Der SPU-Thread

  • Mein Einstieg in die SPU Welt war das wirklich preiswerte SPU 1#S. SPU A habe ich auch. Fahre ich demnächst, aber ohne Ortofon Adapter. Da gibt es auch etliche Meinungen dazu.😧20221125_162419.jpg

    Guten Abend,


    wie bereits an anderer Stelle beschrieben, kannst Du das SPU A auch ohne Adapter fahren. Du musst lediglich den Nullpunkt auf 58 mm verlegen. Ich besitze einen kurzen wie langen Shindo Meusault Tonarm. Es ist tatsächlich kein Unterschied zu hören.


    Liebe Grüße


    Michael

  • Da sage ich danke für die Info. Werde es demnächst probieren. :) :thumbup:

  • wie bereits an anderer Stelle beschrieben, kannst Du das SPU A auch ohne Adapter fahren. Du musst lediglich den Nullpunkt auf 58 mm verlegen.

    Die Nullpunkte brauchen noch nichtmal verändert zu werden -warum auch?- sie bleiben gleich! Einfach Achsabstand anpaseen und gut ist.


    Gruß Jan

  • Die Nullpunkte brauchen noch nichtmal verändert zu werden -warum auch?- sie bleiben gleich! Einfach Achsabstand anpaseen und gut ist.


    Gruß Jan

    Hallo Jan, muss man nicht unbedingt, aber man bekommt dadurch zum Ende der Platte hin eine bessere Abtastung durch einen geringeren Spurfehlwinkel. Das ist alles.


    Beste Grüße, Michael

  • Die Nullpunkte brauchen noch nichtmal verändert zu werden -warum auch?- sie bleiben gleich! Einfach Achsabstand anpaseen und gut ist.


    Gruß Jan

    :?: :!: :?:.... Technik-Banausen.... :?: :!: :?:

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Erst mal gut zu hören, daß anscheinend jemand mal beide Varianten ausprobieren konnte. :thumbup:


    Ich nehme an, daß der "kurze" Arm verschoben wurde und der "lange" für ein SPU A ist.


    Oder ist der eine Arm ein 9" und der zweite ein normaler 12" und beide wurden bzgl. Nullpunkt verschoben?


    Gruß

    Volker

    Qui habet aures audiendi audiat

  • Man kann bei kleinerem effektiven Abstand nicht durch verschieben des Arms die gleiche Geometrie erreichen. Kürzerer Arm=andere Geometrie, das ist halt Physik! Ist aber bei SPU A eh wurscht, hatte ich ber schon erwähnt.

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Ja, das kommt aus einer Zeit, wo bei HiFi die Physik noch nicht Einzug gehalten hat.

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Hallo,


    das liegt doch daran, das der konische Diamant extrem gutmütig ist. Das die Geometrie dann nicht 100% stimmt, merkt man nur bei einigen sehr kritischen Schallplatte zur Endrille hin. Wenn man dort Aufnahmen spielt, wie z.b. sehr schnelle Klavieranschläge, kommt die "suboptimale" Einstellung an Grenzen und passt nicht sauber ab. Hinzu kommt noch das der Tonarm+Tonabnehmer durch das erhöhte Gewicht die dynamische Beschleunigung nicht gut mitmacht! Da ich solche Musik nicht höre, kann es mir persönlich egal sein! :)


    MfG

    Robert Graetke

    Fachwerkstatt für analoges Hifi
    www.analogtubeaudio.de
    (Gewerblicher Teilnehmer und AAA-Mitglied)


    Suche: Nadelschutz für Yamaha MC11 oder kompatibel (MC9/MC5)

  • Man kann bei kleinerem effektiven Abstand nicht durch verschieben des Arms die gleiche Geometrie erreichen.

    Doch, das geht. Natürlich wird durch die Verkürzung der eff. Länge der Kurvenverlauf des tangentialen Spurfehlwinkels steiler und damit ungünstiger, aber die Nullstellen bleiben gleich -vorausgesetzt der Einbauabstand wird entsprechend angepasst.

    Wenn nicht, würde das Prinzip aller Arme mit fester Kröpfung und ohne Langlöcher im HS, aber verstellbarem Basis wie z.B. bei SME nicht funktionieren.


    Die Lage der Nullstellen wird durch die Konstruktionskonstante definiert und die bleibt bei den SME Armen (und allen anderen Armen mit dem selben Prinzip) unabhängig von der eff. Länge immer gleich, solange das System im HS nur längs verschoben und nicht verdreht wird.


    Gruß Jan

  • EMT hat für das R80 Laufwerk zunächst einen Ortofon-EMT RF 297 Arm und später die EMT 997 (Banane) verwendet, beide mit dem Einbauabstand von 297 mm und für Tondosen mit A-Geometrie. So eingebaut hat der 997 den (inneren) Nullpunkt bei ca. 56 mm, der RF 297 bei 60 mm.


    Ich kenne nur den Meursault mit 309 mm Einbauabstand (angelehnt an den Ortofon RF 309), der nach dem obigen Beitrag von Michael den Nullpunkt bei 58 mm hat.


    Alle drei Arme sind eigentlich für A-Tondosen von Ortofon oder EMT (natürlich mit dem passenden SME oder EMT- Rauten Anschluss). Zumindest den 997 und den RF 297 (einen Meursault habe ich leider keinen) habe ich auch ohne Probleme für längere Systeme (d.h., länger als A-Geometrie) und einem etwas grösseren Einbauabstand des Arms verwendet -- ohne Verzerrungen bei Klaviermusik (ich höre viel Klaviermusik). Aber ich höre überwiegend mit A-Tondosen.


    Ich habe den Eindruck, dass z.B. bei den späteren Ortofon Armen RMA 297 und RMG 297 für SPU-A bzw. SPU-G beim "falschen Einbau" eines SPU-G in den RMA 297 Arm (mit korrigiertem Einbauabstand des Arms) keine Probleme auftreten. Kritischer wäre vielleicht der Einbau eines SPU-A in den RMG 297 Arm (bei verkürztem Einbauabstand).


    -- Joachim

  • Jungs!

    Das ist doch genau so, als wenn ich einen Zirkel verstelle!

    Wenn der Erste Einstich nicht passt, kann der Kreisbogen nicht der Gleiche sein......

    Alles andere ist Selbstbetrug........


    Ahoi


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Nein, ist es nicht.

    Aber vielleicht könnte man die Drehtonarmgeometriediskussion hier mal auslagern? Das wäre schön.


    Wenn alles gut läuft, kann ich hier im Thread ca. Februar 2023 einen spannenden Tonarmvergleich für SPU A posten… 😉

    Grüße,
    Jonas


    "Das Problem bei Zitaten im Internet ist, dass man nie weiß, ob sie authentisch sind." -Abraham Lincoln-

  • Hallo Volker,


    es handelt sich bei den beiden Shindo Meursault-Tonarmen um die seltene kürzere G-Variante, also für die G-Shell, und die häufige Standardvariante für A-Shell. Durch das Eindrehen der Bronze meiner PV kann man den Nullpunkt exakt ausrichten.


    LG, Michael

  • Gut aufgepasst Jürgen, aber der veränderte Kreisbogen bei einem SPU A an einem etwas kürzeren 12 Zöller für G-Shell ist aufgrund der Rundnadel zu vernachlässigen, da nicht hörbar.


    Beste Grüße


    Michael

  • Ich habe den Eindruck, dass z.B. bei den späteren Ortofon Armen RMA 297 und RMG 297 für SPU-A bzw. SPU-G…


    -- Joachim

    Guten Abend Joachim,


    aus Neugier: Ich kenne nur den RMA 297 für den EMT 927, den RMA 309 und den RMG 309, gab es auch einen RMG 297? Der würde ja letztlich keinen Sinn machen…


    Herzlich


    Michael

    „Doubt everything...“