Frequenzverlauf in meinem Zimmer

  • Sicherlich ein sehr interessantes Gerät welches eine wohl riesige Spielwiese eröffnet. Was mich noch nicht ganz überzeugt ist, dass ich ja von meinem analogen Vorverstärker das analoge Signal in das Gerät einspeise, dieses wird digitalisiert und wiederum analog ausgegeben und zur Endstufe geleitet.

    Beim CD Player geschieht dies ja sogar 2x, das erste mal intern im Player, danach im DSP. Irgendwie habe ich da ein nicht so gutes Gefühl....

    Wie seht Ihr das, Beziehungsweise hört dies?

    Markus

  • Hallo Markus,

    bei mir ist die Spielwiese zweitrangig, ohne Antimode könnte ich nicht mehr Musik hören. Ich habe in meinem Raum eklige Moden um die 50hz.sodass viele Arten von Musik nicht mehr hörbar waren.

    Die Wandlung ist für mich ein theoretisches Problem, mich stört eher das ich nur noch über Fernbedienung die Lautstärke regeln kann.

    Ansonsten , wie schon oben beschrieben..... man kriegt es vielleicht auch anders hin ,aber ich habs gerne karg und hatte keine Lust auf Absorber, Diffusoren etc, (die Berechnung hätte ich auch nicht hingekriegt).


    Gruß

    Wolfgang

    No Guru,No Method,No Teacher.............

  • Wie seht Ihr das, Beziehungsweise hört dies?

    Kannst Du nicht vom CD-Player per SPDIF in den DSP reingehen?

    Grundsätzlich steht und fällt die Hörbarkeit der AD-Wandlung mit der Qualität der Wandler sowie deren Ansteuerung. Hier gilt es einen Kompromiß zu finden aus Auflösung und Übersteuerungsreserve. Möglicherweise ist hier auch ein Kompressor oder Limiter mit im Spiel (auch die können hörbar oder auch nicht hörbar arbeiten...). Das müßte aber schon ziemlich lausig gemacht sein, damit nicht die positiven Effekte der Linearisierung überwiegen.


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Sicher - aber mehr als Digital Full-Scale geht halt nicht (das sehen leider so manche "Toningenieure" auch nicht ein...). Wenn alle Bits auf 1 stehen, ist Ende der Fahnenstange. Da noch mal 10dB draufzurechnen funktioniert halt nicht...

    In diesem Punkt unterscheiden sich Analog und Digital überhaupt nicht. Clipping ist Clipping.


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Ich habe das nicht komplett gelesen....Diese Einmesserei ist echt mit Vorsicht zu genießen. Eine schmalbandige Auslöschung extrem anzuheben, ist Unfug. Ich könnte wetten, dass die, wenn Du das Mikro bewegst, ziemlich "wandert".

  • Ich habe das nicht komplett gelesen....Diese Einmesserei ist echt mit Vorsicht zu genießen. Eine schmalbandige Auslöschung extrem anzuheben, ist Unfug. Ich könnte wetten, dass die, wenn Du das Mikro bewegst, ziemlich "wandert".

    Dem schließ´ ich mich an! Überhöhungen "bügeln" aber Täler niemals "auffüllen"! Und: mach doch mal den Versuch: einmal stellst Du dich hin und einmal sitzt Du. Was meinste, was da allein schon "korrigiert" werden muß...

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist AAA-Mitglied, Realist und plant Wunder
    ;)

  • Hallo Peter,

    ich kann mich nur dem anschließen, was Jonas und Winfried gesagt haben, aus eigener praktischer Erfahrung (kürzlich gemacht). Auch ich habe einen kleinen Hörraum, noch kleiner als der Deine (rund 4 mal 3 Meter). In meiner ursprünglichen Boxenaufstellung hatte ich Raummoden mit starker Bassbetonung, je nach Musik nicht hörbar (im Sinne von: nicht zum aushalten). Zumal ich fast direkt vor der Rückwand sitzen musste. Habe über diverse Maßnahmen nachgedacht, auch über technische Klangbeeinflussung.


    Habe es zunächst konventionell versucht, meine ganze Aufstellung um 90 Grad im Raum (gleichsam "über Eck") verschoben, insbesondere die Entfernung der Boxen zur Wand variiert. Hier haben relativ wenige Zentimeter erhebliche Klangauswirkungen im Bassbereich, jedenfalls im meinem Zimmer. Dies zusammen mit dem Einwinkeln der Lautsprecher und Basotect-Platten - vor allem an den Seitenwänden und unter der Betondecke - haben den Klang in meinem kleinen Raum gerade gerückt.


    Mögen alles Binsenweisheiten sein, aber haben mir persönlich die Bedeutung der Positionierung der Lautsprecher im Raum für den guten Klang überdeutlich gemacht.


    Gruß

    Carsten

  • die rückwand direkt hinter deinen ohren ist auch kontraproduktiv. da hast du stets ne verdopplung der amplituden bei der reflexion der bässe. kann man leicht feststellen. je näher der kopf zur wand rückt, desto üppiger wird der bass.

  • Freunde,


    Scheinbar bzw. wahrscheinlich ist es vergebliche Mühe hier hier weiter zu beraten zu versuchen: Peter (der Anfrager) schweigt seit zwei Wochen.


    Peter,

    ...Geometrisches Zimmer(4x4m)...

    Alle Zimmer sind übrigens "geometrisch". Nach Deiner Maßangabe entspricht Dein Zimmer geometrisch einem Quadrat, ist also "quadratisch".


    Grüße,

    Winfried

    Einer Behauptung ohne Beleg darf man auch mit einem Widerspruch ohne Beleg entgegnen. (Volksweisheit)

    Ich habe zwei Monoendstufen Vincent SP-996 zu verkaufen

  • Sorry, war eine Woche im KH!

    das Zimmer ist logischerweise quadratisch!

    Habe inzwischen mein Sofa um einen Meter von der Rückwand abgerückt und an 3 Ecken Bassfallen (aus Auflösung eines Tonstudios) aufgestellt!

    Der Klang ,vor allem der Bass ist nun eindeutig besser wie vorher!

    An die Basotec Platten seitlich (Spiegel Test) habe ich auch schon gedacht, aber hier steht meine Anlage!

    An der Decke ist glaube nicht so vorteilhaft, da Teppiche am Boden liegen

    Peter

    1.Analog

    Linn LP 12 mit Ekos SE mit Urika und Radikal, Linn Kandid ,Trigon TRV-100, Revox B751, Lyravox Karlos Pure, Studer A807 MKII, Revox B710 MKII,

    Revox B77 MKII, Strom vom Furman

    2.Digital

    Micromega Aria

    3.PWM

    Levar

  • IMG_0730.jpeg

    Habe durch Basstraps, Absorber und Diffusoren dieses neue Ergebnis gemessen!

    Peter

    1.Analog

    Linn LP 12 mit Ekos SE mit Urika und Radikal, Linn Kandid ,Trigon TRV-100, Revox B751, Lyravox Karlos Pure, Studer A807 MKII, Revox B710 MKII,

    Revox B77 MKII, Strom vom Furman

    2.Digital

    Micromega Aria

    3.PWM

    Levar

  • Morgen,


    ein quadratischer Raum ist die ungünstigste Voraussetzung, der Aufwand der Normalisierung unverhältnismäßig hoch. Insofern wäre ich nicht auf 'Perfektion' aus.

    Die Bearbeitung der Auslöschung steht wohl im Vordergrund.


    gesundes Neues

    Wolfgang

  • IMHO geht hier ohnes massives verücken der LS und des Hörplatzes nicht wirklich viel. Ich würde auch nicht nur auf den Frequenzgang schauen, sondern eher auf die Nachhallzeiten. Da Du schon Bassfallen hast würde ich mit Breitbandabsorber (DIY vielleicht) an der Decke und an den Seiten (Spiegelmethode) weitermachen. Hier ist das Gebot, viel hilft viel. Und keine Angst, überdämpfen wirst Du so schnell nicht. Hier kannst Du mal ein bisschen Simulieren. (https://www.hunecke.de/de/rechner/lautsprecher.html)

    Acoustic Solid Machine Small + Benz Wood SH, Devialet 200, Tannoy Prestige Stirling GR

  • nach vielen vielen Messungen und Einstellungen komme ich im Bassbereich immer wieder auf eine rein gehörmäßige Abstimmung zurück. Man hört eigentlich genau in welchem Bereich es massive Überhöhungen oder Auslöschungen gibt.


    Und die Meßsysteme kommen im Bass ohnehin massiv an Ihre Grenzen, dazu erhält man je nach Mikrofonpositionierung alle paar Zentimeter einen komplett anderen Verlauf und diesen jedesmal anpassen finde ich nicht richtig.


    Was anderes ist wenn ein Subwoofer mit eingebunden wird und dieser mit seiner akustischen Flankensteilheit erstmal im Übergangsbereich perfekt "in Phase" gebracht werden muss. Hier gibt es ganz schnell Auslöschungen und Wechselwirkungen

  • ...Meßsysteme kommen im Bass ohnehin massiv an Ihre Grenzen, dazu erhält man je nach Mikrofonpositionierung alle paar Zentimeter einen komplett anderen Verlauf und diesen jedesmal anpassen finde ich nicht richtig...

    Carsten,


    die "Meßsysteme" komen weniger an ihre Grenzen, sie messen ja weiterhin ;). Eine altbekannte Möglichkeit ist halt im Bassbereich mehrere Merssungen zu mitteln und darauf eine Anpassung rechnen zu lassen, so dass eine gute (Kompromiss-)Einstellung für mehrere Positionen entsteht. So steht's zumindest (seit ca. 2003 ;)) in der Anleitung für DEQX Bass-Raumeinmessung und sicher auch bei vielen anderen Einmeßsystemen. Nach Gehör abzustimmen (oder nachzustimmen) ist sicher eine gute Methode, bringt halt die persönliche Präferenz stark mit ein.


    Grüße,

    Winfried

    Einer Behauptung ohne Beleg darf man auch mit einem Widerspruch ohne Beleg entgegnen. (Volksweisheit)

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  • Herrlich!!!! Wie oft sage ich immer: Betritt eine weitere Person den Raum, kann man alle Messungen vergessen!!!!!

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist AAA-Mitglied, Realist und plant Wunder
    ;)

  • Herrlich!!!! Wie oft sage ich immer: Betritt eine weitere Person den Raum, kann man alle Messungen vergessen!!!!!

    Uli,


    leider verstehe ich Deinen Beitrag in Bezug auf den Meinen nicht. Vielleicht hab ich mich schlecht ausgedrückt, aber vielleicht kannst Du konkret darauf eingehen, so dass ich die Schlußfolgerung verstehe.


    Danke Dir!

    Winfried

    Einer Behauptung ohne Beleg darf man auch mit einem Widerspruch ohne Beleg entgegnen. (Volksweisheit)

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  • Kein Problem: Die Akustik verhält sich wie die Beleuchtung: Sobald eine Stehlampe z. B. im Zimmer örtlich verändert wird, ergeben sich ganz andere Schatten. Stell´die Lampe jetzt an den Platz des Lausprechers. Wenn Du eine Kamera hast, diese am Abhörplatz aufstellst und den Belichtungsmesser beobachtest, siehst Du einen bestimmten Lichtwert . Jetzt bitte einmal eine Person, im Zimmer herumzulaufen. Dabei beobachtest Du den Belichtungsmesser. Besonders gravierend ist es, wenn sich diejenige im vorderen Bereich bewegt. Genauso verhält es sich, wenn die Anlage einen Dauerton abgibt, statt des Beli hast Du einen Schallpegelmesser. Du staunst, wie sich Pegel verändern. Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen...

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
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  • und dazu kommt noch, daß unser Gehör keinen perfekt linearen Frequenzgang mag und viele Messmikrofone sich auch nicht linear verhalten. Nicht jeder hat ein kalibriertes Mikrofon