in diesem Forum, will sich dieser Art pöbelnder Auseinandersetzung aber nicht weiter aussetzen.

    Insofern entschuldige ich mich, und werde zukünftig maximal ein anderes Forum verlinken, aber keinen Betrag zu einem strittigen Thema mehr zitieren .

    Mir zeigt der Beitrag nur das übliche halbgare Geschwurbel von jemandem, der über die Jahre ein paar Schlagworte aufgeschnappt hat und diese nun kunterbunt durcheinander würfelt.


    "Funky" ist studierter Physiker, der seit über 20 Jahren im Bereich IT/Netzwerktechnik arbeitet. Mag davon ausgehen, dass er mehr als ein paar Schlagworte aufgeschnappt hat.

    Schliesse an dieser Stelle aber von meiner Seite die Debatte zu diesem Beitrag, da Chris mit seinem Kommentar recht hat und ich "Funky" leider gut verstehen kann, warum er in diesem Forum nicht mehr schreiben mag...

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Dem entnehme ich, daß du deine persönlichen Hörerfahrungen mit dem Phänomen Jitter nicht teilen möchtest?


    Gruß

    Michael

    Auf direkte Fragen wird eh fast nie geantwortet. Siehe meine Fragen an Arkadin oder auch an Fragen die ich dir mal in anderen Themen gestellt habe. Wäre also nichts neues.


    Grüße

    Frank

  • Ich habe an verschiedenen workshops zum Thema Jitter teilgenommen.
    Dr Gert Volk hatte zB mal einen Versuchsaufbau realisiert, der "jitter" besser hörbar machen konnte.

    Vor ca 10 Jahren wurde in diesem thread

    https://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=30&t=733

    über das Thema jitter geschrieben.


    Ralf Koschnicke (Acousense, AFIS) hat in einem Beitrag bereits 2009 darauf hingewiesen, dass er offensichtlich in seinem Studio auch im Bereich der Netzwerk Technik eine Art "Jitter Problematik" feststellen kann.

    Vielleicht kannst Du diesem alten Thread ja ein paar interessante Gedanken abgewinnen.


    Ich habe damals versucht mit verschiedenen word clocks ein gutes digitales set up hinzubekommen, bei mir waren CD Laufwerk, Streamer, DAC , Abtastratenwandler alle extern "geclockt". Der Streamer war damals eine Sonderanfertigung mit externem Clock Anschluss für mich ((von Dan Bellity, La Rosita) .

    Da ich damals bis hin zur externen Femto Clock Taktung viel probiert habe, kann ich sagen, dass solche Maßnahmen für mich durchaus hörbar waren.

    Meine Lautsprecher waren damals die Backes & Müller BM 35, damals noch baugleich zum Studiolautsprecher KS-Digital LInemaster.
    (sowohl digital, als auch analog angesteuert)


    Gruss
    Juergen


    ps

    ich habe bewusst nicht aus diesem thread zitiert und möchte auch nicht über die Inhalte dieses threads hier diskutieren, wer das mag, kann dies ja im thread im aktives-hoeren.de Forum machen

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    AAA- Mitglied

  • Darf ich mal darauf hinweisen, dass es hier um ein, unser Hobby geht...

    Es macht doch nun wirklich keinen Sinn, sich gegenseitig hier was auf die Nase zu geben oder den Ton im Verlauf eines fast jeden Threads zu verschärfen! Wir reden hier über Dinge, die uns -so nehme ich jedenfalls an- Spaß machen (sollten).

    Das Lesen so mancher Fäden, ob man davon etwas versteht oder nicht, macht wirklich keine Freude!


    Vielleicht denkt ihr mal darüber nach!


    Gruß

    Michael


    P.S. Ich meine niemand Bestimmten, sondern möchte nur eine Anregung geben!

  • @ MVD: hast Du im normalen Leben auch immer das letzte Wort und bei jeder Diskussion immer sachlich recht ? Weißt Du stets alles besser als Kollegen ? Mich erinnern diese Threads über Kabelklang, Digitalklang, Analog vs. Digital an Diskussionen mit Reichsbürgern, die ebenfalls ein solch geschlossenes System von Argumenten und Relativierungen haben, das letztlich jede andere Meinung ad absurdum führen muss.

  • So ein großes Geschütz musste ja reflexartig kommen :-) Allein die Verwendung des Wortes "Geschichtsrelativismus" .... geil ...

    Und wenn Du mit den zitierten Menschen tatsächlich gesprochen hättest, wüsstest Du vielleicht, was ich meine.

  • Da ich damals bis hin zur externen Femto Clock Taktung viel probiert habe, kann ich sagen, dass solche Maßnahmen für mich durchaus hörbar waren.

    Wenn du nichts genaues sagen willst, erzähle ich mal von mir.


    Die Wahrnehmung von Jitter hängt natürlich vom Signal ab, ein reiner Sinuston bietet natürlich einen höheren Erkennungswert als ein komplexes Musiksignal.


    Bei einem Sinuston nehme ich Jitter so ungefähr ab 150ns wahr, während es bei Musik schon fast eine Millisekunde sein muß.

    Nun gibt es natürlich keine CD-Player oder DACs, die so dermaßen schlecht sind um das auszuprobieren. Man muß es also mit Beispielen ausprobieren, die künstlich mit derart viel Jitter versehen worden sind, weil das normalerweise so garnicht vorkommt.


    Wer das selbst mal ausprobieren möchte, ab welcher Größenordnung Jitter für ihn hörbar ist, lade sich die 4 Beispiele unter folgendem Link herunter. Beispiel 1 ist ein gleitender Sinus von 20Hz bis 20kHz, Beispiel 2 ein Violinenquintett, Nummer 3 ein Stück am Klavier und Beispiel 4 ist Popmusik.


    http://archimago.blogspot.com/…isten-to-some-jitter.html


    Jedes der 4 Beispiele besteht aus 10 Dateien. Bei der ersten ist keinerlei Jitter dazugemischt, das ist also die Referenz. Bei der Zweiten geht es los mit 875ps, dann die dritte mit 3,5ns bis zur letzten mit völlig absurden 35ms.

    Moderne DACs arbeiten im Bereich von Femtosekunden und zwar ganz ohne irgendwelche Zauberkästchen davor, sondern ganz normal an einer USB-Strippe.


    Wenn man erstmal weiß wie Jitter wirklich klingt und wieviel davon nötig ist, damit man es überhaupt hören kann, dann ist es völlig normal etwas ungehalten auf Äußerungen zu reagieren, die über die "schrecklichen Auswirkungen von Jitter auf den Klang" abzielen. Dann weiß man nämlich, daß das völlig dummes Zeug ist.


    Die besten Erfahrungen sind immer die Erfahrungen, die man selbst macht. Dann hat man Sicherheit und muß nicht irgend etwas glauben.


    Gruß

    Michael

  • Die besten Erfahrungen sind immer die Erfahrungen, die man selbst macht. Dann hat man Sicherheit und muß nicht irgend etwas glauben.

    An dieser Stelle stimme ich Dir zu 100% zu.

    Mein Hobby ist das hochwertige hören von Musik.

    Ich tausche gerne Komponenten und Zubehör, um das Erlebnis des Musik Hörens zu verbessern.

    Von genau diesen Experimenten und von meinen mit diesen gemachten Erfahrungen berichte ich in Foren.

    Ich muss dafür noch nicht einmal die Vokabel, geschweige denn Sinn und Funktion von "jitter" kennen.

    Es reicht im Prinzip, eine den Musikgenuss verbessernde Komponente als Black Box zu begreifen und die damit gemachte Erfahrung für sich als "wahr" zu erfahren um Deinem Anspruch zu genügen, "Sicherheit zu haben und nicht an irgend etwas glauben zu müssen"

    Für mich fangen die Probleme in Foren an, dass vielen Mitlesen meine gemachten Erfahrungen nicht als "Sicherheit" reichen. Insofern versuche ich aus Mitlesern => Mithörer zu machen, dh lade zu workshops ein, auf denen ich meine gemachten und im Forum geteilten Erfahrungen zur Verbesserung des Musikgenusses teile.

    Und für manchen Mithörer reicht diese gemachte Erfahrung aus, eigene Sicherheit zu empfinden und sich dieses Produkt zur Steigerung des eigenen Musikgenusses zu gönnen.

    Andere Mitforisten wollen aber, dass die Funktionsweise der "BlackBox" erläutert wird, da sie nur Sicherheit verspüren, wenn die Wirkweise für sie verständlich ist, oder zumindest die Wirkung "messbar" ist.

    An dieser Stelle wird es für mich schwierig, da ich nicht in allen Fachgebieten der verwendeten Komponenten ein Expertenwissen angehäuft habe, die Wirkweise erklären zu können.

    Leider mache ich manchmal den Fehler und versuche mich daran...
    da ich als Dipl Ing natürlich auch Spass daran habe Komponenten "zu verstehen"

    Noch schwieriger wird es (für mich) mit einer Gruppe von Mitforisten, die mir auch meine gemachten Hörerfahrungen absprechen, wenn ich diese nicht technisch begründen kann.

    An dieser Stelle hilft Dein Statement

    "Die besten Erfahrungen sind immer die Erfahrungen, die man selbst macht. Dann hat man Sicherheit und muß nicht irgend etwas glauben."

    in der Tat weiter, denn es hilft sich wieder auf seine gemachten Erfahrungen zu fokussieren und sich diese nicht kaputt reden zu lassen. Denn selbst gemachte Erfahrungen verleihen Sicherheit und man muss nicht irgend etwas (zB dass es technisch gar nicht sein kann, dass man es nicht messen kann usw) glauben, was der gemachten Erfahrung entgegensteht.

    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter audiophiler Events

    TechDAS Stützpunkt


    AAA- Mitglied

  • Und dann wären wir wieder am Ausgangspunkt der Diskussion, dass man sich das, woran man nicht glaubt, zumindest mal anhört, um einen Soll-Ist-Vergleich zu haben. Aber dieser Vergleich scheitert ja an der Psycho-Akustik. Und somit hätten wir schon wieder diese lückenlose Argumentationskette.

  • ... denn es hilft sich wieder auf seine gemachten Erfahrungen zu fokussieren und sich diese nicht kaputt reden zu lassen.

    Genau so ist es Jürgen und deshalb war ich vorhin ein bischen ärgerlich über das Zitat von dem Herrn funky:


    "Back to Jitter: Es ist nunmal eines der größten Probleme der digitalen Technik und erst seit einigen Jahren wird wirklich verstanden, dass diese Zeitfehler der Musik einen unnatürlichen Stempel aufdrücken. Das hat mich auch lange davon abgehalten überhaupt in Digitales zu investieren. Viele Anlagen klangen für mich einfach zum Abschalten."


    Das ist völliger Unsinn. Es ist überhaupt kein Problem mehr und das schon seit über 25 Jahren. In den Anfängen, also Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre gab es hin und wieder mal ein Problem mit Jitter. Einfach weil die Ingenieure erstmal ihre Erfahrungen mit der neuen Technik sammeln mußten.

    Aber schon für meinen ersten CD-Player, den Sony CDP-X7 ESD war Jitter ein Fremdwort. Im Jahre 1989 hatte man das Problem bereits vollständig im Griff.


    Und wer heute noch in Foren über den ach so bösen Jitter schwadroniert, hat alles mögliche im Sinn, aber sicherlich keinen fruchtbaren Gedankenaustausch mit Hifi-Begeisterten Mitforisten.


    Das Problem ist dabei tatsächlich die fehlende Erfahrung der Leute. Wenn sie wüßten wie Jitter klingt und ab welcher Stärke er hörbar wird, hätten diese Typen keine Chance ihren Mist zu verbreiten.


    Gruß

    Michael