Neuer 3d-Vinylabsorber - womit Musik aus der Rille präziser ausgelesen wird, weil...

  • Schallplattenwiedergabe basiert auf Schwingung


    Konkret darauf, aus rillenerzeugter Schwingung elektrische Musiksignale zu generieren.


    Zwei möglichst ruhige Umgebungen sind vorteilhaft,

    wenn möglichst präzise Signalströme generiert werden sollen.

    Und das sind die Umgebungen

    von Rillenabtastung und Generatoren


    Und weshalb das so ist


    Dortige Unruhe bedeutet während der Signalerzeugung ein unausweichliches

    hinzu addieren musikfremder Ströme - hin zu den angestrebt rillenrein generierten

    Musiksignalen. Die Signalströme verlieren ihre Nähe zur Rille...


    ...sie werden irreparabel verfälscht


    Darüber hinaus ist es logisch, dass dieser Nachteil auch für die Schwingungen zutrifft,

    deren Ursprünge aus vergangener Rillenabtastung resultieren. Denn...


    ...die Abtastung selbst trägt fortwährend kinetische Energie an diese

    Umgebungen und stößt sie kontinuierlich zum Schwingen an - und zwar

    solange andauernd, wie eine aufwändig und in allerhöchster Mü-exakter Präzision

    geschliffene Diamantspitze die Rille abtastet - selbstredend auch in dieser

    allerhöchsten Präzision...


    Nein, so optimistisch denke ich nicht.

    Selbst habe ich deshalb vorbeugende Konzepte erdacht und hergestellt

    (weil es möglicherweise unten und oben tatsächlich

    auch rillenveranlasst vibrieren könnte),

    um die Auslenkungen von Amplituden vorschwingender

    Umgebungen, so sie auftreten, effizient zu reduzieren.


    In unmittelbarer Folge könnte die Rille präziser abgetastet werden.

    Die Signalströme würden zugleich weniger "rillenfremd" verschmutzt


    Je "vollumfänglich ruhiger" die Umgebung oben steht und die unten dreht,

    umso vollständiger und exakter kann die Rillenabtastung erfolgen.


    So der Gedanke, der voll in' s Schwarze traf.


    Über das letzte Jahr habe ich bei Jürgen J.M.M. dessen Geräte

    Schritt für Schritt ruhiger gestellt.


    Seine Anlage klingt unfassbar neutral, lebendig und räumlich.


    Zuletzt haben wir auch die Rille mit dem neuen Plattengewicht "Doppelwhopper"

    ruhiger gestellt. Diese Anlage zeigt alles auf ! Und trotzdem...


    Kürzlich gelang durch bessere Entkopplung der oberen Masse erneut ein klanglicher Zugewinn, den Jürgen mit einer Anhebung des Gesamtniveaus um 30 Prozent beziffert.


    Spannend, das endlich selbst anzuhören...


    Die Rille jedenfalls trägt Informationen in unvorstellbarer Vollkommenheit

    die wir niemals zuvor jemals hören konnten. Und wir hören regelmäßig

    hochwertige Anlagen an...


    Jetzt werden die Informationen präzise ausgelesen und verbessern

    die gesamte Darbietung.


    Zur Klarstellung: Es geht bei meinen Tuningmaßnahmen niemals darum,

    irgendwelche Effekte zur Wiedergabe hinzu zu addieren.


    Das Gegenteil ist richtig. Es zählt immer nur die Vollständigkeit, alle Informationen

    in bzw. durch die Kette zu tragen - und Nichts zu vergessen oder zu verlieren,


    (Z.B. weil eine ohnehin schon vorvibrierende Diamantspitze in einer ebenfalls

    vorschwingenden Rille diese Informationen in ihrer Tiefe niemals präzise

    erreichen, geschweige denn verarbeiten kann)


    Diese Informationen verantworten für die Musikwiedergabe, dass sie "atmet,

    dass sie lebendig klingt - wie live dabei, ...was für ein phänomenal weiter Raum

    ...bei zugleich näh und näher abgebildeten Stimmen... hintereinander.. während

    hochaufgelöste Effekte von links hinten nach rechts vorne durch den Raum surren.

    Holografie quasi selbst erklärend


    musikalische Grüße


    Josef

    AAA - Mitglied und (Neben-) Gewerblicher Teilnehmer

    Hifi-Tuning höchster Effizienz bedeutet, die Präzision der Signalquelle durch die gesamte Anlage bis hin - zu den Membranen -so vollständig wie möglich zu erhalten

    Einmal editiert, zuletzt von NATURALIX ()

  • Heute ist Karfreitag, da sind öffentliche Comedyeinlagen verboten.

    Ein Akkord reicht aus. Zwei Akkorde sind schon Grenzwertig.

    Bei drei Akkorden bist du im Bereich des Jazz.


    Lou Reed


  • Das kann ich in allen Punkten bestätigen! Ich hatte mir nicht vorstellen können, jemals auf diesem Niveau Schallplatten hören zu können. Es entsteht der Eindruck, dass man seine Sammlung zum ersten Mal richtig hört. Raum, Auflösung, Klangfarben, Dynamik, da bleiben keine Wünsche mehr offen. Emotion pur, die die Musik da entfacht!

    Wie gesagt, habe ich mir so niemals vorstellen können, das zu hören, was in der Rille normalerweise weitgehend verborgen ist.

    Danke Josef, einfach große Klasse!

    Jürgen

    AAA-Mitglied
    "Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser" Sokrates

  • 5 Stück 3d-Absorber Josch-Audio.jpg

    Transrotor Fat Bob auf 3d-Absorberfüßen, mit Doppelwhopper und

    3d-Tonarmgegengewicht. Hinter der Röhre des Lampizator

    versteckt sich ein 3d-Aufstellabsorber. Er sieht beinah aus wie

    ein Türstopper mit dem Unterschied, dass er so aufgebaut ist, dass er betriebserzeugte Eigenschwingung von Elektronik beruhigen kann.

    Hier im Einsatz auf einem besseren DAC. Hört man meistens sofort.


    Schnitt Multikegelpuck-Staffelung.jpg

    Das ist der Aufbau eines Pucks von meinen 3d-Vinylabsorbern

    im Schnitt. Bester Kontakt zum Vinyl ist über 160 Kegelspitzen aus

    Silikongummi gewährleistet. Darüber neun weitere Abfolgen von Lagen

    verschiedener Silikone unterschiedlicher Härten, die in dieser Anordnung eine gestaffelte Schwingungsdämpfung realisieren, die so ziemlich jede Frequenz

    und Amplitude ruhiger stellen kann.

    Hört man auch meistens sofort!

    AAA - Mitglied und (Neben-) Gewerblicher Teilnehmer

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  • Wahnsinn.

    Was ist passiert? 30 Prozent mehr ist eine echte Zahl. Aber von dem was vorher schon unfassbar gut und atmend war. Unvorstellbar.

    Wenn 100 Prozent das Maß der Dinge ist, so hat man vorher grad mal 70 Prozent hören können. Kaum vorzustellen.

    Wahrscheinlich höre ich hier nach diesen Berichten zur Folge gefühlt 13,735 Prozent der Musik - und das ohne atmen der Geräte.


    Oh, ich seh grad - Das geschah durch bessere Entkopplung.


    Na dann. Glückwunsch und viel Freude beim hören.


    Gruß Uli

    Gruß Uli

  • mach ich ja, Rüdiger ;)

    AAA - Mitglied und (Neben-) Gewerblicher Teilnehmer

    Hifi-Tuning höchster Effizienz bedeutet, die Präzision der Signalquelle durch die gesamte Anlage bis hin - zu den Membranen -so vollständig wie möglich zu erhalten

  • Es mag ja sein, dass da irgendwas verbessert wurde. Aber dann von 30% zu reden, zieht das ganze dermaßen ins lächerliche.. Wie schlecht ist diese Anlage denn? =O

  • Es mag ja sein, dass da irgendwas verbessert wurde. Aber dann von 30% zu reden, zieht das ganze dermaßen ins lächerliche.. Wie schlecht ist diese Anlage denn? =O

    ja... zugegeben... diese Zahl hätte ich vielleicht besser nicht weiter sagen sollen.


    Doch ich kenne Jürgen als wirklichen Hifi- und auch Live-Musik-Experten ....


    Diesen Faden zum Doppelwhopper hätte ich niemals eröffnet, wenn seine

    Anwendung ohnehin nur geringe Effizienz gezeigt hätte. BTW... Es war der pure Zufall, diese Effizienz von doppelt und mehrfach gestaffelter Rillenberuhigung zu entdecken, weil mein allerbester Freund einfach zwei Pucks stapelte, die mit verschieden harten Silikon-Staffelungen ausgestattet waren. Ich hatte angedacht, sie Alu an Alu, Kopf an Kopf für verschieden vorschwingende Rillen/Laufwerke variabel einzusetzen - das war fünf Wochen, bevor er ging...


    Jürgen und ich sind Freunde höchster Natürlichkeit von Musik- Wiedergabe im wahrsten Sinne. Möglicherweise hat vor mir niemand meine Gedanken zu den Abläufen geteilt - dem Kompromis des Phonoprinzips diesmal mit einer gestaffelten Schwingungsberuhigung zu begegnen - in Form eines Silikonpucks, der nur in Handarbeit herzustellen ist.


    Abschließend denke ich, ganz nüchtern unterstreichen zu dürfen,

    dass Jürgen und ich durchaus erfahrene Hifi-Hörer sind, die ihre

    konservierten Lieblings-Events sehr gerne in höchster Neutralität -

    also inklusive der wunderbaren Lebendigkeit erleben möchten.


    Kommt es einfach anhören... und ihr erfahrt es selbst


    Grüße


    Josef


    .

    AAA - Mitglied und (Neben-) Gewerblicher Teilnehmer

    Hifi-Tuning höchster Effizienz bedeutet, die Präzision der Signalquelle durch die gesamte Anlage bis hin - zu den Membranen -so vollständig wie möglich zu erhalten

  • Ich respektiere Meinungsfreiheit. Selber würde ich mir verbitten, eine festgefügte Meinung zu einer Sache abzugeben, weil ich nicht beurteilen kann, was ich noch nicht gehört habe.

    Das Ganze ist eine komplexe Angelegenheit. Zu einem Traumergebnis kommt man nur, wenn man die ganze Anlage resonanzmäßig "beruhigt" hat.

    Das fängt mit einem neuen Tonarmgewicht an. Das ist der Schlüssel zur sauberen Abtastung.

    So geht es dann weiter, denn bei jeder Komponente ist Schwingungsdämpfung angesagt.

    Dann kommt wieder die Quelle in den Focus, nämlich das Plattengewicht.

    Wir hatten ja hier einige verglichen, Josefs mehrfache Versuche und Fremdproduktionen. Der "Doppelwhoppper" war dann die optimale Lösung, die alles andere in den Schatten stellte.

    Ich hörte jetzt eine Weile mit einem, bei dem der obere Teil aus einer einzigen Schicht bestand. Hörte sich sehr gut an, bis ich von Josef den vorgesehenen, mehrschichtigen Aufbau aus verschieden Härtegraden bekam. Dazu wurden dann noch die bestehenden inneren Stahlschrauben durch solche aus Kunststoff ersetzt. Und das ergab für mich eine 30%ige Steigerung zur bisher gehörten Ausführung. Es war eine deutliche Verbesserung in allen Bereichen. Das zur Klarstellung.

    Dieses Gewicht wird schwer zu toppen sein, Voraussetzung ist aber, dass bei den Geräten alles gemacht wurde, siehe oben.

    Freue mich schon auf einen Freund von unserem Stammtisch, bei dem nächste Woche im gleichen Gewicht die Schrauben ausgetauscht werden. Bin gespannt, wie der Effekt da ausfällt.

    Jürgen

    AAA-Mitglied
    "Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser" Sokrates

  • Alle diese Effekte wirst du garantiert tatsächlich hören. Unsere Gehirne machen sowas.

    Andererseits.. das ist ja nichts neues, mit ein wenig Selbstreflektion sollte es jedem bekannt sein, und daher ist es auch möglich, dass wir hier einfach verarsc.. ich meine natürlich, getriggert werden sollen.


    Hat bei mir geklappt, stelle ich gerade fest, da ich hier ja völlig überflüssig schreibe 😁 Werd ich nicht wiederholen, versprochen.

  • Schallplattenwiedergabe basiert auf Schwingung

    Schon dieser erste Satz ist physikalisch nicht haltbar.


    Eine Schwingung (besser Oszillation) ist die periodisch Änderung derselben Zustandsgröße eines Systems. Das trifft auf die Schallplattenwidergabe definitiv nicht zu!

    Bei der Schallplattenwiedergabe wird die Nadel in einer Rille geführt. Die durch die Rillengeometrie aufgezwungene Bewegung der Nadel wird im Tonabnehmer entsprechend dem Induktionsgesetz in eine elektrische Spannung umgesetzt.


    Also nix mit rillenerzeugter Schwingung, sondern ganz normale Physik.


    Toni