Klangverlust durch Netzleiste

  • Bin wohl grade mit Motorrad- und Analog-Forum durcheinander gekommen:sleeping::rolleyes:=O

    Egal...ist ja beides Hobby von mir...aber ins Grübeln komm ich

    schon ...

    20.000 Euro für ne Netzleiste ohne Kabel oder für

    14.000 Euro die Triumph Thruxton...???

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    Rega p3 TS, Audiomods S5, Benz Glider SL, Heed Quasar, Audio Research LS7, McCormack DNA125, Dynaudio Contour II, Sennheiser HD600, Isoda, hms, QED, Hannl


    Washburn Dreadnought


    Das Schöne an der Suche nach der Richtigen ist der Spaß mit den Falschen

  • Die Geschmäcker sind verschieden. Mein Motorrad wäre das nicht. Aber bei der Wahl zwischen der Leiste und einem Motorrad würde ich mich auch für das Motorrad entscheiden.

    Wäre ich allerdings in der Lage die Netzleiste plus Netzkabel mal eben so zu kaufen, dann ständen schon längst diverse Fahrzeuge in meiner großen Garage.

    Von daher ist diese Frage eigentlich unnötig. Denn diese Leiste wird sich nur jemand kaufen der alles hat was er will und dem es dann das Geld fürs Hobby auch wert ist.

    Frank : Niemand kann nicht „wirklich objektiv“ sein, es liegt in der Natur des Menschen, dass er seine Umwelt subjektiv wahrnimmt... Das ist das Problem vieler Diskussionen hier...


    Freundlich


    Michael

    Wohl war. Obwohl ich das immer versuche, kann ich nicht sicher sein, das ich immer objektiv bin.

    Geht es z. B. um Fußball, dann bin ich sehr subjektiv.

    Beim Hobby bin ich aber sehr objektiv und hinterfrage meine Meinung und Erfahrungen immer wieder.

    Gestern habe ich 3 Netzkabel verglichen. Eigentlich waren es die gleichen Netzkabel, nur jeweils mit Gold- Silber- oder Rhodiumsteckern. War sehr interessant.

    Sind dabei fast keine Unterschiede zu hören, oder die nicht deutlich hörbar, stellt sich für mich die Frage ob ich darin investieren würde, gar nicht. Ich höre auch nicht rein, teste dann mehrere Wochen lang mit zurücktauschen oder so, nur um einen winzig kleinen Unterschied zu hören.

    Es muss für mich deutlich hörbar sein, erst dann wird über einen Tausch einer Sache nachgedacht. Kann mir gut vorstellen das die Leiste für 20k besser ist als einige andere Lösungen. Aber dann stellt sich für mich noch die Frage ob das deutlich hörbar ist und in der Relation steht.


    Grüße

    Frank

  • Und wo steht jetzt in wie fern sich die mechanischen Wellen auf die elektrischen Wellen Auswirken?


    Darum geht es.

    Das ALLES mit einer bestimmten Frequenz schwingt ist klar, nur wo die Beeinträchtigung steckt wird nicht ersichtlich.

    Music is magick, a religious phenomena, that short circuits control through human response. Let's go out of control. Experience without dogma... A morality of anti-cult. The ritus of youth. Our alchemical human heritage...(Genesis P-Orridge)

  • Moin,

    wenn ich meine Anlage aufdrehe schwingt eigentlich alles im Raum und das ist auch gut so 8).

    Wahrscheinlich schwingen ab einer gewissen Lautstärke sogar die Frühstücksbretter im Küchenschrank mit und hätte ich einen Seismographen könnte ich es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sogar messen:huh:. Den Beipackstrippen und meinen Baumarktleisten scheint dieser Umstand aber nicht viel auszumachen, Strom kommt durchgängig an und in meinen Holzohren schwingen meine Trommelfelle mit (auch dies wäre messbar).

    Egal :sorry:

    Schönen Nikolaus miteinander

    Olsen

    P.S

    Vielleicht liegen ein paar Filzhütte oder Balsaholzbretter in der Schuhen.

  • Hallo,


    ich finde es immer schwierig, wenn man bei der Grundsatzdiskussion über den klanglichen Einfluß der Kabelage auch noch die Preispolitik der Hersteller als Indiz für die Sinnhaftigkeit des Unterfangens einbezieht.

    Man erhält dann tatsächlich manchmal den Eindruck, daß man sich grade ein Stück weit mit des Kaisers neuen Kleidern beschäftigt...


    Hier gehts aber gar nicht um unverständlich teures Geraffel, sondern um eine relativ bodenständige Fragestellung.


    Und wie wir uns erinnern, war die vorerst beste Lösung für unser Problem hier eine Billigleiste vom Discounter...



    Grüssle Henner

    Mitglied der AAA


    DON`T PANIC

  • Man sollte bei der ganzen Thematik Stromversorgung nicht ausser acht lassen

    dass hier einfach grundlegende Punkte jeden Schaltungsdesigns innerhalb von

    Geräten wie Masseführung, gleiches Potential für alle Stufen und Abschirmung

    zwischen Netzteil und Verstärkerstufen auch zwischen den Geräten realisiert wird,

    es kommt darauf an es richtig zu machen, das geht nicht so einfach Out of the Box

    sondern erfordert sorgfalt und ein wenig Grundlagenwissen. Einfach ins Regal zu greifen

    und die teuersten Leisten und Kabel rauszufischen bringt nur dem Händler was.

    Wenn man nachfragen muss, was Jazz sei, wird man es nie wissen.


    Louis Armstrong

  • Stimmt! Reicht nicht! Da müssen dringend Bretter darunter zur Beruhigung...oder Metallplatten auf Gummi, damit der Fußboden beruhigt wird! Was ist denn aus dem guten Sylomer geworden?

  • Habe In Abhängigkeit von Füssen und Basen die Schwingungen des Leisten Gehäuses (habe eine Sun Leiste verwendet, diese auf Füße und Basen gestellt) gemessen. Anregung durch Luftschall und/oder Rütteltisch.

    Gruss
    Juergen

    Das ist ja interessant, ich habe solche Tests auch vielfach gemacht, allerdings für Kabel und Steckverbinder. Wichtig ist dabei aber vor allen Dingen, ob die Stromübertragung überhaupt negativ beeinflusst wird oder nicht. Also ohne Basis/Füße. Hast du das gemessen?

    Einzig die Betrachtung, ob durch unterlegen von Basen/ Füßen die Schwingungsübertragung auf die Netzleiste geändert wird, hilft ja erst mal nicht weiter.

    Eine Betrachtung der Größenordnung der Schwingungen auf so einem Rütteltisch im Verhältnis zu den Schwingungen in einem Wohnraum mit Beschallung sollte man vielleicht auch mal machen.

    Du wohnst zwar im Rheinland (da gibt es zwar gelegentlich Erdbeben) aber das war es dann schon mit der Vergleichbarkeit Rütteltisch zu Wohnraum. Es sei denn, du erzeugst deinen Strom mit einem Dieselaggregat und hast deine Netzleiste dummerweise auf dem Zylinderkopf abgelegt.


    Gruß,

    Uli

  • Ich habe in ähnlicher Konfiguration auch Tests mit Verstärkern / Plattenspielern gemacht. Bei den Amps (war damals zb ein Yamaha 960 II, ein Mission Cyrus) habe ich die Schwingungsmessaufnehmer auch auf Bauteile und Platinen angebracht. So konnte man zB messen, dass die von Mission angebrachten Vibrations daempfenden Maßnahmen tatsächlich was brachten.

    Ich hatte damals aber nur Equipment, mechanische Schwingungen aufzuspüren, aber Freunde von mir haben damals in der Kernforschungsanlage Jülich gemessen, dass sich Schwingungen auf Kapazitäten auswirken (dh Kondensatoren) . Insofern passte dass damals gut zusammen.

    Später im job, als ich hauptberuflich für Automobile Leitungssätze zuständig war, haben wir dann auch Steckverbindungen unter Schwingungen betrachtet, da diese im Motorenraum ja nun tatsächlich schon mal am Zylinderkopf befestigt sein können :-)

    Ich kann nun auf jeden Fall gut verstehen, warum bei den grösseren Vibex Netzverteilern die einzelnen Steckdosen schwingungsdämpfend eingebaut sind.

    Gruss
    Juergen


    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel
    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Die Übertragung von Anforderungen aus stark schwingenden Umgebungen aud Home-Hifi kann ich trotzdem nicht nachvollziehen, wobei wir bei Vibrationstests im Fahrzeugbereich das Ziel haben, Kontaktprobleme durch Fretting-Korrosion zu vermeiden.

    Wir haben z.B. zusammen mit einem Chip-Lieferanten Ethernet-Verbindungen (Kabel und Stecker) auf dem Rütteltisch auch elektrisch untersucht, also verändert sich das Signal unter Vibrationen oder nicht. Es tut es nicht und dabei wurden Vibrationen in einer Stärke benutzt, die, wenn man es auf ein Haus übertragen würde, dieses zum Einsturz bringen würde.

    Das Vibrationen Kapazitäten beeinflussen können ist ja nichts Neues. Man nimmt dann einfach dafür geeignete Kondensatortypen und muß möglicherweise auch das Schwingungsverhalten der Platine betrachten. Wir haben das für Elektronikmodule, die auf dem Motor montiert werden sollen gemacht, genauso wie es Neumann, Genelec, MEG, etc. es für ihre Elektronik in Aktivlautsprechern machen.


    Gruß,

    Uli