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  1. Analogue Audio Association
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Bokrand vs Groovemaster Tonarm

  • blue_lu
  • 16. August 2022 um 20:04
  • Geschlossen
1. offizieller Beitrag
  • blue_lu
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    • 16. August 2022 um 20:04
    • #1

    Liebe Leute. Ich liebäugele für mein Zukunftsprojekt mit einem SPU-fähigem Tonarm. Bananenform und 12" lang soll es sein.

    Groovemaster 2 bzw. 3 scheint die einfache und logische Wahl. Gut verarbeitet, scheinbar leicht und präzise einzustellen. Kostet allerdings auch seinen Preis.

    Auf der anderen Seite: Bokrand Ab-309. Der Underdog. Kostet die Hälfte, sympathischer Typ mit Internet-Legendenstatus dahinter. Bietet zwar die Möglichkeit die gleichen Parameter zu justieren wie beim Groovemaster, scheint aber etwas fummeliger zu sein. Nun gibt es in einem englisch-sprachigen Forum Menschen, die berichten, den Groovemaster2 für einen Bokrand (aus Soundgründen) eingemottet haben...

    Meine Frage: Wie würdet ihr euch entscheiden und warum? Hat hier vielleicht sogar jemand direkt vergleichen können? Danke für die Hilfe.

  • Online
    Fenimore
    und sie dreht sich doch…
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    • 16. August 2022 um 20:20
    • #2

    Vom Preis ist der Bokrand unschlagbar. Da kommt nur noch die Analogschmiede mit, natürlich mit ganz anderem Konzept.

    Beim Bokrand musst du allerdings sehr viel Geduld mitbringen. Hab im Mai einen bestellt und weiß gar nicht, wann er kommt. A. Bokrand hat mir geschrieben, dass es eigentlich keine Aufträge mehr annehmen will. 20 Aufträge muss er noch abarbeiten.

    Ich hab ungehört bestellt, des Legendenstatus wegen. Man gönnt sich ja sonst nix.

    Gruß

    Peter

  • blue_lu
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    • 16. August 2022 um 20:40
    • #3

    Fenimore

    Peter, danke für Deine Einschätzung. Bokrand meinte, ich soll ihm kurz Bescheid geben, wenn ich wüsste, dass ich einen Arm bestellen will. Sitze auf dem sprichwörtlichen Zaun zur Zeit (sprichwörtlich im Englischen).

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    Fenimore
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    • 16. August 2022 um 20:47
    • #4
    Zitat von blue_lu

    Fenimore

    Peter, danke für Deine Einschätzung. Bokrand meinte, ich soll ihm kurz Bescheid geben, wenn ich wüsste, dass ich einen Arm bestellen will. Sitze auf dem sprichwörtlichen Zaun zur Zeit (sprichwörtlich im Englischen).

    Da machst du sicher nix falsch. Auch wenn es demnächst wieder Ortofon-Tonarme gibt, so günstig werden die sicher nicht sein. Bokrand + SPU, mehr Legenden geht nicht.

  • Lynnot
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    • 16. August 2022 um 20:48
    • #5

    Bestell beide und vergleiche in deiner Anlage/ Hörraum. Der Tonarm, der dir nicht gefällt, kannst du immer wieder verkaufen für gutes Geld. Der Bokrand geht gegen Neupreis oder mehr, wenn sofort verfügbar!

    Viele Grüße, Tony

    ______________________________________________________

    "Music's real, the rest is seeming" (Fats Waller)

  • FLHX
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    • 16. August 2022 um 23:55
    • #6

    Ich will kein Wasser in den Wein gießen, aber was an dem Bokrand ist denn Legende? Alte Ortofon AS-212 mit neuen Armrohren und Gegengewichten, seit wenigen Jahren mit differenten Armgeometrien und blumigen EBay Beschreibungen des im Vergleich zu allen Mitbewerbern angeblich kleineren Spurfehlerwinkels auf dem Markt, neue gibt es immer nur, wenn AS-212 oder neuerdings wohl auch Thorens TP-14 zum Schlachten und Umbauen zur Verfügung stehen…

    Nach Kauf eines revidierten, „originalen“ Ortofon RF-297 mit vielen ersichtlich nachgebauten Teilen und unbeschreiblich dürftig eingestellten Lagern aus dieser „legendären“ Quelle und insbesondere nach einem dreiviertel Jahr Wartezeit auf die komplette Rückerstattung des Kaufpreises nach Rückgabe wüsste ich Alternativen zu der spanischen Bastelbude…

    EMT 997 mit SME Anschluss, Ortofon alle Varianten der 212er und 309er, Schick etc., es gibt genug Alternativen für SPU’s, die Bokrand Arme sind alte Ortofon mit neuen Armrohren und Gegengewichten, was ist daran “Legende”? Schick baut wenigstens komplett neu und schlachtet keine originalen Arme… Habt ihr euch mal die Verarbeitung der Bokrand Arme angeschaut? Dagegen sind die Groovemasters Präzisionsmaschinen…

    Freundlich

    Michael

    „Doubt everything...“

    Einmal editiert, zuletzt von FLHX (17. August 2022 um 00:01)

  • Mag-Gig
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    • 17. August 2022 um 01:30
    • #7

    Der Bokrand Tonarm ist genauso schwer oder leicht ein zu stellen wie der Groovemaster II oder der Schick Tonarm, die unterscheiden sich nicht, nur der Groovemaster II ist da etwas komfortabler.

    Zitat von FLHX

    Ich will kein Wasser in den Wein gießen, aber was an dem Bokrand ist denn Legende? Alte Ortofon AS-212 mit neuen Armrohren und Gegengewichten, seit wenigen Jahren mit differenten Armgeometrien und blumigen EBay Beschreibungen des im Vergleich zu allen Mitbewerbern angeblich kleineren Spurfehlerwinkels auf dem Markt, neue gibt es immer nur, wenn AS-212 oder neuerdings wohl auch Thorens TP-14 zum Schlachten und Umbauen zur Verfügung stehen…

    Nach Kauf eines revidierten, „originalen“ Ortofon RF-297 mit vielen ersichtlich nachgebauten Teilen und unbeschreiblich dürftig eingestellten Lagern aus dieser „legendären“ Quelle und insbesondere nach einem dreiviertel Jahr Wartezeit auf die komplette Rückerstattung des Kaufpreises nach Rückgabe wüsste ich Alternativen zu der spanischen Bastelbude…

    EMT 997 mit SME Anschluss, Ortofon alle Varianten der 212er und 309er, Schick etc., es gibt genug Alternativen für SPU’s, die Bokrand Arme sind alte Ortofon mit neuen Armrohren und Gegengewichten, was ist daran “Legende”? Schick baut wenigstens komplett neu und schlachtet keine originalen Arme… Habt ihr euch mal die Verarbeitung der Bokrand Arme angeschaut? Dagegen sind die Groovemasters Präzisionsmaschinen…

    Freundlich

    Michael

    Der Bokrand Tonarm hat abgesehen von den verwendeten Basisteilen nichts mehr mit dem ursprünglichen AS-212 gemein. Ansonsten wird ein neues Tonarmrohr, Rohrhülse, Tonarmlager, Tonarmstummel und Gegengewicht verwendet, das ganze präzise zusammengebaut und eingestellt. Ich habe mir den Tonarm sehr genau angesehen und kann einen direkten Vergleich ziehen, da sich ein Schick 12", Ortofon TA-210 und ein Groovemaster II in meinem Besitz befindet.

    Am Aufbau und der Verarbeitung des Groovmaster gibt es in keiner Hinsicht etwas aus zu setzen, er ist ein modern gefertigter Tonarm, nichts mit Bastelbude. Das gleiche kann ich aber genauso über den Bokrand sagen, er sieht nur nicht so modern aus. Im Vergleich zu meinen anderen drei 12" Tonarmen wäre der Bokrand ganz klar mein Favorit, er spielt mMn. besser als der Ortofon und der Schick, kostet aber weniger als die hälfte des Groovemaster.

    Wenn ich mir da den Schick Arm ansehe, Lagerung des Tonarmrohrs mit einer Gewindestange,, sieht der für mich mehr nach Bastelbude aus, ohne die Kompetenz des Herstellers in Frage zu stellen.

    Gruß Martin

    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
    DIY Laufwerk Pioneer MU-70 - Groovemaster II 12"/Ortofon Venice - Ortofon TA-210/Ortofon MC30 Super - Silvercore mc25 - Phonomopped MK2B14

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    • 17. August 2022 um 07:43
    • #8
    Zitat von Fenimore

    Da machst du sicher nix falsch. Auch wenn es demnächst wieder Ortofon-Tonarme gibt, so günstig werden die sicher nicht sein. Bokrand + SPU, mehr Legenden geht nicht.

    Mehr Legende geht nur noch, wenn man unter den legendären Bokrand einen legendären Telefunken S500 baut 8|

  • FLHX
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    • 17. August 2022 um 09:03
    • #9
    Zitat von Mag-Gig

    Am Aufbau und der Verarbeitung des Groovmaster gibt es in keiner Hinsicht etwas aus zu setzen, er ist ein modern gefertigter Tonarm, nichts mit Bastelbude.

    Bitte lies meinen Post richtig, ich hatte von "spanischer Bastelbude" gesprochen, das bezog sich explizit nicht auf die Groovemaster Tonarme, sondern auf die Bokrand'schen Werke...

    Ich hatte die Groovemaster Tonarme als "Präzisionsmaschinen" im Vergleich zu den aufgearbeiteten und modifizierten Ortofon AS-212 aus Spanien bezeichnet...

    Freundlich

    Michael

    „Doubt everything...“

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    • 17. August 2022 um 09:12
    • #10
    Zitat von FLHX

    ie Bokrand Arme sind alte Ortofon mit neuen Armrohren und Gegengewichten, was ist daran “Legende”? Schick baut wenigstens komplett neu und schlachtet keine originalen Arme…

    Moin

    Sehe ich auch so, Michael!

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

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    • 17. August 2022 um 09:29
    • #11

    ... die alten Telefunken S600 Plattenspieler mit ihren vielen Kunststoffteilen, wo die Teile meistens herstammen, sind inzwischen meistens schon kaputt. Die Metallteile mit Armlager sind langlebiger, bieten sich also insofern für solche Bastelarbeiten an. Aber Legende? :/

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

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    • 17. August 2022 um 10:07
    • #12

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    • 17. August 2022 um 10:56
    • #13

    Ich werfe als Alternative zum Groovemaster einmal den Sorane SA 1.2 als gut mit SPU harmonierenden Tonarm in Runde. Optisch natürlich keine Banane.

    https://axiss-europe.de/tonarme-sorane/sorane-sa-1-2/

    - Der Plural von Vinyl ist Vinyl -

  • Robert G.
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    • 17. August 2022 um 11:24
    • #14

    Hallo,

    ich kann den Hype um den Bokrand Tonarm ebenfalls nicht verstehen. Die Grundlage ist ein billigst konzeptionierter OEM-Tonarm, der für Ortofon/Telefunken hergestellt worden ist. In den neunziger Jahren, gab es diesen Tonarm bei Conrad Elektronik im Ramsch für 5DM pro Stück.

    Ich hatte den Bokrand Tonarm schon mehrmals in den Händen und habe mich jedesmal gegraust, wie dürftig manche Details umgesetzt worden sind. Der Preis ist natürlich heiss, man bekommt aber auch genau das, was man bezahlt! Ein Vergleich mit dem Groovemaster stellt sich aus meiner Sicht nicht, dieser ist mit Liebe im Detail konzeptioniert und von der Haptik eine ganz andere Liga. Ich werfe noch einen Schick-Tonarm ins Rennen.

    MfG

    Robert Graetke

    (Gewerblicher Teilnehmer)
    http://www.analogtubeaudio.de

  • Mag-Gig
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    • 17. August 2022 um 11:38
    • #15

    Unzählige User hier und in anderen internationalen Foren sehen das anders, nur weil kein renommierter Name wie SME, Ortofon oder Fidelity Research auf dem Produkt steht, kommt es aus einer Bastelbude. Eine Legende nicht, aber die User die eine Tonarm haben sind in allen Bereichen zufrieden und empfehlen sie.

    Das du mit dem Kauf eines Ortofon RF-297 reingefallen bist, ist schade, spiegelt aber nicht die Erfahrungen anderer Käufer wieder.

    Sicherlich gibt es von anderen Herstellern genug Alternativen für SPU Systeme, aber keinen bekommt man komplett revidiert und mit neuen Teilen zu diesem Preis.

    Gruß Martin

    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
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  • Matthias S.
    Monohörer
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    • 17. August 2022 um 11:59
    • #16

    Ich kenne mehrere Forumsmitglieder, die einen Bokrand Tonarm hatten, aber so unzufrieden waren, dass sie diesen zurück sendeten. Wie auch immer, die (große) Mehrzahl scheint zufrieden zu sein.

    Ich habe vor einigen Jahren bei A. Bokrand ein SPU gekauft. Es sollte original lt. EBay Anzeige sein. Als es da war, war der Nadelträger rot. Auf Nachfrage hat sich letztendlich herausgestellt, dass Nadelträger und Diamant nicht original waren. Er hat sich gesträubt, das System zurück zu nehmen, es sei ja sogar besser als das Original. Hat es dann doch zurück nehmen müssen. Ich schaue, ob ich noch ein Bild habe

    Gruß

    Matthias

    Gruß,

    Matthias

    AAA Mitglied

  • Mag-Gig
    Thorensianer
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    • 17. August 2022 um 12:24
    • #17
    Zitat von Robert G.

    Ich werfe noch einen Schick-Tonarm ins Rennen.

    Mit dem Schick Tonarm habe ich andere Erfahrungen gemacht und wenn man sich den Aufbau der vertikalen Lagerung ansieht, das geht mMn. anders und besser, wurde mMn. sogar bei dem von dir als "billigst konzeptionierter OEM-Tonarm" titulierten AS-212 besser gelöst.

    Gruß Martin

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  • Thorenslebt
    Xièxie
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    • 17. August 2022 um 12:48
    • #18

    Tonarme sind ein teurer Luxus.

    Vorab:

    Ich habe noch nie einen Tonarm von Alfred Bokrand besessen, geschweige denn gehört.

    Für viele potentielle Käufer ist der Bokrand doch vor allem durch seinen Preis interessant, abgesehen von seinen technischen Qualitäten. Dazu kommt, der Arm ist gut beleumdet mit dem Design bekannter Klassiker.

    Man erwartet außergewöhnliche Qualität verbunden mit dem Gefühl ein "Schnäppchen" gemacht zu haben und außerdem den etablierten "gewinnorientierten" aktuellen Firmen am Markt eine eine lange Nase gedreht zu haben. ;)

    Die "eierlegende Wollmilchsau" im Tonarmbau sozusagen. 12 Zoll auf Bestellung und dann noch unschlagbar preiswert.

    Niedriger Preis heißt aber auch das irgendwo gespart wurde. Irgendwo.

    Dort wo gespart wird liegen oft auch die qualitätsmäßigen Schwachstellen.

    Herr Bokrand ist bestimmt ein außergewöhnlich begabter Konstrukteur aber ich wurde das Gefühl nicht los, das sowohl die Fertigungsqualität als auch die Termintreue nicht das waren was ich mir wünschte.

    Damit war der Bokrand raus.

    War mir einfach zu risikobehaftet. Kleiner Feigling, ich weiß :sorry:


    Habe aktuell den GrooveMaster III mit SPU-A Geometrie in Gebrauch. :thumbup: Dieser macht seinen Job zu meiner vollsten Zufriedenheit.


    Gruß

    Volker

    Wenn jemand ein Problem mit mir hat, kann er es behalten. Ist schließlich seins!

  • Balou
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    • 17. August 2022 um 13:39
    • #19

    Hallo Volker,

    ich hab werder einen Bokrand noch einen GrooveMaster, frage mich aber, woran soll denn beim Bokrnd gespart worden sein, außer an der Gewinnmarge?

    Dabei will ich gar nicht unterstellen, dass der Groovemaster zu teuer ist, nur dessen Vertriebskonzept, was auch auf Händlerunterstützung setzt verlangt nach einem höheren Preis, weil einfach mehr Taschen gefüllt werden müssen.

    Wenn man hier über Preise spricht, sollte man sich darüber im klaren sein, dass der Teil den der Hersteller bekommt bei weitem nicht dem entspricht was am Markt gefordert wird.

    Oft streicht der Vertrieb einen Löwenanteil ein, so dass auch ein kleiner Händler nur von den "Krumen" leben muss, nun gut, die Krumen können auch etwas größer sein.. ;)

    Termintreue ist nicht nur für Kleinhersteller wie dieser Bokrand ein Problem.

    Bei einem Kleinhersteller vermute ich aber schon eher, dass dieser gefragt ist und an seinen Kapazitätsgrenzen arbeitet.

    Beste Grüße

    Thomas

  • FLHX
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    • 17. August 2022 um 15:17
    • #20

    Beim Bokrand wird an allen Ecken und Enden gespart, wer schon ein paar klassische Tonarme in hoher Fertigungsqualität in der Hand hatte, kann das möglicherweise nachvollziehen. Nicht nur Robert Grätke bestätigt diesen Eindruck...

    Beim Bokrand werden auf ein bestehendes Konstrukt ein paar relativ einfach und sehr günstig zu fertigende Teile wie Armrohr und Gegengewicht aufgesetzt, das war's...

    Überhaupt kein Vergleich mit der Fertigungstiefe und dem Finish eines Groovemasters, der auch komplett neu konstruiert wurde, währen A. Bokrand einen alten AS-212 pimpt...

    Der Umbau eines AS-212 zu einem 12 Zoll Arm durch Amateure in durchaus hoher Qualität ist gelegentlich in Threads im Lenco Heaven zu bestaunen...

    Kapazitätsgrenzen werden bei den Bokrand Armen nur durch die Verfügbarkeit von Spenderarmen gesetzt, der Rest ist in der Endmontage Stundensache... Ich habe genug alte Ortofon, SME und Fidelity Research Arme revidiert, um mir darüber ein Urteil zu erlauben...

    Ich denke, bei keinem Arm ist die Gewinnmarge für den Produzenten höher als bei den Bastelarbeiten aus Spanien...

    Freundlich

    Michael

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