Innovationen bei Lautsprechertechnik, warum immer noch Konus und Kalotte?

  • Zumindest hat sich sein System am Markt durchgesetzt, siehe finkaudio.

    Gibt es eigentlich eine Maximalgröße bis zu der das System sinnvoll eingesetzt werden kann und wenn ja, wodurch wird diese definiert?

    Es gibt bestimmt eine sinnvolle Maximalgrösse.


    Hub und Fläche ergeben Verzerrungsgrössen die ich nicht nennen kann, angesichts der bisherigen erhältlichen Teile kannst du dich ja mal orientieren.

    Gewerblicher Teilnehmer (Nebenbei)

    Mein Stereo ist zweikanalig! Echt!
    Und bitte deute mit deinem Zeigefinger doch mal auf die Stelle, an welcher dir die Aliens das Metallteil reingesteckt haben, welches nicht rauszukriegen ist!

  • Und welches Netzkabel man in den Kopf steckt … vielleicht nimmt ja die Stärke dann mal wieder ab 😂

    Die Netztkabelproblematik dürfte keine Rolle mehr spielen, die notwendige Energie wird direkt aus Adenosintriphosphat gewonnen werden.

    Gottseidank werden wir das alles nicht mehr erleben, aber daß es langfristig so kommen wird ist relativ save.

  • Eher was für Live?


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  • Die Evolution im Chassisbereich sehe ich schon, da ist auch noch einiges zu holen. Auf der elektronischen Seite sehe ich mit besseren Weichenbauteilen und der Digitaltechnik aber das größere Potenzial.

    Ich würde den Fokus aus Sicht der Konsumenten aber noch auf andere Punkte lenken wollen.


    1. Der Fachhandel und auch die Hersteller müssen den Konsumenten begreiflich machen, dass der Raum mit der ihm eigenen Akustik das Maß der Dinge ist. Hier muß Aufklärung und Beratung stattfinden.


    2. Raumakustik muß schon in der Planung und Umsetzung von Gebäuden stattfinden. In der Gebäudeplanung findet nur das Thema Trittschalldämmung statt.


    Und wer hat hier bei der Planung seines Hauses den Architekten verpflichtet einen Akustiker mit einzubeziehen?

    Gute Raumakustik trägt in sehr hohem Maße zum Wohlbefinden bei.


    VG

    Dieter

  • 1. Der Fachhandel und auch die Hersteller müssen den Konsumenten begreiflich machen, dass der Raum mit der ihm eigenen Akustik das Maß der Dinge ist. Hier muß Aufklärung und Beratung stattfinden.

    Und genau da steigen die meisten aus, auch wenn sie sich für höherwertige Wiedergabe interessieren. Im Zuge der immer weiter fortschreitenden Individualisierung (ob Fluch oder Segen sei mal dahingestellt) wird sich kaum jemand dem Diktat der Raumakustik bei der Einrichtung seiner Wohnung unterwerfen. Hier liegt m. E. auch der größte Fortschritt Dank Aktivtechnik und Entzerrung, die es auch in akustisch fiesen räumen möglich machen, mit fast unsichtbaren Komponenten noch ein halbwegs gutes Klangbild sogar mit Bass zu realisieren. Andere Wandlerprinzipien helfen an der Stelle erst mal gar nichts.

  • welche konsumenten? wir hier im forum sind doch eine verschwindene, aussterbende, skurrile minderheit, die umsatzmäßig doch höchstens noch marginal am musikmarkt beteiligt ist.

    die generation Z begnügt sich derweil mit dem geplärre aus ihren smartphones oder alexa & co.

    das ist jedenfalls meine wahrnehmung.


    die erlangung von eigentum an immobilien ist angesichts explodierender kauf- und gestehungspreise aufgrund von spekulation und überbordender vorschriften für junge menschen, wenn sie aus "normalen" verhältnissen stammen, fast unmöglich geworden.

    und dann sollen die noch von architekten/akustikern ersonnene, spezielle gebäudekonstruktionen berücksichtigen?

    wer glaubt den sowas?

    Leben ohne Smartphone - es ist ganz einfach !

  • und dann sollen die noch von architekten/akustikern ersonnene, spezielle gebäudekonstruktionen berücksichtigen?

    wer glaubt den sowas?

    Das ganze ist recht banal. und es geht nicht um Teures, sondern um gesetzte Standards.


    1. Architekten sind nicht nur im Einfamilienhausbau von Privatpersonen engagiert beschäftigt, sondern auch angestellt bei Bauträgern, Generalunternehmern, Fertighausanbietern und Gesellschaften, die ganze Wohngebiete vom Einfamilienhaus über die Doppelhaushälfte, das Reihenhaus bis hin zu Mehrfamilienhäusern entwickeln.


    2. Bei der Planung der Haustechnik ist es seit Jahren Standard Leerrohre für eine Stereo Lautsprecherverkabelung als Standard in einer Baubeschreibung aufzuführen. Änderungen oder Mehrkanal-Ausführungen kosten Aufpreis. Die Anordnung ist an dem "das macht man so in einer Standard-Einrichtung" orientiert - was kaufmännisch durchaus sinnvoll ist aber oft nicht den Ansprüchen eines HiFi-Fans genügt oder gar alternative Lautsprechertechnologie berücksichtigt.


    Auf diese Weise bestimmt letztlich ein Architekt nebenbei wo die Lautsprecher später hinkommen.


    Bauherren oder Erstkäufer sind oft mit der Fülle der zu treffenden Entscheidungen derart überfordert, dass sie auf diese Details nicht weiter eingehen.


    Dabei wäre es beim Bau sehr preiswert sich als Bauherr etwas Gedanken zur späteren Anlage zu machen. Separater Stromkreis und Leerrohre sind hilfreich und billig. Die Vorab-Einrichtung, die Einfluss auf ein paar entscheidende Zenimeter bei der Platzierung von Fenstern, Türen, Durchgängen, Heizungselementen (falls keine FBH), Kaminofen etc. nehmen kann kostet auch nicht die Welt. Die Art der Entkopplung eines Bodens ist ebenfalls finanziell für einen Hörraum machbar, die Raumgeometrie ist mehr eine Abwägung mit anderen Nutzenfaktoren als ein direkter Kostenfaktor. Akustische Maßnahmen wie eine Akustikdecke etc. gehen da schon etwas mehr in Geld.


    Wir (ich) haben das auch erst beim zweiten Bau kapiert und trotzdem ein paar kleine Fehler gemacht.

    Grüße

    Max

  • Hi,
    ich habe mir zu Hausbauzeiten Gedanken über Hifi Elektroinstallation gemacht. Inkl. separater Leitungsführung für 230V und NF Signal.


    Auf Foto 09 sind meistens Spannungsversorgung. Was ich vor 22 Jahren noch nicht auf dem Schirm hatte war Netzwerkkabel zur Anlage. Das kann ich allerdings bei 2km Leerrohren im Haus alles noch korrigieren, indem ich es entweder mit einem Antennenkabel durch ein Leerrohr ziehe oder das Antenennkabel raus schmeiße.


    Die Leerrohre auf Foto 07 habe ich zeitweise benutzt. Aktuell gar nicht, weil die Endstufe nicht mehr an den Lautsprechern steht. Die Lautsprecherkabel sind mit widerspenstigen ca. 18mm Durchmesser nix für in die Leerrohre.

  • Wir (ich) haben das auch erst beim zweiten Bau kapiert

    herzlichen glückwunsch!


    selbst hier auf dem platten lande geht quasi nichts mehr unter 400-500t€ für ein kleines EFH. da denken die meisten jungen familie nicht mal mehr an die 1. immobilie!


    aber schön, wenn man sich eine 2. oder 3. leisten kann. es sei jedem gegönnt.

    Leben ohne Smartphone - es ist ganz einfach !

  • aber schön, wenn man sich eine 2. oder 3. leisten kann. es sei jedem gegönnt.

    Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell Menschen sich eine Meinung bilden.


    Wir haben das erste Haus (Reihenhaus vom Bauträger in "Schlafstadt") verkauft und uns mit dem Bau des zweiten (in einem 40-Häuser-Dorf) in Sachen Wohnfläche deutlich verkleinert. Der Platzbedarf wird geringer, wenn die Kinder erwachsen werden.

    Im Reihenhaus mit dem Spielplatz gegenüber wohnt übrigens nun wieder eine junge Familie.

    Grüße

    Max

  • Der Fachhandel und auch die Hersteller müssen den Konsumenten begreiflich machen, dass der Raum mit der ihm eigenen Akustik das Maß der Dinge ist. Hier muß Aufklärung und Beratung stattfinden.

    Das Maß der Dinge sind die Lautsprecher, nach meinem Dafürhalten. Natürlich müssen die LS zum Wohnzimmer, Hörraum, etc. passen. Im Zusammenspiel mit dem "passenden" Verstärker hat man dann schon fast gewonnen. Die Raumakustik läßt sich oft mit ein paar Handgriffen verbessern, womit sich der Klang nochmal optimieren läßt. Fertig ist die Laube! :thumbup:

    .

    Man soll nicht alles glauben, was man denkt.

  • Könnte, wenn es denn so einfach wäre. Ist es aber nicht.

    Der Grad der Schwierigkeiten steigt mit dem Anspruch an Perfektion.

    Bei meiner Anlage - die einigen hier bei weitem nicht ausreichen würde - war es auch ganz einfach mit Raumakustik und passenden Lautsprechern.

    Grüße

    Max

  • Naja, die meisten Leute sind froh, wenn sie sich überhaupt ein Eigenheim leisten können. Und damit meine ich nicht nur den finanziellen Aspekt sondern auch den beruflichen Aspekt so von wegen der vom Gesetzgeber geforderten Mobilität...


    Im normalen Geschoßwohnungsbau sind Architekten angehalten, das Maximum aus der gegebenen Fläche rauszuholen. Für Moden-freundliche Raumgeometrie ist da kein Platz. Wenn der Raum am Ende ein Würfel ist und bei einer Frequenz auf das heftigste dröhnt, ja mei, dann ist das eben so. Darf der Käufer halt nur ein Kofferradio reinstellen. Oder man muß einen DSP verwenden und ein ordentliches Notch-Filter setzen, wenn man nicht bassfrei hören will.


    Dazu kommt, daß die meisten Leute, die sich wirklich ein individuelles Haus bauen lassen, ganz andere Dinge auf der Prioritätenliste haben als ausgerechnet Hifi. Bei denen spielt Hifi entweder gar keine Rolle oder es dient nur zu Repräsentationszwecken ("Lifestyle"). Wichtiger ist dann die Zahl der Räume für die Kinder, Garagenstellplätze für Zweit- und Drittwagen, Pool im Garten, wasweißich...


    Und auch der Handel will in erster Linie Dinge verkaufen, an denen er selbst verdient. Wenn der jetzt dem Kunden erklärt, er müsse erstmal ein paar Tausender in die Raumakustik investieren, kann folgendes passieren:

    - der Kunde verliert komplett das Interesse und geht wieder ohne irgendwas zu kaufen - gar kein Umsatz

    - der Kunde zieht diese Tausender von dem Budget ab, welches er für die Anlage zusammengespart hat - weniger Umsatz

    - der Kunde sagt sich, guten Klang gibt's eh nicht, also brauch ich nicht viel ausgeben - weniger Umsatz

    Also wird ein Händler dem Kunden niemals erklären, die Raumakustik sei wichtig. Außer natürlich er bietet sowas selber an...


    Gruß

    Andreas

    Ich bin so alt, als ich damals zur Schule ging, gab es noch keine Handys. Wir haben dann Unterricht gemacht. Wir hatten ja sonst nichts.


    Ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt.

  • ...

    sondern auch den beruflichen Aspekt so von wegen der vom Gesetzgeber geforderten Mobilität...

    ...

    Im normalen Geschoßwohnungsbau sind Architekten angehalten, das Maximum aus der gegebenen Fläche rauszuholen. Für Moden-freundliche Raumgeometrie ist da kein Platz.

    ...Hifi entweder gar keine Rolle oder es dient nur zu Repräsentationszwecken ("Lifestyle")...

    Hallo Andreas,

    ich stimme Dir (weitgehend?) zu, ich glaube auch die Mehrheit interessiert sich überhaupt nicht für HiFi, wir hier im Forum sind da anders, aber nun ja gut, mMn. eine Blase halt.

    Der Wohnungsbau hat mMn. u.a. deshalb auch ganz andere Sorgen und Nöte als eine geplante Raumakustik, es fehlt schlicht und ergreifend an allen Ecken und Enden an bezahlbarem Wohnraum.


    Den ersten Punkt der Mobilität verstehe ich nicht richtig?!?

    Viele Grüße Tobias.

    "Ich habe von Jugend an geahnt, daß es mit der Musik noch eine andere Bewandtnis als die nur künstlerische haben müsse... daß sie eine Welt für sich sei... etwas geheimnisvoll Jenseitiges, das mir tief das Herz bewegte" Bruno Walter