Braun goes Burmester

  • BTW: Burmester hatte in meinen Augen noch nie ein besonders herausragendes Gehäuse-Design. Das mit dem Chrom ist ja wirklich banal.


    Seine Innovation lag eher auf schaltungstechischem Gebiet, indem er sehr früh im Audiobereich auf Operationsverstärker setzte und seine Boards appetitlich sauber aufbaute. Damit hob er sich damals noch ab.

    LG, Jo

  • Naja, immerhin hat der Typ es zu einem Job bei Vitra gebracht. Da sollte man nicht vorschnell urteilen....


    Gruß


    Andreas

    AAA Member mit Unmengen an altem Geraffel

  • Also mir gefällt das schon, was er da in Chrom aus der Braun Wandanlage gemacht hat. Das sieht schon extrem cool aus. Ausserdem könnte man die Änderungen bei einer originalen Braun Wandanlage auch wieder durch Aufbewahren der originalen Fronten leicht rückgängig machen. Ich bin nicht unbedingt ein Chrom- oder Goldfan bei Hifianlagen und denke mir auch immer meinen Teil, wenn ich solche Blink Blink Geräte sehe. Aber die Wandanlage hat was in Chrom.


    Gruß


    Andreas

    AAA Member mit Unmengen an altem Geraffel

  • Mir gefällt beides ... und bei Chrom will das schon was heißen (ich mags eher matt gebürstet)

    VG
    Mario



    „Du akzeptiert keine Theorien, es sei denn sie untermauern deine eigene.“

    „... Es dient der Wahrheitsfindung …“ 😖😂

  • Manche Leute haben einfach keinen Respekt vor Originalen, bzw. können deren Qualitäten nicht erkennen, die würden auch Mona-Lisa in einen verchromten Rahmen montieren. :D:D:D


    Das Design von Dieter Rams hat seinerzeit die Welt der Inneneinrichtung revolutioniert. Ich habe das selbst bei der Einführung Live und in Farbe miterlebt - das war schockartig, ähnlich wie frühe Beatles Songs - und es gehört für mich zu den prägenden Erlebnissen und frühen Leitlinien auf diesem Gebiet der Formgebung.


    Es gab natürlich auch noch ein paar andere herausragende Formgeber. Ist aber alles schon länger her.

    LG, Jo

  • Rams hätte nie verchromt - nicht (nur) aus ästhetischen Gründen, sondern weil es völlig unpraktisch ist. Zum einen hinterlässt jede Berührung mit der bloßen Haut Rückstände, zum anderen kann man Beschriftung nicht wirklich kontrastreich ausführen und zum dritten spielen Farben bei Rams auch immer eine zentrale Role bei der Bedienung. Außerdem fühlt es sich kalt und unangenehm auf der Haut an - vollkommen unsinnlich. Die ganzen verspiegelten Staubfänger wie Klavierlackoberfächen, poliertes Alu und eben Verchromung sind die Pest für die Nutzung.

    lg

    b

  • Es polarisiert, das ist schon mal gut 😁


    Es ist mitnichten auch so, dass mir immer ein/das Original besser gefällt. Von Braun/Rams gefällt mir nebenbei auch vieles nicht ... diese Anlage und die Atelier, ansonsten idR. nicht mein Ding ... die TG 1000 find ich zB. scheußlich, insbesondere in schwarz ... wie auch immer Geschmacksache 😁

    VG
    Mario



    „Du akzeptiert keine Theorien, es sei denn sie untermauern deine eigene.“

    „... Es dient der Wahrheitsfindung …“ 😖😂

  • ...naja, soviel zur Manifestierung endgültiger Aussagen...

    Musikmaschinen: Pro-Ject Xtension 10 / Benz ACE SL, Aikido MC Preamp, Sony CDP-XA555ES+Breeze Audio DAC, Musical, Fidelity M5si, Visaton Atlantis MKII mit Weichen von "Kalle MKII" - Dauertinnitus wegen Rock`n Roll^^

  • ... und wenn sich jemand schon für einen angesagten Designer hält, ist es Achtung vor dem Werk der Kollegen das Mindeste was man erwarten kann. Ich befürchte aber er hat nicht die geringste Ahnung wer Dieter Rams ist.