Harbeth, Spendor @ Co. Thread

  • Sind DSP und Class-D denn jetzt nicht mehr böse, wenn Harbeth die einsetzt?

    Als ich mich Montag bei ATC mit dem Produktmanager unterhalten habe ging es auch um ClassA/B vs ClassD. Er meinte ClassD wäre momentan für Subwoofer in Ordnung, bei Vollbereichslautsprechern hätten sie aber, für sie nicht akzeptierbare, Unterschiede im Hochton festgestellt.

    Dies wäre aber ganz klar eine Momentfeststellung und man würde dieses Thema immer wieder auf den Prüfstand stellen, da man nicht wüßte ob sich im Zuge der technischen Weiterentwicklung daran etwas ändern würde. Preislich und von der Wärmeentwicklung gäbe es durchaus Gründe die für ClassD sprechen würden.

    Sie blieben aber erstmal bei ClassA/B, weil das auch ein markentypisches Alleinstellungsmerkmal wäre, ähnlich dem 6inline bei BMW.

  • Naja, nicht nur BMW hat Reihensechser


    Aber wie meint er das mit „Unterschiede im Hochton festgestellt?“

    ich würde vermuten das er eine gewisse "härte" festgestellt hab. ICH zumindest konnte mich mit billigen class D NICHT anfreunden, irgendwie steriel. Vieleicht aber auch rein Subjektiv.....

    mit Nebenerwerbsgewerbe nach §19 UmstG

  • Guten Abend! Kann mir hier vielleicht jemand sagen, aus welchem Holz die Ton Träger Reference Stands für Harbeth gebaut werden? Auf ihrer Homepage schreiben Sie etwas von Massivholz, aber das kann ich kaum glauben.


    Vielen Dank!

  • Ich dachte Zaunlatten, die sich noch in der Scheune vom Bauernhof befanden?

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    my favorite way of life

  • Ich habe sie aufgrund div. Händleraussagen auch für überteuerte (Zitat:) "Blumenständer" gehalten, aber ich bin doch recht zufrieden mit dem klanglichen Ergebnis, habe sie im Paket mit meinen SHL5+ X.D. gekauft.

    Gruß Horst

  • Vielen Dank!


    Klanglich find ich Sie sehr sehr schön, auch im Vergleich mit anderen Ständern. Und die Holzverbindungen sind anscheinend gezapft, ohne Schrauben oder Dübel, also handwerklich sehr anspruchsvoll und stabil. M.M.n. rechtfertigt das den Preis absolut.


    Da ich das aber selbst kann, wollte ich einen Eigenbau probieren. Wenn es nicht klappt und der Eigenbau nicht gut klingt, kann ich die Originale ja immer noch kaufen :)


    Ich hätte aber vermutet, dass das Holz eine Art Multiplex ist, auf Grund der guten Resonanzeigenschaften von verleimten Schichtholz. So kann man sich irren! :)

  • Der Vergleich kommt sicher früher oder später. Dass hier zwei Endstufen incl. DSP integriert sind macht den Lautsprecher auch preislich sehr interessant ggü der P3ESR.


    Klar können Lautsprecher der Studioklasse, wie die Neumann KH 150 das sicher besser und lassen sich noch dazu optimal per Mikro automatisch auf den Raum einmessen aber hier geht es ja nicht um Studiotechnik.


    Viele Grüße

    Christian

    Musik ist Nahrung für die Seele

  • Aktive hatte ich auch so in den letzten 20 Jahren, Geithain, Adam, Neumann. Alles gut und clean. Aber emotional abgeholt haben mich die Sachen nie wie Class A-Endstufen und Röhren mit passenden LS. Außerdem ging mir der Kabelverhau auf die Nerven mit Netzleitungen und Cinch/XLR Leitungen

    Hallo,


    Ich befürchte so langsam, dass es auch mir so ähnlich geht - ich werde allerdings den Teufel tun und das eingestehen...

    8| 8o ;)


    Freundliche Grüße,

    Thomas

  • Puh. Gut 7000 Euro in dem getesteten Umfang.

    Bei aller Liebe (besass selber Ende der achtziger eine 75/1), da muss man schon ein offenes Portmonee haben.

    Ich würde wahrscheinlich lieber eine aufgearbeitete BC1 erwerben und das gesparte Geld ins frontend stecken.

    Rainer


    Treidler Strom - Fisch Audio Leiste - Puritan Ground - Keces P3 - Furu S022N - Innuos PULSEmini - SolidCore S/PDIF Kabel - Veridian Sirius - MN PhoeniX SN- NuPrime STA 9X - Einstein Thrill LS - QA Concept 300 - FE Pagode Sig

  • Test Kompaktbox Spendor Classic 2/3

    Interessant, Danke für den Link. Bemerkenswert finde ich, dass Spendor und auch Harbeth von der "Thinwall" und mit den Verstrebungen auch von der "reinen Lehre" abkommen. Ist wahrscheinlich im Hinblick auf Basspräzision und Pegelfestigkeit gar nicht anders machbar. Den Charme werden sie nicht mehr haben, aber dafür wesentlich variabler sein.

  • Puh. Gut 7000 Euro in dem getesteten Umfang.

    Bei aller Liebe (besass selber Ende der achtziger eine 75/1), da muss man schon ein offenes Portmonee haben.

    Ich würde wahrscheinlich lieber eine aufgearbeitete BC1 erwerben und das gesparte Geld ins frontend stecken.

    Zwischen meiner 45/1 und meiner SP2/3R2 liegen entwicklungstechnisch mindestens 15 Jahre. Ich höre beide im Vergleich und bin immer wieder erstaunt, wie wenig sich da getan hat. Wem also die 5-6K € für eine Neuanschaffung zu viel sind, dem kann ich getrost zu einem gebrauchten Pärchen raten. Die Unterschiede im Klang, die der jeweilige Hörraum mit seinen akustischen Eigenschaften beisteuert, dürften höher sein, als der Unterschied zwischen den einzelnen Modellgenerationen. Wichtig wäre bei den ersten Generationen nur, den dort noch verbauten D2010-Hochtöner genau zu prüfen und gegebenenfalls gegen einen neuen zu ersetzen. Der neue, mit Neodym anstelle Ferrofluid ist weitgehend kompatibel.